Beiträge von Maus1970

    Ich finde Ömi hat eine super Figur und das in ihrem Alter. Spitze!
    Eigentlich bin ich niemand der bei älteren Hunden auf das Gramm schaut aber in anbetracht ihrer gesundheitlichen Probleme finde ich es klasse, daß sie so eine tolle Figur hat.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich habe bei einigen Jagdhunden die Erfahrung gemacht, dass sie sich bei Wildsichtung zwar nicht abrufen lassen, wohl aber ins "Sitz" pfeifen lassen b.z.w. auch vor einer "angekündigten" Hatz noch durch "Sitz auf Entfernung" unterbrechen lassen (Timing ist natürlich wichtig).
    Ganz einfach, weil sie noch schauen dürfen....

    Ich habe mit meinem Beagle genau die entgegengesetzt Erfahrung gemacht. Ich kann ihn bei Wildsichtung wesentlich einfacher abrufen als ins "Sitz" oder "Platz" schicken. Ich denke ganz einfach deshalb weil er beim Rückruf rennen kann und Bewegung liebt er.
    Schon witzig wie unterschiedlich Hund sind.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich hatte heute zur Abwechslung mal ein Erfolgserlebnis. Ich war ikurz vor der Dämmerung mit meinen beiden noch mal draußen. Als erstes konnten wir schön den Rehen hinterherschauen, die auf dem Feld neben dem Deich (mit Schafszaun abgegrenzt) ästen und sich dann trollten. Ich konnte beide Hunde (noch an der Leine) ins Sitz bringen. So saßen dann beide, jeder Muskel angespannt, aber sie blieben sitzen. :gut:
    Wenig später habe ich dann abwechselnd Dummytraining gemacht. Immer eine an der Leine, zur Sicherheit. Die andere durfte suchen. Und was soll ich sagen. Trotz der großen Ablenkung (Dämmerung, Rehsichtung kurz vorher, Wind voller guter Düfte) haben alle beide super gut mitgearbeitet. Ich war richtig stolz.
    Hab mich richtig gefreut. Das Dummytraining schien eine ganz gute Alternative zu sein.

    Und mir ist aufgefallen, dass bei Phelan das "Sitz" bei immer größere Ablenkung funzt. Sie kann mich zwar dabei noch nicht angucken aber der Poppes geht runter (z.B bei Katzen- oder Wildsichtung an der Leine, ohne wäre noch viel zu verlockend)

    Da glimmt gerade ein Hoffnungsfunken am Horizont auf. :smile:

    Liebe Grüße
    Nele

    Nele, genau diese Erfahrung habe ich auch mit meinem Hund gemacht. Er liebt das Suchen und Apportieren einfach und ich habe das Gefühl als hätte er durch das Apportieren noch einmal die Erfahrung gemacht, daß es außer dem Jagen noch andere tolle Dinge gibt die er mit mir tun kann.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hallo, ich würde gerne eure Meinung hören.
    Meine beiden Hunde jagen sowohl auf Sicht und auf, wie heißt das, Spur/Geruch? Hm, egal, jedenfalls scannen sie draußen sehr oft die Umgebung, schwärmen manchmal auf gut Glück aus (das heißt, einmal mit Karacho ins Gebüsch oder in den Wald, in der Hoffnung, dass sie irgendetwas aufstöbern) und werden ganz hektisch, wenn sie einen guten Duft in die Nase kriegen.

    Jetzt habe ich angefangen mit ihnen Rad zu fahren. Zu Fuß bin ich einfach so langsam und ich habe das Gefühl, dass es ihnen gut tut, sich ein oder zweimal in der Woche richtig auszupowern.
    Es gibt hier die Möglichkeit an der Hunte langzufahren, da das potenzielles Schafweidegebiet ist, ist die eine Seite vom Deich mit einem Schafszaun gesichert. Dort können sie relativ gefahrlos frei laufen.

    Aber sie sind, sobald es losgeht im Jagdmodus. Je länger wir fahren, desto weniger ansprechbar sind sie (wenn ich mit beiden zusammen fahre, verschlimmert sich das sowieso noch mal)
    Das heißt, dass sie überwiegend am Schafszaun entlanglaufen (dort grenzen Felder an) und Spuren nachgehen oder aber sie laufen mit mir auf dem Deich und scannen die Umgebung, um dann ab und zu wieder loszurasen, Richtung Zaun.

    Meine Frage ist jetzt, ob ich das weiter machen sollte. Der Vorteil ist, dass sie sich wirklich mal richtig körperlich auspowern können.
    Aber wirkt es kontraproduktiv aufs AJT? Was meint ihr?

    Liebe Grüße
    Nele

    Ich denke auch, daß das kontraproduktiv ist. Ich würde eher schauen, was ich den Hunden anbieten kann damit wir draußen gemeinsam Spaß haben und ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Für meinen "Räuber" sind es zum Beispiel Apportier- und Such/Stöberspiele und, nicht zu vergessen, das Toben mit anderen Hunden. Es ist einfach wichtig, daß die Hunde eine Aufgabe bekommen die sie mit uns gemeinsam erfüllen können, die sie Auslastet, ihnen Bestätigung verschafft.

    LG

    Franziska mit Till

    Mach dir keine Gedanken. Der Tierarzt wird auch mit den notwendigen Medikamenten versorgen und dann geht das von ganz alleine wieder weg. Bei Antibiotika gabe sind die Synpome ja häufig schon nach 24 Stunden fast verschwunden und das Tier fühlt sich wieder gut. Deshalb solltest du darauf achten sie körperlich nicht so stark zu fordern, damit der Körper die Schonung bekommt die er braucht um zu genesen.
    Nur ins Wasser sollte sie absolut nicht.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir haben uns als Nichjäger ganz bewußt für einen Jagdhundwelpen von einem serösen Züchter entschieden und unser kleiner Beagle ist im Alter von 8 Wochen bei uns eingezogen. Mittlerweile ist er 20 Monate alt und wir haben unsere Entscheidung für ihn noch nicht eine Sekunde lang bereut.
    Allerdings waren wir uns von vornherein im Klaren darüber was wir uns für einen Hund ins Haus holen und das er bestimmte Anforderungen an uns stellen wird.
    Ich kann dem Post des Themenstarters nur zustimmen. Das A-O ist die Beschäftigung/ Arbeit und sinnvolle körperliche und geistige Auslastung für diese Hunde. Ergänzen mpchte ich noch die Wichtigkeit von regelmäßigen intensiven Kontakten zu anderen Hunden. Wenn man sich einen Jagdhund ins Haus holt sollte man sich darüber im Klaren sein. Wichtig ist die Bereitschaft und den Spaß an der intensiven Teamarbeit mit dem Hund mitzubringen.
    Ich bin zum Beispiel sehr gerne mit unserem Hund draußen unterwegs und habe große Lust mich mit ihm gemeinsam zu beschäftigen. In meinem Hund habe ich einen Partner der dazu jeder Zeit bereit ist und es genießt; aber auch braucht. Im Moment machen wir viele Apportier- und Suchspiele auf unseren gemeinsamen Spaziergängen und begegnen auf unseren Wegen häufig vielen anderen Hunden mit denen dann häufig getobt werden darf.
    Demnächst möchte ich mit ihm noch Vereinsmäßig einen Hundesport betreiben. Da wir gerade mit der Grundausbildung durch sind wir da noch in der "Orientierungsphase" :smile:
    Ich denke wenn man bereit ist sich intensiv mit dem Hund zu Beschäftigen und zu Arbeiten kan man auch als Nichtjäger einem Jagdhund ein schönes zu Hause bieten und ihm ein glückliches, erfülltes Hundeleben ermöglichen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Heute und Gestern bin ich in der Zeitung mit unsere Initiative für eine Hundewiese
    bitte Pfoten drücken :D

    Pfoten und Daumen sind natürlich gedrückt.

    LG

    Franziska mit Till

    Auf dem Video macht es den Eindruck, daß der Hund Schmerzen hat wenn du ihn unter dem Bauch bzw and der Seite/den Rippen anfasst. Jedesmal wenn du umgefasst und ihn anders gelagert hast hat er gejault. Als wenn sie dort eine Prellung oder ähnliches hätte. Das würde auch ins Bild passen. Wenn sie sich Abends hinlegt bekommt sie unweigerlich Drück auf die Rippen was zu Schmerzen und Jaulen führt. Tagsüber wenn sie läuft und spielt ist sie nicht nur abgelenkt, sondern es kommt auch nichts dagegen. Das würde erklären warum sich die Beschwerden nur Abends zeigen.
    Gut das du beim Tierarzt gewesen bist. Du hast sogar zwei tierärztliche Meinungen die Beides das Selbe empfehlen. Ich würde sie gut im Auge behalten und schonen. Wäre aber Montag Morgen sofort wieder beim Arzt wenn sie heute Abend wieder solche Beschwerden hat. Vielleicht ist Filmen gar keine schlechte Idee. Das könntest du dann evtl. dem Tierarzt zeigen. So kann er sich selbst ein Bild davon machen und ist nicht nur auf deine Berichte angewiesen.

    Alles Gute für deine kleine Maus.

    LG

    Franziska mit Till