Beiträge von Maus1970

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    Och, ich leine in der Innenstadt auch nicht an zwangsläufig. Wenn es natürlich Rappelvoll ist durchaus mal, aber prinzipiell erstmal nicht. Ein Hund der am Bein des Besitzers klemmt stört keinen und die wenigsten achten da darauf, ob überhaupt eine Leine dran ist. Und vielen, die Angst haben, ist ein Hund, der gut bei Fuß geht ohne Leine, lieber als ein Hund der mit Leine 2m vor dem Besitzer herzieht.

    Ich kann da nur von mir sprechen. Mich hat es immer wahnsinnig beruhigt, wenn eine Leine dran war. :D So wußte ich, weiter als die 2 Meter kann er nicht weg. :D

    LG

    Franziska mit Till

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    Mein Hund läuft auch Samstag Vormittag in der Innenstadt ohne Leine. :erschreckt: Böse, böse :verzweifelt:

    Ich gehöre auch zu den Hundehaltern die das Ganze nicht so eng sehen. In meinen Augen sind Fehler menschlich und jedem kann mal etwas daneben gehen, einschließlich mir.
    Deshalb rege ich mich auf höchst selten über die Fehler anderer Hundehalter auf; sondern kann in aller Regel gut darüber hinwegsehen. Ausnahmen sind Dinge die für meinen Hund oder mich wirklich gefährlich sind oder dann wenn anstelle einer fälligen Entschuldigung von Seiten des anderen Hundhalters nur ein dreist-dummer Spruch kommt; oder gar das eigenen Fehlverhalten jemand Anderem in die Schuhe geschoben werden soll.
    Allerdings würde ich das, was ich im Text fett makiert habe, nie tun. Selbst wenn ich 110% wüßte, daß mein Hund das kann. Ich denke wir Hundehalter sollten akzeptieren, daß nicht jeder unsere Vorliebe für Hunde teilt und das es viele Ängste sind nicht immer rational. Von daher leine ich meinen Hund Innerorts und in der Stadt prinzipiell aus Rücksichtsnahme an. Da ich, bevor ich meinen ersten Hund bekam, selbst große Angst vor Hunden hatte, kann ich das sehr gut nachvollziehen.
    @ Emmakind Ich will damit keines Falls gesagt haben, daß dein Hund das nicht kann oder du ihn nicht unter Kontrolle hast oder dein Hund irgendjemanden gefährdet wenn er in der Stadt frei läuft. Also kein Vorwurf an dich.

    LG

    Franziska mit Till

    Toll zu lesen, was man noch alles für interessante Dinge beim Mantrailing machen kann. Wir sind seit Mitte September dabei und sind mittlerweile soweit, daß er sowohl auf Asphalt/ Industriegebiet und ruhige Wohngegend als auch im Wald gut arbeiten kann. Das Überqueren von Straßen fiel ihm am Anfang etwas schwer, aber mittlerweile schafft er das sehr gut. Splittings jedoch stellten für ihn von Anfang an kein Problem dar. Unsere Trails sind Momentan etwa 400 Meter lang. Mit älteren Trails haben wir bisher noch nie gearbeitet. Auch einer Person im Auto oder auf dem Fahrrad zu folgen haben wir noch nicht gemacht.
    Das tollste ist, daß Till mittlerweile absolut zielstrebig arbeitet und keine Schnüffel- und Pipipausen mehr einlegt. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo lieber Themenstarter/in!

    Ich finde es gut, daß du dich im Vorfeld informierst und sehr darauf bedacht bist dir einen Welpen von einem seriösen Züchter zu kaufen. Ebenfalls finde ich es absolut Klasse, daß du es geschafft hast von dem Vermehrer heute eben k e i n e n Welpen aus Mitleid mitzunehmen. :gut: Bisher hast du wirklich alles richtig gemacht und warum solltest du solche Zustände nicht melden. ich würde das an deiner Stelle durchaus tun.
    Was die Kriterien für die Auswahl eines guten Züchters betrifft bin ich zwar keine Expertin, aber ich möchte dir gerne einmal schreiben, was mir wichtig war, worauf ich bei der Züchterauswahl geachtet habe.

    1. Züchten unter dem VDH um so ein gewisses Maß an Kontrolle und Vorgaben gewährleistet zu haben.
    2. Umgang des Züchters mit den Welpen und vor allem mit dem Muttertier. Zwar kann der Züchter in Anwesenheit der Welpeninteressenten besonders nett zu seiner Mutterhündin sein und sie ansonsten ehrer schlecht behandeln; aber ich denke wenn man das Muttertier und seine Reaktionen auf seinen Halter ein wenig beobachtet kann man schon recht zuverlässig erkennen wie der Umgang miteinander normalerweise wohl so aussieht. Für mich ist das entscheidend, weil ich denke, daß jemand der gut mit seiner Mutterhündin umgeht weil sie ihm etwas Wert ist wird auch die Welpen nach bestem Wissen und Gewissen groß ziehen.
    3. Wie sehen die Welpen aus, wie verhalten sie sich. Haben sie eine gute Figur, nicht zu dick aber auch icht abgemagert. Sind sie sauber, vor allem im Analbereich. Wenn nicht könnte das, neben mangelnder Hygiene, auch ein Hinweis auf Verdauungsprobleme bei den Welpen sein. Haben sie ein glänzendes Fell? Kurz um sehen sie aus wie pumperl gesunde und muntere Welpen? Sind sie munter, offen und aktiv?
    4. Sauberkeit des Hauses und der Wurfkiste.

    Das waren so unsere Hauptkreterien nach denen wir den Züchter unseres Hundes beurteilt haben und wir sind damit gut gefahren und haben unseren Traumhund zu Hause.

    Dir wünschen wir auch eine glückliche Hundewahl und viel Spaß mit einen fröhlichen und gesunden Welpen von einem tollen Züchter. :smile:

    LG

    Franziska mit Till

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    Soweit ich das verstanden habe, gibt es da verschiedene Prüfungen. Weiß, Orange, Grün, dann gibt es noch braun und die Prüfung zum offiziellen Suchhund ist dann rot/schwarz, welche auch die Rettungshunde ablegen.
    Und in meiner Gruppe laufen eben auch die Hunde der beiden Trainer mit und zwei weitere, die schon mehrere Prüfungen hinter sich haben. Die kriegen dann so Trails um die 600m mit vielen verschiedenen Elementen, die es schwierig machen.


    Ah, ok so ähnlich habe ich mir das auch vorgestellt. Hast du vor mit Lucky eine Prüfung zu absolvieren?
    Wir haben das eigentlich nicht geplant.

    LG

    Franziska mit Till

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    Mal zum Thema nochmal: Warum hat der Jacky eigentlich so vehement-extrem reagiert auf die Wasserflasche? :???: Ich habe das bei meiner nicht angewendet, ist weder nötig, noch angesagt. Ich kann mir aber überhaupt nicht vorstellen, dass sie so dermassen mit Angst reagieren würde.

    Genau kann ich dir das auch nicht sagen, mich hat das auch ein wenig gewundert. Ich kann mir allerdings vorstellen, daß der Hund im allgemeinen vielleicht sehr schnell lernt und schnell Verknüpfungen bildet und wenn er eine solche Grenzsetzung in seinem Leben noch nie kennen gelernt hat und diese plötzlich bei einem schon lange gezeigten Verhalten erfährt, schreibt er sich das möglicher Weise besonders nachhaltig und intensiv hinter die Ohren.
    Ich kann das ein wenig nachvollziehen, da Till Erfahrungen auch seeehr nachhaltig und sofort speichert. Till hat mal auf einer Wiese mit einem Hund getobt und sich dabei ein wenig Weh getan. (nicht schlimm und es auch nicht wirklich etwas passiert) als dummerweise im selben Moment irgendein Jugendlicher irgendwo einen Knaller geworfen hat und es laut knallte. Till hatte bis dahin wirklich nie auch nur ansatzweise irgendeine Reaktion auf Knallen oder Schüsse gezeigt. Aber danach hat er auf die nächsten Male als es knallte schon darauf reagiert. Also die Verknüpfung war sofort und nachhaltig da. Mittlerweile ist das wieder vorbei aber es hat schon einige Male gedauert und die Verknüpfung war sofort und masiv da.

    LG

    Franziska mit Till

    Um noch einmal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: Mir hat an der neuen Folge gefallen, daß Martin Rütter bei Stella begonnen hat ein passendes Alternativverhalten zur Auslastung der Hündin aufzubauen. Außerdem fand ich die ausdrückliche Wahnung vor aversiven Methoden ganz am Ende sehr gut. Auch die eindringliche Bitte an die Besitzer von Anton Kind und Hund keines Falls auch nur eine 1000stel Sekunde alleine zu lassen, fand ich angebracht und gut.
    Anton war am Ende in Gegenwart von Kind und Kiindergarten noch sehr verunsichert. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, daß sich das mit der Zeit auflösen wird und er begreift, das es ausschließlich um die Agression geht. Sobald Kind und Kinderwagen nicht da sind war der Hund ja auch wieder fröhlich und ohne Angst. Man darf nicht vergessen, daß Hund und Kind in der ganzen Zeit nicht zusammen waren. Bis zum letzten Besuch von Marin Rütter haben die Besitzer von Anton ja ausschließlich ohne Hund im Garten trainiert und Handfütterung gemacht.

    LG

    Franziska mit Till

    @ stille88
    Du hast ja durchaus Recht, daß es richtig und wichtig ist dem Hund durch positive Verstärkung Dinge beizubringen, und daß positive Verstärkung das A und O in der Hundeerziehung ist. Ich stimme dir auch vollkommen zu wenn du sagtst, daß es wichtig und unerlässlich ist dem Hund zu zeigen w a s wir von ihm wollen anstatt nur das unerwünschte Verhalten zu bestrafen. Du hast ebenfalls Recht wenn du sagst, daß aversive Methoden, unprofessionell angewand und in den falschen Händen zu Verhaltensproblemen führen können.
    Allerdings gibt es eben nicht nur ein schwarz und ein weiß sondern all die bunten Farben und da k a n n es eben auch mal richtig sein zu einer aversiven Methode zu greifen. Von daher würde ich persönlich nie sagen, daß aversive Methoden i m m e r falsch sind.
    Das Training muß dem und vor allem der Umgang mit dem Hund muß dem jeweiligen Tier angepasst sein. Ich habe nun meinen zweiten Hund und bin seit 19 Jahren Hundehalterin und genau das ist ein Punkt den ich so ziemlich als erstes gelernt habe, als mein zweiter, jetztiger Hund bei mir einzog. :D und das obwohl die Beiden sich vom Wesen und Charakter gar nicht mal so unterscheiden.

    LG

    Franziska mit Till