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Ich vermute, dass bei den „wilden 5 Minuten“ auch jeweils ganz unterschiedliche Bilder im Kopf entstehen und es deshalb zu Irritationen kommt. Hab es weder beim Pudelchen noch bei Ronja erlebt, dass die wild in alles Mögliche gehackt hätten. Aber durchaus 5 Minuten - und mehr - ausgelassenes Spiel. Hätte ich als deren „wilde 5 Minuten“ bezeichnet.
Das habe ich bei meinen beiden Hunden genau so erlebt. Gino war ein Golden Retriever und ein absolutes Energiebündel, sehr lebhaft und temperamentvoll. Ich dachte nach 16 Jahren mit ihm ich wäre auf sehr lebhaftes Verhalten vorbereitet...... und dann kam Till.
Der hat das tatsächlich noch getoppt. ![]()
Bei beiden Hunden habe ich die gelegentlichen 5 Minuten nie als Stress wahrgenommen, sondern einfach als überschäumende Lebensfreude empfunden. Zumal beide dabei nie aggressiv geworden sind und sie von sich aus nach kurzer Zeit wieder zur Ruhe gekommen sind. Eine Freundin fragte man, was ich denn machen würde wenn Till seine 5 Minuten hat. Ich habe geantwortet: "Mit machen, Spaß haben und warten bis der Anfall vorüber ist."
Damit bin ich bei Beiden immer gut gefachen.
Aber, besonders Till, ist eben auch ein sehr entspannter Hund der mit Aufregungen sehr gut umgehen kann. Vermutlich sind solche 5 Minuten durchaus von Hund zu Hund unterschiedlich motiviert.
LG
Franziska mit Till