Beiträge von Maus1970

    Das stimmt so nicht. Ich zitiere dich: Lächel, ja und im Himmel ist Jahrmarkt.

    Im kaifmännischen Bereich gibt es dafür eine Vokabel: Übervorteilung!

    Und das ist da gar nicht gern gesehen. Warum also sollte ich das beim TA dulden?

    Weil er Arzt ist?

    Nicht wirklich, oder!?!

    Hier sprichst du nicht explezied von diesem Tierarzt und diesem Fall sondern bezweifelst prinzipiell, daß da lautere Motive hinterstecken könnten.
    Jedenfalls habe ich das so verstanden.
    Aber selbst wenn du nur diesen einen Tierarzt gemeint hast gilt für micht auch da: Im Zweifel für den Angeklagten. Du kennst den betreffenden Tierarzt nicht und warst nicht dabei. Kannst also die Beratung und Motive nicht bewerten.

    LG

    Franziska mit Till

    Natürlich gibt es auch unter den Tierärzten schwarze Schaafe, wie in allen Berufständen auch. Aber deshalb hat man, in meinen Augen, noch lange nicht das Recht allen Tierärzten Profitgier und Übervorteilung zu unterstellen und konsequent zu verneinen, daß es, zumindest was das Thema Kastration angeht, auch Tierärzte gibt die lautere Motive und das Wohl ihrer Patiienten im Sinn haben.
    Darum geht es mir.
    Ich kenne den Tierarzt nicht um den es hier, in diesem Thread geht. Ich weiß nicht aus welchen Motiven er gehandelt hat. Da ich es nicht weiß, habe ich auch nicht das Recht ihm irgendetwas unlauteres zu unterstellen. Das ist einfach unfair und widerspricht unseren Rechtsgrundsätzen.
    Deshalb muß für mich ein Tierarzt noch lange kein Halbgott in weiß sein und es schließt auch nicht aus, daß ich hinterfrage was mir der Tierarzt erzählt.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Hmm, ich denke nicht.

    Erklär mir doch bitte mal, wie denn ein und jetzt speziell dieser TA darauf kommt, bei einem an der Afterkralle verletzten Hund gleich im Zuge der Versorgung dieser Verletzung eine Kastration anzubieten?

    Und diese dann auch noch mit der Vorsorge gegen gewisse Krebserkrankungen zu begründen?

    Ich glaube du hast mich nicht ganz verstanden. Das brauche ich dir nicht zu erklären, weil es darum nicht geht.
    Dieser TA hält eine Kastration auch ohne medizinische Indikation für sinnvoll und Punkt. Dafür hat er seine Gründe. Also wird er seinen Patienten dazu raten. Aus seiner Überzeugung heraus.
    Das hat eben nichts damit zu tun wie du oder ich dazu stehen.
    Mir geht es nur darum, daß du in deinem Post den Tierärzten ein Handeln aus ihre Überzeugung heraus nicht zutraust sonder per se wirtschaftliche oder gar kriminelle (Übervorteilung) Motive unterstellst.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Lächel, ja und im Himmel ist Jahrmarkt.

    Im kaifmännischen Bereich gibt es dafür eine Vokabel: Übervorteilung!

    Und das ist da gar nicht gern gesehen. Warum also sollte ich das beim TA dulden?

    Weil er Arzt ist?

    Nicht wirklich, oder!?!

    Weißt du was Abessinierin? Für meinen Geschmack gehst du mit deinen Vorwürfen gegenüber den Tierärzten einen Schritt zu weit.
    Zum Thema Kastration kann man unterschiedliche Haltungen haben und es gibt für beide Haltungen gute Gründe dafür und dagegen mal ganz unabhängig davon welche Meinung jemand persönlich vertritt.
    Deshalb finde ich es absolut nicht in Ordnung jemanden der, zu einem so kontroverst dikutiertem Thema, eine andere Meinung hat gleich Geldgeilheit und gar Übervorteilung zu unterstellen und nicht zu akzeptieren, daß dieser Arzt einfach, ohne Hintergedanken, ganz genau so seine Meinung, für die er bestimmt gute Gründe hat, vertritt wie du.
    Das finde ich nicht in Ordnung.
    Würde jemand in gleicher Weise mit dir umgehen, würdest du dir das mit Sicherheit auch verbitten.

    LG

    Franziska mit Till

    Da fällt mir eine passende Geschichte aus eigener Erfahrung ein:
    Ich war mit meinem Hund in einem Waldgebiet unterwegs. Dort war ich mit Till im Freilauf unterwegs. Eine Leine hatte ich mir um meine Schultern gehängt. Da kamen uns zwei Bordercollies samt ihren beiden Halterinnen entgegen, die ich alle noch nicht kannte. Ich habe Till zu mir gerufen und er kam unverzüglich zu mir. Da kamen die beiden Bordercollies auch schon auf uns zu gelaufen. Die beiden Halterinnen reagierten in keinster Weise darauf. O.K sollte nicht sein... aber was soll`s die zwei Hunde waren friedlich. Also habe ich Till freigegeben und die drei begannen zu spielen. Ich beobachte meinen Hund und ganz plötzlich, innerhalb von Sekunden, änderte sich sein Verhalten... Ich habe nur noch einen kurzen Sprint zu meinem Hund eingelegt und ihn im Sprung noch am Geschirr abgegriffen. Die Hündin war nämlich läufig, Stehtage! Der andere Bordercollie war ein Rüde und sollte eigentlich auf die Hünding rauf! Ich meine zwar selten dämlich von den Halterinnen das Ganze, aber hätte Till an diesem Tag kein Geschirr umgehabt, dann wäre er wohl Vater geworden. Und so unbegreiflich das Verhalten der beiden anderen Halterinnen auch gewesen sein mag: Wer hätte im Falle des Falles wohl den Ärger an den Hacken gehabt: Vermutlich ich auch und das nicht zu knapp.
    Und genau deshalb hat mein Hund ein Halsband um.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich finde den Grat zwischen "Petzen/Dennunzieren" und "sich kümmern/bei Elend nicht weggucken" sehr individuell.

    Generell finde ich es schade, wenn in einem solchen Thread die TE in Post mit Blockwarten verglichen wird.
    Schön wäre es, sich damit auseinanderzusetzen, wann man wegguckt und wann man eingreift.

    Das fände ich sehr konstruktiv, niedermachen kann jeder.

    Und hier das Gelassenheitsgebet:

    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
    Reinhold Niebuhr

    Das kann ich voll unterschreiben.

    LG

    Franziska mit Till

    [quote="SUNNYUNDCO"]Hallo,

    mir würde nie einfallen irgend wen wegen irgendwas zu melden, solange keiner zu Schaden kommt. Ich dagegen hatte schon zweimal Besuch wegen Finja. Beide Male völlig unbegründet, wie sich dann rausstellte. Leider haben viele Menschen nicht den Mum einen anzusprechen, dann könnte viel geklärt werden und man müsste nicht die Behörden bemühen, die jedem Hinweis nachgehen müssen. Einem aber nicht sagen dürfen, wer gemeldet hat.[/quote]

    Ja, das finde ich auch ein Unding. Gerade bei unberechigten Anzeigen sollte man ein Recht darauf haben zu erfahren von wem man angezeigt wurde. Jemanden wegen Kleinigkeiten anzeigen würde mir auch nicht einfallen. Da müsste wirklich schon eine ganze Menge passieren und definitv Gefahr im verzuge sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Nein ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, sondern den Eingangspost, und den Rest flink überflogen. Der Eingangpost liest sich aber nunmal so, das jeder der mal pupst gleich ne Anzeige kriegt.

    Und wenn du meine Posts ordentlich gelesen hättest, dann wüsstest du das wir auch schon ähnliche Erfahrung hatten. Unser Flaschenkind (an der Leine) wurde vor Jahren von einem Schäferhund angefallen, der Schäfer ist aus dem Garten der Besitzer durch die Hecke ausgebrochen. Unser Hund wurde dabei fast totgebissen, Not-Op, und dann nochmal und nochmal. Hat nur mit viel Glück überlebt. Das OA hat damals nichts gemacht, war denen sowas von Wumpe...unser Hund war übrigens nicht der erste der von diesem angefallen wurde. Dann wurde unser kleiner Terriermix von 2 freilaufenden "Kampfhunden" (ich mag den Begriff nicht, aber hier wurden diese Hunde NUR für diesen Zweck gehalten, wie man später erfahren hat, sollte ein Hund schonmal getötet werden, weil er nicht "scharf" genug für die Halter war) der kleine hatte ebenfalls Wochenlange Tierarztbesuche hinter sich, auch grad so überlebt...und das Ordnungsamt hat sich auch hierfür nen feuchten Dreck interessiert. Es war denen egal!!! Diese Vorfälle waren übrigens in 2 verschiedenen Städten, also auch 2verschiedene OA. Von daher habe ich die Erfahrung das so ne Anzeige dort eh nichts bringt. Die Schalten sich doch nur dort ein, wo ihnen selbst nicht passieren kann. Beispiel von Bekannten: die wurden Angezeigt nur weil sie einen Rottweiler haben, und dazu kleine Kinder. Es ist nie etwas passiert, der Hund ist der friedlichste den ich kenne, und trotzdem stehen die seitdem unter der Beobachtung von OA und Jugendamt, einfach so weil nem Nachbarn der Hund nicht gefällt. Ehrlich was soll der Scheiß?

    Das sind natürlich zwei richtig doofe Erfahrungen mit dem Ordnungsamt.
    Aber trotzdem, denke ich, vermischt du da zwei verschiedene Dinge miteinander.
    Das Eine ist die Frage ob und wann und was man beim Ordnungsamt meldet. (Das Thema dieses Threads) Das Andere wie die Ordnungsämter arbeiten und was darauf hin passiert.
    Seinen Mitmenschen das Leben schwer zu machen, auf Prinzipien herum zureiten und keinerlei Nachsicht und Verständnis walten zu lassen finde ich absolut daneben und entsprechen wirklich nicht meiner Vorstellung vom zusammen Leben.
    Aber es gibt einfach Dinge die gehen, meines Erachtens, darüber hinaus und ich persönlich finde es schon wichtig solche Dinge zu melden. Ich wäre auf jeden Fall froh, wenn jemand, nach einem Vorfall, einen schlecht geführten und agressiven Hund meldet und mein Hund deshalb von ihm verschont bleibt. Dem entsprechend würde ich auch handel. Wenn dann nichts passiert ist das natürlich absolut daneben. Aber mehr kann ich nun mal nicht tun.

    LG

    Franziska mit Till

    In der Woche, wenn mein Mann und ich zur Arbeit müssen, muß Till etwa 8 Stunden aushalten. Er kommt, direkt bevor wir schlafen gehen noch einmal `raus und dann am Morgen nach dem ich micht geduscht und angezogen habe. Am Wochenende sind es etwa 11 Stunden. Auch da geht es direkt vor dem Schlafen gehen noch einmal nach draußen und am Morgen nach dem duschen und Anziehen. Er muß also im Grunde nicht wesentlich länger aushalten wie wir Menschen auch.
    Allerdings hat er es nie besonders eilig. Er hält auch problemlos wesentlich länger aus. Einmal gab es z.B bei uns leider das klassische Mißverständnis am Abend. Mein Mann dachte ich wäre noch einmal kurz mit ihm zum Pipimachen im Garten gewesen und ich dachte er wäre mit ihm draußen gewesen. Im Endeffekt war dann leider keiner mit ihm. :ops: Er hat dann ungewollt 16 Stunden eingehalten. War natürlich am Wochenende. Am Nächsten Morgen hatten wir nicht Mal den Eindruck, daß er jetzt dringend muß. Zu dem hätte er jeder Zeit die Gelegenheit gehabt uns zu wecken. Er schläft mit uns im Schlafzimmer und weiß, daß er das darf. Er hat das als Welpe ja auch gemacht. Aber als Regel sind mir 16 Stunden definitiv zu lang. Ich kann mir schon vorstellen, daß vermehrt Bakterien in der Blase entstehen wenn diese so lange gefüllt ist ohne entleert zu werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Mal anders herum ....

    Hätte ich nicht versucht die Bekannte dazu zu bewegen ihren Hund besser zu kontrolieren und ihn endlich zu versichern ect.. (mit der Zeit haben wir ja mitbekommen, dass wir belogen wurden)
    Keiner wollte der Buh-Mann/Frau sein....

    (Iiiiich geh doch nicht zum OA.... so ein Schwein bin ich nicht. Aaaaber wenn noch einmal was passiert...aber dann!!)

    Wäre ich ein halbes Jahr eher zum OA gegangen, hätte zwei Hunde nicht in die Tierklinik gemusst!

    Ich sag ja ... es hat wegen der Hemmschwelle nicht jemanden zu melden (obwohl schon mehrere Hunde geschädigt wurden) über ein Jahr gedauert bis das OA eingegriffen hat.

    Das ist für mich der Entscheidende Punkt: Den Unteschied zwischen Petzen und "nicht wegschauen" zu finden und notfalls Zivilcourage zu zeigen. Was, denke ich, ist im Alltag und konkretem Fall bestimmt nicht immer einfach ist.
    Petzen finde ich daneben und halte es für einen üblen Umgang miteinander. Zivilcourage und nich wegschauen allerdings für richtig.

    LG

    Franziska mit Till