Beiträge von Maus1970

    @ Miri
    Also ich finde sie doch sehr dünn. Ein wenig mehr könnte sie. meiner Meinung nach, doch vertragen. Nicht viel, aber ein wenig. Vor allem finde ich, daß sie recht wenig Muskulatur hat. Ich kenne einige Ridgebacks, auch in dem Alter, die haben doch einiges Mehr an Muskeln.
    @ Anna Übrigens danke für deine Antwort bezüglich des Stoffwechsels. Das ist also damit gemeint. Das ist ja im Grunde, für jeden der seinen Hund beobachtet, recht leicht zu erkennen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich finde es etwas schwierig alle Hunde aller Rassen über einen Kamm zu scheren.
    Der Terrier hat weder sichtbare Hüftknochen noch Lendenwirbel, was für eine ausreichende in diesem speziellen Fall sogar sehr gute Bemuskelung spricht. Solang der Hund zugeführte Energie in Bewegung und somit in Muskulatur umsetzt, wird man die Rippen sehen. Wäre dieser Hund ein Rotti wäre er mir auch zu dünn.
    Bei einem agilen, sportlichen und vielleicht sogar arbeitstechnisch stark belastetem Hund stört ohnehin jedes Kilo, solang der Hund genug Energie zugeführt bekommt um im anabolen und nicht im katabolen Stoffwechsel zu bleiben ist das völlig ok.Hier mal ein Bild von meinen 34kg Muskelmasse am Ende der Zughundesaison.
    http://img441.imageshack.us/img441/5697/ph…omp20052010.jpg
    mit freundlichem Dank an Murmelchen die das Bild mal geschoßen hat.

    PS: Sabi Bolle bietet sich freiwillig als Personaltrainer für Bajo an. =)

    Kennst du Kriterien an denen man sicher erkennen kann, daß ein Hund in den katabolen Stoffwechsel abgerutscht ist? Wie kann man das erkennen?

    LG

    Franziska mit Till

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    Meine Anregung wäre ihn nicht vor die Kinder spielen weg zu bringen, sondern ihn an der Leine mit raus zu nehmen und ihm beim ersten Ton ein Abbruchkommando zu sagen und ihn reinzubringen. Drinnen soll er sich kurz beruhigen. Wenn er leise ist wieder raus und genau so weiter verfahren.
    Wenn er nur weggesperrt wird hat er ja keine Chance was zu lernen.
    Wenn es dann schon besser klappt kann man die kurze Leine durch eine längere Schleppleine (natürlich nur am Geschirr, nicht am Halsband) zu ersetzen und das Training fortführen. Sobald ein Mucks kommt (oder auch ein Ansatz zum Nachlaufen) -> rein. Jedes Hinterherrennen, jeder Ansatz zum Bellen wird sofort abgebrochen. So kommt ihr dann über die Schleppleine immer weiter zum Endzustand: ohne Leine im Garten ruhig bleiben.
    Gleichzeitig kannst du ihm zeigen was man mit Kindern für tolle Spiele spielen kann. Du kannst z.B. deine Kinder ein Spielzeug oder Leckerli verstecken lassen. Der Hund darf zusehen, muss aber im Kommando "sitz" oder "platz" bleiben. Das Kind kommt zurück zum Hund und gibt ihm das Kommando, dass er suchen darf. So lernt er spielerisch auch gleich noch Impulskontrolle (nicht direkt dem Leckerli/Spielzeug hinterherlaufen).

    :D Zwei Leute ein Gedanke

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    Hallo,
    ich hoffe ich werde nicht sofort gesteinigt. Ich habe grosse Probleme mit meinem Sheltie. Ich habe 3 Kinder, alle unter 8 Jahre. Die Kinder duerfen vor allem ausserhalb des Hauses nicht laufen, schaukeln oder sich sonst irgendwie schnell bewegen, sonst versucht mein Hund sofort sie zu massregeln, indem er sie zwickt. Die Kinder bluten nicht, aber es ist einfach kein Zustand, ich traue mich schon nicht mehr Besuch zu kriegen wenn der Hund da ist.
    Ich habe mehrere trainer gesehen und habe eigentlich aufgegeben. Die meisten meinten, er waere halt ein Sheltie und wuerde die Kinder hueten. Andere rieten mir zu mega Bereicherung, genauso unterbinde ich falsches Verhalten natuerlich immer sofort, er hoert dann auch. Versucht es aber immer wieder erneut. Wenn ich ihn anleine, wenn wir alle im Garten sind rastet er aus, wenn die Kinder spielen, er bellt, er weint, er zieht, er ist durch nichts zu beruhigen oder abzulenken. Zureden, Futter, mit ihm spielen, es gibt keine Ablenkung die ihn von den spielenden Kindern abbringt.Wir haben das Problem seit ca. 10 Monaten und keiner konnte mir helfen. In der Zwischenzeit war es so, dass der Hund immer in seine Box in den Keller musste, wenn die Kinder spielen oder Besuch hatten. Er ging natuerlich runter, bevor die Kinder anfingen zu spielen. Erst ging es, er hat dann wirklich geschlafen ,nach einer Weile jedoch nicht mehr. Verstaendlicherweise will er nicht allein im Keller sein, wenn er die Kinder spielen hoert, dass er sie hoert laesst sich nicht vermeiden. Es endet damit, dass er bellt.Es ist kein Zustand fuer den Hund und fuer uns. Was soll ich nur tun? Er ist ansonsten, wenn die kinder ruhig, also langsam spielen immer gut zu ihnen, die Kinder lieben ihn. Eigentlich will sich keiner trennen, aber ich weiss nicht mehr was ich tun soll. So kann es doch nicht weitergehen, oder? Ich bin fuer jede Gedankenanregung dankbar.

    Hmm ich bin zwar keine Expertin für das Hüten (Ich habe eine Jagdhund und kenne mich daher besser in dieser Richtung aus) aber ich habe da trotzdem eine Idee und hoffe dir damit helfen zu können. Du könntes folgendes probieren: Wenn deine Kinder in den Garten gehen zum Spielen und Toben gehst du mit deinem angeleinten Hund mit. Am Besten an einer 5 Meter Schleppleine. Sobald sie anfängt die Kinder maßregeln zu wollen bringst du ihn sofort wortlos und ohne ihn auf irgendeine Art zu beachten ins Haus und gehst dann sofort ohne ihn wieder nach draußen. Der Hund bleibt alleine im Haus zurück. Sobald dein Hund auch nur einen Augenblick im Haus ruhig ist gehst du hin und nimmst ihn wieder mit in den Garten.. Dann beginnt das gleiche Spiel wieder von vorne. Solange er die Kinder nicht maßregelt darf er mit dir im Garten bleiben ( das solltest du dann sofort befohnen und ihm irgendetwas tolles anbieten, Leckerli ein Spiel mit dir eben irgendetwas was dein Hund richtig toll findet ), sobald er aber wieder anfängt zu Maßregeln geht es wieder im Haus. Wichtig ist, daß der Hund lernt: "Maßregelungen werden nicht toleriert, dann werde ich von meiner Familie getrennt." und "Ruhiges Verhalten, nicht Maßregeln führt mich zu Ziel. Dann darf ich bei meiner Familie bleiben"
    Wichtig fände ich zu dem, daß du noch einmal überdenkt ob euer Hund hinreichend ausgelastet ist und dir gegebenenfalls etwas suchst mit dem du deinen Hund Rasse- und interessenspeziefisch auslasten kannst.

    LG

    Franziska mit Till

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    Mich macht soviel menschliche Dummheit, die damit einhergehen MUSS, ein Lebewesen in der Sonne im Auto zu lassen, einfach nur extrem wütend und vollkommen verständnislos.

    Hatte diesbezgl auch ein prägendes Erlebnis, das sich ausgerechnet auf der Hundemesse in Dortmund - genauer auf dem Parkplatz des Messegeländes ereignet hatte. Ungefähr um die Mittagszeit hatte ich zuEndegeshoppt und bin mit Menne vollgepackt zum Auto gelatscht. schon von Weitem sahen wir, dass sich da einige Leute in der Nähe unseres geparkten Autos tummelten. Als wir nur noch einige Schritte von unserem Wagen weg waren, kam mir schon eine völlig aufgebrachte Frau mit einem schlappen Sheltie auf dem Arm entgegen gerannt. Im selben Moment bog die Polizei in unsere Parkriege und als mein Blick dann die offene Wagentür des neben unserem Wagen stehenden Fahrzeugs traf und ich zwei Pfoten über den Sitz nach aussen hervorstehen sah, bekamen die Wortfetzen, die ich mitbekam "Einer ist schon tot." eine traurige Logik.

    Ein Sheltie-Aussteller/Züchter whatever (sry aber Arschloch triffts vermutlich besser) hatte zwei seiner Tiere im Auto gelassen. Im Frühjahr bei gut 25 Grad...

    Ich hab mich Ewigkeiten nicht beruhigen können...Gut, dass Menne mit war....

    Das Bild dieser 2 Pfötchen hab ich bis heut nicht vergessen - und es macht mich noch immer fassungslos und traurig, wenn ich daran denken muss....Wäre ich nur eine Stunde früher aus dieser blöden Messehalle raus, dann....tja, diese Frage hat mich echt lange gequält und sie tut es noch :sad2:

    Das ist echt unfassbar. Aber mache dir bitte keine Vorwürfe. Verantwortlich ist nur der Halter der Hunde und sonst niemand!

    LG

    Franziska mit Till

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    Hallo ihr alle,

    bis jetzt ist nichts gekommen, und ich denke, dass da auch nichts mehr kommen wird... ;)

    Das habe ich ja bereits vermutet. :smile:
    Die Mutter hat sich halt auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
    Habt ihr denn eigentlich mittlerweile auch Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen?
    (Einen Hund ungesichert und unbeaufsichtigt draußen herum laufen zu lassen, auch wenn es auf dem eigenen Grundstück ist, war ja nun auch nicht wirklich in Ordnung. Aber ich glaube, daß ist auch durch den Vorfall auch klar geworden.)

    LG

    Franziska mit Till

    Ich findesoetwas auch unverantwortlich. Mein Hund bleibt bei Wärme definitiv nicht alleine zurück im Auto. Auch nicht bei geöffneten Fenstern. Ich war mal auf den Weg zu meinen Eltern, mit Hund am Bord. Es war so etwa 28 Grad draußen. Mein Auto var von der Fahrt mit der Klimaanlage definitv auf 21 Grad herunter gekühlt als ich, fast bei meinen Eltern angekommen, noch beim Bäcker angehalten habe um uns ein Stück Kuchen mitzubringen. Selbst da habe ich ihn mit hinausgenommen. Obwohl es eigentlich unmöglich gewesen wäre, daß das Auto im Schatten abgestellt, innerhalb von von 5 Minuten gefährlich aufgeheizt wäre. Aber mir war es zu riskant.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Filcor!

    Die Kroketten vom Josera Miniwell sind wirklich sehr sehr klein. Die genaue größe kann ich dir leider nicht sagen, aber für unseren Beagle, der ja in etwas die gleiche Größe hat wie dein Hund hat, haben wir sie für viel zu klein empfunden. Besonders wenn du das Trockenfutter auch als Belohnungshappen geben möchtest ist das mehr als unpraktisch. Wir haben mal eine kleine Probepackung bekommen.
    Unser Hund bekommt im Wechsel das Josera Sensiplus und das Josera Optiness. Die Kroketten bei Sensiplus sind eine ganze Ecke kleiner als beim Optiness. Aber ein Hund in der Größenordnung von unseren kann Beide problemlos fressen.
    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

    LG

    Franziska mit Till

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    Für mich keine ALternative. Allerdings wollte ich darauf auch nicht hinaus.

    Die beste Alternative für mich wäre wohl, sich möglichst bei jeweiligen "Methode" einen Könner zu suchen und zu hoffen, nicht unter die % zu fallen, bei denens trotzdem nicht klappt. Welcher "Könner" das letztenendes ist, muss doch jeder selbst entscheiden - und von irgendeinem Paragraphen würde ich mich auch nicht schrecken lassen, wenn es um das WOhl meines Tieres geht.

    Und selbst wenn etwas nicht klappt würde ich immer noch sagen, daß ist richtig "Schei..."; aber was wäre denn die Alternative? Vermutlich tagelanges, wochenlanges oder gar montatelanges Leid. So schlimm wie das auch in dem Moment wäre wenn bei der Euthanasie etwas daneben geht und das Tier leiden muß bevor es stirbt wäre es in meinen Augen immer noch die humanere Alternative vor dem Nichtstun. Denn das Risiko bei der Euthanasie kann man leider nicht ausschalten nur minimiereren, in dem man einen Fachmann beauftragt.

    LG

    Franziska mit Till

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    So ist es. Ein Satz der mir besonders aufgefallen ist: "er sagt, er würde den Hund weiter mitnehmen, weil die beiden ja nach dem Vorfall wieder friedlich nebeneinander her liefen".

    Ach ja, und das heisst, dass es nicht wieder genau so vorkommt und für die Zukunft nichts zu befürchten ist? Das erinnert mich an einen Fall, der vor nicht allzu langer Zeit hier auch mal Thema war -- nur dass es sich um eine Hundetagesstätte und nicht um einen Gassigänger handelte. Es gab eine kleine Hündin, die eine große Hündin immer wieder mal angeprollt hat und auch teilweise recht grob zurechtgewiesen wurde. Danach war immer erst mal wieder Ruhe. Also alles kein großes Problem, angeblich. Eines Tages will die Halterin den kleinen Hund aus der HuTa abholen, und erfährt, dass er seit einer Stunde tot ist.

    Wenn der Gassigänger nicht selbstkritisch sein Management der Hunde reflektiert, und das hat er ja wohl nicht getan, würde ich dem meinen Hund nicht mehr mitgeben. So, wie das geschildert wurde, hat er wohl nicht viel Sachkunde. Und dein Hund ist ja einer, der gut gemanaged werden muss. Ich habe hier auch einen kleinen Hund, der manchmal (noch) zum pöbeln neigt, und ich kenne die Herausforderung. Ich weiss aber mittlerweile, wie ich ihn zu händeln habe und wie ich das abwenden kann ... ich glaube, wenn ich vorübergehend keine großen Runden gehen könnte, dann würde ich meinen lieber mehr geistig auslasten und er müsste eben eine überschaubare Zeit lang auf größere Runden verzichten. Das geht schon.


    LG

    Ja, ich sehe die moralische Verantwortung für die Übernahme der Tierarztkosten auch ganz klar beim Gassigänger. Er hat die Situation falsch eingeschätzt und ein Hund ist verletzt worden. Das sollte nicht passieren, kann aber und dann sollte man auch die Verantwortung übernehemen. Das er das nicht tut lässt vermuten, daß der Gassigänger sein Managment, nach dem Vorfall nicht hinreichend reflektiert hat. Egal wie man dazu steht, daß sich Hunde in die Angelegenheiten anderer einmischen, den Max und sein Verhalten hat der Gassigänger jedenfalls falsch eingeschätzt.

    LG

    Franziska mit Till