Ich finde die Deutungen hier extrem abenteuerlich.
Das einzige, das wirklich gesichert zu sein scheint, ist, dass weder die Hundebesitzer noch der jeweils gebissene Besuch nenneswerte Ahnung von Hunden, deren Erziehung oder Verhalten hat und dass der Hund eine Vorgeschichte hat.
Mehr nicht.
Vielleicht hat der Hund in beiden Fällen sämtliche Register hündischer Kommunikation gezogen um zu bedeuten, dass er gleich keinen andren Weg mehr sieht als zu beißen und es wurde einfach nicht gesehen bzw. verstanden. Oder auch nicht. Vielleicht hat er sich erschreckt. Vielleicht hat er gemaßregelt. Das ist pures Raten hier grade, weil keiner dabei war UND - und das finde ich an der Stelle schwieriger - niemand den Hund hier beschreiben kann, der mit dem, was er sieht, wirklich was anfangen kann.
Insofern wird grade über die Statik eines Luftschlosses debattiert. Da muss jemand vor Ort erst mal einen Eindruck bekommen, der Ahnung hat und das einordnen kann, was er sieht. Und dazu brauch es imho einen Trainer.
Ist halt mal wieder die Story vom irgendwie nicht ganz einfach zu führenden Auslandshund bei unerfahrenen Ersthundebesitzern. Da kann man dann anfangen zu raten, ob der von Haus aus Baustellen hatte oder die entstanden sind, weil es eben an Know How gefehlt hat. Aber die Antwort auf diese Frage hilft auch keinem weiter.