Beiträge von Maus1970

    Hallo ihr Lieben!

    Ich brauche mal euren Rat.
    Wir hatten heute Besuch von Freunden mit ihrem Hund. Sie füttern Hills Trockenfutter. Unsere Freundin hat dann heute davon ihrem und auch meinem Hund etwas zur Belohnung als Leckerlie gegeben. Was soll ich sagen: Till fährt total darauf ab und liebt es. Jetzt ist es so, daß sein Futtersack eh in den nächsten Tagen leer sein wird und ich neues kaufen muß. Da ich gesehen habe w i e gerne er das frisst würde ich es ihm natürlich gerne gönnen, daß er es nun täglich bekommt. Vorausgesetzt, und da kommen wir zu meiner Frage, es ist ein gutes, hochwertiges Futter.
    Kleiner Nachsatzt: Bisher bekommt er Josera Sensi plus, mit dem es ihm sehr gut geht und ihm ebenfalls gut zu schmecken scheint. Allergisch ist er nicht und auch sehr unempfindlich, was den Magen angeht.
    Nun würde ich mich über euere Meinung freuen.

    LG

    Franziska mit Till

    Schön, daß es ihr wieder besser geht. Das freut mich für euch. Eventuell hat sie sich ja auch nur auf die Zunge gebissen. Das kann, im ersten Moment, ja auch ganz schön weh tun.
    Falls es heute im Laufe, widererwarten und was ich nicht hoffe, doch noch wieder akut werden sollte, würde ich, vorsorglich, darauf achten, daß sie ab heute Abend nüchtern bleibt und ab 18 Uhr nichts mehr zu fressen und zu trinken bekommt; falls dann Morgen doch eine Narkose anstehen sollte. (Gerade wenn sie viel Angst vor dem Tierarzt hat wird sie ohne Narkose vielleicht nicht viel im Maul mit sich machen lassen.)

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Steffi!

    So wie sich das anhört habt ihr ja Momentan einen Weg gefunden, daß deine Hündin ihr Trockenfutter in hinreichender Menge frißt und es ihm gut dabei geht. Deshalb würde ich, ehrlich gesagt, momentan nichts daran ändern und es so weiter machen wie bisher.
    Deine Hündin scheint die lange Zeit in der sie nüchtern ist, und daß viele Fressen auf einmal ja problemlos zu verkraften. Außerdem bietest du ihr ja dreimal täglich Nahrung an. Was bedeutet, daß sie ja jeder Zeit fressen könnte, wenn sie wollte.
    Von daher würde ich das Ganze noch eine ganze Zeit genau so weiter handhaben wie jetzt damit es für deine Hündin richtig zur Gewohnheit wird. Vielleicht fängt sie ja irgendwann von selbst an Morgens oder Mittags etwas zu fressen.
    Später kannst du dann ja die Abendration kürzen und schauen ob sie dafür am nächsten Morgen frisst, oder ob sie dann trotzdem nur Abends und dafür weniger frißt. Aber wie gesagt, damit würde ich mir richtig Zeit lassen.
    Es besteht ja kein zwingender Grund. Der Hündin geht es gut und sie hält ihr Gewicht. Ich würde ihr aber weiterhin Morgens und Mittags das Angebot zu fressen machen.
    Was die Gefahr einer Magendrehung angeht denke ich kommt zu Gute, daß sie Abends gefüttert wird und danach vermutlich eh nicht mehr viel an Toben und Aktion stattfinden dürfte.

    LG

    Franziska mit Till

    Vielleicht könnte es euch helfen, wenn ihr Morgens immer die selbe Runde geht, unabhängig wann sie sich löst. So entsteht eine Routine die ihr Sicherheit gibt.
    So wie du es beschreibst, hat sie anscheinend entdeckt, daß man sich eine extra Runde Gassii verschaffen kann, wenn man kurz vor Schluß noch einamal abflitzt.
    Ich würde das, zunächst, durch Anleinen konsequent unterbinden, so daß sie keinen Erfolg mehr damit hat und sich nicht selbst belohnen kann. Um das Ganze zu trainieren könntest du sie auf euren Spaziergängen immer mal wieder heranrufen und belohnen und gleich wieder laufen lassen, damit für sie der Rückruf nicht immer Ende des Spaßes bedeutet.
    Bevor du sie am Ende eures Spazierganges anleinst würde ich sie bewußt nicht rufen, sondern einfach anleinen wenn sich die Gelegenheit dazuergibt und immer an anderen Stellen. So lernt sie, daß du den Freilauf beendest, und daß der Rückruf damit nichts zu tun hat.
    Ich schätze Mal, daß sie nun langsam erwachsen wird und deshalb gewisse Dinge ausprobiert.

    LG

    Franziska mit Till

    Oder ist sie vielleicht einfach nur clever?
    Vielleicht hat sie genau registriert, daß es nach kurzem Lösen nach Hause geht und hat einfach noch keine Lust auf nach Hause gehen?
    Du hast geschrieben, daß du Morgens nur kurz gehst, weil du da keine Zeit hast. Gehst du dann zur Arbeit und sie muß alleine bleiben? Dann könnte ich mir vorstellen, daß es eventuell damit zusammenhängt.

    LG

    Franziska mit Till

    Mein erster Hund, ein Golden Retriever (Gino), hat mich schon einmal beschützt.
    Ich war mit ihm und dem Chihuahua meiner Eltern im Wald spazieren. Der Chihuahua (Billy) lief wenige Meter vor mir. Gino war ein ganzes Stück vorgelaufen; bis zur nächsten Kurve und hat sich da ins Gebüsch verzogen um zu schnüffeln. Ich konnte ihn gerade noch sehen. Aber auch nur deshalb weil ich wußte wo er war. Er hat dort, schnüffelnder Weise, auf micht gewartet.
    Plötzlich kam ein Jugendlicher, ich schätze so 15 Jahre alt, auf seiner Mofa um die Kurve. Da dort Mofa fahren verboten war, bin ich nicht gleich losgestürmt um Billy vom Weg zu holen und zur Seite zu gehen.. Ich habe mir gedacht, wenn er hier schon unbedingt mit dem Mofa fahren muß, kann er jedenfalls Rücksicht nehmen.
    Er hielt an und machte mich an: "Ey nimm`deinen blöden Hund da weg, sonst fahre ich den über" Worauf hin ich nur gesagt habe: "Das würde ich dir nicht raten." Er pöbelte herum: "Halt die Schnauze, sonst kriegst du welche drauf" Mittlerweile hatte Gino, wohl am Tonfall, mitbekommen, daß ich seine Unterstüzung brauchen könnte. Er kam also aus dem Gebüsch heraus und kam zügig und lautlos auf mich zu und sah mich an und wartete darauf ob ich ihm ein Zeichen zum Eingreifen geben würde. Ich hielt ihn, durch Blickkontakt, auf Warteposition. Der Jugendliche hatte ihn allerdings noch nicht bemerkt. Er ist an ihm vorbeigefahren, als Gino im Gebüsch geschnüffelt hatte und hatte ihn nun im Rücken. Dem Typen habe ich geantwortet: " Auch das würde ich dirauch nicht raten." Er fragte noch: Ha, ha meinste der Kleine wird dich beschützen?"
    Ich nur; "Nee, aber der Große, der hinter dir steht und schon ziemlich sauer ist. Der bestimmt."
    Er dachte ich verarsche ihn und sagte: "Ja, ja". In dem Moment kam von Gino sein tiefste Grummeln, daß er zu bieten hatte. Der Kerl ist in Panik auf seiner Mofa geflohen.... :D (Hätte ihm, hätte Gino Erst machen wollen nichts genutzt. 25 Std/km sind ein Witz für einen Golden Retriever. Der hätte ihn da locker herunter holen können. :lol: )

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde du hast zwei ganz süße Hunde.
    Pauline finde ich figurmäßig ganz toll. Meines erachtens Idealgewicht und gute Proportionen.
    Willy hat auch eine super Figur. Er sollte, meiner Meinung nach, allerdings nicht abnehmen. Dann würde er mir zu dünn werden.

    LG

    Franziska mit Till

    @ rockshaver1975

    Du hast ja Recht wenn du sagst, daß weder der Hund noch das Kind Schuld an der Situation waren, sondern der Vater des Kindes. Allerdings ändert es für mich nichts an der Tatsache, daß Fehler nun einmal menschlich sind und passieren. Selbst wenn der Vater in Zukunft mitzieht heißt das noch lange nicht, daß zukünftig niemandem mehr ein Fehler das Managment Kind-Hund betreffend unterlaufen wird. Das ist für mich der springende Punkt.
    Ein Hund der mit Agressionen auf Kinder reagiert bedarf in einem Haushalt mit Kleinkind definitiv einer extrem sorgfälltigen Beaufsichtigung ganz einfach weil jeder Fehler fatale Folgen haben kann. Ich sehe da schon einen deutlichen Unterschied zu Hunden die keine Grundagression gegenüber Kindern haben. Die Aufsicht und das Managment sind vielleicht das Gleiche, oder zumindest ähnlich. Die Folgen im Falle eines Fehlers aber eben nicht.

    LG

    Franziska mit Till

    Puh.... eine verdammt schwierige Situation. Ich beneide die Themenstarterin da keines Fall.
    Das größte Problem sehe ich darin, daß es ein einziger kleiner Fehler im Managment von Kind und Hund in diesem Falle schwerwiegende Folgen haben kann und Fehler können jedem unterlaufen. In sofern kann ich die Reaktion des Vaters ein Stück weit nachvollziehen. Bei allem sorgfälltigen Managment bleibt ein erhöhtes Risiko dabei.
    Hinzu kommt, daß man, wenn es schlecht läuft, dieses Managment betreiben muß, bis das Kind im Teenageralter ist. Je länger der Zeitraum, desto größer natürlich auch die Gefahr, daß einem Elternteil einmal ein Fehler im Managment unterläuft, der dann für das Kind fatale Folgen hat.
    Auf der anderen Seite ist da der Hund, der mir natürlich auch sehr leid tut und für den man leider nicht so unkompliziert ein gutes neues zu Hause findet.
    Eine wirklich vertrackte Situation.

    LG

    Franziska mit Till