Beiträge von Maus1970

    Hallo Filcor!

    Die Kroketten vom Josera Miniwell sind wirklich sehr sehr klein. Die genaue größe kann ich dir leider nicht sagen, aber für unseren Beagle, der ja in etwas die gleiche Größe hat wie dein Hund hat, haben wir sie für viel zu klein empfunden. Besonders wenn du das Trockenfutter auch als Belohnungshappen geben möchtest ist das mehr als unpraktisch. Wir haben mal eine kleine Probepackung bekommen.
    Unser Hund bekommt im Wechsel das Josera Sensiplus und das Josera Optiness. Die Kroketten bei Sensiplus sind eine ganze Ecke kleiner als beim Optiness. Aber ein Hund in der Größenordnung von unseren kann Beide problemlos fressen.
    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Für mich keine ALternative. Allerdings wollte ich darauf auch nicht hinaus.

    Die beste Alternative für mich wäre wohl, sich möglichst bei jeweiligen "Methode" einen Könner zu suchen und zu hoffen, nicht unter die % zu fallen, bei denens trotzdem nicht klappt. Welcher "Könner" das letztenendes ist, muss doch jeder selbst entscheiden - und von irgendeinem Paragraphen würde ich mich auch nicht schrecken lassen, wenn es um das WOhl meines Tieres geht.

    Und selbst wenn etwas nicht klappt würde ich immer noch sagen, daß ist richtig "Schei..."; aber was wäre denn die Alternative? Vermutlich tagelanges, wochenlanges oder gar montatelanges Leid. So schlimm wie das auch in dem Moment wäre wenn bei der Euthanasie etwas daneben geht und das Tier leiden muß bevor es stirbt wäre es in meinen Augen immer noch die humanere Alternative vor dem Nichtstun. Denn das Risiko bei der Euthanasie kann man leider nicht ausschalten nur minimiereren, in dem man einen Fachmann beauftragt.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    So ist es. Ein Satz der mir besonders aufgefallen ist: "er sagt, er würde den Hund weiter mitnehmen, weil die beiden ja nach dem Vorfall wieder friedlich nebeneinander her liefen".

    Ach ja, und das heisst, dass es nicht wieder genau so vorkommt und für die Zukunft nichts zu befürchten ist? Das erinnert mich an einen Fall, der vor nicht allzu langer Zeit hier auch mal Thema war -- nur dass es sich um eine Hundetagesstätte und nicht um einen Gassigänger handelte. Es gab eine kleine Hündin, die eine große Hündin immer wieder mal angeprollt hat und auch teilweise recht grob zurechtgewiesen wurde. Danach war immer erst mal wieder Ruhe. Also alles kein großes Problem, angeblich. Eines Tages will die Halterin den kleinen Hund aus der HuTa abholen, und erfährt, dass er seit einer Stunde tot ist.

    Wenn der Gassigänger nicht selbstkritisch sein Management der Hunde reflektiert, und das hat er ja wohl nicht getan, würde ich dem meinen Hund nicht mehr mitgeben. So, wie das geschildert wurde, hat er wohl nicht viel Sachkunde. Und dein Hund ist ja einer, der gut gemanaged werden muss. Ich habe hier auch einen kleinen Hund, der manchmal (noch) zum pöbeln neigt, und ich kenne die Herausforderung. Ich weiss aber mittlerweile, wie ich ihn zu händeln habe und wie ich das abwenden kann ... ich glaube, wenn ich vorübergehend keine großen Runden gehen könnte, dann würde ich meinen lieber mehr geistig auslasten und er müsste eben eine überschaubare Zeit lang auf größere Runden verzichten. Das geht schon.


    LG

    Ja, ich sehe die moralische Verantwortung für die Übernahme der Tierarztkosten auch ganz klar beim Gassigänger. Er hat die Situation falsch eingeschätzt und ein Hund ist verletzt worden. Das sollte nicht passieren, kann aber und dann sollte man auch die Verantwortung übernehemen. Das er das nicht tut lässt vermuten, daß der Gassigänger sein Managment, nach dem Vorfall nicht hinreichend reflektiert hat. Egal wie man dazu steht, daß sich Hunde in die Angelegenheiten anderer einmischen, den Max und sein Verhalten hat der Gassigänger jedenfalls falsch eingeschätzt.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Also liegts vielleicht am Füttern, oder? Dann würde ich die Futtergewohnheiten ändern. Kannst du ja auch zu einer anderen Tageszeit anfangen, wenn ihr zweimal füttert. Das heißt füttern, wenn er nicht damit rechnet und nicht füttern, wenn er meint dass es jetzt doch Zeit wäre.

    Mein Hund hatte auch mal eine Phase wo er nachmittags immer angefangen hat zu nerven und sich vor das Zimmer zu stellen wo das Futter rauskommt. Wurde konsequent ignoriert und hat einen abend auch gar nix bekommen.

    Im Prinzip ist es ja nicht schlimm wenn der Hund um 5.00 Uhr wach ist; er kann sich auf jeden Fall daran gewöhnen sich dann ruhig zu verhalten. Nur wenn er die Erwartung hat, dass jetzt etwas passiert (Futter, Spaziergang etc.) und sich fiepen lohnt, dann bekommt ihr das nicht weg. Ich würde ihn konsequent auf seinen Platz schicken und den Tag auch später nicht mit Futter starten.

    Wenn ich aufstehe, dann frühstücke ich meist zuerst, dann gehe ich mit dem Hund raus und dann bekommt er Futter. Dann liegt er auf der Lauer sobald ich das Geschirr abräume, aber das stört dann nicht so. Und das fiepen solltet ihr wirklich konsequent ignorieren, das kann ein Hund nämlich echt perfektionieren. Wenn er meint spazieren gehen zu wollen, wenn er meint dass es Futter geben sollte, etc. Unserer hatte mal so eine Phase und das ist echt nervig. Meine Hundetrainerin hat dazu nur trocken gesagt: der Hund würde es nicht machen, wenn er der Meinung wäre dass es sich für ihn nicht lohnt.
    Also hab ich angefangen ihn immer auf den Platz zu schicken sobald er gefiept hat. Nur recht kurz, dann wieder laufen lassen sobald er ruhig ist. Nach ein paar Tagen hat ers gelassen. Ich würde mit der Familie und zur Not auch den Nachbarn einen Zeitraum absprechen wo man den Hund fiepen und zur Not bellen lässt. Und über den Tag auch jedes Fiepen sehr konsequent ignorieren.
    Das sind ein paar Tage Stress, aber danach habt ihr Ruhe, denke ich - das lohnt sich auf jeden Fall!

    Ich wünsch euch viel Erfolg!!

    Ja, das sehe ic genau so. Solange er durch das fiepen bekommt was er möchte, wird er es nicht sein lassen. Warum auch? Er wäre dann ja echt doof, oder? Sondern im Gegenteil, er wird es weiter ausbauen und einsetzten und immer penetranter werden.
    Am Besten startet ihr damit an einem Montag, wenn er in der Woche Morgens Rambazamba macht stört es die Nachbarn vielleicht nicht so sehr wie am Wochenende, da sie eh früh aufstehen müssen. Am nächsten Wochenende seit ihr dann ja vielleicht schon durch mit dem Thema. Zur Not gäbe es bei mir dann einen Tag lang auch mal nur eine Mahlzeit oder im extrem Fall keine, wenn der Hund den ganzen Tag nach dem Fressen geiern sollte.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ja, das kenn ich auch. Es fällt einem kein Zacken aus der Krone, wenn man seinem Hund auch mal was zutraut. Dieses pauschale "ICH entscheide ALLES und ich regle alles" ist Unsinn. Hunde haben ja ein ausgeprägtes Sozialverhalten, das man sicherlich hier und da mal steuern oder auch korrigieren sollte, aber man sollte sich selbst nicht so wichtig nehmen. Mein Hund soll in der Lage sein, auch ohne Mama eine Konfliktsituation zu meistern. Ich bin sehr froh, dass ich in einer HuSchu gelandet bin, in der nicht jedes Knurren und Rumprollen sofort von Menschenhand unterbunden wird, das hat mir und meiner Hündin sehr viel gebracht.

    Ich glaube ihr habt mich da ein wenig mißverstandnen oder ich mich schlecht ausgedrückt.
    Ich regel auch beileibe nicht alles für meinen Hund und finde das auch wichtig und richtig so. Ich denke auch, daß man seinem Hund durchaus auch einmal etwas zutrauen muß. Hünde müssen die Gelegenheit haben mit anderen Hunden zu kommunizieren und sich mit ihnen auseinander zu sezten. Ansonsten können sie nicht erlernen andere Hunde zu lesen und adäquarte Verhaltensstrategien zu entwickeln. Dazu gehört auch, daß ein Hund, gerade ein Welpe oder Junghund, auch mal adäquart in die Schranken gewiesen wird, wenn er mal die Etikette vergisst. Das finde ich auch vollkommmen richtig so. Auch mein Rabauke ist ab und an einmal zurecht gewiesen worden als er als Welpe oder Junghund mal die Etikette vergessen hat. Aber eben durch Hunde die in der Lage waren das alles in einem verhältinismäßigem Rahmen zu tun; und ich bin gut damit gefahren. Denn die Folge ist, daß ich heute einen 21 Monate alten Hund habe der sehr offen und freundlich und ohne Angst auf fremde Hunde zugeht, der aber sehr gut andere Hunde lesen entsprechend reagieren kann. Das heißt er weiß genau wer mit ihm spielen will, wer seine Ruhe möchte, wer stinkig ist etc und reagiert entsprechend. Ich bräuchte ihn selbst beim größten Proll der an der Leine gesichert nicht einmal anleinen oder ins Fuß nehemen, weil er genau weiß, daß die keine Lust auf ihn haben und er keine Lust auf Ärger. Er geht stumpf im Bogen an solchen Hunden vorbei. (Ich leine ihn trotzdem an, eben aus Höflichkeit, damit der andere Halter sieht ich kümmere mich um meinen Hund und mein Hund wird nicht auf den Proll zulaufen)
    Allerdings habe ich noch keine Situation erlebt in dem es mir sinnvoll erschien sich einen dritten Hund in die Angelegenheiten von zwei anderen einmischen zu lassen. Entweder haben die Halter der zwei "Streithähne" entschieden: "Das ist noch in Ordnung, daß können die noch selbst regeln" oder es wurde eingegriffen. Dritte Hunde haben wir da generell heraus gehalten.

    Lg

    Franziska mit Till

    Hallo liebe Beate!

    5:00 Uhr beziehungsweise 5:30 Uhr ist natürlich sehr, sehr früh. Besonders am Wochenende.
    Was du versuchen kannst ist folgendes:
    Wenn er dich um diese Uhrzeit weckt, versuche ihn noch einmal mit einem "Nein" kurz zur Ruhe zu bringen. Sobald er kurz ruhig ist stehst du auf. Ich würde ihn dann aber zunächst komplett ignorieren. Das heißt ihn nicht zur Begrüßung kraulen, nicht mit ihm sprechen, nicht füttern etc. und auch nicht mit ihm nach draußen gehen! Es sei denn ihr habt noch einen Welpen, der wirklich dringend muß. Am Besten setzt du dich irgendwo ruhig hin, schaust Fernsehen, liest, machst Kreuzworträtsel oder irgendetwas in der Art.
    Wichtig dabei ist, daß der Hund die Erfahrung sammelt: "Um diese Uhrzeit passiert hier noch nichts. Da ist hier im Hause total tote Hose." Dann, zu der Uhrzeit die dir paßt und wenn er gerade absolut ruhig und entspannt liegt, beginnst du irgendwann den Tag. Ich würde das zunächst immer mit den selben Worten tun, wie z.B "Guten Morgen mein Kleiner" Dann wird er begrüßt, gekrault und der Tag beginnt. Ihr könnt dann auch zum Lösen nach draußen gehen. Wichtig ist halt, daß Luc erfährt: "Meine Menschen starten den Tag"
    Das du aufstehst hat den Vorteil, daß zumindest der Rest deiner Familie schlafen kann. Vermutlich wird sich sehr schnell der Effekt einstellen, daß der Hund neben dir wieder einschläft, während du wegen ihm wach bist und liest. Wenn das einige Male zuverlässig so war, kannst du dich auch wieder ins Bett legen. Sollte der Hund dann wieder anfangen zu fiepen. Beginnst du das gleiche Spiel noch einmal von vorne. Du stehst zwar auf, damit nicht alle anderen Familienmitglieder wach werden, aber der Tag für den Hund beginnt noch nicht. Sondern erst dann wenn du es willst.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin das Thema anders angegangen. Ich habe meinem Hund von vornherin beigebracht, daß er erst zu mir zurück zu kommen hat, bevor es Kontakt zu anderen Hunden gibt und wir uns gemeinsam dem anderen Hund bis auf eine adäquarte Distanz nähern bevor er loslegen darf. Dann durfte er allerdings Kontakt haben, wann immer es für den anderen Halter und Hund in Ordnung war.
    Das hat mir sehr geholfen. auf diese Art und Weise kann ich meinem Hund, wann immer Möglich den Kontakt zu anderen Hunden bieteten ( was meinem Hund sehr wichtig ist und seine Lebensqualität stark hebt ) habe ihn aber anderer Seits immer unter Kontrolle. Heute hat sich das schon fast Ritualisiert. Häufig dreht er schon von allleine bei und kommt zu mir, wenn er andere Hunde sieht. Ansonsten reicht eine sanfte Erinnerung und er kommt angeflitzt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich könnte mir vorstellen, daß der kranke Hund, gerade nach Schlaganfällen, eventuell anders kommuniziert als ein gesunder Hund und deshalb von Deinem mißverstanden wird. Vielleicht sind Mimik, Gestik und Körpersprache bei dem Hund, auf Grund der Erkrankung, eingeschränk oder verändert.

    LG

    Franziska mit Till

    Dann solltest du wirklich mit deinem Tierarzt darüber sprechen. Mit dem Kastrationschip gibt es ja auch eine Möglichkeit die Wirkung einer Kastration erst einmal auszutesten bevor etwas unwiderrufliches geschieht.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Xeandra!

    Ich würde auch zunächst einmal beim Tierarzt alles Gesundheitliche abklären lassen, damit du da auf der sicheren Seite bist. Auch über das Einsetzten eines Kastrationschips oder eine Kastration würde ich, bei der Gelegenheit, mit dem Tierarzt sprechen.
    Du besschreibst, daß dein Rüde früher sehr gut gefressen und sich das nun verändert hätte. Da kommt mir ein Gedanke zu.
    Kann es sein, daß die Veränderung seines Fressverhlaltens langsam mit Beginn der Geschlechtsreife eingesetzt hat? Das wäre noch ein Punkt, der für eine Hypersexualtität sprechen würde.

    LG

    Franziska mit Till