Beiträge von Maus1970

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    Ich möchte vor allem sehen wie ihr alle Eure Hunde in einem kleinen Cafe unter einem Tisch ablegt... :lachtot:
    Wir saßen zum Beispiel mit unser Prüfungsgruppe (6 Hunde) draußen an mehreren Tischen eines Eiscafes und haben etwas getrunken.

    Aber sagt mal 40 Leute, die diese PRüfung abnehemn können?? Für ganz Deutschland??? Die sind dann aber echt 'artgerecht ausgelastet'

    Grundsätzlich finde ich nen Hundeführerschein keine schlechte Idee. Das hält vielleicht den einen oder anderen Horst davon ab sich neen TWH zu holen, weil sie so schön sind oder nen Zwergpinscher weil die ja überhaupt keine Bewegung brauchen. Aber ich denke an der Umsetzung muss echt noch ein bisschen gefeilt werden...
    (Und wenn der Hundeführerschein mal gut funktioniert, wird ein Kinderführerschein entwickelt!! Denn der wird wirklich gebraucht!)


    Das mit dem Kinderführerschein fehlt wirklich..

    @ muemmel
    Ich glaube viele haben eine falsche Vorstellung davon, was der Hund bei der Prüfung in der Stadt können muß.
    Bei uns musste sich z.B kein Hund muß von Kindern maltretieren oder bedrängen lassen. Wir standen z.B neben einem kleine Platz auf dem Kinder Fußball gespielt haben und Skatebord gefahren sind. Außerdem liefen immer wieder Kinder an uns vorbei. Vor einem Geschäft wurde kein Hund angebunden. Wir standen mit unseren Hunden an einem Automaten, haben ihn dort, an der Leine, neben uns absitzen lassen, während wir so getan haben als würden wir etwas am Automaten arbeiten. Keine fremden Menschen wurden aufgefordert deinen Hund anzufassen. Die Prüferin hat gefragt ob sie den Hund anfassen darf und ob, wenn prinzipiell ja, es Stellen gibt wo nicht. Sie hat dann kurz den Hund berührt. Das Maul geöffnet und die Ohren gezeigt, hat man dann selbst bei seinem Hund.
    Die eigene Prüfungsangst ist allerdings ein echtes, doofes Problem. Da gebe ich dir recht.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo alle zusammenn!
    Super, ein Mantrailing Thread. Da sind wir doch gleich dabei.
    Ich traile seit kurzem mit meinem knapp 2 Jahre alten Beaglerüden Till und ich muß sagen, es macht uns beiden wahnsinnigen Spaß! In Bezug auf Till kann man schon sagen, daß das Mantrailen seine absolute Passion ist. Er ist immer mit Leib und Seele dabei.
    Wir trailen in unserer Hundeschule, in der wir auch die Grundausbildung gemacht haben. Wir sind ein Runde von 6, ganz verschiedenen Hunden und deren Haltern.
    Wir hatten bisher 4 Treffen. Beim letzten Mal haben wir das erste Mal mit einer Verweißperson und einer Abbiegung gearbeitet. Das war sehr interessant, weil man gesehen hat ob der Hund verstanden hat, daß er der Geruchsspur des Geruchsartikels folgen soll und nicht einfach denjenigen suchen, der gerade gegangen ist.
    Wir haben zum Tailen ein Trailgeschirr von Camiro. Ich bin damit sehr zufrieden. Es sitzt gut und lässt sich problemlos und unkompliziert an und aussziehen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Der Hund darf die Position also nicht verlassen bzw. ändern? Er muss genau so verharren, wie man es ihm gesagt hat? Also aus dem Platz ein Sitz oder andersrum machen ist nicht erlaubt?


    ...von unterwegs

    Nein, der Hund muß die 2 Minuten in der gewählten Position bleiben.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ich hab hier nun alles gelesen, doch richtig viel schlauer bin ich leider nicht geworden.
    Da wir wegen 1,5 Monaten die Prüfung aber auch nächstes Jahr ablegen müssen, finde ich das Thema weiterhin sehr spannend.
    Ich würde mir wünschen, dass wir diese BHV-Prüfung ablegen müssen, da auch Biene ein recht ängstlicher Hund ist.
    Natürlich bin ich bereit, dafür noch etwas zu Üben, dass ist ganz klar. Sogar Platz würde ich mit ihr üben, auch wenn ich es unsinnig finde. Mir reicht es, wenn ich meinem Hund eine "Warteposition" ansagen kann und sie in dieser verharrt, bis ich es auflöse. Warum sie dafür Sitz UND Platz beherrschen muss, verstehe ich nicht, aber wenn es eben gefordert wird, muss sie es halt lernen.
    Ist ja mit anderen Anforderungen nicht anders, ich muss ja nicht alles verstehen, dennoch muss ich mich dran halten.
    Wo mir immer noch ein großes Fragezeichen über dem Kopf schwirrt ist die Frage mit dem Maulkorb. Sollte ich ihr wirklich einen anlegen müssen, stellt sich die Frage, was für einen denn? Für die kurznasigen Rassen gibt es ja nur so "Kopfkörbe", die finde ich echt erschreckend...

    Wir haben den Hundeführerschein gemacht und bei uns war es so, daß wir dem Hund einen Maulkorb anlegen mußten. Allerdings nur für sehr kurze Zeit. Der Hund mußte lediglich ein paar Schritte mit seinem Halter mit Maulkorb gehen. Danach durfte er wieder abgemacht werden. Es ging dabei nur darum, daß der Halter seinem Hund im Ernstfall einen Maulkorb anlegen kann. Falls es einmal unvorhergesehen zu einer Situation kommen sollte die dieses erfordert. Sollte der Hund z.B einen Unfall und Schmerzen haben, als Sicherung für den Tierarzt. Dann ist es schon vom Vorteil und reduziert den Stress, wenn der Hund den Maulkorb kennt. Aber du brauchst deinen Hund nicht soweit an den Maulkorb gewöhnen, daß er stundenlang damit herumläuft, wenn es in eurem Alltag nicht notwendig ist.
    Was das "Sitz", "Platz" und "Steh" angeht so mußten die Hunde alle drei Komandos zwar beherschen, aber nur eines als Ablage auf dem Platz. Welches Komando man gewählt hat war dem Halter überlassen.
    Wir mußten einzeln Leinenführig mit mit unserem Hund eine bestimmte Strecke über den Hundeplatz gehen und dabei ein "Platz", "Sitz" und "Steh" zeigen. Das Gleiche dann noch einmal in Freifolge. Dann wurde der Hund in Freifolge auf dem Hundeplatz abgelegt und man musste sich für 2 oder 3 Minuten ca. 30 Meter vom Hund entfernen. Wobei es einem als Halter überlassen war ob man den Hund im "Platz", "Sitz" oder "Steh" abgelegt hat. Das konnte man ganz individuell für seinen Hund entscheiden. Einige haben prinzipiell immer nur ein Komando als Ablage trainiert und immer das selbe gewählt, Andere mehrere. Je nach dem wie man es für seinen Hund als sinnvoll empfunden hat. Ich habe z.B mit Till alle 3 Komandos als Ablage geübt. Normalerweise habe ich ihn immer im "Sitz" abgelegt, weil das für ihm am leichtesten war, weil er im "Sitz" immer noch gut beobachten konnte was um ihn herum passiert. In Situationen in denen er eher müde war habe ich ihn allerdings im "Platz" abgelegt um zu vermeiden, daß er sich aus dem "Sitz" hinlegt, weil er ausruhen möchte. Bei nassem Wetter darf er dann im "Steh" warten. Denn mein kleines Beagletierchen hasste es einen nassen Popo zu bekommen. :D
    Also wie du siehst die Prüfung lässt schon einigen Spielraum für die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Hundes und seines Halter.

    LG

    Franziska mi Till

    Irgendwie bekomme ich beim lesen dieses Threads immer mehr den Eindruck, daß zwar Alle möchten das hinsichtlich der Ausbildung von allen Haltern und deren Hunden etwas geschieht damit es in Zukunft wesentlich weniger inkompetente und verantwortungslose Hundehalter gibt und das Zusammenleben reibungsloser klappt; wenn es dann aber darum geht, daß man auch selbst etwas dafür tun und ein wenig Arbeit und Mühe investieren muß damit das funktionieren kann; sind viele dann doch sofort `raus auf der Nummer. Dann findet man plötzlich Teile der Prüfung absolut unpassend für den eigenen Hund und man sieht nicht ein das trainieren zu müssen, der Hund ist ungeeignet für eine solche Prüfung obwohl es nachweislich hinreichend Spielraum gibt um auf eventuelle Besonderheiten eines Hundes einzugehen, man hat diverse persönliche Gründe... und so weiter und so fort.
    Ich persönlich finde das nicht in Ordnung. Für mich liest sich das als würden doch so manche nach dem Motto verfahren: Dafür sorgen das es klappt und leisten sollen mal schön die Anderen für mich und das ist absolut nicht meine Einstellung.
    LG

    Franziska mit Till

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    Und was mach ich mit meinem Hund, der einfach in gar kein Schema/Muster passt? Ich würde ihn nie niemals nicht mit in die Stadt nehmen, 4,5h Prüfung (auch wenn zwischendrinn viel warten ist) - wie soll das mein Hund schaffen, der mit 1,5h spazieren in bekannter Umgebung, dazu eher reizarm, schon arg am Knapsen ist was die Konzentration angeht? Wenn dann das Wetter noch entsprechend ist und ihm Rücken und Hüfte wehtut, gut Nacht.Wir belästigen/gefährden hier niemanden, ich kenn mein Tier und entsprechend ist es gesichert, wenn wir unter Menschen/Hunden sind. Das ist meistens mit einem großen Aufwand verbunden, aber für manche Hunde brauchs das halt.
    Aber einen Standart-Test für normale Begleithunde könnte Finn nie bestehen, auch wenn wir uns ein Loch in den Bauch traineren (was wir trotzdem tun, nur sind die Fortschritte winzig).

    Sollte hier in BW so ein Test kommen, hieße das also, dass man sich besser gar keinen Hund mit wirklichen Problemen mehr ins Haus holt bzw wenn man doch so einen erwischt, dieser schnellsmöglich entsorgt wird. Da werden sich die Tierheime aber freuen, bzw die TAs, die die Hunde dann einschläfern dürfen.

    So wie ich den Hundeführerschein kennen gelernt habe wäre auch das kein Problem. Wenn es bei einem Hund eine besondere Problematik gibt soll diese bereits im Vorfeld beim Prüfer angesprochen werden. Am Besten gleich beim Anmelden der Prüfung. Dann wird, gemeinsam mit dem Halter nach Möglichkeiten gesucht diese zu lösen.
    In eurem Fall z.B würde man schauen in wie fern man die Prüfung bei Finn komprimieren könnte. (Vielleicht in dem ihr zwischen den verschiedenen Prüfungsteilen nach Hause fahrt oder ähnliches.) Aber es soll durchaus individuelle Lösungen geben.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hier betrifft es jeden Hund, jeder Rasse und jeder Größe.
    Und warum soll der Hund es denn lernen, wenn es schlicht nicht nötig ist? Finde ich doof. Es gibt wichtigeres, auf das man sich konzentrieren sollte, wenn es nicht nötig ist.
    Abruf, Abbruchsignal, mit und ohne Leine gut und sicher mitlaufen, Aufgaben, die später wichtig für den Hund sind, etc.

    Aber das sind doch auch wesentliche Bestandteile des Hundeführerscheines. Es ist doch nicht so, daß das gar nicht dazu gehört und nur unsinnige Sachen getestet werden. Von daher verstehe ich das Problem nicht so ganz.

    LG

    Franziska mit Till

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    Hallo Patrick,

    ich sage es mal in aller Deutlichkeit.
    Was da bei euch abläuft, schließlich ist das ein Kind involviert, ist absolut gefährlich.
    Durch in - und auswendig lernen irgendwelcher, auch noch sehr fraglichen, Trainer-Methoden aus dem TV in "do it youself" umzusetzen, ist der Hohn auf Socken.
    Entweder du holst dir schnellstmöglich einen guten Hundetrainer ins Haus, der den Quark mit "Hund dominieren" sein lässt oder ihr gebt den Hund wieder ab, bevor es zu einem ernsthaften Beißunfall mit Kind kommt.
    Es ist dein Sohn, erst drei Jahre alt und er kommt regelmäßig zu dir.
    So geht das nicht!

    Viele Grüße!


    Das sehe ich genau so! :gut:

    Na, ja Brizo im Grunde stimmt es schon, was du schreibst aber trotzdem sehe ich das anders.
    Der Sinn einer Hundeführerscheinpflicht ist doch, daß jeder Hundehalter unter Beweiß stellen soll, daß er in der Lage ist seinen Hund so zu führen, daß von ihm weder Gefahr, noch eine unangemessene Belästigung ausgehen.
    Das finde ich sehr sinnvoll. Denn
    1. Profitieren davon die Hunde da sich j e d e r mit der Erziehung und dem Führen seines Hundes intensiv
    auseinander setzen muß. Auch die Halter die es bisher nicht getan haben.
    2. Die Gesellschaft dürfte dadurch weniger mit Mensch-Hundehaltern konfrontiert werden die nicht in der Lage
    sind ihre Hunde wie oben beschrieben zu führen.
    3. Alle anderen Hundehalter die schon heute ihre Hunde kompetent führen. Denn je weniger schwarze Schaafe
    desto weniger Stress und mehr Freiheiten für alle.
    Wenn ich das aber sinnvoll finde, ist auch klar, daß es irgendeine Form der Überprüfung geben muß. Das die nicht immer und zu 100% zu jedem Hundehalter und seinem Hund passen kann ist auch klar. Dann kann es eben auch mal vorkommen, daß man ein paar Dinge üben muß, die man so im Alltag nicht unbedingt braucht. Aber wenn ich in einer Gemeinschaft lebe heißt das für mich auch, daß ich mich manchmal anpassen muß.
    Und was ist denn letztendlich sooo schlimm daran, wenn man dann mal mit seinem Hund das Eine oder Andere üben muß was man so im Alltag vielleicht nicht unbedingt braucht, solange das Ganze nicht unzumutbar wird und allzuweit von der Realität entfernt ist? Das ist in einer Gemeinschaft nun mal so. Für mich zählt da eher das Ziel.
    Letztendlich lernen Hunde, die gut im Gehorsam stehen, die ihn für die Hundeführerscheinprüfung fehlenden Dinge, sehr schnell, da sie das Wichtigste: Komandos die mein Halter gibt gelten und Regeln sind verbindlich bereits gelernt haben.

    LG

    Franziska mit Till