Beiträge von Maus1970

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    Zwischen feiern und aus menschlicher "Gewohnheit" heraus dem Hund ne Leckerei und ein kleines "Geschenk" oder halt den neuen Korb an dem Tag hervorkramen und andere Hunde einladen etc. liegt ja ein ziemlicher Unterschied ;)

    Ich finds auch net schlimm, wenn der Hund ne "Torte" bekommt, ja mei. Jeder wie er mag.

    Menschen haben ja auch nix vollbracht indem sie auf die Welt gekommen sind ;)
    Is auch eher so ein "schön dass es den Tag gab, sonst wärst du nicht hier!" und darüber freu ich mich bei meinen Hunden auch
    !

    So sehe ich das auch. Ich möchte meinem Hund an seinem Geburtstag einen besonders schönen Tag bereiten, weil ich mich freue, daß es ihn gibt. Ich kann daran auch nichts verkehrtes finden; und warum nicht den Geburtstag zum Anlass zu nehmen sich mal wieder mit Leuten zu verabreden, mit denen man sich auch ansonsten immer mal wieder trifft? Mein Hund freut sich einfach über einen besonders tollen Tag.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir versuchen unserem Hund an seinem Geburtstag immer einen besonders schönen Tag zu machen. Wie das genau aussieht, ist immer verschieden. Wenn ich arbeiten muß versuche ich schon früher frei zu bekommen, damit wir noch einen schönen Spaziergang im hellen machen können. Am Wochenende beispielsweise treffen mit befreundeten Hunden und Menschen zum Spaziergang.
    Auf jeden Fall gibt es viele besondere Leckerreien und ein Geschenk.

    LG

    Franziska mit Till

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    Natürlich habe ich das immer durchgesetzt. Zu 100 %. Er hatte die letzten Jahre KEINERLEI Erfolg mehr damit bei einem Ruf nicht zu kommen. Deshalb hab ich die Schleppe ja dran.

    Und bei Fuß gehen kann er auch. Wir haben BH Kurs gemacht und wären für die Prüfung bereit gewesen. Hab sie nur nicht gemacht weil ich keine Lust hatte. Was Fuß gehen allerdings mit Rückruf zu tun hat erschließt sich mir nun nicht wirklich. Ich kenne viele Hunde die bei Rückpfiff sofort da stehen und sonst aber keinerlei Komandos können.

    Wow das ist ja ne mega anleitung. Für mich teilweise nicht so machbar da mir der Helfer fehlt um regelmäßig zu üben. Aber ich schaue mal was ich daraus verwenden kann :)

    Wenn du keinen Helfer hast, kannst du alternativ auch einfach Passanten als Ablenkung nutzen. So kannst du z.B dort hingehen wo du weißt, daß dort regelmäßig Kinder spielen, ihn dort zunächst einmal an die 5 oder maximal 7 Meter Schleppleine und dann in Anwesenheit von Kindern trainieren.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo liebe Themenstarterin!

    Was hast du denn während der drei Wochen, die ihr nicht im Feld wart, denn mit ihm auf euren Spaziergängen gespielt? Waren das Dinge bei denen er gezielt mit dir zusammen seine Nase einsetzen musst, entschuldigung durfte? :D
    Ich kann mir gut vorstellen, daß dein Ansatz die Spaziergänge für ihn interssanter zu gestalten und dich mit ihm zu beschäftigen schon der absolut richtige ist. Es gibt, gerade für den Bereich Nasenarbeit ganz ganz viele kleine einfache Spiele und Aufgaben die man ohne Materialien auf seinen täglichen Spaziergängen mit einbauen kann und bei denen der Hund mit dir zusammen zielgerichtet seine Nase einsetzen kann. Ich persönlich mache das auch gerne und viel mit meinem Beagle. Vielleicht nimmst du dir einfach mal eine Einzelstunde bei einer guten Hundeschule bei euch in der Nähe und machst gemeinsam mit dem Trainer/in einen "Abenteuerspaziergang" auf dem dir ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten für Nasenarbeit auf einem normalen Spaziergang gezeigt werden können.
    Im September diesen Jahres haben wir mit dem Mantrailen begonnen und ich muß sagen, wir beide genießen das sehr. Till ist da absolut in seinem Element und es lastet ihn unwahrscheinlich gut aus und macht ihn sehr sehr zufrieden und ausgelichen.
    Vielleicht wäre es für euch auch eine Option mit einem Hundesport anzufangen. Fährten und Mantrailing würden sich für einen passionierten Jagdhund anbieten.
    Eine Möglichkeit wäre es auch, daß schnüffeln und stöbern gezielt als Belohnung einzusetzen. So könntes du z.B mit deinem Hund in Richtung Feld gehen. Bevor er jedoch das erste Mal schnüffeln darf lässt du ihn erst ein wenig "arbeiten". Am Anfang nur ganz einfache Dinge wie ein kleines Stück "Fuß" gehen oder "Sitz" machen lassen oder ähnliches. Wenn er das getan hat belohnst du das ausgibig und er darf ersteinmal schnüffeln. Nach einiger Zeit nimmst du ihn wieder kurz und baust ein kleines Spiel mit ein. Hat er seine Aufgabe erfüllt wieder belohnen und dann darf er wieder schnüffeln. So lernt er, daß es ein Previleg ist schnüffeln zu dürfen und daß es, wenn du die richtigen "Nasenspiele" gefunden hast, Spaß macht und sich lohnt mit dir zusammen zuarbeiten.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich stelle es mir sehr schwierig vor einem Wurf von, sagen wir mal 7 Welpen, bis zur 16 vollendeten 16 Lebenswoche wirklich in allem gerecht zu werden. Mit 7-8 Wochen fangen die Kleinen an richtig aktiv zu werden und alles zu erkunden. Sie müssen an die Dinge herangeführt werden die für sie im zusammenleben mit ihren Menschen wichtig sind. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das leistbar ist.
    Nur mal ein Beispiel: Als Till zu uns kam hat er alles angeknabbert, was er gefunden hat. Ein ganz normales Welpenverhalten. Warum tut er das heute nicht mehr? Weil ich auf ihn aufgepasst habe, ihm beigebracht habe, daß das nicht in Ordnun ist und ihm Alternativen geboten habe. Aber ich hatte e i n e n Welpen. Wie soll ein Züchter das bei gleichzeitig 7 Welpen machen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß das Möglich ist. Was dann geschieht ist doch vermutlich folgendes: Entweder die Hunde bleiben in einem Raum des Hauses der Welpensicher gestaltet wurde und lernen maximal einen zweiten kennen in dem sie sich immer mal kurz aufhalten dürfen und sind ansonsten im Garten oder Hof oder sie dürfen wirklich ins gesamte Haus, können nicht wirklich ausreichend beaufsichtigt werden und lernen nur, daß sie Blödsinn machen können.
    Für einen Welpen bis 10 oder auch 12 Wochen ist das, was der Züchter ihm bieten kann mit Sicherheit ausreichend. Ab der 12 Woche jedoch, denke ich, daß ein Welpe einfach mehr braucht.

    LG

    Franziska mit Till

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    Da kann ich mich nur anschließen. Es könnte der hässlichste Welpe jenseits des Polars sein, ich würde ihn dennoch nehmen, wenn jemand ihn mir hinhält und sagt: »Hier. Kannste haben!«

    Und weil ich weiß, dass ich so grässlich anfällig bin, gehe ich auch erst dann Welpen ansehen, wenn ich weiß, dass ich auch einen mitnehmen könnte, wenn der richtige dabei ist. Um der eigenen Anfälligkeit fürs Kindchenschema zu entgehen, sehe ich mir alles erstmal aus der Ferne an und sondiere aus dem sicheren Gebiet heraus. Und wenn da alles stimmt, dann sehe ich mir Welpen in natura an.

    Das typische Verliebt-sein rein nach Bildern zieht bei mir nämlich erstaunlicher Weise nicht. Dazu muss so ein Fratz schon tatsächlich vor mir stehen. Dann ist mein Gehirn zwar arbeitsfähig genug, um den vermeidlich passensten aus einem Wurf auszusuchen, aber zu gehen, ohne dass einer für mich dabei ist - uah, schwer! Als wir damals vor den Bordeaux-Doggen standen, wars schon echt schwer ... allerdings schaltet sich mein Hirn wenigstens noch ein, wenns absolut indiskutabel unpassend ist.

    Trotzdem: Wenn ich Welpen in einem Pappkarton sehen würde, irgendwo an der Grenze oder vernachlässigt in einer Pferdebox aufm Hof - ich dürfte nicht hingehen, denn wenn ich davor stehe, dann würde es mir unendlich schwer fallen nicht aus purem Mitleid zu handeln, wider aller Vernunft. :/

    Vielleicht ist dieses Mitleid haben ein weiterer Teil des Verliebt-seins. Neben dem Haben-will und dem Kindchen-Schema.

    Dito! :D Das geht mir genau so. Deshalb sind auch wir erst dann losgefahren um uns Welpen anzuschauen als wir uns für die Rasse entschieden hatten und klar war, daß ein Hund einziehen kann. Außerdem haben wir es auch bewußt vermieden uns im Internet oder bei den Kleinanzeigen "mal umzuschauen"um zu vermeiden, daß wir etwas tun, was wir dann bereuen. Vor allem warum auch, wenn man das nicht unterstützen möchte.
    Wir haben uns die Liste der Züchter im BCD geben lassen, der ist dem VDH angeschlossen, und haben uns dort Adressen in unserer Nähe herausgesucht. Das dann gleich der erste Züchter bei dem wir Welpen angeschaut haben der "Jackpot" war, und wir dort unseren Sonnenschein gefunden haben war natürlich auch ein wenig Glück. Es hat dort einfach einfach alles gestimmt, Umgebung, Züchter, Umgang mit den Hunden und natürlich die Welpen selbst. Ich wollte immer einen freundlichen, fröhlichen unternehmungslustigen selbstbewußten und wenig ängstlichen Welpen. Und genau davon liefen dort 7 herum. :D Die Entscheidung für Till fiel dann rein aus dem Bauch und dem Gefühl heraus.
    Aber hätte ich mir zuvor Welpen beim Vermehrer angeschaut mir wäre es auch, trotz allen Wissens, extrem schwer gefallen die Welpen dort zu lassen. Deshalb bin ich auch Nummer sicher gegangen und habe mich da durch Vermeidung einwenig selbst geschützt.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich besteht vor allem auch ein großer Unterschied zwischen einer Abgabe im Alter von 10-12 Wochen anstelle von 8 Wochen und einem Mindestabgabealter von 16 Wochen.
    Um das zu rechtfertigen müsste es den Hunden definitv schaden wenn sie jünger als 16 Wochen abgegeben werden und das dem so ist, sehe ich nicht so.

    LG

    Franziska mit Till

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    Also was deine Nachbarn so erzählen, gehört ja mal überhaupt nicht hier rein! :klugscheisser: :hust:

    Ach das Problem kenn ich ja selbst so gut. Othello darf keine Menschen anspringen, hab ich ihm mühevoll abgewöhnt. Jetzt waren wir ja sechs Tage weg mit ein paar Leuten aus dem Team vom Café wo ich arbeite und Othello war mit, alle haben sich über ihn gefreut und mit ihm gerauft und wenn sie ihn morgens zum ersten Mal gesehen haben, durfte er immer an ihnen hochspringen und wurde dann geknuddelt :tropf: Gestern haben Daniel und Othello mich nach der Arbeit von der U-Bahn abgeholt und als erstes sprang Herr Hund natürlich an mir hoch. Baah. Hab mich dann weggedreht und ihn erst beachtet, als er ruhig neben mir auf dem Boden stand und ich find es nicht sooo dramatisch, aber nervig ist es trotzdem, wenn andere einem den Hund versauen :D
    Ich bin so froh, dass ich nicht mehr bei meiner Familie wohne. Mein Vater hat mir immer ein schlechtes Gewissen einreden wollen, wenn wir es gewagt haben, vor dem Hund zu Abend zu essen, meine Oma hat Othello jeden Tag einen Apfel gefüttert, natürlich direkt auf dem Küchenboden und ohne von ihm vorher wenigstens ein "Sitz" abzuverlangen und wenn mein Vater mal mit dem Hund geht, hat er noch weniger Lust auf Leinenführigkeitstraining als Daniel. Da hätt ich's Köterli sicher längst ausgesetzt :pfeif:

    Das wird besser, wenn sie ein wenig älter sind. Dann können andere sie ruhig verwöhnen, die Regeln behalten sie trotzdem intus. *malebenetwasmutmach*


    LG

    Franziska mit Till

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    Die darf doch genervt sein! Das nennt sich natürliche Entwöhnung, die Milchbar wird langsam geschlossen. Gehört eigentlich zum Reifeprozess, auch der Umgang mit dem Frust....

    Wenn nur die Mutterhündin da ist, sehe ich schon ein mögliches Problem - da muss der Züchter ihr Rückzugsorte schaffen. Wenn eine echte Familiengruppe da ist, zieht sich die angenervte Mutter zurück, und die Verwandschaft übernimmt den Job....

    Rhian hat in so einer Familengruppe gelebt. Sie hat vielleicht weniger gut Sitz und Platz gekonnt als andere Welpen in ihrem Alter, aber sie konnte Hunde unglaublich gut lesen und ihre Signale interpretieren, hat in der Welpengruppe auch andere Rassen kennengelernt. Mir hing nach der Übernahme dauernd der Kiefer runter, so souverän hat die in Hundebegegnungen agiert. Auch mit grantigen Hunden, die keine Welpen/Junghunde mögen.

    Mich würde aber interessieren, was für Nachteile ihr für die Welpen seht, wenn der Züchter bereit ist, den zusätzlichen aufwand zu treiben. Was genau seht ihr für Vorteile darin, den Welpen schon mit 8 statt erst mit 10 oder 12 Wochen aus dem Familienverband zu nehmen? Jetzt mal Butter bei die Fische.... :roll:

    10-12 Wochen wären für mich auch noch in Ordnung. Aber 16 Wochen Mindestabgabealter, wie von der Themenstarterin gefordert halte ich für übertrieben. Mit 16 Wochen ist eine wichtige Prägephase abgeschlossen und ich muß darauf vertrauen, daß der Züchter die Hunde gut sozialisiert hat. Ob er das getran hat ist für mich als zukünftige Halterin nur sehr schwer zu kontrolieren. Dazu müsste ich mich sehr sehr lange im Vorfeld mit meinem zukünftigen Hund befassen. Bei einem 8 Wochen altem Welpen habe ich es selbst in der Hand. Zumal ich einige Hunde kenne die recht spät Abgegeben wurden und die extremst unsicher sind und vor fast allem Angst haben was sich außerhalb des Gartens befindet, weil die einfach nichts kennen gelernt haben.

    LG

    Franziska mit Till