ZitatUnd was mach ich mit meinem Hund, der einfach in gar kein Schema/Muster passt? Ich würde ihn nie niemals nicht mit in die Stadt nehmen, 4,5h Prüfung (auch wenn zwischendrinn viel warten ist) - wie soll das mein Hund schaffen, der mit 1,5h spazieren in bekannter Umgebung, dazu eher reizarm, schon arg am Knapsen ist was die Konzentration angeht? Wenn dann das Wetter noch entsprechend ist und ihm Rücken und Hüfte wehtut, gut Nacht.Wir belästigen/gefährden hier niemanden, ich kenn mein Tier und entsprechend ist es gesichert, wenn wir unter Menschen/Hunden sind. Das ist meistens mit einem großen Aufwand verbunden, aber für manche Hunde brauchs das halt.
Aber einen Standart-Test für normale Begleithunde könnte Finn nie bestehen, auch wenn wir uns ein Loch in den Bauch traineren (was wir trotzdem tun, nur sind die Fortschritte winzig).Sollte hier in BW so ein Test kommen, hieße das also, dass man sich besser gar keinen Hund mit wirklichen Problemen mehr ins Haus holt bzw wenn man doch so einen erwischt, dieser schnellsmöglich entsorgt wird. Da werden sich die Tierheime aber freuen, bzw die TAs, die die Hunde dann einschläfern dürfen.
So wie ich den Hundeführerschein kennen gelernt habe wäre auch das kein Problem. Wenn es bei einem Hund eine besondere Problematik gibt soll diese bereits im Vorfeld beim Prüfer angesprochen werden. Am Besten gleich beim Anmelden der Prüfung. Dann wird, gemeinsam mit dem Halter nach Möglichkeiten gesucht diese zu lösen.
In eurem Fall z.B würde man schauen in wie fern man die Prüfung bei Finn komprimieren könnte. (Vielleicht in dem ihr zwischen den verschiedenen Prüfungsteilen nach Hause fahrt oder ähnliches.) Aber es soll durchaus individuelle Lösungen geben.
LG
Franziska mit Till