Beiträge von Maus1970

    Wir haben uns als Nichjäger ganz bewußt für einen Jagdhundwelpen von einem serösen Züchter entschieden und unser kleiner Beagle ist im Alter von 8 Wochen bei uns eingezogen. Mittlerweile ist er 20 Monate alt und wir haben unsere Entscheidung für ihn noch nicht eine Sekunde lang bereut.
    Allerdings waren wir uns von vornherein im Klaren darüber was wir uns für einen Hund ins Haus holen und das er bestimmte Anforderungen an uns stellen wird.
    Ich kann dem Post des Themenstarters nur zustimmen. Das A-O ist die Beschäftigung/ Arbeit und sinnvolle körperliche und geistige Auslastung für diese Hunde. Ergänzen mpchte ich noch die Wichtigkeit von regelmäßigen intensiven Kontakten zu anderen Hunden. Wenn man sich einen Jagdhund ins Haus holt sollte man sich darüber im Klaren sein. Wichtig ist die Bereitschaft und den Spaß an der intensiven Teamarbeit mit dem Hund mitzubringen.
    Ich bin zum Beispiel sehr gerne mit unserem Hund draußen unterwegs und habe große Lust mich mit ihm gemeinsam zu beschäftigen. In meinem Hund habe ich einen Partner der dazu jeder Zeit bereit ist und es genießt; aber auch braucht. Im Moment machen wir viele Apportier- und Suchspiele auf unseren gemeinsamen Spaziergängen und begegnen auf unseren Wegen häufig vielen anderen Hunden mit denen dann häufig getobt werden darf.
    Demnächst möchte ich mit ihm noch Vereinsmäßig einen Hundesport betreiben. Da wir gerade mit der Grundausbildung durch sind wir da noch in der "Orientierungsphase" :smile:
    Ich denke wenn man bereit ist sich intensiv mit dem Hund zu Beschäftigen und zu Arbeiten kan man auch als Nichtjäger einem Jagdhund ein schönes zu Hause bieten und ihm ein glückliches, erfülltes Hundeleben ermöglichen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Heute und Gestern bin ich in der Zeitung mit unsere Initiative für eine Hundewiese
    bitte Pfoten drücken :D

    Pfoten und Daumen sind natürlich gedrückt.

    LG

    Franziska mit Till

    Auf dem Video macht es den Eindruck, daß der Hund Schmerzen hat wenn du ihn unter dem Bauch bzw and der Seite/den Rippen anfasst. Jedesmal wenn du umgefasst und ihn anders gelagert hast hat er gejault. Als wenn sie dort eine Prellung oder ähnliches hätte. Das würde auch ins Bild passen. Wenn sie sich Abends hinlegt bekommt sie unweigerlich Drück auf die Rippen was zu Schmerzen und Jaulen führt. Tagsüber wenn sie läuft und spielt ist sie nicht nur abgelenkt, sondern es kommt auch nichts dagegen. Das würde erklären warum sich die Beschwerden nur Abends zeigen.
    Gut das du beim Tierarzt gewesen bist. Du hast sogar zwei tierärztliche Meinungen die Beides das Selbe empfehlen. Ich würde sie gut im Auge behalten und schonen. Wäre aber Montag Morgen sofort wieder beim Arzt wenn sie heute Abend wieder solche Beschwerden hat. Vielleicht ist Filmen gar keine schlechte Idee. Das könntest du dann evtl. dem Tierarzt zeigen. So kann er sich selbst ein Bild davon machen und ist nicht nur auf deine Berichte angewiesen.

    Alles Gute für deine kleine Maus.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Schnitzelchen:
    Wie spinderella das zusammengefasst hat, scheint es wohl so zu sein, dass vom Charakter her am besten ein sogenannter Begleithund zu mir passen würde, ich optisch aber (wenn ich jetzt mal vom Traumhund ausgehen würde) am schönsten solche finde, die kniehoch gross sind, bis mittellanges Fell haben und eventuell dreifarbig sind (BernerSennen find ich von der Dreifarbigkeit sehr schön, aber zu gross für mich, Toller Retriever find ich auch sehr schön, aber ich glaube, denen könnt ich nicht gerecht werden) Wie Du siehst, ist das noch ziemlich offen :???:

    Aber was mich natürlich sehr interessieren würde, wo Du das schon so betonst (auch wenn das hier bestimmt schon mal irgendwo Thema war im Forum): Was bedeutet denn Deiner Meinung nach "guter Züchter"? Woran erkennt man den und wie findet man so jemanden?


    Auf jeden Fall sollte der Züchter einem Verein angehören der dem VDH angeschlossen ist. Auch wennn damit nicht automatisch alles Gold ist was glänzt so kannst du davon ausgehen, daß der Züchtern gewissen Kontrollen unterliegt und bestimmte Auflagen erfüllen sowie bestimmte Schulungen absolviert haben muß.
    Zudem solltest du darauf schauen wie die Welpen aufwachsen. Optimal finde ich wenn Welpen im Hause aufwachsen und dadurch ständigen Kontakt zu Menschen haben und somit von Anfang an positiv auf Menschen sozialisiert werden. Wichtig ist auch, daß die Welpen beim Züchter vielfälltige Umwelterfahrungen machen können. Mein Hund konnte z.B direkt von der Wurfkiste durch eine Hundeklappen selbständig in den welpensicher eingezäunten Garten. Daurch war er draußen von Vornherin schon sehr sicher, als er zu uns kam und bereits Stubenrein. Er hat vielleicht noch 5 Mal in die Wohnung gemacht das wars. Das letzte mal mit 11 Wochen.
    Ich habe noch sehr auf den Umgang des Züchters mit der Mutterhündin und den Welpen geachtet. Er ist unwahrscheinlich liebevoll mit der Mutterhündin und den Welpen umgegangen. Vor allem habe ich an der Reaktion der Hündin gemerkt, daß sie diesen Umgang gewohnt war. Natürlich habe ich auch auf die Sauberkeit geachtet.
    Nicht zuletzt war natürlich der Eindruck von den Welpen entscheidend. Haben sie ein tolles Fell, sind sie sauber oder ist der Po Kot verschmiert? (Hinweis auf mangelde Hygiene oder Verdauungsprobleme) Und vor allem wie haben sie sich verhalten. Sind sie neugierig, fröhlich, offen?

    Ich hoffe ich habe nichts vergessen und dir eine kleine Orientierung geben können.
    Ich könnte mir gut vorstellen, daß du mit einem Golden Retriever glücklich werden würdest.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen aber ich möchte hier einmal den Golden Retriever ins Spiel bringen.
    Golden Retriever lassen sich in aller Regel recht leicht erziehen und verfügen über einen starken "Will to please" und sind somit auch für Anfänger gut geeignet.
    Vom Wesen her sind Golden Retriever eher ruhigere Vertreter sind aber auch leicht für Aktivitäten und Sport zu begeistern. Das auch dein Mann könnte mit ihm beim Sport viel Spaß haben. Maraton laufen wäre allerdings nicht das Richtige für die Rasse. Aber ein gemeinsames Joggen hingegen schon.
    Golden Retriever brauchen allerdings auch ihre Auslastung. 1,5 Stunden Spazieren gehen am Tag benötigen sie schon mindestens. Zum Spielen und gemeinsmaen Aktivitäten wie Apportieren sind sie eigenlich immer aufgelegt.
    Wenn man ihren Bedürfnissen gerecht wird sind Golden Retriever sehr bereit sich ihren Besitzern anzupassen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    habe letztens eine Interessenten Bericht gesehen das viele Ta nur Betäubungsspritzen setzen das der Hund KÖRPEERLICH nicht mehr auf das Gift reagiert, aber den Schmerz voll mitbekommt, nur er kann sich halt nicht äußern weil der Körper bewegungsunfähig ist.

    Aber selbst wenn das so sein sollte, was absolut nicht schön wäre, so ist es doch in ein paar Sekunden vorbei. Wenn die Alternative Tage-Wochen oder gar Monate lange Quälerei sind wäre das für mich doch das geringere Übel.
    Ansonsten denke ich auch, daß man die Entscheidung ganz individuell treffen. Manchmal kann das auch eine ziemliche Gratwanderung zwischen nicht zu früh aufgeben und leiden lassen sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Wie reagierst du denn Momentan? Wie alt ist denn dein Hund und kennt er schon ein zuverlässiges Abbruchkomando?
    Wichtig wäre in jedem Falle, daß du ihm ein Alternativverhalten aufzeigst. Ihm also nicht nur klar machst "Bellen wollen wir nicht" sondern zeigst was er stattdessen tun soll.
    Eine Möglichkeit wäre ihn auf seinen Platz zu bringen und ihn dort sofort verbal zu loben und zu streicheln sobald er nur eine Sekunde lang ruhig ist. Solange er ruhig bleibt streichelst du ihn weiter und gibst vielleicht auch mal ein Leckerlie zwischendurch. Sobald er aber wieder anfängt zu bellen drehst du dich sofort um und wendest dich von ihm ab. Ist er dann wieder eine Sekunde ruhig folgt wieder Ansprache u.s.w. Auf diese Weise zeigst du ihm ein alternativer Verhalten auf (aus seinen Platz gehen) und zeigst ihm, daß ein ruhiges Verhalten erwünscht ist und sich lohnt.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Granita!

    Ich kann dir zwar nicht mit persönlichen Erfahrungen dienen, verstehe aber durchaus was du meinst.
    Ich habe jetzt den zweiten Hund. Beide waren/sind Rassehunde und ich habe die Rasse sehr bewußt ausgewählt. Die konkrete Entscheidung für meinen Till war dann, nach der Rassewahl, eine reine Bauchentscheidung. (Nachdem mir der Züchter und das zu Hause des Welpen serös und vertrauensvoll erschienen) :smile: Ja, und ich bin absolut glücklich mit ihm und es ist mein Hund in dem Sinne wie du es meinst. Aber eben kein Rasseüberraschungspaket.
    Manchmal habe ich bei den entsprechenden Threads auch das Gefühl, daß einige User da etwas übertreiben und man gewinnt den Eindruck als sei der nachfragende Themenstarter für keinen Hund geeignet. Allerdings glaube ich, daß es von den betreffenden Usern gar nicht so gemeint ist. Die Nachfrage: "Warum gerade einen Labrador" zielt wohl weniger darauf ab, daß sie möchten, daß du dich rechtfertigst sondern eher, daß du erzählst was du dir für einen Hund wünscht; um dann sagen zu könnten, ob du beispielsweise bei einem Labrador gute Chancen hast das zu finden was du suchst.
    Aber man kann den von dir geschilderten Eindruchk schon gewinnen. Ich möchte nicht wissen, was ich hier zu hören bekomen hätte, wenn ich damals geschrieben hätte: "Ich plane mir einen Beagle anzuschaffen" (Ich bin erst auf das Forum gestoßen, nach dem Till schon bei uns lebte.)
    Ich dneke für dieses Forum gilt das selbe wie für alles andere was man hört auch: Man sollte es sich anhören aber eben selbst darüber nachdenken und es für sich bewerten und nicht alles für die ultimative Wahrheit nehmen.
    Was Rasse und Bauchgefühl betrifft finde ich beides ist wichtig. Ist das tiefe Bauchgefühl für den Hund von Anfang an da lebt man vermutlich mit den für einen selbst nicht so passenden, rassebedngten Eigenschaften, wesentlich leichter als ohne. Wie heißt es so schön: Aus Liebe nimmt man viel in kauf.
    Aber der Satz geht eben auch weiter mit: Irgendwann aber hört das auch auf. Was für mich bedeutet: Passt die Rasse so gar nicht wird es auch sehr schwierig.

    Ich wünsche dir, daß du deinen Traumhund findest und drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Glück.

    LG

    Franziska mit Till