Wir sind auch so egoistische Menschen, die gerne mal ohne Hund in den Urlaub fahren. Und da ich weiß, dass meine Hündin in einer klassischen Hundepension extrem gestresst ist (sie ist einfach sehr menschenbezogen), haben wir auch einen Hundesitter, wenn wir in einen längeren Urlaub fahren.
Wir kannten die junge Frau damals auch nur flüchtig, haben im Vorfeld die wichtigsten Fragen geklärt (ich habe zum Beispiel den zeitlichen Umfang geschildert, der sich aus der Betreuung des Hundes so ergibt) und dann kam sie zum "Vorstellungsgespräch". Sie war einen Nachmittag hier, wir sind mit dem Hund spazieren gegangen, ich habe sie den Hund ganz in Ruhe kennen lernen lassen - alles okay.
Vorerfahrungen hatte sie übrigens kaum, das fand ich aber nicht schlimm. Besser so als jemand der meint, mein Hund müsse so erzogen sein wie damals Opas Fiffi.
Letztlich war es ein sachliches Unterbreiten der Argumente gepaart mit einem großen Schuss Bauchgefühl - schließlich wohnt sie ja auch bei uns im Haus, es muss also so oder so Vertrauen da sein. In diesem Sommer macht sie das nun das 3. Jahr in Folge und bisher war alles bestens. Im ersten Jahr hatten wir noch unsere Hundetrainerin als Notfalladresse angegeben, mittlerweile bin ich da entspannter. Wir sind ja per Handy erreichbar, sie weiß wo Tierarzt und Tierklinik sind, ist des Lesens mächtig und ist im Zweifelsfall lieber vorsichtig.Und dann gibt es natürlich noch meine 17-seitige Gebrauchsanleitung für alle Lebenslagen mit meinem Hund
- für alle Fälle!