Beiträge von Maus1970

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    Mein Hund wird nur vorm Bäcker angebunden, wo ich ihn sehen kann und zwar die ganze Zeit, oder vor unserem Kaiser's, weil da entweder ein Motz-Verkäufer steht und ein Auge auf die angebundenen Hunde der Omis wirft, die dort einkaufen, oder aber ein Security steht da rum. Der ist zwar nicht für die Hunde da, aber er achtet trotzdem drauf. Ich mach da auch nie einen Großeinkauf, aber es ist einfach praktisch, wenn ich morgens die erste Runde mit dem Hund gehe und noch ne Tüte Milch brauche. Dann wird er eben mal 2 Minuten lang dort angebunden. Und als es mal wirklich gar nicht anders ging, hab ich ihn auch schon mal vorm Lidl angebunden, da war mir allerdings schon ein bisschen mulmig und ich war froh, als ich wieder draußen war. Ich kann nie verstehen, warum Leute ihre Hunde zum Beispiel zum Wocheneinkauf mit zum Supermarkt nehmen und dann eine Stunde oder länger im Laden verschwinden. Und die armen hocken dann draußen und kläffen oder heulen oder sehen einfach nur bemitleidenswert aus, wie sie sich da hinkauern und auf Frauchen/Herrchen warten. :sad2:

    Obwohl das ja doch sehr stark abhängig vom jeweiligen Hund ist; wie ich finde. Es gibt hat Hunde für die ist das purer Stress, für andere Hunde ist es o.K aber besonders toll fühlen sie sich nicht dabei und eben Hunde denen macht das absolut nichts aus und die sind einfach stolz darauf ihren Menschen begleiten zu können.
    Wenn Till mit mir oder seinem Herrchen am Samstag Brötchen holen geht und kurz vor dem Bäcker wartet, hat er absolut keinen Stress dabei sondern liegt da stolz wie Oscar. Mit Gino war es genau so. Trotzdem würde ich Till niemals irgendwo anbinden wo ich ihn nicht durchgängig im Blick habe um eben auf Nummer Sicher zu gehen und weil es leider genügend Vollidioten gibt. Mit Gino war das ein wenig etwas anderes. Wir haben in einem Dorf gewohnt, in dem man sich kannte. Da hat auch jeder immer auch für den Anderen mit aufgepasst und man wußte zu wem welcher Hund gehörte. Außerdem hatte Gino auf Grund seiner Körpergröße eine ganz andere Ausstrahlung als Till.

    LG


    Franziska mit Till

    Hast du die Möglichkeit die ganze Energie in irgendeine gemeinsame Aufgabe zu lenken? Gemeindamer Apport/Approt aus dem Wsser oder ähnlichers? Vielleicht könnte man ihnen dadurch eine Handlungsalternative zum völlig übertriebenen Spiel an die Hand geben.

    LG

    Franziska mit Till

    Meinen ersten Hund habe ich schon ab und an vor dem Supermarkt oder dem Bäcker angebunden und warten lassen, wenn ich nur eine Kleinigkeit brauchte. Mit ihm habe ich ländlich gewohnt und es bot sich wegtechnisch halt einfach an die Sachen am Ende des Spazierganges mitzubringen anstatt später noch einmal loszufahen; oder aber auch zu Fuß hinzugehen anstatt mit dem Auto zu fahren. Da hat Hundi halt gleich eine kleine extra Gassirunde bekommen. Angst hatte ich dabei keine.
    Später habe ich dann geheiratet und bin umgezogen und wohne nun nicht mehr ganz so ländlich. Bei Till heute bietet sich der Supermarkt auch von der Strecke her, nicht mehr so an. Also von daher keine Frage. Allerdings gehen wir Samstags immer zu Fuß gemeinsam Brötchen kaufen. Da darf er dann mit und wartet kurz vor dem Bäcker. Allerdings ist der sehr klein und ich kann ihn die ganze Zeit sehen. Ich würde also mitbekommen wenn jemand an ihn heran geht oder ähnliches und könnte eingreifen.

    @ KamiKatZeChArLy Den Vergleich mit dem Kino finde ich nicht wirklich passend. Ins Kino gehen ist ja an und für sich nichts gefährliches. So etwas wie dort in dem Kino passiert ist kann einem leider Gottes überall passieren. Von daher finde ich es schon etwas Anderes bewußt ein wirliches Risiko einzugehen (wie z.B Fallschirmspringen) oder, wie im Falle des Kinos, den Verstand siegen zu lassen und sich zu sagen: "Es ist schlimm was hier passiert ist und mir ist noch mulmig dabei, aber es hat nicht mit ins Kino gehen, oder diesem Kino zu tun. So etwas kann überall passieren" anstatt sich von der Angst regieren zu lassen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Beim Dummy wird ja auch nicht das Fußlaufen aus der Unterordnung verlangt. Im Gegenteil: Der Hund soll dich dabei eben nicht anschauen, sondern die Umgebung wahrnehmen, damit er z.B. weiß, wo Dummys gefallen sind.
    Ebenso bei der Grundstellung. Auch hier wäre ein ständiges dich anstarren hinderlich, weil der ja sehen soll, wo z.B. eine Markierung gefallen ist.
    Meine Hunde haben aufgrund der Welpengruppe (bei D.O.G.S.-Trainierin) von Anfang an gelernt den Futterbeutel zu apportieren, zu suchen usw. Darauf habe ich dann so langsam mit richtigen Dummys aufgebaut. Das für uns Schwierigste ist bzw. war das korrekte Halten im Sitz bis zu meiner Freigabe. Der Große kann es mittlerweile einwandfrei und gibt sogar Pfötchen mit Dummy im Maul. Beim Kleinsten arbeite ich noch dran, indem ich das Ganze rückwärts aufgebaut habe und nur das korrekte halten clickere.
    Wir sind zwar auch in einer Trainingsgruppe, aber mir hat auch diese Buch gut weiter geholfen

    Danke schön für deine Antwort.
    Wir sind bis jetzt ja auch in der Hundeschule gwesen. Haben auch an vielen verschiedenen Orten trainiert. Allerdings haben wir Apportieren dort nicht geübt. Das habe ich zu Hause aufgegriffen, nach dem er immer wieder damit anfing. Auf das Halten des Dummys habe ich bisher nie Wert gelegt. Ich habe bei meinem Hund bisher immer eher darauf hingearbeitet, daß er auch dort zuverlässig apportiert wo viele Gerüche ihn ablenken.
    Mal sehen wie es wird, wenn wir den Kurs starten.

    LG

    Franziska mit Till

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    Das möchte ich mal stark anzweifeln - es soll ja auch Leute geben, die Halten ihre Hunde nicht aus Jux und Spaß an der Freude und denen gehts trotzdem gut. Ohne großes Gehätschel.

    Soweit den wesentlichen Bedürfnisse befriedigt werden spricht ja auch nichts dagegen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Mir ist schon klar, was du meinst, aber darum geht es doch gar nicht. Es geht hier um das, was im Kopf des Hundes vorgeht - und da geht es eben nur um die Befriedigung, die ihm aus seiner Arbeit erwächst. Der rechnet nicht auf, dass er sich dabei öfters die Pfote verletzt.

    Und sei bitte fair in den Vergleichen, stelle nicht den miserabelst gehaltenen Jagdhund (der vermutlich auch nicht gut sein wird in seinem Job, da untrainiert) gegenüber dem optimalst ausgelasteten Nichtjäger-Hund. Wenn schon, müsstest du ihn mit dem fettgefütterten Flexi-Beagle vergleichen, der als Highlight des Tages einmal um den Block schnauft.

    Da hast du schon Recht. Deshalb habe ich ja uch geschriben, daß das von Halter zu Halter sehr verschieden. ist. Sicher gibt es leider viele Jagdhunde die nicht jagdlich geführt werden, denen ihre Halter nicht ansatzweise gerecht werden; genauso wie es eben auch jagdlich geführte Hunde gibt die als reines Arbeitstier mißbracht und ansonsten nicht gut gehalten werden. Leider. Beides ist für die betreffenden Hunde gleich schlimm.
    Ich verstehe auch, was du mit der Befriedigung meinst die seine Arbeit einem Jagdhund gibt. Ich merke auch ganz klar, daß mein Hund eine Aufgabe braucht um glücklich zufrieden und ausgelastet zu sein. Allerdings habe ich bei ihm nicht das Gefühl, daß er nun absolut nur auf das eigentliche Jagen fixiert ist. Ihm ist wichtig, daß seine Nase angesprochen wird, daß ja, definitiv aber ich habe nicht das Gefühl, daß es nun undbedingt das Kaninchen oder das Reh sein muß, daß er sucht; sondern eben auch der Dummy. Es gibt viele Dinge bei denen er mit Leidenschaft dabei ist. Z.B auch beim Agility.
    Aber vielleicht habe ich auch einfach nicht so einen Vollblutjäger erwischt und andere Hunde sind da wesentlich extremer und ich sehe das Ganze deshalb in einem etwas anderem Licht. Das mag gut möglich sein.
    Nur ich denke, wenn Jagdhunde nur von Jägern gehalten werden sollten, dann müßte man sich vermutlich damit abfinden, daß diese Rassen über kurz oder lang aussterben würden, weil sie einfach zu wenig gebraucht werden würden, als daß man den Genpool groß genug halten könnte um eine gesunde Population aufrecht zu erhalten.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich denke, hier ging es bei "Kompromiss" nicht um die Gesundheit des Hundes, sondern um die Erfüllung, die er findet bei seiner Beschäftigung. Also die Diskrepanz zwischen dem, was der Hund am liebsten tun würde, und dem, was er tatsächlich tun darf. Darf er seine Passion auf der Jagd oder beim Hüten kontrolliert ausleben, muss er diesbezüglich keine Kompromisse eingehen.

    PS: Dobbys Beagle wird jagdlich geführt und ist, wenn ich mich nicht irre, ganz ausgesprochen ein Hund, der mit dem Kompromiss nur mässig glücklich geworden wäre.

    Beim Ausleben seiner Passion nicht, aber doch häufig auf anderen Gebieten und da eben auch Gesundheitlich.
    Ein jagdlich geführter Hund darf zwar seine Jagdpassion ausleben, aber wie oft geschieht das und wie sieht sein Leben ansonsten aus? (sicherlich von Halter zu Halter sehr verschieden) Das ist das was ich meinte. Es gibt leider genügend Jagdhunde, die zwar zur Jagd dürfen die aber in den Zeiten dazwischen keinerlei Anregungen oder Ähnliches erhalten.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich glaube das obige bestreitet ja auch keiner...
    Trotzdem vertrete ich aber die Meinung, dass ein sehr passionierter Jagdhund (oder Hütehund) mit entsprechend hoher Trieblage tatsächlich besser beim Jagen oder bei Schafen aufgehoben ist in den entsprechenden Händen.
    Alles andere ist dann immer ein Kompromiss - der Einzelcharakter spielt da eine große Rolle, schließlich können die Charaktere einer Rasse ja sehr unterschiedlich ausfallen.

    Mein Beagle würde z.B. die Beine in die Hand nehmen, wenn ich mit ihm einen Apportierkurs besuchen würde ;)

    Ich sehe das ein wenig anders. Es stimmt schon, daß z.B Jagdhunde die nicht zur Jagd gehen, Hütehunde die keine Herde zum Hüten haben; oder Schutzhunde die nicht im Dienst stehen Kompromisse eingenen müssen. Aber das müssen Hunde die einer konkreten Arbeit nachgehen meiner Meinung nach auch. Hunden, die konkret Arbeiten, wird oftmals pysisch und psychisch sehr viel abverlangt. Auch dafür zahlen die Hunde einen, oftmals nicht geringen, Preis. Was häufig ihre Gesundheit betrifft. Auch das ist ein Kompromiss. Ich denke die wenigsten Hunde die konkret Arbeiten, arbeiten so und in einem solchen Ausmaße, daß es für sie optimal ist. Das können sich die wenigsten leisten.
    Von daher denke ich sind viele Hunde mit dem Kompromiss "Ersatzbeschäftigung" noch sehr gut dran.
    Das mit dem Apportieren und den Suchspielen habe ich genannt weil es halt Tills Leidenschaft ist. Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den Hunden einer Rassen und wenn dein Beagle Apportieren schrecklich findet, gibt es bestimmt etwas Anderes was euch Beide begeistern kann.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich finde wichtig, dass das Dummytraining kleinschrittig aufgebaut wird und die Trainerin für jeden Hund individuelle Trainingsschritte parat hat. Der Hund sollte einen guten Grundgehorsam mitbringen, also auch unter Ablenkung ein anständiges Fuß laufen können und in Grundstellung sitzen bleiben, bis er die Freigabe bekommt, sowie ein sicherer Rückruf.
    Ich wünsche euch viel Spaß beim Dummytraining!

    Danke schön!
    Na, dann sind wir ja anscheinend ganz gut aufgestellt. Das ist ganz gut zu wissen. Fuß läuft er zwar nicht besonders schön, aber zuverlässig. Im "Sitz" bleiben bis die Freigabe kommt beherrscht er auch unter starker Ablenkung. Die Grundstellung als solche wie bei der Begleithundeprüfung kennt er nicht. Allerdings ein Komando für "setz dich neben mich" und ich kann ihn per Handzeichen überall hindirigieren und ihn dort ins "Sitz" schicken.
    Das dürfte dann doch auch funktionieren, oder?
    Wie habt ihr denn mit dem Training begonnen?

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo ihr Lieben!

    Ich pusche dieses Thema mal ein wenig, da es micht interessiert. Ab September möchte ich mit meinem Beagle mit dem Dummytraining in unserer Hundeschule beginnen. Dann beginnt dort einen neue Trainerin und wird das Dummytraining anbieten.
    Habt ihr Tipps für eine Anfängerin wie mich? Worauf sollte ich achten, woran erkenne ich ein gutes Dummytraining? Aber vor allem: Wie kann ich meinen Hund optimal darauf vorbereiten bzw. gibt es etwas was der Hund dafür besonders gut können sollte?

    LG

    Franziska mit Till