Also liegts vielleicht am Füttern, oder? Dann würde ich die Futtergewohnheiten ändern. Kannst du ja auch zu einer anderen Tageszeit anfangen, wenn ihr zweimal füttert. Das heißt füttern, wenn er nicht damit rechnet und nicht füttern, wenn er meint dass es jetzt doch Zeit wäre.
Mein Hund hatte auch mal eine Phase wo er nachmittags immer angefangen hat zu nerven und sich vor das Zimmer zu stellen wo das Futter rauskommt. Wurde konsequent ignoriert und hat einen abend auch gar nix bekommen.
Im Prinzip ist es ja nicht schlimm wenn der Hund um 5.00 Uhr wach ist; er kann sich auf jeden Fall daran gewöhnen sich dann ruhig zu verhalten. Nur wenn er die Erwartung hat, dass jetzt etwas passiert (Futter, Spaziergang etc.) und sich fiepen lohnt, dann bekommt ihr das nicht weg. Ich würde ihn konsequent auf seinen Platz schicken und den Tag auch später nicht mit Futter starten.
Wenn ich aufstehe, dann frühstücke ich meist zuerst, dann gehe ich mit dem Hund raus und dann bekommt er Futter. Dann liegt er auf der Lauer sobald ich das Geschirr abräume, aber das stört dann nicht so. Und das fiepen solltet ihr wirklich konsequent ignorieren, das kann ein Hund nämlich echt perfektionieren. Wenn er meint spazieren gehen zu wollen, wenn er meint dass es Futter geben sollte, etc. Unserer hatte mal so eine Phase und das ist echt nervig. Meine Hundetrainerin hat dazu nur trocken gesagt: der Hund würde es nicht machen, wenn er der Meinung wäre dass es sich für ihn nicht lohnt.
Also hab ich angefangen ihn immer auf den Platz zu schicken sobald er gefiept hat. Nur recht kurz, dann wieder laufen lassen sobald er ruhig ist. Nach ein paar Tagen hat ers gelassen. Ich würde mit der Familie und zur Not auch den Nachbarn einen Zeitraum absprechen wo man den Hund fiepen und zur Not bellen lässt. Und über den Tag auch jedes Fiepen sehr konsequent ignorieren.
Das sind ein paar Tage Stress, aber danach habt ihr Ruhe, denke ich - das lohnt sich auf jeden Fall!
Ich wünsch euch viel Erfolg!!