Beiträge von Maus1970

    Also an deiner Stelle würde ich wohl auch lieber die Alternative mit der Sitterin wählen, wenn diese kompetent und zuverlässig ist.
    Egal wie die Sache rechtlich auch aussehen mag; moralisch wäre es für mich die Sache des Gassigängers gewesen für den Schaden (Tierarztkosten) aufzukommen. Letztendlich kam es zu dem Vorfall während er die Verantwortung für die Hunde hatte. Er hätte die Hunde so führen müssen, daß es nicht zu einem solchen Vorfall kommen kann.
    Womit ich allerdings keines Falls sagen möchte, daß nicht jedem einmal ein Fehler unterlaufen kann und soetwas niiiiemals hätte passieren dürfen. Nur finde ich es wichtig, daß man dann auch zu seinen Fehlern steht und dafür aufkommt und die Kosten nicht auf andere Hundehalter oder irgendwelche Versicherungen abwätzt. Es sei denn es ist die Eigene, die man extra für solche Fälle abgeschlossen hat. :smile:
    Ich hatte beim Lesen der Schilderungen des Vorfalls übrigens den Eindruck als wäre der Max mit seiner Rolle als Aufpasser des Rudels doch überfordert gewesen und als hätte der Gassigänger ihm schon früher häufiger klar machen müssen, daß er die Angelegenheiten des Rudels regelt und nicht Max. (Ich würde es Beispielsweise nicht dulden, wenn ein Hund, in diesem Falle Max, sich in einen Streit zwischen zwei Anderen einmischt, sondern ihm klar machen: Das regel ich!
    Aber wie gesagt, daß war mein Eindurck den ich beim Lesen hatte. Ich war nicht dabei, mag also daneben legen. Aber das würde einiges an Verhalten erklären.
    Ansonsten sehe ich die Angelegenheit ähnlich wie Bordy. Jeder ist für seinen Hund verantwortlich. Sowohl der Halter eines "Prolls" als auch der Halter eines Hundes der blutig zurecht weist.
    Klar ist prollen nicht in Ordnung aber blutig zurecht weisen eben auch nicht. Ein soviel größerer Hund kann sich halt auch unblutig wehren.

    LG


    Franziska mit Till

    Franziska mit Till

    Ich habe mal eine Frage an euch: Macht jemand von euch Dummyarbeit in einem Verein als Sportart mit seinem Hund?
    Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte von euch freuen. Vielleicht auch bei wem ihr trainiert habt.
    Wir wollen im September damit starten.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich würde versuchen deiner Hündin ein Alternativverhalten aufzuzeigen. Also etwas das sie tun soll, wenn sie eine Maus riecht. Das können die verschiedensten Dinge sein. Je nachdem was deine Hündin toll findet.
    Als mein Rüde 5 Monate alt war, meinte er es wäre eine tolle Idee mal mit dem Enten und Vögel jagen anzufangen.
    Ich habe dann mit ihm so trainiert, daß ich immer wenn er eine Ente oder einen Vogel fixiert hatte sofort abgerufen und bei mir mit Leckerli belohnt und ihn ganz doll gelobt habe. Ich habe für meinen Hund den Rückruf als Alternativverhalten gewählt, weil er sich sehr gerne bewegt. Für ihn ist es etwas tolles zu mir hinrennen zu können. Das Rennen an und für sich hat schon einen hohen Reiz für ihn. Auf diese Weise habe ich es ihm möglichst leicht gemacht, weil er als Alternative etwas tun durfte, was er gut findet und dafür am Ende noch belohnt wurde. Das hat bei uns sehr gut funktioniert. Es hat nicht lange gedauert und er hat Enten und Vögel vollkommen ignoriert.
    Das bedeutet du müßtest dir überlegen was für deine Hündin in dieser Situation das Einfachste und Angenehmste ist. Gegebenenfalls mußt du zunächst eine Zeit lang mir der Leine absichern, bis sie das Alternativverhalten wirklich verinnerlicht hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich würde das Verhalten im Moment versuchen vollkommen zu ignorieren und mit ihr sofort zügig und gaaanz ruhig weiter gehen. Sobald sie anfängt zu knurren locke sie kurz weiter und nehme sie dann einfach an der Leine mit. Sobald sie ruhig ist und mit dir mit geht bestätige sie und gebe ihr gegebenenfalls ein Leckerli. Sollte sie dir, auf dein locken hin, Aufmerksamkeit schenken bestätige sie sofort.
    Auf diese Art und Weise bestätigst du ein gewünschtes Verhalten, egal wie das Knurren motiviert sein sollte, und du zeigst ihr ein klares Alternativverhalten auf. (sich an dich wenden, dir Aufmerksamkeit schenken) Außerdem nimmst du ihr den Streß in dem du sie schnell aus der Situation nimmst. Bis zur Trainerstunde am Sonntag solltet ihr so eigentlich ganz gut fahren.

    LG

    Franziska mit Till

    Hmm, wann der richtige Zeitpunkt und wann ein Spiel zu wild ist, finde ich schwer zu beschreiben, weil ich denke, daß das sehr starke Gefühlssache ist.
    Ich kenne das ein wenig von meinem ersten Hund. Der war, wenn auch sehr selten, mit manchen Hunden wirklich extrem. Es war auch nie agressiv und ich hatte auch nie Angst, daß es gleich kippt. Aber es gab dann ab und an mal einen Punkt an dem ich gedacht habe: "Also Junge jetzt weißt du gleich aber nicht mehr wirklich was du da gerade tust." Dann habe ich ihn immer zurück gepfiffen. Immer dann wenn ich den Eindruck hatte jetzt steigern die sich gleich in einen Rausch hinein und können sich nicht mehr wirklich zu 100% steurern. Das wäre so für mich der Punkt.
    Allerdings hatte ich es wesentlich leichter, da ich a) nur auf meinen Hund zu achten hatte und nicht wie du auf 10. Da ist es natürlich wesentlich einfacher den Punkt zu finden. und b) es sich um meinen eigenen Hund und nicht um einen Gassihund geahandelt hat. Ich denke den eigenen Hund kann man doch immer noch am schnellsten, besten, sichersten einschätzen.

    Ich hoffe ich konnte dir eine wenig helfen.

    LG

    Franziska mit Til

    Zitat

    Mein Hund wird nur vorm Bäcker angebunden, wo ich ihn sehen kann und zwar die ganze Zeit, oder vor unserem Kaiser's, weil da entweder ein Motz-Verkäufer steht und ein Auge auf die angebundenen Hunde der Omis wirft, die dort einkaufen, oder aber ein Security steht da rum. Der ist zwar nicht für die Hunde da, aber er achtet trotzdem drauf. Ich mach da auch nie einen Großeinkauf, aber es ist einfach praktisch, wenn ich morgens die erste Runde mit dem Hund gehe und noch ne Tüte Milch brauche. Dann wird er eben mal 2 Minuten lang dort angebunden. Und als es mal wirklich gar nicht anders ging, hab ich ihn auch schon mal vorm Lidl angebunden, da war mir allerdings schon ein bisschen mulmig und ich war froh, als ich wieder draußen war. Ich kann nie verstehen, warum Leute ihre Hunde zum Beispiel zum Wocheneinkauf mit zum Supermarkt nehmen und dann eine Stunde oder länger im Laden verschwinden. Und die armen hocken dann draußen und kläffen oder heulen oder sehen einfach nur bemitleidenswert aus, wie sie sich da hinkauern und auf Frauchen/Herrchen warten. :sad2:

    Obwohl das ja doch sehr stark abhängig vom jeweiligen Hund ist; wie ich finde. Es gibt hat Hunde für die ist das purer Stress, für andere Hunde ist es o.K aber besonders toll fühlen sie sich nicht dabei und eben Hunde denen macht das absolut nichts aus und die sind einfach stolz darauf ihren Menschen begleiten zu können.
    Wenn Till mit mir oder seinem Herrchen am Samstag Brötchen holen geht und kurz vor dem Bäcker wartet, hat er absolut keinen Stress dabei sondern liegt da stolz wie Oscar. Mit Gino war es genau so. Trotzdem würde ich Till niemals irgendwo anbinden wo ich ihn nicht durchgängig im Blick habe um eben auf Nummer Sicher zu gehen und weil es leider genügend Vollidioten gibt. Mit Gino war das ein wenig etwas anderes. Wir haben in einem Dorf gewohnt, in dem man sich kannte. Da hat auch jeder immer auch für den Anderen mit aufgepasst und man wußte zu wem welcher Hund gehörte. Außerdem hatte Gino auf Grund seiner Körpergröße eine ganz andere Ausstrahlung als Till.

    LG


    Franziska mit Till

    Hast du die Möglichkeit die ganze Energie in irgendeine gemeinsame Aufgabe zu lenken? Gemeindamer Apport/Approt aus dem Wsser oder ähnlichers? Vielleicht könnte man ihnen dadurch eine Handlungsalternative zum völlig übertriebenen Spiel an die Hand geben.

    LG

    Franziska mit Till

    Meinen ersten Hund habe ich schon ab und an vor dem Supermarkt oder dem Bäcker angebunden und warten lassen, wenn ich nur eine Kleinigkeit brauchte. Mit ihm habe ich ländlich gewohnt und es bot sich wegtechnisch halt einfach an die Sachen am Ende des Spazierganges mitzubringen anstatt später noch einmal loszufahen; oder aber auch zu Fuß hinzugehen anstatt mit dem Auto zu fahren. Da hat Hundi halt gleich eine kleine extra Gassirunde bekommen. Angst hatte ich dabei keine.
    Später habe ich dann geheiratet und bin umgezogen und wohne nun nicht mehr ganz so ländlich. Bei Till heute bietet sich der Supermarkt auch von der Strecke her, nicht mehr so an. Also von daher keine Frage. Allerdings gehen wir Samstags immer zu Fuß gemeinsam Brötchen kaufen. Da darf er dann mit und wartet kurz vor dem Bäcker. Allerdings ist der sehr klein und ich kann ihn die ganze Zeit sehen. Ich würde also mitbekommen wenn jemand an ihn heran geht oder ähnliches und könnte eingreifen.

    @ KamiKatZeChArLy Den Vergleich mit dem Kino finde ich nicht wirklich passend. Ins Kino gehen ist ja an und für sich nichts gefährliches. So etwas wie dort in dem Kino passiert ist kann einem leider Gottes überall passieren. Von daher finde ich es schon etwas Anderes bewußt ein wirliches Risiko einzugehen (wie z.B Fallschirmspringen) oder, wie im Falle des Kinos, den Verstand siegen zu lassen und sich zu sagen: "Es ist schlimm was hier passiert ist und mir ist noch mulmig dabei, aber es hat nicht mit ins Kino gehen, oder diesem Kino zu tun. So etwas kann überall passieren" anstatt sich von der Angst regieren zu lassen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Beim Dummy wird ja auch nicht das Fußlaufen aus der Unterordnung verlangt. Im Gegenteil: Der Hund soll dich dabei eben nicht anschauen, sondern die Umgebung wahrnehmen, damit er z.B. weiß, wo Dummys gefallen sind.
    Ebenso bei der Grundstellung. Auch hier wäre ein ständiges dich anstarren hinderlich, weil der ja sehen soll, wo z.B. eine Markierung gefallen ist.
    Meine Hunde haben aufgrund der Welpengruppe (bei D.O.G.S.-Trainierin) von Anfang an gelernt den Futterbeutel zu apportieren, zu suchen usw. Darauf habe ich dann so langsam mit richtigen Dummys aufgebaut. Das für uns Schwierigste ist bzw. war das korrekte Halten im Sitz bis zu meiner Freigabe. Der Große kann es mittlerweile einwandfrei und gibt sogar Pfötchen mit Dummy im Maul. Beim Kleinsten arbeite ich noch dran, indem ich das Ganze rückwärts aufgebaut habe und nur das korrekte halten clickere.
    Wir sind zwar auch in einer Trainingsgruppe, aber mir hat auch diese Buch gut weiter geholfen

    Danke schön für deine Antwort.
    Wir sind bis jetzt ja auch in der Hundeschule gwesen. Haben auch an vielen verschiedenen Orten trainiert. Allerdings haben wir Apportieren dort nicht geübt. Das habe ich zu Hause aufgegriffen, nach dem er immer wieder damit anfing. Auf das Halten des Dummys habe ich bisher nie Wert gelegt. Ich habe bei meinem Hund bisher immer eher darauf hingearbeitet, daß er auch dort zuverlässig apportiert wo viele Gerüche ihn ablenken.
    Mal sehen wie es wird, wenn wir den Kurs starten.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Das möchte ich mal stark anzweifeln - es soll ja auch Leute geben, die Halten ihre Hunde nicht aus Jux und Spaß an der Freude und denen gehts trotzdem gut. Ohne großes Gehätschel.

    Soweit den wesentlichen Bedürfnisse befriedigt werden spricht ja auch nichts dagegen.

    LG

    Franziska mit Till