Also an deiner Stelle würde ich wohl auch lieber die Alternative mit der Sitterin wählen, wenn diese kompetent und zuverlässig ist.
Egal wie die Sache rechtlich auch aussehen mag; moralisch wäre es für mich die Sache des Gassigängers gewesen für den Schaden (Tierarztkosten) aufzukommen. Letztendlich kam es zu dem Vorfall während er die Verantwortung für die Hunde hatte. Er hätte die Hunde so führen müssen, daß es nicht zu einem solchen Vorfall kommen kann.
Womit ich allerdings keines Falls sagen möchte, daß nicht jedem einmal ein Fehler unterlaufen kann und soetwas niiiiemals hätte passieren dürfen. Nur finde ich es wichtig, daß man dann auch zu seinen Fehlern steht und dafür aufkommt und die Kosten nicht auf andere Hundehalter oder irgendwelche Versicherungen abwätzt. Es sei denn es ist die Eigene, die man extra für solche Fälle abgeschlossen hat.
Ich hatte beim Lesen der Schilderungen des Vorfalls übrigens den Eindruck als wäre der Max mit seiner Rolle als Aufpasser des Rudels doch überfordert gewesen und als hätte der Gassigänger ihm schon früher häufiger klar machen müssen, daß er die Angelegenheiten des Rudels regelt und nicht Max. (Ich würde es Beispielsweise nicht dulden, wenn ein Hund, in diesem Falle Max, sich in einen Streit zwischen zwei Anderen einmischt, sondern ihm klar machen: Das regel ich!
Aber wie gesagt, daß war mein Eindurck den ich beim Lesen hatte. Ich war nicht dabei, mag also daneben legen. Aber das würde einiges an Verhalten erklären.
Ansonsten sehe ich die Angelegenheit ähnlich wie Bordy. Jeder ist für seinen Hund verantwortlich. Sowohl der Halter eines "Prolls" als auch der Halter eines Hundes der blutig zurecht weist.
Klar ist prollen nicht in Ordnung aber blutig zurecht weisen eben auch nicht. Ein soviel größerer Hund kann sich halt auch unblutig wehren.
LG
Franziska mit Till
Franziska mit Till