Beiträge von Maus1970


    :gut: Das sehe ich auch so.

    Zitat

    Risikogewichtung, kommt der Begriff aus der schweiz :???:
    Risiko, beim Steuerhinterziehung erwischt zu werden :lol:

    Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, Brust ab? Auch albern?

    Ja, Ja wenn die Argumente ausgehen.... dann werden halt Vorurteile hergeholt.
    Was hat das denn, bitte schön, noch mit einer Diskussion zu tun???
    Vertritt deinen Standpunkt, daß ist in Ordnung. Aber solche beleidigenden Sprüche solltest du dir sparen.
    Zum Thema:
    Es gibt, um mal bei deinem Beispiel mit dem Brustkrebs zu bleiben, gibt es durchaus Frauen die sich dazu entscheiden sich beide Brüste abnehmen zu lassen auch wenn nur eine vom Krebs betroffen ist, weil das Krankheitsbild und die genetische Disposition dementsprechend ist.
    Auf mein, weniger spektakuläres, Beispiel mit den Zähne bist du ja nicht eingegangen. Warum nicht? Passt es dir nicht in den Kram, weil es Sinn macht?

    Zu dem gibt es durchaus Afterkrallen, die selbst gekappt so groß und abstehend sind, daß es nur eine Frage der Zeit ist, daß es zu ernsthaften Verletzungen kommt und sie dann eh amputiert werden muß. Was weitere Schmerzen und eine weitere Narkose bedeuten würde.
    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Zum eigentlichen Thema zurück: mir wurde heute stark ans Herz gelegt meine Hündin kastrieren zu lassen. Zwei Tierärzte haben gleichzeitig auf mich eingeredet, was es alles für Vorteile hat, wo sie mir noch nicht mal gesagt haben, dass bei meiner Hündin wegen einer anderen Sache eh eine Vollnarkose ansteht. Fand ich auch ganz gut seltsam.

    Und auch ich war dort zum ersten Mal, um mir eine Zweitmeinung zu der anderen Sache zu holen.
    Bei so einem viel diskutierten Thema jemanden so stark beeinflussen zu wollen finde ich zumindest fraglich.

    Das finde ich auch merkwürdig und nicht in Ordnung. Wenn informieren, dann über Vor- und Nachteile und erst dann wenn ich als Arzt den Hund auch etwas näher kenne.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ob die eine, verletzte Kralle amputiert werden musste, kann hier niemand beurteilen.

    Aber die zweite unverletzte Kralle, dafür gab es ganz sicherlich keine Indikation, da ist kein interpretationsspielraum ;) . Diesertierarzthat ganz eindeutig gegen das TierSCHG verstoßen.

    Wenn ich richtig informiert bin, dann kann die Afterkralle bei einem Hund doch ganz unterschiedlich ausgeprägt sein; und je nach dem wie ausgeprägt bzw. wie sie gewachsen ist, kann sie dem Hund Probleme macht; oder eben auch nicht.
    Ob eine Afterkralle derart ausgeprägt oder gewachsen ist, daß sie mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit früher oder später zu einer Verletzung führen wird, sollte ein Tierarzt doch nach gründlicher Ansicht einzschätzen können. Von daher verstehe ich diesen Vorwurf nicht.
    Um bei deinem Zahnbeispiel zu bleiben: Wenn du beim Zahnarzt bist weil du am Zahn xy Beschwerden hast, wird ein guter Zahnarzt sich zu dem auch alle deine anderen Zähne anschauen. Sollte er dabei einen anderen Zahn entdecken der nicht mehr zu retten ist, dir zwar im Moment noch keine Probleme macht, es aber absehbar ist, daß das spätestens in einigen Tagen bis Wochen der Fall sein wird, wird er dir vermutlich anbieten und anraten, im Zuge der aktuellen Behandlung diesen maroden Zahn gleich mit entfernen zu lassen.
    So ähnlich sehe ich das bei der zweiten Afterkralle auch.

    LG

    Franziska mit Till

    Bei meinem Hund ist mir wichtig:

    1. Rückruf
    2. Aus geben von Gegenständen
    3. Eine Handlung auf Komando abbrechen
    4. Sitz, Bleib und Steh bis ich es auflöse egal was in der Zwischenzeit passiert.
    5. Fuß gehen ( kein perfektes a là Begleithundeprüfung sondern neben mir hergehen )

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    intressant, ein neuer aspekt, wenn ich mich nicht irre. im alltag würd ichs wahrscheinlich nich anwenden, weil wenn hund zuverlässig funzt, bleibt er ja auch bis zu ner abholung, wenn man nicht durch ne neue ansage oder eine einfache auflösung auflöst. oder steh ich aufm schlauch? kann ja auch sein.

    Nein, stehst du, denke ich, nicht. :smile:
    Ich glaube der Hintergrund ist, daß einige Ausbilder versuchen auf diese Weise zu vermeiden, daß Hunde Fehler machen.
    Sie befürchten, daß ein Hund Bewegungen, Gesten etc. die wir machen während der Hund im "Sitz", "Platz" oder "Steh" ist leicht als Auflösungszeichen fehlinterpretieren könnte und sich deshalb selbst auflöst; wenn er gelernt hat, daß man, aus diesen Komandos, auch aus der Ferne Aufgelöst oder Abgerufen werden kann. Das könnte im Alltag ja durchaus zu gefährlichen Situationen führen.
    Deshalb führen sie ein Komando ein bei dem der Hund lernt, daß er aus diesem immer aufgelöst wird wenn der Halter neben ihm steht. Quasi als eine zusätzliche Sicherung. Der Hund soll dann unsere Bewegungen, Gesten etc nicht versehentlich für Auflösungszeichen halten, weil er gelernt hat, daß dieses Komando nie aus der Ferne, sondern nur mit dem Halter neben an durch ein Wort aufgelöst wird.
    Uff ich hoffe man konnte mich verstehen. Sonst bitte Nachfragen.
    Ich persönlich denke, man traut den Hunden da etwas zu wenig zu. Hunde könnten durchaus lernen, daß sie bei allen Komandos nur auf ein erneutes Komando oder das Auflösungswort zu reagieren haben. Allerdings, das sehe ich auch, muß man das schon gezielt mit seinem Hund trainieren. ( ähnlich klingende Wörter rufen, damit der Hund lernt genau hinzuhören, animierende Gesten machen, auffordernd anschauen ... etc. )

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Auch das kann man verhindern wenn man will.
    Ich lasse es einfach nicht gelten dass ein Hund Schmerzen ertragen muss nur weil der Besi meint dass er ihn nicht ruhig halten kann.
    Es geht hier in diesem Fall z.B. nicht um einen hibbeligen Welpen. ;)
    Wenn man den Hund natuerlich vorher nicht so erzogen hat dass er auch auf seinem Platz bleibt wenn man es ihm sagt, dann kann das nicht klappen. :hust:

    1. habe explezied geschrieben, daß es mir nicht darum geht einen Hund Schmerzen aushalten zulassen, nur damit er ruhig ist sondern davon, daß man ihn nicht derart mit Schmerzmitteln zu dröhnt bis seinen Körper und damit auch die Verletzung gar nicht mehr spührt. Da gibt es auch noch etwas daziwschen. Das geht einem doch selbst auch so wenn man eine Verletzung hat. Man hat keine wirklichen Schmerzen mehr, bemerkt aber dennoch, daß da was ist, wenn man sich zu schnell oder ungeschickt bewegt. Das ist das was ich meinte. Keines Falls einem Hund Schmerzen aushalten lassen. Und genau dafür wurde das Schmerzempfinden von der Natur auch eingerichtet
    2. Wie lange möchtest du den Hund denn auf seinen Platz schicken? Durchgehend für die nächsten 24-48 Stunden nach einer OP? Wenn ein Hund sich, durch Schmerzmittel, super fühlt und unausgelastet ist, weil er gerade nicht großartig Spazieren gehen, Toben etc darf dann kannst du bei manchen Hunden daneben stehen und die springen dir vor übermut auf das Sofa. Bei anderen, ruhgeren evtl. auch älteren Hunden ist das sicherlich etwas anders.

    LG

    Franziska mit Till