Ich finde es toll, daß du deiner Freundin beistehen und sie unterstützen möchtest.
Allerdings, denke ich, wird es schwer sein dir jetzt schon Tipps zu geben. Ich glaube, wenn du die zwei Chihuahuas bei dir aufnimmst, wirst du einfach schauen müssen, wie sich die Situtation bei dir zu Hause entwickelt und dem entsprechend handeln. Ich denke für pauschale Ratschläge sind Hunde und Menschen einfach zu verschieden. Es wird zwar sowohl für dich, als auch für deinen Hund, eine Umstellung sein, aber ich denke man kann es sicherlich bewerkstelligen.
Was ich aber den Hunden deiner Freundin gegenüber fair finden würde wäre die Zeit die sie bei dir leben sollen drastisch zu verkürzen.
Ich denke deine Freundin sollte sich überlegen ob sie ein Leben mit Kind und zwei Hunden möchte und managen kann oder nicht. Von daher finde ich es wichtig, daß die Hunde möglichst von Anfang an in das Leben mit Kind integriert werden. Nur so kann deine Freundin feststellen ob es geht und ob sie will.
So gesehen fände ich die Idee 5 Tage bei der Freundin, am Wochenende bei dir, wesentlich günstiger als ein kompletter Umzug oder nur die Wochenenden bei deiner Freundin zu verbringen.
In einem Punkt stimme ich nämlich vielen der "Vorschreiber" zu: Nach 6 Monaten ist die schwierigste Zeit mit Kind und Hunden noch keines Falls vorbei. Sondern es wird dann erst einmal noch eher schwieriger als leichter werden. Gerade von diesem Alter an werden die Kinder aktiver und mobiler ohne dabei Gefahren zuverlässig einschätzen zu können. Das Kind bekommt seine eigenen Termine wie z.B Mutterkindturnen, Krabbelgruppe etc.
Auch im Kindergartenalter müssen Kinder und Hunde noch sehr eng beaufsichtigt werden, gerade bei so kleinen die schnell mal als lebendige Kuscheltiere angesehen werden. Bis es da eine Entspannung eintritt dauert es, bestenfalls 5 Jahre. Insofern wird ihr mit den 6 Monaten nicht ganz viel geholfen sein. Ich hoffe du verstehst was ich damit sagen möchte.
Von daher sollte deine Freundin eine Entscheidung treffen.
LG
Franziska mit Till