Beiträge von Donnerunddoria

    Hihi, auf dem ersten Bild könnte es glatt Bolero sein. Wir haben vorhin Schneebilder gemacht, allerdings gibt es auch einige Bilder von einer leeren Straße - da war er zu schnell für meine Kamera :hust: .
    Die Bilder von Gaia sind wirklich der absolute Hammer. Ich war auch nie Fan von bluemerle, aber seit ich Boleros Mutter kenne hat sich das geändert und solche Fotos geben mir den Rest. Hach, ein Zweithund wäre schon was....

    Wir sind nicht so ambitioniert :ops: .
    Aber ich möchte die Pfeiffe konditionieren, um ihn auch von den besten Schnüffelstellen schnell loseisen zu können, wenn es nötig ist. Seine Impulskontrolle wird hier lebenslanges Thema bleiben, da muss ich bei den Spaziergängen wieder ein bisschen fleißiger werden.
    Hmmmm, und ich überlege schon lange, ob wir uns nicht als Besuchshund bewerben. Bolero ist ein unglaublicher Menschenfreund, ich glaube schon, dass das etwas für ihn wäre. Ich habe aber ein bisschen Sorge, dass ich das zeitlich nicht hinbekomme und gerade im Ehrenamt finde ich so etwas immer doof, wenn die Leute dann nach kurzer Zeit doch wieder abspringen.

    Ich würde mir immer wieder einen Hund anschaffen, ohne Hund ist es einfach schrecklich.
    Worauf ich nicht vorbereitet war:

    • die Hektoliter Hundepipi im Flur, bis die Hündin endlich stubenrein war (wir haben ein altes Haus mit schiefen Fußböden und ja, das war extrem eklig)
    • diese panische Angst, die ein schwerkranker Hund bei einem auslösen kann
    • dieses tiefschwarze Loch, in dem man sich bewegt während man sich von Diagnose zu Diagnose hangelt und immer nur denkt "Hund, nun sag`doch was los ist!!!"

    Ich habe immer kurz unser Leben beschrieben, wie wir uns das Leben mit Hund so vorstellen, wer zu unser Familie gehört...Später hat man dann telefoniert und dabei schnell festgestellt, ob es passt oder nicht.
    Lediglich bei meinem jetzigen Rüden habe ich es anders gemacht und erst angerufen. Ich wollte nämlich wissen, ob er überhaupt noch zu haben war :D . Daraus entwickelten sich lange Gespräche die ja auch zu einem glücklichen Ende führten.

    Gegenüber unkastrierten Hündinnen freundlich-neugierig bis aufdringlich (je nach Hormonstatus der Hündin). Gleiches gilt für kastrierte Rüden. Manche riechen sehr interessant für ihn, andere sind einfach nur Hunde. In der Hundeschule ist er immer ein sicherer Indikator dafür, welche Hündinnen demnächst läufig werden.
    Die Begegnungen mit kastrierten Hündinnen sind sehr entspannt. Es wird kurz geschnüffelt und gespielt und dann entweder um die Wette gerannt oder einfach nebeneinander hergelaufen.
    Unkastrierte Rüden ignoriert er komplett. Wenn sie ihn mal "unter die Lupe nehmen" lässt er das ruhig geschehen und zieht dann seiner Wege. Kleiner diplomatischer Pazifist. :herzen1:
    Markieren muss er eigentlich immer. Darf er aber nicht, nur im Freilauf oder an der langen Leine. Gleiches gilt für die Inspektion von Pipistellen.
    Was mir vorher niemand gesagt hat, war, dass unkastrierte Rüden trotz absoluter Stubenreinheit in Haushalten mit anderen Rüden ebenfalls gern markieren :ops: und zwar auch, wenn "die anderen Rüden" gar nicht mehr da sind. Naja, wir haben daraus gelernt und beim zweiten und dritten Urlaub mit Hund entsprechendes Management betrieben. Man wächst ja an seinen Aufgaben :D .

    Beide Rassen wurden bewusst ausgewählt.
    Die Hündin passte einfach wunderbar zu uns. Ich liebe diese Rasse sehr, aber die gesundheitlichen Probleme machten mir Angst, so dass wir uns beim 2. Hund für einen Rassewechsel entschieden haben. Der SSV steckt viel Geld und Arbeit in die Forschung und sicher wird man da in ein paar Jahren neue Erkenntnisse haben, aber das mögen andere tragen - nicht ich.
    Der Collie stand schon früher auf unser Wunschliste, damals schreckten uns die Bilder aufgeplüschter Fellbomben ab, die man auf vielen Homepages fand. Naja, etliche Recherchen später hatten wir dann ein realistischeres Bild :smile: .
    Trotz ihrer rassebedingten Unterschiede stimmen die beiden doch in vielen für uns wesentlichen Dingen überein. Sie sind freundlich, immer gut gelaunt, absolut kinderlieb, mit allen anderen Tieren verträglich, Jagdtrieb ist zu vernachlässigen und sie sind mit Leib und Seele Familienhund in des Wortes schönster Bedeutung.

    Ich fand es gut, wie die Frau mit den beiden Golden Retrievern dargestellt wurde. Trotz der verständlichen Emotionalität hat sie ja dennoch versucht, ein sachliches Statement ("die haben mir nichts getan!") abzugeben. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht wüsste, ob ich das so könnte nach einer derartigen Begegnung.

    Auch die beiden Jäger/Landwirte aus Schleswig-Holstein fand ich logisch in ihrer Argumentation.
    Ich bin gespannt auf die weiteren Sendungen.