Beiträge von Maus1970

    Nesa8486 Ja, es ist wirklich beeindruckend, was die Hunde leisten können. Weißt du noch wie der Hund die Situation an der Bahnstation gelöst hat? Gab es da nur eine Linie, bzw. einen Zug. der auf dem entsprechenden Gleis fuhr? Woher wußte der Hundeführer an welcher Station er aussteigen mußte?,Haben sie jede Haltestelle ausprobiert bis der Hund angezeigt hat, daß er den Trail wiedergefunden hat?

    Das würde mich wirklich sehr interessieren.

    LG

    Franziska mit Till

    WeisseSchwalbe

    So sind wir mit Till angefangen. Allerdings hat die Versteckperson den Hund zunächst angesprochen und sich dann entfernt. Dabei war die Versteckperson nur wenige Meter entfernt, aber trotzdem für den Hund außer Sicht. Der Hund wurde dann an den 1. Geruchsträger heran geführt und motiviert daran zu riechen. Ein kurzes Stück dahinter lag dann der nächste Geruchsartikel. So ist der Hund quasi zufällig den Trail entdeckt. Am Ende gab es dann große Party.

    Auf diese Weise haben die Hunde entdeckt, daß es sich lohnt dem Trail zu folgen und am Ende die große Belohnung wartet.

    Das Problem, daß Till auf Sicht arbeitet hatten wir nie. Ok, für einen Beagle wäre das auch extrem ungewöhnlich.

    LG

    Franziska mit Till

    Meiner Meinung nach, lässt sich ganz viel Missstimmung vermeiden, wenn man miteinander redet.

    Ein Hund kommt angeleint in Ordnung wirkt aber sehr freundlich interessiert an der langen Flexileine auf Till zu? Einmal kurz nachgefragt ob Kontakt in Ordnung ist und sich kurz abgesprochen und alle beteiligten haben weiterhin einen schönen Tag.... Es gibt diesbezüglich sicherlich noch viele andere Beispiele.

    In diesem Sinne gehört für mich eine höfliche und freundlich Kommunikation mit den Mitmenschen ebenfalls zum Hundehalterknigge.

    LG

    Franziska mit Till

    In meinen Augen ist es auch ein nicht unwesentlicher Unterschied, ob es mal passiert, daß ein Hund schon einmal ohne seinen Halter um die nächste Ecke flitzt; oder ob man das generell für in Ordnung hält. Daneben gehen kann immer etwas; aber es steckt eine andere Einstellung dahinter.

    Mein Hund darf auch nicht alleine um Ecken herum vor rennen und muß in meinem Blickfeld bleiben. Zum einen zur Risiko Eindämmung. Zum Anderen aus Rücksichtnahme gegenüber den Mitmenschen. Es ist für fremde Menschen nicht schön einen Hund entgegen kommen zu sehen, der in dem Moment nicht beaufsichtigt wird. Selbst wenn der Hund auch ohne Einflussnahme des Halters weder Mensch noch Tier belästigt.

    Ich habe noch nicht einmal den Eindruck, daß es Till in irgendeiner Weise stresst oder einschränkt. Es ist die ganz große Ausnahme, wenn ich dazu überhaupt irgendetwas sagen, und ihn zurückrufen muß. ( Das kommt vielleicht 3 Mal im Jahr vor ) In den anderen Fällen bleibt er von sich aus vor Ecken und Kurven stehen und sucht sich etwas Interessantes zum schnüffeln. :D Beagle halt. :D Selbst im Spiel funktioniert das extrem gut. Beim Rennen lenkt er es immer so, daß sie dann umdrehen und wieder in meine Richtung zurück laufen.

    LG

    Franziska mit Till

    Und ich würde mir einen Kopf machen, aus welchem Grund der Hund voller Überzeugung in die verkehrte Richtung läuft. Häufig wird, hatten wir oben schon thematisiert, sehr lange in die richtige Richtung gestartet. Oder sofort mitgegangen, wenn der Hund in die richtige Richtung geht und stehen geblieben, wenn es verkehrt ist.

    Wie lange ich "falsch" mitgehe, hängt von verschiedenen Faktoren wie Gelände oder Wind ab. Wenn ein Zeichen zum Drehen kommt oder mein Hund langsamer wird, biete ich die Umkehr an. Geht es zu lange in die verkehrte Richtung oder der Hund hat eine Abzweigung überlaufen, dann führe ich ihn teilweise langsam zurück. Kommt dann der Impuls, gehe ich mit. Kommt nichts, gehen wir zurück zum Auto. Für mich ist es wichtig, dass ich meinen Hund nicht zum Erfolg trage.

    In diesem Zusammenhang finde ich es besonders wichtig sich deutlich zu machen wie wichtig es ist seinen Hund "lesen" zu können. Nur dann kann man erkennen, ob ein Hund beispielsweise unkonzentriert oder unmotiviert ist; oder einfach Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Trails hat, aber intensiv und motiviert arbeitet. Letztendlich müssen wir den Hunden ja auch die Zeit zum Lernen geben und das geht halt nicht ohne Fehler.

    LG

    Franziska mit Till

    Bei der Entfernung halte ich es durchaus für gut möglich, daß Dino ihren Geruch an der Kreuzung bereits direkt in der Nase gehabt hat. Das kann eine Hundenase, gerade wenn es windstill ist, durchaus leisten.

    Ich vermute mal, daß er an der Kreuzung gemerkt hat, daß der Trail war links lang führt, von rechts aber direkter Geruch von der Versteckperson kommt. Da ist es auch unerheblich ob er sie sieht, bzw. gesehen hat, oder nicht.

    LG

    Franziska mit Till