Auf Empfehlung poste ich hier den Artikel einer Zeitung über psychologische Effekten infolge von Verboten, der, nach der Aussage meines Freundes, "erfrischend ausdifferenziert" und für ein "deutsches Medium ungewöhnlich reflektiert" sei:
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesell…ten-li.10011641
Hier in Südbaden herrscht, vermutlich auch wegen der kulturellen Nähe zur Schweiz, eine recht liberale, ausgeglichene Weltsicht.
Möglicherweise bin ich in dem Thema zu emotional, aber ich les da nur: "Verbote bringen nichts, also lassen wir es und reden einfach mal drüber."
Das hat ja auch noch keiner versucht. Spätestens seit Corona wissen wir, dass man manche Sachen eben verbieten MUSS, weil gesunder Menschenverstand, Empathie und Rücksichtnahme ausverkauft sind. Wem bisher die Informationen von Tierschutzverbänden, Polizeigewerkschaft, Krankenpflege und Wissenschaftlern nicht gereicht hat, dem ist nicht mehr mit "Debattenkultur" zu helfen und das hat auch nicht mit ausgeglichener Weltsicht zu tun, wenn Menschen-/Tierleben auf der einen Seite und "Spaß am Böllern" auf der anderen Seite steht.
Niemand redet von komplettem Verbot. Es gehört in vernünftige Bahnen gelenkt, in professionelle Hände. Und solange Rettungskräfte mit Raketen beschossen werden, wenn sie zu jemandem wollen, der sich die Hand weg gesprengt hat, braucht mir auch keiner was erzählen von "lasst uns da lieber nochmal drüber reden, Verbote lösen Trotz aus."