Beiträge von Donnerunddoria

    Guck dir mal die Unfallstatistiken an.
    Seit es Gurte, Helme, Airbags usw gibt, sind die Todesfälle und Schwerverletzten extem zurückgegangen.

    Ich finde das gut.

    Um das Thema "Hund" :hust: wenigstens mal wieder peripher zu streifen: Ich wüsste gern, wie die Hunde derjenigen, die sich hier über Warnwesten und Helme mokieren können (Beißen die? Verusachen sie Augenkrebs? Was ist für diejenigen so schlimm daran?) im Dunkeln gesichert werden.
    Reflektierende Leine? Leuchtie? Limivision?
    Ich bin früher von der 1. Klasse an ohne Helm zur Schule geradelt und zwar durch`s Industriegebiet. Es gab damals aber auch wesentlich weniger Autos und die Bürgersteige waren nicht zugeparkt.
    Ich bin froh, dass meine Tochter (noch) ganz selbstverständlich beim Reiten und Radfahren einen Helm trägt, im nächsten Jahr kann das schon ganz anders aussehen, hoffe ich aber nicht.

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    :D

    Ich konnte mit Kindern früher auch nichts anfangen. Während meine Freundinnen babysitten waren, habe ich lieber im Pferdestall geholfen und mir dadurch meine Reitstunde verdient.
    Deshalb habe ich aber nie gesagt "ich kann Kinder nicht ausstehen, so blöde schon gar nicht" - denn für so eine respektlose Äußerung hätte ich ordentlich Gegenwind bekommen (und damals war der demographische Wandel noch überhaupt kein Thema).

    Besonders ängstliche/panische Kinder kenne ich eigentlich nicht. Als die Besuchskinder naturgemäß noch kleiner waren, haben sie bei Cosimas Anblick hinter der Glastür oft erstmal einen Schreck bekommen. Meist gab sich das aber schnell und damals waren sie sowieso nicht allein mit Hund. Jetzt sind die Kinder alle im Grundschulalter und bei neuen Kindern separiere ich Bolero erstmal.

    Auf der Straße begegnen wir verhältnismäßig wenig Kindern, aber wenn dann ergeben sich eigentlich keine Berührungspunkte.
    Im Urlaub wurde er mal Opfer eines Jungen, der sich von hinten pötzlich auf ihn warf, um ihn zu streicheln. Bolero und ich haben uns beide erschrocken und ich habe dem Jungen gesagt, dass das sehr gefährlich für ihn und ganz blöd für den Hund war.
    Vielleicht hilft es ja, dass er sich ab da respektvoll Hunden nähern konnte :ka: . Bolero wurde davon definitiv nicht traumatisiert.

    Ad Masse: ich bin vor gut 15 Jahren mit unserer damaligen Appi-Hündin bei einer Ausbildungswoche vom Sennenhund-Verein gewesen. Anwesend waren viele Berner, die in Agility (light, die Hürden auf 40 cm), Unterordnung und Fährte dabei waren. Da gab es sehr unterschiedliche Typen, der Großteil war aber durchaus für Sport und Spaß zu haben.

    Nun vor einem Jahr mit Berner-Besitzern auf einer Ausstellung ins Reden gekommen, die sehr stolz auf ihren Rüden waren. Ehrlich, in meinen Augen war der abschreckend in seiner Massigkeit. Die Berner, die leicht verächtlich von ihnen als "Leichtgewichte" betitelt wurden, gefielen mir noch gerade so.
    Es gibt sicher auch noch die relativ schlanken, aber ich kann verstehen, dass dieser Trend zum massigen Hund der Gesundheit der Rasse nicht zuträglich war. Ich persönlich finde, dass diese Rasse sich in den letzten 15 Jahren doch ziemlich verändert hat.

    Richtig, diese explodierten Fellmassen, die vor lauter Kraft nicht gehen können, kann ich auch nicht ertragen.
    Gut, Cosmia war extrem klein und leicht (32kg), ein paar Kilos mehr hätte sie schon haben können. Aber sie war wendig und bewegungsfreudig und das sollte ein Berner meiner Meinung nach auch sein, ohne gleich ins andere Extrem zu verfallen.

    Jein. Seit einigen Jahren werden die Kosten für`s Röntgen vom Zuchtverein zumindest anteilig übernommen. Natürlich gibt es immer ein paar Käufer, die zwar versprechen, den Hund röntgen zu lassen, es aber trotzdem nicht tun...
    Ich füge mal ein paar Links von Züchtern ein, die schon länger im Geschäft sind und bei denen man auf der Wurfchronik deutlich erkennen kann, wie sich zum einen die Quote als auch die Qualität der Ergebnisse geändert hat.
    Und wenn man bei den Todesursachen schaut, springt es einem schon ins Auge, dass die wahre Problematik beim Berner nicht HD/ED ist.
    http://www.schmiedegaertchen.de/html/wuerfe.html
    http://www.luebsche-trade.de/html/zucht.html
    http://www.berner-von-der-holstenau.de/index-zucht.htm
    Berner Sennenhunde vom Birkwildmoor
    http://aueteich.de/index-wuerfe.htm
    http://www.fruehlings-hof-berner.de/index.php?id=11&level=0&wurf=A

    Manchmal muss man die einzelnen Würfe anklicken, um zur Statistik zu kommen. HD-F bedeutet "frei" (A), HD-V "Verdacht" (B), HD-L "leicht" (C), HD-M "mittel" (D) und HD-S "schwer" (E).

    Sicher hängt das auch vom Halter ab, aber schwere Rassen wir der Berner sind nun mal gefährdet. Auch ohne Versagen von Züchter und Halter. Alle anderen Aussagen sind schlicht und einfach falsch. Ich brauche dir nicht beizupflichten. Hier geht es nicht darum was gut ist, hier geht es darum, dass du behauptet hast (Umkehrschluss) ein guter Züchter (nein, auch kein guter Halter) könnte HD oder ED verhindern. Deshalb- den Smilie hättest du dir sparen können.

    Das ist falsch. Ganz einfach.

    Den Link habe ich mir angeschaut. Es ist aber sehr mühsam ohne exakte Daten Auswertung zu machen. Zumal die 80% irgendwo rausgegriffen sind. Sei mir nicht böse, aber als jemand der es mit der Statistik sehr genau nimmt sind mir das zu wenig Infos.

    Auch wenn der Berner da mit HD recht gut wegkommt. Ich führe jetzt nicht weiter über Statistik aus. Ich verweise auf den oberen Text, deine Aussage, bzw. der Umkehrschluss sind nun mal falsch.

    Edit: nur als Beispiel- die RöntgenRATE von ED existiert überhaupt nicht auf der Seite. Was soll ich dann mit dem ED-Entwicklungsbild anfangen?

    Ich habe nicht die Rechnung aufgestellt:
    guter Züchter+guterHalter = keine HD, das versuchst du mir ständig unterzujubeln. Ich habe geschrieben, dass bei der Kombination nicht viel schief gehen kann.
    Ich hätte auch schreiben können, dass die Chancen dann gut stehen, dann wäre es vielleicht deutlicher geworden. Dass die Natur manchmal seltsame Spiele treibt ist ein Risiko, dass ich bei jedem Lebewesen einkalkulieren würde. Spontane Mutationen, gelenkzersetzende Erkrankungen oder so fallen mir da ein. Wie viele Fälle mögen das sein???
    Ach so, ED wird automatisch bei HD mit geröngt und ausgewertet, von daher ist die Röntgenrate in aller Regel identisch (außer, beim Röntgen ist was schiefgelaufen).
    Ach so, alls jemand, der es mit der Sprache sehr genau nimmt, mag ich im Übrigen keine Beiträge lesen, die die Posts anderer als "Schwachsinn" bezeichnen.

    wieso Züchter und Vermehrer in einem Topf? Bei den meisten großen und schweren Rassen tauchen die genannten Probleme auf. Durch gezielte Zucht und Auswertungen von Röntgenbilder etc. lässt sich die Gefahr etwas eindämmen. Trotzdem ist sie da. Es ist Schwachsinn zu sagen Berner vom Züchter bekommen weder HD noch ED (was der umkehrschluss deiner Aussage ist). Von daher ja, diese Belastungen sind bekannt, wie bei den meisten anderen großen und schweren Rassen.

    Und nochmal, weil`s so schön ist:
    SSV · Schweizer Sennenhund · Verein für Deutschland e.V. Berner Sennenhund, Bernersennenhund, Schweizer Sennenhund, Entlebucher Sennenhund, Appenzeller Sennenhund, Großer Schweizer Sennenhund, Zucht, Züchter, Welpen, Rüden, Deckrüden, Welpe, Zwinger, Rasse, Rassehund, Schweizer Sennenhund -Verein, SSV

    Wenn du dir die Mühe machst, meine Posts auch zu lesen, wirst du feststellen, dass ich geschrieben habe, dass es nicht nur auf die Zucht, sondern auch auf den Halter ankommt, ob der Hund HD bekommt :roll: .
    Und wenn du dir den Link durchliest, wirst du mir vielleicht beipflichten, dass 80% HD freier Hunde eine gute Quote sind, zumal ja auch Hunde mit B- oder C-Hüften in der Regel ein Leben lang unauffällig laufen.

    Editieren geht plötzlich nicht mehr, deshalb noch ein Zusatz zum Verhalten.
    Sowohl übertrieben aggressives als auch ängstliches Verhalten sind beim Berner absolut unerwünscht. Souverän und freundlich sollen sie sein. Auch da ist bei den auffälligen Exemplaren immer die Frage: wo kommt der Hund her, wie wurde er sozialisiert und erzogen, was hat er erlebt.