Beiträge von Maus1970

    In der Tat nur ein paar Sekunden. Entscheidend ist das richtige Timing. Also wirklich sofort aufzustehen, sobald der Welpe seine Zähne eingesetzt hat: damit der Welpe den Spielabbruch mit dem Einsatz der Zähne verbindet.

    Die länge des Ignorierens spielt dabei keine Rolle. Sobald die Verbindung geknüpft ist, kann es im Grunde mit dem Spiel weiter gehen.

    LG

    Franziska mit Till

    Es sieht für uns so aus, als würde sie halt mal gerne den Collie tanzen lassen, und dann aber das "Spiel" sehr aversiv begrenzen. Woher hat sie das nur? (bei welchem Trainer hat sie das gelernt- Gehen Hunde zu Menschentrainern und tauschen sich auch über Methoden aus?---ich weiss es nicht-)

    Die sind heimlich im "Mensch-Forum" und tauschen sich da aus. Da gibt es natürlich auch so OT-Threads über innerartliche Themen.

    Vicky findest du da unter dem Nick "BadGrrlBerlin". Ihr Hauptproblem zur Zeit ist, dass Frauchen nicht um fünf Uhr morgens Gassi gehen will, obwohl sie doch schon so viel probiert hat!!

    :lachtot::lachtot::lachtot:

    Aber der zentrale Begriff dabei ist "bei Bedarf". Also wenn es in einer bestimmten Situation aus einem bestimmten Grund heraus Sinn macht. Und nicht mit dem Hintergrundgedanken, dass das ein entscheidender Faktor für die Bindung wäre, es irgendwas über die Beziehung aussagen würde, oder gar ein Hund von Geburt an dafür bestimmt wäre, nur in einer einzigen Position zu seinem Sozialpartner zu laufen...

    Definitiv, sehe ich genau so. Ich finde auch solche Dinge wie "Der Hund darf niemals zuerst aus der Tür gehen!" als pauschale Trainingsstrategie (Hierarchie und Dominanz) nicht sinnvoll. Ich denke wir messen manchen Verhaltensweisen zu viel Bedeutung zu und überschätzen unsere Hunde hin und wieder sehr (und vergessen dabei das Wesentliche - Beziehung und Vertrauen).

    Trotzdem geht Kira nie vor mir durch die Tür :ugly: Aber aus einem Bedarfsgrund, nämlich dass ich zuerst sehen möchte, ob vielleicht ein Fremder vor der Tür/auf der Straße steht, auf den Kira reagieren könnte.

    So sehe ich es auch. Wichtig ist doch, daß es im Alltag gut passt. Ob sie nun zu erst aus der Tür gehen dürfen, oder nicht. Respekt verschafft man sich als Mensch aus Hundesicht nicht durch diese Tatsache, sondern dadurch, daß man Bedarfsgerecht die richtigen Entscheidungen für einen schönen gemeinsamen Alltag trifft. Hunde wissen Authentizität durchaus zu schätzen.

    Bei uns ist es aus Bedarfsgründen bei der Haustür genau anders herum :D Dadurch das der Windfang sehr eng ist geht es einfach leichter wenn Till vorgeht. :D Also ist die Regelung bei uns: "Er geht vor, die Stufen die zur Eingangstür führen hinunter und setzt sich dort hin." :D

    LG

    Franziska mit Till

    Meiner Meinung nach sagt die Tatsache wie sehr sich ein Hund an seinen Menschen orientiert wesentlich mehr über die Bindung aus, als die Tatsache ob er vor oder hinter dem Menschen läuft. Für mich macht ein gutes Team aus, daß es aufeinander eingespielt ist, aufeinander achtet und die Signale des jeweils anderen versteht.

    Bei uns ist es so, daß ich Till beigebracht habe, immer wenn die Leine am Halsband ist, direkt neben mir zu laufen. Dann dürfen auch keine "Geschäfte" erledigt werden. Allerdings hat dieses, in meinen Augen, nichts mit Bindung zu tun. Mir ging es darum diese Option für bestimmte Situationen einfach zu haben. ( wie zum Beispiel bei einem Gang durch die Stadt usw. ) Ist die Leine am Geschirr oder er im Freilauf, darf er laufen wie er möchte. "Ziehen" ist dann allerdings nicht erlaubt. Mir ist, mehr als die Tatsache wo er läuft, wesentlich wichtiger, wie er sich im Freilauf verhält und vor allem wie aufmerksam er ist. Wenn wir unterwegs sind und ich Till nicht einmal rufen muß, damit er stehen bleibt, oder zu weit vorläuft etc.; oder wenn wir beispielsweise am Strand sitzen und ich ihm nicht einmal bescheid geben muß, damit er da bleibt; zeigt sich darin für mich sehr stark Bindung.

    Ich sehe das also eher funktional. Ja, er muß neben mir laufen können, damit er es kann, wenn die Situation es erfordert. Aber er muß dieses eben auch nicht zum Selbstzweck tun.

    Und....

    Nein, ich lasse mich von ihm nicht durch die Gegend ziehen. Das ist mir unangenehm, also hat er es zu lassen, wie ich Dinge nicht tue die ihm unangenehm sind. Es sei denn sie sind unbedingt erforderlich. Ziel und Weg bestimme ich. Mit dem Tempo ist das so eine Sache. :D Wenn Zeit genug ist, bleibe ich auch gerne einmal stehen, wenn er schnüffeln möchte. Aber Till akzeptiert es auf der anderen Seite aber auch sofort wenn ich dann entscheide, daß es weiter geht.

    LG

    Franziska mit Tilll

    Schwabbelbacke

    naijra Ich bin ja wie gesagt noch ganz am Anfang mit Dota, dieses Erkennen und Körpersprache lesen lerne ich dann hoffentlich.

    Das wirst du bestimmt. Ich finde, daß ist eine sehr tolle Begleiterscheinung des Mantrailings. :D

    Mein Mann hat heute für Till einen Trail von ca. 660 Metern gelegt. Der Trail führte von unserer Haustür quer durch unser Wohngebiet. Dabei mußten mehrere Kreuzungen sowie Abzweigungen, auch in gegenüberliegende, Straßen bewältigt werden. Ich bin den Trail Blind mit ihm gelaufen, mußte mich also ganz auf Till verlassen.

    Till hat wirklich toll gearbeitet. Er war sehr konzentriert und hat alle Kreuzungen und Abzweigungen sicher bewältigt. Dabei hat er zügig aber auch sorgfältig gearbeitet.

    LG

    Franziska mit Till

    Der Name in der Ahnentafel muss den entsprechenden Anfangsbuchstaben haben.

    Beim Rufname ist es aber natürlich total egal.

    Also ein Doppel Name ?

    Sagen wir es wird ein V Wurf, ich möchte aber den Namen Duke dann überleg ich mir noch einen Namen ?

    Zb Venom Duke von so und so ?

    Nein, nicht ganz. Der Hund bekommt einen Namen für die Papiere. In deinem Beispiel Verom. Hinzu kommt noch der Kennel Name. Also der Name der Zuchtstätte. Dein Wunschname Duke erscheint nirgendwo in den Papieren. So rufst du ihn einfach.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich hab mal eine Frage...

    Muss man eigentlich immer für den Hund den man möchte einen Namen mit dem jeweiligen anfangs Wurf-Buchstaben wählen ?

    Oder darf man auch einen Namen nehmen mit einem völlig anderen Anfangsbuchstaben :ka:

    Wenn du einen Hund vom Züchter möchtest, dann muß der Hund, für seine Papiere, einen Namen haben der mit dem Buchstaben des Wurfes beginn. Allerdings kannst du deinen Hund durchaus einen anderen Rufnamen geben. Sein offizieller Name, in den Papieren lautet dann eben anders als sein Rufname.

    LG

    Franziska mit Till

    Tendenziell finde ich die Idee nicht schlecht jedem Wurf einem gemeinsamen Namenszusatz voran zustellen, der dem geforderten Anfangsbuchstaben entspricht- Hinter dem kann der zukünftige Halter dann problemlos seinen Wunschnamen hängen.

    So ist es egal ob der eigene Traumhundename mit dem Buchstaben des Traumwurfes beginnt und Papier- und Rufname stimmen trotzdem überein.

    LG

    Franziska mit Till