Beiträge von Maus1970

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    Lalala :-) Ich bin heute soooo stolz auf meine Lilo :-)

    Fremde Zielperson, noch nie gesehen.
    Der Trail führte durch den Ort, aber der ist sonntags nach der Kirche eigentlich wie ausgestorben.
    Und was war? Wir gerieten nach wenigen Minuten in ein wahres Menschen-Autos-Gepäck-Chaos. Da kam grad ein Bus mit lauter Kindern an. Alles rannte durcheinander, Eltern holten ab, Koffer standen rum.
    Und wir mußten direkt da durch! So viel Ablenkung und Menschen/Dinge, die im Weg stehen, habe ich mit Lilo noch nie gearbeitet. Ich dachte sogar einen Moment darüber nach, sie aus dem Trail zu nehmen.
    Und was macht die kleine Hexe? Trailt da durch wie ein Schienenfahrzeug! Yippieh :-)

    Super! Wie schön! Da hast du ja einen richtigen Profi. Schön.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke auch, daß es in der Situation heute besser gewesen wäre nichts zu sagen und einfach freundlich zu Grüßen und ruhig und souverän mit deinen Hunden weiter zu gehen. Wie die anderen beschrieben haben, ändert man die Meinung Anderer am ehesten durch das was sie sehen und nicht durch das was sie hören. Da steht dann Wort gegen Wort. In einem solchen Streitgespräch hast du eh selten etwas zu gewinnen, egal wie recht du auch haben magst.
    Ich denke allerdings, daß der "Fehler" eventuell schon bei der ersten Begegnung lag. Wenn ich dich richtig verstanden habe, kam der Hund des anderen Hundehalters bei der ersten Begegnung ungesichert vom eigenen Grundstück herunter und hat deine Hunde, die du an kurzer Leine geführt hast, auf öffentlichen Grund und Boden angegriffen. Im Grundegenommen ein absolutes No-Go und eine absolute Unverfrohrenheit des anderen Hundehalters Jeder Hundehalter hat dafür zu sorgen, daß der eigene Hund nicht ungesichert das eigene Grundstück verlässt und das er keine anderen Hunde attackiert. Deine können ihn, da angeleint, ja kaum angegriffen haben. Bei einem solchen krassen eigenen Versagen deine Hunde auch noch als blutrünstige Bestien zu beschimpfen empfinde ich als den Gipfel der Frechheit. Vielleicht hättest du dich da schon massiver zur Wehr setzen sollen und auf eine Entschuldigung seiner Seits bestehen sollen. Ich bin nun wirklich kein Fan von gegenseitigen Anzeigen und Meldungen beim Ordnungsamt. Aber ich glaube wenn jemand derart unverschämt ist, sollte man soetwas doch einmal ernsthaft erwägen. Häufig genügt ja auch schon die reine Androhung. :D Alles sollte man sich auch nicht gefallen lassen. Ich denke dann hätte er das Heute wohl möglich nicht mehr gewagt.

    LG

    Franziska mit Till

    Schön, daß es bei euch "Klick" gemacht hat. Es stimmt, gerade bei sehr agilen, arbeits- und erlebnisshungrigen Hunden muß man einfach Ruhe hinein bringen. So hilft man den Hunden sich selbst zu steuern und macht ihnen klar, daß es darum geht gemeinsam Spaß zu haben.
    Was euch in Zukunft bestimmt gut weiter helfen kann ist, wenn ihr euch eine gemeinsame Aufgabe sucht, der ihr dann gemeinsam nachgeht. Denn je älter, gerade Hunde solchen Temperaments, werden desto wichtiger wird es , daß aus Spiel eine richtige Aufgabe wird.
    Wir selbst haben einen sehr aktiven, agilen und arbeitsbegeisteren Beagle der jetzt gerade 2 Jahre alt geworden ist. Für ihn war dieser Sprung auch sehr sehr wichtig. Er braucht einfach etwas zu tun, eine Aufgabe, um zufrieden zu sein. Bei unserem Hund ist es, rassetypisch, die Nasenarbeit die ihm am meisten zusagt. Deshalb haben wir jetzt mit Mantrailen angefangen und lassen viele Elementer der Nasenarbeit auf unseren Spaziergängen mit einfliesen. Aber es gibt da ja die verschiedensten Möglichkeiten und Angebote. Vielleicht schaust du einfach mal was deine Hündin von sich aus gerne macht, wo ihre Stärken liegen und ihr Beide baut darauf auf. Das macht zum einen sehr viel Spaß und tut Beiden gut. :smile:

    LG und weiterhin viel Erfolg

    Franziska mit Till

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    Ich finde die Deutungen hier extrem abenteuerlich.
    Das einzige, das wirklich gesichert zu sein scheint, ist, dass weder die Hundebesitzer noch der jeweils gebissene Besuch nenneswerte Ahnung von Hunden, deren Erziehung oder Verhalten hat und dass der Hund eine Vorgeschichte hat.

    Mehr nicht.

    Vielleicht hat der Hund in beiden Fällen sämtliche Register hündischer Kommunikation gezogen um zu bedeuten, dass er gleich keinen andren Weg mehr sieht als zu beißen und es wurde einfach nicht gesehen bzw. verstanden. Oder auch nicht. Vielleicht hat er sich erschreckt. Vielleicht hat er gemaßregelt. Das ist pures Raten hier grade, weil keiner dabei war UND - und das finde ich an der Stelle schwieriger - niemand den Hund hier beschreiben kann, der mit dem, was er sieht, wirklich was anfangen kann.

    Insofern wird grade über die Statik eines Luftschlosses debattiert. Da muss jemand vor Ort erst mal einen Eindruck bekommen, der Ahnung hat und das einordnen kann, was er sieht. Und dazu brauch es imho einen Trainer.

    Ist halt mal wieder die Story vom irgendwie nicht ganz einfach zu führenden Auslandshund bei unerfahrenen Ersthundebesitzern. Da kann man dann anfangen zu raten, ob der von Haus aus Baustellen hatte oder die entstanden sind, weil es eben an Know How gefehlt hat. Aber die Antwort auf diese Frage hilft auch keinem weiter.

    Na, ja aber die Aussage: "Von uns war niemand dabei, wir wissen gar nicht genau was passiert ist" empfinde ich sehr häufig als ein wenig sinnvolles "Totschlagargument". Denn dann könnten wir in letzter Konsequenz dieses Forum schließen. Denn in den wenigsten Fällen, in denen User Rat suchen waren andere User anwesend oder kennen das Mensch-Hundteam persönlich. Also dürfte man, dieser Argumentation zur Forge, hier fast niemandem einen Rat geben; und das der Halter des Hundes sich unbedingt professionelle Hilfe holen sollte wurde, glaube ich in fast jeder Antwort erwähnt und darüber sind wir uns fast alle einig.
    Ansonsten sehe ich es so, daß der Hund gebissen hat und ich der Schilderung des Themenstarterin entnehme, daß der Hund im Vorfeld weder tyrannisiert, getrietzt oder gar gequält wurde. Das bedeutet für mich, daß es dort ein ganz erhebliches, ernst zu nehmendes Problem gibt, dem man mit Hilfe eines Trainers entgegenwirken muß.
    Denn auch wenn der Hund "gewarnt" hat und das übersehen wurde heißt das für mich noch lange nicht, daß der Hund zur Attacke über gehen darf. Nicht aus einem solchen Anlass. Natürlich muß mit dem Trainer auch an der Kommunikation Mensch/Hund gearbeitet werden. Das gehört unweigerlich dazu.

    LG

    Franziska mit Till

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    Mhm... .

    Also ich meine es nicht böse mit euch und ich finde gut, dass ihr vorab diese Frage hier stellt - bevor der Welpe und ihr vor den nackten Tatsachen steht.

    Aber ich würde euch wirklich ganz dringend einen erwachsenen Hund ans Herz legen, der schon alleine bleiben kann.
    Selbst für die Eingewöhnung eines erwachsenen Hundes solltet ihr euch Urlaub nehmen
    .

    Und was würde das ändern? Auch ein erwachsener Hund hat doch sehr stark Kontext bezogen gelernt und wenn ich der Argumentation im diesen Thread hier folge kann es dann doch auch bei einem erwachsenen Hund so sein, daß es, im ungünstigesten Falle, Monate dauern kann bis er das Alleinebleiben im Kontext des neuen zu Hauses erlernt hat, oder? Aus diesem Grund kann ich den Unterschied nicht ganz erkennen. Zu mal es sich bei dem Hund den die Themenstarterin auf nehmen möchte, ja nicht mehr um einen kleinen Welpen, also ein Baby, handelt sondern um einen Junghund. Insbesondere dann wenn die Themenstarterin noch bis zu ihrem Urlaub wartet.
    Kann es da nicht auch ein Vorteil sein, einen jungen Hund zu haben, der noch recht leicht zu prägen ist und der die neuen Gegebenheiten vermutlich sehr schnell als: "So ist es" hinnehmen wird?

    LG

    Franziska mit Till

    Da wir in einer festen Gruppe trailen, haben wir auch immer bekannte Verweispersonen. Als Ritual für den Beginn des Trailens ist bei uns das Anlegen seines Mantrailinggeschirres und der Schleppleine. Dann bekommt er den Geruchsartikel und nach dem ich diesen dann verstaut habe geht es los.
    Aber auch Till freut sich mittlereweile schon riesig wenn ich sein Trailgeschirr samt Schleppleine aus dem Schrank hole. :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Sehe ich genauso. Ich würde ein solches Verhalten bei meinem Hund nicht dulden und dagegen mit fachkompetenter Hilfe angehen. Ich bin insoweit vielleicht etwas olf-fashioned, was Hundeerziehung angeht, aber das Sofa gehört immer noch mir und mein Hund darf mit meiner Erlaubnis darauf liegen, entscheidet aber sicherlich nicht, wer außer ihm noch darauf Platz nehmen darf (auch wenn sein Knochen drauf liegt :roll: ).

    LG


    Ich sehe das ganz ähnlich. Ich begegne meinem Hund mit Sicherheit mit Respekt und achte seine Bedürfnisse. Aber trotzdem hat mein Hund niemanden zu attackieren und schon gar nicht ernsthaft zu beißen der sich auf seinen Knochen oder seinen Platz setzt oder ihm etwas weg nimmt. In meinen Augen geht das gar nicht und ich würde dem, in einem solchen Falle, sofort mit Hilfe eines kompetenten Trainers entgegen wirken.
    Wenn ich entscheide, daß ich gerne seinen Knochen, oder seinen gefüllten Futternapf haben möchte, dann habe ich diese Entscheidung getroffen und mein Hund hat sie zu respektieren. Ich habe dann nämlich meinen guten Grund dafür. Auch wenn sich jemand auf den, in dem Moment freien Platz, meines Hundes setzt hat mein Hund das zu akzeptieren. Das ein Hund in einem solchen Fall mit einer Beißattacke reagiert halte ich für keine normale Reaktion sondern für eine vollkommen überzogene. Ich kann es nicht akzeptieren, daß mein Hund mit einer starken Aggression reagiert, nur weil ihm etwas nicht passt. Ist es auch noch so nachvollziehbar, daß der Hund das jetzt doof findet. (Gleiches Verhalten zeige ich dem Hund gegenüber im Übrigen auch. Auch mein Hund wird nicht geschlagen, wenn mir sein Verhalten nicht passt..).
    Dafür, daß die elementaren Grundbedürfnisse meines Hundes jeder Zeit geachtet werden, sorge, im Gegenzug, ich. Wenn mein Hund müde ist sorge ich dafür, daß er einen Platz zum schlafen hat und nicht permanent gestört wird; um mal ein einfaches Beispiel zu nennen. Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte, daß ich keines Falls der Meinung bin, daß sich ein Hund alles gefallen lassen muß und wir als Menschen das Recht haben den Hund nach unserem eigenen Gutdünken zu tyrannisieren. Das ein Hund dann irgendwann zur Attacke übergeht ist verständlich und sein gutes Recht. Aber das war in diesem Fall, so wie ich es beim Lesen verstanden haben keines Falls gegeben.

    LG

    Franziska mit Till

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    Ja :lol: Ich glaube, da fühlen wir uns alle gleich. Wenn sie davonflitzen, um uns herum, wir sie rufen und sie dann vermeintlich kommen, man nach ihnen greifen will und sie dann wieder auf und davon sind. :irre2:

    Dann ist es ja die Kunst, dass man ruhig bleibt und sie dann auch noch lobt, WENN sie endlich (ernsthaft) herankommen. :roll: Ich bin zwischendurch echt überrascht, DASS ich das schaffe. Oder in anderen Situationen, wenn einer der Hunde mal eben den Flur umdekoriert hat, während ich arbeiten war. Da komm ich rein, sehe das Chaos und gehe ruhig und entspannt an den Hunden vorbei und räume den Kram einfach wieder weg...

    Ja, da hast du wirklich Recht. Das ist extrem wichtig. Das mußte ich auch von meinem Hund lernen. Mein "Räuber" ist in dieser Hinsicht ein Paradebeispiel und in diesem Punkt besonders Empfindsam. Hektisch oder laut und schimpfend geht bei ihm gar nichts. Da macht er total dicht und es kommt nichts mehr an. Ruhig kann man ihn allerdings auch in Extremsituationen sehr gut steuern. Ist nur manchmal nicht so ganz einfach wenn man das Reh vorne stehen sieht und seinen Vollblutjäger dann mit einen ruuuuhigen Rückruf zu sich beordern soll... :D Aber wie sagt man so schön: Man wächst an seinen Aufgaben. :smile:
    Upps ich hoffe es ist nicht schlimm wenn ich hier noch einmal schreibe. Mir ist gerade aufgegangen, daß unser "Räuber" mit seinen gerade 2 Jahren (Ende Oktober geworden) hier nicht mehr so ganz hineingehört. Ich hoffe ihr nehmt es nicht ganz soooo genau.

    LG

    Franziska mit Till