ZitatIch nenne es Schleppleine
7m Biothane mit Scherenkarabiner ohne Handschlaufe
Ich liebe das Ding
Genau das nutzen wir auch.
Und auch ich bin sehr zufrieden damit.
LG
Franziska mit Till
ZitatIch nenne es Schleppleine
7m Biothane mit Scherenkarabiner ohne Handschlaufe
Ich liebe das Ding
Genau das nutzen wir auch.
Und auch ich bin sehr zufrieden damit.
LG
Franziska mit Till
ZitatMhm... .
Also ich meine es nicht böse mit euch und ich finde gut, dass ihr vorab diese Frage hier stellt - bevor der Welpe und ihr vor den nackten Tatsachen steht.
Aber ich würde euch wirklich ganz dringend einen erwachsenen Hund ans Herz legen, der schon alleine bleiben kann.
Selbst für die Eingewöhnung eines erwachsenen Hundes solltet ihr euch Urlaub nehmen.
Und was würde das ändern? Auch ein erwachsener Hund hat doch sehr stark Kontext bezogen gelernt und wenn ich der Argumentation im diesen Thread hier folge kann es dann doch auch bei einem erwachsenen Hund so sein, daß es, im ungünstigesten Falle, Monate dauern kann bis er das Alleinebleiben im Kontext des neuen zu Hauses erlernt hat, oder? Aus diesem Grund kann ich den Unterschied nicht ganz erkennen. Zu mal es sich bei dem Hund den die Themenstarterin auf nehmen möchte, ja nicht mehr um einen kleinen Welpen, also ein Baby, handelt sondern um einen Junghund. Insbesondere dann wenn die Themenstarterin noch bis zu ihrem Urlaub wartet.
Kann es da nicht auch ein Vorteil sein, einen jungen Hund zu haben, der noch recht leicht zu prägen ist und der die neuen Gegebenheiten vermutlich sehr schnell als: "So ist es" hinnehmen wird?
LG
Franziska mit Till
Da wir in einer festen Gruppe trailen, haben wir auch immer bekannte Verweispersonen. Als Ritual für den Beginn des Trailens ist bei uns das Anlegen seines Mantrailinggeschirres und der Schleppleine. Dann bekommt er den Geruchsartikel und nach dem ich diesen dann verstaut habe geht es los.
Aber auch Till freut sich mittlereweile schon riesig wenn ich sein Trailgeschirr samt Schleppleine aus dem Schrank hole. ![]()
LG
Franziska mit Till
ZitatSehe ich genauso. Ich würde ein solches Verhalten bei meinem Hund nicht dulden und dagegen mit fachkompetenter Hilfe angehen. Ich bin insoweit vielleicht etwas olf-fashioned, was Hundeerziehung angeht, aber das Sofa gehört immer noch mir und mein Hund darf mit meiner Erlaubnis darauf liegen, entscheidet aber sicherlich nicht, wer außer ihm noch darauf Platz nehmen darf (auch wenn sein Knochen drauf liegt
).
LG
Ich sehe das ganz ähnlich. Ich begegne meinem Hund mit Sicherheit mit Respekt und achte seine Bedürfnisse. Aber trotzdem hat mein Hund niemanden zu attackieren und schon gar nicht ernsthaft zu beißen der sich auf seinen Knochen oder seinen Platz setzt oder ihm etwas weg nimmt. In meinen Augen geht das gar nicht und ich würde dem, in einem solchen Falle, sofort mit Hilfe eines kompetenten Trainers entgegen wirken.
Wenn ich entscheide, daß ich gerne seinen Knochen, oder seinen gefüllten Futternapf haben möchte, dann habe ich diese Entscheidung getroffen und mein Hund hat sie zu respektieren. Ich habe dann nämlich meinen guten Grund dafür. Auch wenn sich jemand auf den, in dem Moment freien Platz, meines Hundes setzt hat mein Hund das zu akzeptieren. Das ein Hund in einem solchen Fall mit einer Beißattacke reagiert halte ich für keine normale Reaktion sondern für eine vollkommen überzogene. Ich kann es nicht akzeptieren, daß mein Hund mit einer starken Aggression reagiert, nur weil ihm etwas nicht passt. Ist es auch noch so nachvollziehbar, daß der Hund das jetzt doof findet. (Gleiches Verhalten zeige ich dem Hund gegenüber im Übrigen auch. Auch mein Hund wird nicht geschlagen, wenn mir sein Verhalten nicht passt..).
Dafür, daß die elementaren Grundbedürfnisse meines Hundes jeder Zeit geachtet werden, sorge, im Gegenzug, ich. Wenn mein Hund müde ist sorge ich dafür, daß er einen Platz zum schlafen hat und nicht permanent gestört wird; um mal ein einfaches Beispiel zu nennen. Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte, daß ich keines Falls der Meinung bin, daß sich ein Hund alles gefallen lassen muß und wir als Menschen das Recht haben den Hund nach unserem eigenen Gutdünken zu tyrannisieren. Das ein Hund dann irgendwann zur Attacke übergeht ist verständlich und sein gutes Recht. Aber das war in diesem Fall, so wie ich es beim Lesen verstanden haben keines Falls gegeben.
LG
Franziska mit Till
ZitatBleiben unsere Hunde nicht auf ewig Welpen oder Schnösel im Kopf
?
Hihi da könntes du wohl recht haben. Obwohl man schon eine Veränderung bemerkt.
LG
Franziska mit Till
ZitatJa
Ich glaube, da fühlen wir uns alle gleich. Wenn sie davonflitzen, um uns herum, wir sie rufen und sie dann vermeintlich kommen, man nach ihnen greifen will und sie dann wieder auf und davon sind. :irre2:
Dann ist es ja die Kunst, dass man ruhig bleibt und sie dann auch noch lobt, WENN sie endlich (ernsthaft) herankommen.
Ich bin zwischendurch echt überrascht, DASS ich das schaffe. Oder in anderen Situationen, wenn einer der Hunde mal eben den Flur umdekoriert hat, während ich arbeiten war. Da komm ich rein, sehe das Chaos und gehe ruhig und entspannt an den Hunden vorbei und räume den Kram einfach wieder weg...
Ja, da hast du wirklich Recht. Das ist extrem wichtig. Das mußte ich auch von meinem Hund lernen. Mein "Räuber" ist in dieser Hinsicht ein Paradebeispiel und in diesem Punkt besonders Empfindsam. Hektisch oder laut und schimpfend geht bei ihm gar nichts. Da macht er total dicht und es kommt nichts mehr an. Ruhig kann man ihn allerdings auch in Extremsituationen sehr gut steuern. Ist nur manchmal nicht so ganz einfach wenn man das Reh vorne stehen sieht und seinen Vollblutjäger dann mit einen ruuuuhigen Rückruf zu sich beordern soll...
Aber wie sagt man so schön: Man wächst an seinen Aufgaben.
Upps ich hoffe es ist nicht schlimm wenn ich hier noch einmal schreibe. Mir ist gerade aufgegangen, daß unser "Räuber" mit seinen gerade 2 Jahren (Ende Oktober geworden) hier nicht mehr so ganz hineingehört. Ich hoffe ihr nehmt es nicht ganz soooo genau.
LG
Franziska mit Till
Was das Tempo angeht versuche ich da immer einen guten Kompromiss zu finden. Till liebt das Tempo. Sich schnell zu bewegen stellen für ihn einen sehr hohen Anreiz und eine sehr große Motivation dar.Anderer Seits soll er mich, gerade in unwegsamen Gelände, nicht allzu sehr ziehen um einer Verletzungsgefahr vorzubeugen.
Von daher gehe ich schon ein recht hohes Tempo mit um seine Motivation möglichst hoch zu halten, bremse ihn aber ab einen gewissen Punkt doch aus, damit wir unbeschadet ankommen.
Das funktioniert schon recht gut, da er nicht dazu neigt sich ständig extrem in die Leine zu hängen. Wenn ich einmal das Tempo nicht mitgehe und ihn ausbremse, zieht er danach auch nicht mehr wirklich an, sondern nimmt das Tempo auf.
Handschuhe haben wir nicht. Bisher habe ich sie auch noch nicht vermisst. Hoffen wir daß das so bleibt. Allerdings habe ich ja auch einen 12 Kilo Floh.
Das sind halt doch ganz andere Kräfte als bei Großhunden.
LG
Franziska mit Till
Ich finde die Idee auch sehr gut wenn dein Freund mit eurem Hund f+r einige Zeit die Hundeschule besuchen würde. Gerade wenn ihr schon in der Hundeschule seit, kannst du das doch gut ausnutzen und die nächsten Male die Beiden alleine hinschicken.
Mein Mann und ich sind auch, von Anfang an, immer gemeinsam mit unserem Hund in die Hundeschule gegangen; weil wir eben wollten, daß wir da beide an, von vorn herein, an einem Strang ziehen. Das hat wunderbar geklappt. Wir hatten immer den gleichen Stand und jeder wußte was bei unserem Hund gerade anstand und wie gearbeitet wurde.
Mittlerweile ist unser Hund 2 Jahre alt und die Hundeschulzeit ist vorbeil. Wir haben jetzt mit Hundesport begonnen und machen mit unserem Hund Mantrailing. Da wir beide Lust dazu haben, machen wir, auch das gemeinsam, mit ihm. ![]()
LG
Franziska mit Till
ZitatIch mache mich schon bemerkbar, wenn etwas unterlassen werden soll. Die ewige Markierei z.B.
Da gibt's dann einen kleinen Zupfer und das Kommando "arbeiten".
Die Konzentration kommt eigentlich mit der Motivation. Die ist im Aufbau das Wichtigste überhaupt. Aber auch fortgeschrittenen Hunden schadet ab und an ein kleiner Motivationstrail nicht. Ich mache das recht regelmäßig. Wichtig ist halt, dass man nicht zu schnell die Schwierigkeiten steigert und den Hund immer nur fordert.
Danke für die Tips. Ja, ich glaube es ist gar nicht so leicht das richtige Maß an Anforderung zu finden. Zum Einen soll der Hund keines Falls durch Überforderungs frustriert, zum Anderen aber eben auch nicht durch Langeweile demotiviert werden.
LG
Franziska mit Till
ZitatDein Till ist ja noch sehr jung, ne?
Meine beiden interessieren sich beim Mantrailing kaum noch für was anderes. Bei Lilo hatte ich anfänglich Angst vor Wildspuren, aber auch das ist kein Thema mehr. Die zeigt sie mir dann halt auf dem Rückweg
Beagles machen richtig Laune beim Mantrailing, finde ich :-)Gibt Deiner Spurlaut? Meine Lilo ist ganz leise, wimmert/quietscht allenfalls mal. Aber Kalle gibt richtig Alarm. Mit dem kann ich Sonntag Morgen nicht im ruhigen Wohngebiet trailen
Till ist jetzt gerade vor ein paar Tagen 2 Jahre alt geworden. Normaler Weise ignoriert er beim Trailen auch alles und alle anderen Gerüche um sich herum. Aber ab und an kommt es doch mal vor, daß er kurz "fremd schnüfelt"
Na, ja wir sind ja auch erst seit September dabei. Meinst du das kommt mit der Erfahrung? Oder kann ich irgendetwas tun um ihm die Konzentration zu erleichtern? Solte ich auf eine bestimmte Weist reagieren. Bisher habe ich nicht eingegriffen und er fand auch immer recht schnell von sich aus in den Trail zurück.
Spurlaut gibt er nicht.
Ja, Beagle machen richtig Laune beim Trailen.
An Till liebe ich so wie so seine Begeisterungsfähigkeit. Er kann sich total gut auf vieles einlassen. Ob es nun Agilitiy ist oder Tricksen. Er ist immer gerne mit dabei. ![]()
LG
Franziska mit Till