Beiträge von Maus1970

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    Schnitzelchen:
    Wie spinderella das zusammengefasst hat, scheint es wohl so zu sein, dass vom Charakter her am besten ein sogenannter Begleithund zu mir passen würde, ich optisch aber (wenn ich jetzt mal vom Traumhund ausgehen würde) am schönsten solche finde, die kniehoch gross sind, bis mittellanges Fell haben und eventuell dreifarbig sind (BernerSennen find ich von der Dreifarbigkeit sehr schön, aber zu gross für mich, Toller Retriever find ich auch sehr schön, aber ich glaube, denen könnt ich nicht gerecht werden) Wie Du siehst, ist das noch ziemlich offen :???:

    Aber was mich natürlich sehr interessieren würde, wo Du das schon so betonst (auch wenn das hier bestimmt schon mal irgendwo Thema war im Forum): Was bedeutet denn Deiner Meinung nach "guter Züchter"? Woran erkennt man den und wie findet man so jemanden?


    Auf jeden Fall sollte der Züchter einem Verein angehören der dem VDH angeschlossen ist. Auch wennn damit nicht automatisch alles Gold ist was glänzt so kannst du davon ausgehen, daß der Züchtern gewissen Kontrollen unterliegt und bestimmte Auflagen erfüllen sowie bestimmte Schulungen absolviert haben muß.
    Zudem solltest du darauf schauen wie die Welpen aufwachsen. Optimal finde ich wenn Welpen im Hause aufwachsen und dadurch ständigen Kontakt zu Menschen haben und somit von Anfang an positiv auf Menschen sozialisiert werden. Wichtig ist auch, daß die Welpen beim Züchter vielfälltige Umwelterfahrungen machen können. Mein Hund konnte z.B direkt von der Wurfkiste durch eine Hundeklappen selbständig in den welpensicher eingezäunten Garten. Daurch war er draußen von Vornherin schon sehr sicher, als er zu uns kam und bereits Stubenrein. Er hat vielleicht noch 5 Mal in die Wohnung gemacht das wars. Das letzte mal mit 11 Wochen.
    Ich habe noch sehr auf den Umgang des Züchters mit der Mutterhündin und den Welpen geachtet. Er ist unwahrscheinlich liebevoll mit der Mutterhündin und den Welpen umgegangen. Vor allem habe ich an der Reaktion der Hündin gemerkt, daß sie diesen Umgang gewohnt war. Natürlich habe ich auch auf die Sauberkeit geachtet.
    Nicht zuletzt war natürlich der Eindruck von den Welpen entscheidend. Haben sie ein tolles Fell, sind sie sauber oder ist der Po Kot verschmiert? (Hinweis auf mangelde Hygiene oder Verdauungsprobleme) Und vor allem wie haben sie sich verhalten. Sind sie neugierig, fröhlich, offen?

    Ich hoffe ich habe nichts vergessen und dir eine kleine Orientierung geben können.
    Ich könnte mir gut vorstellen, daß du mit einem Golden Retriever glücklich werden würdest.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen aber ich möchte hier einmal den Golden Retriever ins Spiel bringen.
    Golden Retriever lassen sich in aller Regel recht leicht erziehen und verfügen über einen starken "Will to please" und sind somit auch für Anfänger gut geeignet.
    Vom Wesen her sind Golden Retriever eher ruhigere Vertreter sind aber auch leicht für Aktivitäten und Sport zu begeistern. Das auch dein Mann könnte mit ihm beim Sport viel Spaß haben. Maraton laufen wäre allerdings nicht das Richtige für die Rasse. Aber ein gemeinsames Joggen hingegen schon.
    Golden Retriever brauchen allerdings auch ihre Auslastung. 1,5 Stunden Spazieren gehen am Tag benötigen sie schon mindestens. Zum Spielen und gemeinsmaen Aktivitäten wie Apportieren sind sie eigenlich immer aufgelegt.
    Wenn man ihren Bedürfnissen gerecht wird sind Golden Retriever sehr bereit sich ihren Besitzern anzupassen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    habe letztens eine Interessenten Bericht gesehen das viele Ta nur Betäubungsspritzen setzen das der Hund KÖRPEERLICH nicht mehr auf das Gift reagiert, aber den Schmerz voll mitbekommt, nur er kann sich halt nicht äußern weil der Körper bewegungsunfähig ist.

    Aber selbst wenn das so sein sollte, was absolut nicht schön wäre, so ist es doch in ein paar Sekunden vorbei. Wenn die Alternative Tage-Wochen oder gar Monate lange Quälerei sind wäre das für mich doch das geringere Übel.
    Ansonsten denke ich auch, daß man die Entscheidung ganz individuell treffen. Manchmal kann das auch eine ziemliche Gratwanderung zwischen nicht zu früh aufgeben und leiden lassen sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Wie reagierst du denn Momentan? Wie alt ist denn dein Hund und kennt er schon ein zuverlässiges Abbruchkomando?
    Wichtig wäre in jedem Falle, daß du ihm ein Alternativverhalten aufzeigst. Ihm also nicht nur klar machst "Bellen wollen wir nicht" sondern zeigst was er stattdessen tun soll.
    Eine Möglichkeit wäre ihn auf seinen Platz zu bringen und ihn dort sofort verbal zu loben und zu streicheln sobald er nur eine Sekunde lang ruhig ist. Solange er ruhig bleibt streichelst du ihn weiter und gibst vielleicht auch mal ein Leckerlie zwischendurch. Sobald er aber wieder anfängt zu bellen drehst du dich sofort um und wendest dich von ihm ab. Ist er dann wieder eine Sekunde ruhig folgt wieder Ansprache u.s.w. Auf diese Weise zeigst du ihm ein alternativer Verhalten auf (aus seinen Platz gehen) und zeigst ihm, daß ein ruhiges Verhalten erwünscht ist und sich lohnt.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Granita!

    Ich kann dir zwar nicht mit persönlichen Erfahrungen dienen, verstehe aber durchaus was du meinst.
    Ich habe jetzt den zweiten Hund. Beide waren/sind Rassehunde und ich habe die Rasse sehr bewußt ausgewählt. Die konkrete Entscheidung für meinen Till war dann, nach der Rassewahl, eine reine Bauchentscheidung. (Nachdem mir der Züchter und das zu Hause des Welpen serös und vertrauensvoll erschienen) :smile: Ja, und ich bin absolut glücklich mit ihm und es ist mein Hund in dem Sinne wie du es meinst. Aber eben kein Rasseüberraschungspaket.
    Manchmal habe ich bei den entsprechenden Threads auch das Gefühl, daß einige User da etwas übertreiben und man gewinnt den Eindruck als sei der nachfragende Themenstarter für keinen Hund geeignet. Allerdings glaube ich, daß es von den betreffenden Usern gar nicht so gemeint ist. Die Nachfrage: "Warum gerade einen Labrador" zielt wohl weniger darauf ab, daß sie möchten, daß du dich rechtfertigst sondern eher, daß du erzählst was du dir für einen Hund wünscht; um dann sagen zu könnten, ob du beispielsweise bei einem Labrador gute Chancen hast das zu finden was du suchst.
    Aber man kann den von dir geschilderten Eindruchk schon gewinnen. Ich möchte nicht wissen, was ich hier zu hören bekomen hätte, wenn ich damals geschrieben hätte: "Ich plane mir einen Beagle anzuschaffen" (Ich bin erst auf das Forum gestoßen, nach dem Till schon bei uns lebte.)
    Ich dneke für dieses Forum gilt das selbe wie für alles andere was man hört auch: Man sollte es sich anhören aber eben selbst darüber nachdenken und es für sich bewerten und nicht alles für die ultimative Wahrheit nehmen.
    Was Rasse und Bauchgefühl betrifft finde ich beides ist wichtig. Ist das tiefe Bauchgefühl für den Hund von Anfang an da lebt man vermutlich mit den für einen selbst nicht so passenden, rassebedngten Eigenschaften, wesentlich leichter als ohne. Wie heißt es so schön: Aus Liebe nimmt man viel in kauf.
    Aber der Satz geht eben auch weiter mit: Irgendwann aber hört das auch auf. Was für mich bedeutet: Passt die Rasse so gar nicht wird es auch sehr schwierig.

    Ich wünsche dir, daß du deinen Traumhund findest und drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Glück.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Da schließ ich mich an :ja:

    Ich sehe das genau so. Ich habe jetzt den zweiten Hund vom seriösen Züchter und nur gute Erfahrungen damit gemacht. Ich möchte schon Wissenn welche Anlagen und daraus relutierende Bedürfnisse mein Hund in etwa mitbringen wird. Ich würde auch immer wieder einen Welpen haben wollen, weil ich es einfach toll finde einen Welpen ins Leben zu begleiten und ihn aufwachsen zu sehen. In meinen Augen ist auch das eine Art von Tierschutz; in dem man Züchter unterstützt die dafür sorgen die Hundepopulation so gesund wie möglich zu halten.

    LG

    Franziska mit Till

    @ Tinks Ich kann dich gut verstehen. Zumal die Leute die Hunde ungefragt füttern auch Diejenigen sind, die sich als Erstes beschweren, wenne ein Hund dann wirklich massiv zu betteln beginnt und die Leute anspringt! Das finde ich dann immer besonders toll!
    @ Pinschi1977 Solche Situationen sind echt doof. Man kann da eigentlich nur versuchen ein Gespühr für die Leute zu entwickeln um dann den Hund rechtzeitig aufzulösen bis er soweit ist, daß er solchen "verlockungen" wiederstehen kann.

    Till und ich werden auch häufig angesprochen. Mein "Kleiner" hat anscheinend auch den "Niedlichkeitsfaktor".
    Aber das er nun wirklich ungefragt angefasst wird habe ich bisher nur sehr sehr selten erlebt. Die meisten fragen mich schon und sei es, daß sie zu Till sagen: "Na, darf ich dich mal streicheln?" und mich dabei anschauen.
    Ich habe dann auch nichts dagegen und freue mich, wenn sich auch noch Anderen etwas Freude bringt und Passanten ihm positiv Begegnen.

    LG

    Franziska mit Till