Beiträge von Maus1970

    Zitat

    Hast du mal nen Link zum Trailgeschirr von Camiro?
    Ich find des nicht :)


    Das ist auf der Homepage auch nicht aufgeführt. Das bekommst du wenn du dort anrufts. Das ist dann immer eine Maßanfertigung.
    Wenn du magst kann ich ein paar Fotos von Tills hochladen.

    LG

    Franziska mit Till

    Na, ja ich denke der Themenstarter hat ja auf den ersten Seiten schon eine ganze Menge konkrete Antworten auf seine Frage bekommen.
    Ich versuche mal zusammenzufassen:

    1. Plätze des Hundes in Zukunft meiden
    2. Hund neutral begegnen und weitesgehends ignorieren
    3. Schauen wo er sich hinsetzt
    und als Allerwichtigstes:
    4. Versuchen den Haltern davon zu überzeugen, daß sie an diesem Problem ernsthaft mit Hilfe eines kompetenten
    Trainers arbeiten sollten.
    5. Wenn möglich anbieten die Halter beim durchführen des vom Trainer ausgearbeiteten Trainingsprogramm zu
    unterstützen.

    Ich denke mehr kann er als Gast nicht tun. Letztendlich hat man da ja auch nur begrenzte Möglichkeit.
    Als letzte Konsequenz, sollte dort nichts passieren, würde mir einfallen dort nicht mehr hinzugehen, wenn die Angst zu groß wird und man es nicht mehr mittragen möchte, daß dort eben nichts passiert.

    LG

    Franziska mit Till

    Dann hat sich ja schon bestätigt was die anderen User geschrieben haben: Die Leute glauben was sie sehen und sie sehen diesen agressiven anderen Hundehalter und schätzen seine Aussagen dem entsprechen ein.
    Aber ich glaube, beim nächsten Mal solltest du, wenn du so massiv bedroht wirst, doch die Polizei rufen. Ich denke sich das gefallen zu lassen bringt auch nichts. Klar, sollte man als Hundehalter zusammen halten und sich nicht das Leben unnötig schwer machen. Aber, meiner Meinung nach, gibt es auch da Grenzen. Wenn niemand mal anfängt sich zur Wehr zu setzen und bei solch massiven Bedrohungen die Polizei einzuschalten wird der Mann vermutlich immer weiter gehen. Das bringt auch niemandem etwas.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Das ist das Wichtigste überhaupt, Suse!
    Ich bekomme auch nach Jahren immer noch Gänsehaut, wenn ich sehe, wie manche Hunde in diesem Sport aufgehen und aufblühen. Es ist einfach soooooooooo schön

    Ja, und einer davon liegt hier gerade eingekuschelt zu meinen Füßen und heißt Till. :D
    Er geht auch vollkommen darin auf. Das schönste ist mir macht es auch wahnsinnigen Spaß. Schön wenn man sich einig ist, oder? :D
    Im Moment hat Till so eine richtige: "Kann ich noch etwas für dich tun, Frauchen?" Phase. Tooooole Phase kann ruhig laaaange Dauern; (Vielleicht so den Rest seines Lebens :D ) und ich denke mal, daß das Mantrailen nicht unwesentlich dazu beiträgt. Es macht ihn zufrieden und ausgelastet.
    Einen Beagle mir "Will to please"? :headbash: :headbash:

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Lalala :-) Ich bin heute soooo stolz auf meine Lilo :-)

    Fremde Zielperson, noch nie gesehen.
    Der Trail führte durch den Ort, aber der ist sonntags nach der Kirche eigentlich wie ausgestorben.
    Und was war? Wir gerieten nach wenigen Minuten in ein wahres Menschen-Autos-Gepäck-Chaos. Da kam grad ein Bus mit lauter Kindern an. Alles rannte durcheinander, Eltern holten ab, Koffer standen rum.
    Und wir mußten direkt da durch! So viel Ablenkung und Menschen/Dinge, die im Weg stehen, habe ich mit Lilo noch nie gearbeitet. Ich dachte sogar einen Moment darüber nach, sie aus dem Trail zu nehmen.
    Und was macht die kleine Hexe? Trailt da durch wie ein Schienenfahrzeug! Yippieh :-)

    Super! Wie schön! Da hast du ja einen richtigen Profi. Schön.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke auch, daß es in der Situation heute besser gewesen wäre nichts zu sagen und einfach freundlich zu Grüßen und ruhig und souverän mit deinen Hunden weiter zu gehen. Wie die anderen beschrieben haben, ändert man die Meinung Anderer am ehesten durch das was sie sehen und nicht durch das was sie hören. Da steht dann Wort gegen Wort. In einem solchen Streitgespräch hast du eh selten etwas zu gewinnen, egal wie recht du auch haben magst.
    Ich denke allerdings, daß der "Fehler" eventuell schon bei der ersten Begegnung lag. Wenn ich dich richtig verstanden habe, kam der Hund des anderen Hundehalters bei der ersten Begegnung ungesichert vom eigenen Grundstück herunter und hat deine Hunde, die du an kurzer Leine geführt hast, auf öffentlichen Grund und Boden angegriffen. Im Grundegenommen ein absolutes No-Go und eine absolute Unverfrohrenheit des anderen Hundehalters Jeder Hundehalter hat dafür zu sorgen, daß der eigene Hund nicht ungesichert das eigene Grundstück verlässt und das er keine anderen Hunde attackiert. Deine können ihn, da angeleint, ja kaum angegriffen haben. Bei einem solchen krassen eigenen Versagen deine Hunde auch noch als blutrünstige Bestien zu beschimpfen empfinde ich als den Gipfel der Frechheit. Vielleicht hättest du dich da schon massiver zur Wehr setzen sollen und auf eine Entschuldigung seiner Seits bestehen sollen. Ich bin nun wirklich kein Fan von gegenseitigen Anzeigen und Meldungen beim Ordnungsamt. Aber ich glaube wenn jemand derart unverschämt ist, sollte man soetwas doch einmal ernsthaft erwägen. Häufig genügt ja auch schon die reine Androhung. :D Alles sollte man sich auch nicht gefallen lassen. Ich denke dann hätte er das Heute wohl möglich nicht mehr gewagt.

    LG

    Franziska mit Till

    Schön, daß es bei euch "Klick" gemacht hat. Es stimmt, gerade bei sehr agilen, arbeits- und erlebnisshungrigen Hunden muß man einfach Ruhe hinein bringen. So hilft man den Hunden sich selbst zu steuern und macht ihnen klar, daß es darum geht gemeinsam Spaß zu haben.
    Was euch in Zukunft bestimmt gut weiter helfen kann ist, wenn ihr euch eine gemeinsame Aufgabe sucht, der ihr dann gemeinsam nachgeht. Denn je älter, gerade Hunde solchen Temperaments, werden desto wichtiger wird es , daß aus Spiel eine richtige Aufgabe wird.
    Wir selbst haben einen sehr aktiven, agilen und arbeitsbegeisteren Beagle der jetzt gerade 2 Jahre alt geworden ist. Für ihn war dieser Sprung auch sehr sehr wichtig. Er braucht einfach etwas zu tun, eine Aufgabe, um zufrieden zu sein. Bei unserem Hund ist es, rassetypisch, die Nasenarbeit die ihm am meisten zusagt. Deshalb haben wir jetzt mit Mantrailen angefangen und lassen viele Elementer der Nasenarbeit auf unseren Spaziergängen mit einfliesen. Aber es gibt da ja die verschiedensten Möglichkeiten und Angebote. Vielleicht schaust du einfach mal was deine Hündin von sich aus gerne macht, wo ihre Stärken liegen und ihr Beide baut darauf auf. Das macht zum einen sehr viel Spaß und tut Beiden gut. :smile:

    LG und weiterhin viel Erfolg

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich finde die Deutungen hier extrem abenteuerlich.
    Das einzige, das wirklich gesichert zu sein scheint, ist, dass weder die Hundebesitzer noch der jeweils gebissene Besuch nenneswerte Ahnung von Hunden, deren Erziehung oder Verhalten hat und dass der Hund eine Vorgeschichte hat.

    Mehr nicht.

    Vielleicht hat der Hund in beiden Fällen sämtliche Register hündischer Kommunikation gezogen um zu bedeuten, dass er gleich keinen andren Weg mehr sieht als zu beißen und es wurde einfach nicht gesehen bzw. verstanden. Oder auch nicht. Vielleicht hat er sich erschreckt. Vielleicht hat er gemaßregelt. Das ist pures Raten hier grade, weil keiner dabei war UND - und das finde ich an der Stelle schwieriger - niemand den Hund hier beschreiben kann, der mit dem, was er sieht, wirklich was anfangen kann.

    Insofern wird grade über die Statik eines Luftschlosses debattiert. Da muss jemand vor Ort erst mal einen Eindruck bekommen, der Ahnung hat und das einordnen kann, was er sieht. Und dazu brauch es imho einen Trainer.

    Ist halt mal wieder die Story vom irgendwie nicht ganz einfach zu führenden Auslandshund bei unerfahrenen Ersthundebesitzern. Da kann man dann anfangen zu raten, ob der von Haus aus Baustellen hatte oder die entstanden sind, weil es eben an Know How gefehlt hat. Aber die Antwort auf diese Frage hilft auch keinem weiter.

    Na, ja aber die Aussage: "Von uns war niemand dabei, wir wissen gar nicht genau was passiert ist" empfinde ich sehr häufig als ein wenig sinnvolles "Totschlagargument". Denn dann könnten wir in letzter Konsequenz dieses Forum schließen. Denn in den wenigsten Fällen, in denen User Rat suchen waren andere User anwesend oder kennen das Mensch-Hundteam persönlich. Also dürfte man, dieser Argumentation zur Forge, hier fast niemandem einen Rat geben; und das der Halter des Hundes sich unbedingt professionelle Hilfe holen sollte wurde, glaube ich in fast jeder Antwort erwähnt und darüber sind wir uns fast alle einig.
    Ansonsten sehe ich es so, daß der Hund gebissen hat und ich der Schilderung des Themenstarterin entnehme, daß der Hund im Vorfeld weder tyrannisiert, getrietzt oder gar gequält wurde. Das bedeutet für mich, daß es dort ein ganz erhebliches, ernst zu nehmendes Problem gibt, dem man mit Hilfe eines Trainers entgegenwirken muß.
    Denn auch wenn der Hund "gewarnt" hat und das übersehen wurde heißt das für mich noch lange nicht, daß der Hund zur Attacke über gehen darf. Nicht aus einem solchen Anlass. Natürlich muß mit dem Trainer auch an der Kommunikation Mensch/Hund gearbeitet werden. Das gehört unweigerlich dazu.

    LG

    Franziska mit Till