Beiträge von Maus1970

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    Das sehe ich anders |)[/quote]
    ich bin ehrlich, ich habe hier noch keine Begründung von dir gelesen, die nicht nur aus persönlicher Erfahrung resultiert

    wo sind die Fakten, dass es "tierschutzrelevant" sein sollte, Welpen so früh abzugeben? :???:[/quote]


    Fakt ist z.B. dass man dem jungen Wesen einen wichtigen Teil für seine Entwicklung einfach entreisst (meine Meinung)
    Ein so junges und auch soziales Tier gehört zu seiner Mutter und zu seinen Geschwistern.[/quote]
    siehst du, deine Meinung ... Studien? qualifizierte Meinungen?

    Oder siehst du dich nach 3 Würfen deines Vaters als Zuchtexperte? :???:

    ne sorry, aber dafür schreib ich das Tierschutzgesetz nun nicht um, da muss schon mehr kommen[/quote]

    Ach, du bist fürs Tierschutzgesetz verantwortlich :roll: :lachtot:

    Ich bin weder Zuchtexperte noch brauche ich irgendwelche Studien um sowas nicht gut zu heissen.[/quote]

    Schade eigentlich. Mit welcher Begründung glaubst du das zu wissen. Weil deine Eltern es so gehandhabt haben? Ich denke wenn man sich mit einem solchen Thema auseinandersetzt sollte einem die neuesten, wissenschaftlich belegten Forschungsergebnisse nicht egal sein.
    Wenn man über etwas diskutieren möchte muß man nicht zwangsläufig die neuesten Forschungsergebnisse parat haben, aber sie sollten einem nicht egal sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Danke!
    Genauso denken wir/ich auch!

    Und natürlich haben auch unsere Welpen etwas kennen lernen sollen so das sie mit 16 Wochen nicht aus ihrem "Paradies" gerissen werden und dann in einer Welt landen wo sie nichts kennen.

    Dazu gehörte bei uns auch der regelmässige Kontakt mit den neuen Besitzern (ohne fixe Intressenten wurde die Hündin nicht gedeckt und diese Interessenten kannte mein Vater persönlich bzw. waren es Freunde von Freunden von ihm - er hat Jagdhunde gezüchtet).
    Erst nur besuchen, dann ab ca. der 10. Woche (bei manchen Welpen wo man das Gefühl hatte das man sie dadurch nicht überfordert auch schon früher) kurze Spaziergänge wo die Mutter oder der Vater der Kleinen mitging, kurze Autofahrten und irgendwann auch mal ohne ein Elterntier so das sich die Hunde langsam daran gewöhnen konnten und nicht von jetzt auf gleich aus ihrem Umfeld gerissen wurden.

    Es gab 3 Würfe und wir sind damit immer gut gefahren und haben immer nur positive Rückmeldungen bekommen.

    LG

    Aber genau das stelle ich mir sehr schwierig vor. Die zukünftigen Halter können doch nicht immer so in der Nähe wohnen, daß das möglich ist.
    Wir haben uns z.B sehr bewußt und nachdem wir uns ausgibig informiert haben für die Rasse Beagle entschieden. Die nächsten verbandmäßigen Züchter wohnen 1,5 Stunden Autofahrt entfernt. Bei so einer Entfernung, und die ist ja noch nicht mal besonders groß, sind regelmäßige oder gar tägliche Besuche einfach nicht realisierbar. Wenn ich das richtig verstanden gab es bei euch insgesamt 3 Würfe und das eine Hündin nur gedeckt wurde wenn zuvor schon Interessenten da waren. In einem so kleinen Rahmen ist es durchaus möglich, daß die zukünftigen Halter aus der Nähe stammen. Aber immer dort wo in einem etwas größerem Rahmen als diesem gezüchtet wird, wird das schlichtweg nicht mehr möglich sein. Und die Entfernung in der man zu einem Züchter wohnt sagt ja nichts über die Eignung als Halter dieser Rasse aus.
    Und wenn regelmäßige Besuche von den zukünftigen Haltern nicht möglich sind wird es mit Ausflügen in den Wald oder ähnlichem vermutlich auch schwieriger, weil der Züchter alleine es wahrscheinlich nur schwer wird leisten können mit allen, vielleicht 7 Welpen, das Haus zu verlassen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir haben Till auch mit 8 Wochen zu uns geholt. Am Abholtag ist er so mit uns mitgegangen und sich vom ersten Tag an problemlos eingelebt. Jaulen, Fiepen oder ähnliches gab es bei uns nicht. Heute ist Till ein glücklicher, fröhlicher sehr gut sozialisierter zweijähriger Beagle. Das ein Welpe guten Hundekontakt braucht ist klar. Aber dafür kann man als Welpenhalter auch ohne eigenen Ersthund sorgen. So war es jedenfalls bei uns. Vor allem sehe ich in diesem Punkt den Unterschied zu einem 16 Wochen alten Junghund nicht wirklich. Denn auch in diesem Alter brauchen Hunde doch noch adäquarten Hundekontakt, oder sehe ich das falsch?

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ja dann wird er bestimmt eher klein bleiben bzw nicht so kräftig werden:) mal schauen...
    Freut mich dass till sich so gut entwickelt hat!
    Chico hat gestern zum ersten mal eine Ente gejagt:( hab sie zu spät gesehen.ich hoffe so sehr dass ich den Jagdtrieb später unter Kontrolle halten kann,sodass ich ihn auch ohne leine laufen lassen kann.habt ihr vielleicht Tipps was man da jetzt im welpenalter schon beachten kann? Das jagen gestern war zwar glaube eher spielen,weil es ihm einfach Spaß gemacht hat etwas hinterherzulaufen,kam ja denn auch gleich wieder,aber irgendwann wird der richtige Jagdtrieb ja kommen:(

    Ja, da kannst du bereits jetzt eine ganze Menge tun. Du solltest dir für deinen Hund ein Alternativverhalten überlegen, daß du ihm dann anstatt des Jagens anbietest und bestärkst.
    Also du möchtest nicht das Chico Enten jagd. Jetzt geht es darum Chico zu zeigen was er statt dessen tun soll. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst entweder trainieren, daß du ihn sofort abrufst, ihn absetzen lässt oder ihn dich anschauen lässt sobald er Anzeichen zeigt Enten oder irgendetwas anderes jagen zu wollen. Bestimmt gibt es da noch andere Möglichkeiten. Was du da wählst würde ich ganz von deinem Hund abhängig machen und das auswählen was Chico am leichtesten fällt und er am ehesten anbietet. Bei Till habe ich Beispielsweise den Rückruf gewählt, weil für ihn die Bewegung an sich schon eine Belohnung darstellt. So fällt es ihm am leichtsten sich von etwas Begehrtem abzuwenden und das Verhalten abzubrechen.
    Ich würde das ruhig auch trainieren und Beispielsweise an einem entenreichen Teich, angeleint üben.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich kann das auch schon ein wenig nachvollziehen. Da spielen wohl auch jede Menge Hormone, besonders bei Frauen, eine Rolle wenn man auf das "Kindchenschema Welpe" trifft.
    Die selben Hormone die halt auch die Brutpflege auslösen.
    Und das man Mitleid für einen Hund hat der z.B unter erbärmlichsten Bedingungen bei einem Vermehrer aufwachsen muß finde ich auch nicht wirklich ungewöhnlich, sondern menschlich.
    Wichtig ist halt trotzdem das der Verstand siegt.
    Ich denke am häufigsten passieren diese "ich habe mich verliebt" Geschichten wenn sich die zukünftigen Hundehalter im Vorfeld nicht hinreichend über das Thema informiert und damit auseinander gesetzt haben.
    Jemand der sich, im Vorfeld, intensiv mit dem Thema Hundeauswahl und Hundehaltung auseinandergesetzt hat wird vermutlich gar nicht erst in eine solche Situation kommen, da er sich zum Einen sehr wahrscheinlich erst dann einen Welpen/Hund anschauen wird wenn er weiß, das die Zeit für einen Hundeeinzug gekommen ist. Zum Anderen wird er sich wohl auch nur dort einen Welpen/Hund anschauen wo er weiß es wäre in Ordnung sich von dort einen Hund auszuwählen. Alles Andere würde ja keinen Sinn machen. Und dann kann man sich, wie Nightstalcer auch geschrieben hat die Verliebtheit halt auch erlauben.
    Zu Hause bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Hundeauswahl/Hundehaltung lässt sich der Kopf halt wesentlich leichter einschalten als beim direkten Anblick der Tiere.

    LG

    Franziska mit Till

    Ja, Chico ist wirklich ein ganz ganz süßer. Uns hat die Hundeschule auch immer sehr viel Spaß gemacht. Schön zu hören, daß er sich so toll entwickelt.
    Wie schwer Till im Alter von 3 1/2 Monaten war kann ich dir leider nicht sagen. Seine Meßstriche sind zwar noch, mit Datum versehen, an der Wand :D aber das Gewicht steht nicht dabei. Aber ich glaube er war bereits ein wenig schwerer. Ich weiß aber, daß er mit 9 Monaten knappe 10 Kilogramm wog.
    Ansonsten hat sich Till auch sehr gut und so wie erhofft entwickelt. Er ist nun gerade zwei Jahre alt geworden und somit erwachsen. Aus ihm ist ein fröhlicher, ausgeglichener, sehr lebhafter und selbstbewußter Hund geworden. Besonders freut es mich, daß er sich für nahezu alles begeistern lässt, so daß es richtig ansteckend ist. :D Er ist sehr Unternehmungslustig und dabei offen für fast alles. Sehr zu meiner Freude hat er anscheinend, wohl eher rasseuntypisch, eine gute Portion "Will to please" abbekommen. Er arbeitet sehr gerne und ist sehr bereit mit uns zusammen zu arbeiten.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Blöder Betreff, wusste aber keinen kurzen passenden :headbash:

    Kann ein Hund lernen, dass das Führen am Halsband eine andere "Bedeutung" hat als das Führen am Geschirr oder, dass unterschiedliche Geschirre eine unterschiedliche "Bedeutung" haben? Um es deutlicher zu erklären:
    Ich würde meinem Hund gerne beibringen, dass das Führen am Halsband bedeutet, dass sie "Fuß" laufen soll (also brav neben mir gehen soll, ohne zu Ziehen und ohne, dass ich extra ein Kommando dafür jedes Mal geben muss - klar muss ich ihr das am Anfang erst beibringen).
    Neben dem Halsband soll sie auch am Geschirr ( Hurtta Y Geschirr) mit einer 2 m bzw. der Flexi-Leine laufen, "wie sie möchte" (2 m Leine für das Laufen am Pferd und Flexi für die Spazierrunden im Dunkeln) und Norweger-Geschirr+Feldleine bedeutet "Arbeitszeit".

    Kann man diese verschiedenen Bedeutungen einem Hund beibringen bzw. lernt der Hund das von selbst, wenn man es konsequent durchzieht?

    Hallo Tinana!

    Genau so läuft es bei uns. Die Leine am Halsband heißt für Till ein lockeres bei Fuß laufen an der Leine. Die Leine am Geschirr bedeutet für ihn, daß er laufen kann wie er möchte. Auch schnüffeln, Bein heben, mal stehen bleiben sind erlaubt. Das tragen seines Tailgeschirrs bedeutet für ihn es ist Mantrailing, also Arbeitszeit.
    Mit Hilfe dieser Regelung lässt sich die Leinenführigkeit sogar sehr gut aufbauen und vom Hund erlernen, weil man, auf diese Art und Weise, recht Problemlos, immer zu fast 100% Konsequent sein kann; da man immer die Möglichkeit hat den Hund wieder an das Geschir zu klicken, wenn der Hund sich nicht mehr konzentrieren kann oder die Situation, auf Grund zu vieler Ablenkungen, zu schwer für ihn ist. (gerade Wichtig bei Welpen und Junghunden oder eben in der Lernphase) oder aber man keine Zeit oder auch mal keine Nerven mehr für das Training hat.
    Till hat die Leinenführigkeit so erlernt, daß ich zu beginn fast jeden Schritt, den er locker neben mir gelaufen ist bestätigt und belohnt habe. Sobald er gezogen hat bin ich stehengeblieben bis er wieder neben mir war.

    LG

    Franziska mit Till