Beiträge von Maus1970

    Hallo und herzlich Willkommen im Forum!

    Wasser sollte der Hund rund um die Uhr zur Verfügung haben und gefüttert werden sollten Welpen drei Mal am Tag. Gerade kleine Welpen schlafen gerne in der Box weil sie sich in dem höhlenartigen oftmals sehr wohl und sicher fühlen. Wenn ihr die Box während der Nacht schließt dann sollte sie sich auf jeden Fall in eurem Schlafzimmer befinden damit der Hund euch hören und riechen kann und sich nicht einsam fühlt. Gerade in den ersten Tagen: und auch damit ihr hört wenn der Hund aufwacht und unruhig wird weil er raus muß. Wenn es irgend geht würde ich die Box allerdings offen lassen. Bei uns blieb die Box, die wir eigentlich nur für den sicheren Transport im Auto gekauft hatten Nachts auch geschlossen, weil Till alles angeknabbert hat. Auch Kabel. Da er nur 4 Kilo wog, noch absolute Samtpfötchen hatte und wir einen nicht knarrenden Teppichboden im Schlafzimmer, waren wir uns nicht sicher ihn zu hören wenn er auf "Entdeckungstour" geht. Das war uns zu gefährlich. Deshalb blieb die Tür zu. Allerdings nur eine kurze Zeit, bis er begriffen hatte, daß er nicht alles anknabbern darf.
    Wann ihr den Hund mit zum Pferd nehmt solltet ihr von eurem Hund abhängig machen. Dafür gibt es keine feste Regel. Einen selbstbewußten, wenig ängstlichen Hund kann man schon nach ein paar Tagen an den Stall und die Pferde heran führen. Ein ängstlicher Hund, der vielleicht bisher beim Züchter noch nicht soviel erlebt hat braucht eventuell etwas länger. Schaut einfach wie sich euer Hund ansonsten verhält, dann wird euch eure Bauchgefühl schnell sagen ob ein Besuch im Stall schon gut ist oder noch nicht.

    LG

    Franziska mit Till

    Till hat einen Radius von etwa 15 Meter. Den nutzt er allerdings auch. (Wenn er mit anderen Hunden spielt nehme ich es nicht ganz genau.) Er ist sehr agil und quirlig. Darf er auch gerne sein. :smile: Wenn er allerdings Lust auf Arbeiten hat, dann klebt er mir auch schon mal am Bein. ;)

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Beaglelilly!
    Schön, daß du den Weg hier her gefunden hat. :gut:
    Natürlich darfst du dich hier einreihen. Wir freuen uns sehr.
    Lilly ist wirklich eine ganz hübsche Beagledame. Das es mit einem Laborbeagle oftmals nicht ganz leicht ist, kann ich mir gut vorstellen. Die haben ja leider doch schon einiges erleben müssen und viele entscheidende Dinge konnte man im Welpen Alter nicht prägen, die entscheidend dafür sind, daß die Hunde eine hohe Kooperationsbereischaft aufbauen. Aber schön, daß ihr Lilly ein gutes zu Hause geben konntet.
    Habt ihr mit ihr mal Mantrailing ausprobiert. Diese Arbeit liegt einem Beagle oftmals sehr und stärkt das Selbstbewußtsein enorm und hilft dadurch Unsicherheiten und Ängste abzubauen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin ebenfalls der Meinung, daß sich niemand dafür zu rechtfertigen braucht ob sein Hund nun vom Züchter oder aus dem Tierschutz kommt, ob er einen, zwei oder noch mehr Hunde hat.
    Solange man durch seine Wahl kein Tierelend unterstützt, beispielsweise durch den Kauf vom Vermehrer oder einer unseriösen Tierschutzorganisation, und solange man allen seinen Hunden gerecht wird, muß doch jeder selbst schauen was für ihn passt...
    Aus Tierschutzsicht ist, meiner Meinung nach, Beides wertvoll. Der Welpen Käufer vom seriösen Züchter sorgt dafür, daß der Züchter seine Rasse erhalten kann und die nächste Generation Hunde so gesund wie möglich an Körper und Geist aufwächst. Jemand der sich für einen Hund von einer seriösen Organisation entscheidet, der gibt einem Hund ein zu Hause der dringend eines braucht.
    Für mich Beides aktiver Tierschutz.

    LG

    Franziska mit Till

    In meinen Augen widersprichst du dir gerade ein wenig selbst. Auf der einen Seite sagst du, du bist in der Lage zwischen verschiedenen Verboten und Situationen zu differenzieren. Auf der anderen Seite sagst du, daß du als Vermieterin eventuell selbst die Haustierhaltung verbieten würdest. Da würdest du doch aber auch erwarten, daß der Mieter sich daran hält. Oder wäre es für dich dann auch in Ordnung wenn der Mieter dann meint er bräuchte das Verbot nicht zu beachten, weil er ja in der Lage ist zwischen verschieden Vorboten zu differenzieren und er entschieden hat dein Verbot ist gerade nicht einhaltenswert...
    Ich stimme dir allerdings zu, daß es bei den Verboten und Vorschriften auch Grenzen gibt damit man sich als Mieter in seiner Wohnung noch zu Hause und nicht wie in einem Hotel fühlt. Aber so grundlegende Dinge wie die Haustierhaltung sollten schon eingehalten werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich gestehe, ich gehöre auch zu der leicht asozialen Fraktion, die Verbote auch gerne mal ignoriert, aber man muss schon eine gründiche Kosten/Nutzen Rechnung machen.

    Wenn Deine Freundin nur im Winter wochenlang frei hat (so wie ich z.B.) und wenn der Welpe aus einer Traumverpaarung von nem tollen Züchter kommt, wo es sonst eine ewig lange Warteliste gibt, dann würde ich die Kaution in den Wind schiessen (die bekommt sie wahrscheinlich nicht zurück) und den Welpen holen.

    Aber einen Welpen im Winter gross ziehen ist eine wirklich Plage und Umziehen mit einem jungen Hund ist auch alles andere als lustig. Freiwillig wprde ich mir nie wieder einen Welpen im Winter holen.

    Ich finde es rein aus Vernunftgründen (von den bereits genannten rechtlichen und mitmenschlichen Gründen ganz zu schweigen) ziemlich unsinnig sich in der jetzigen Situation einen Welpen anzuschaffen.

    So eine Einstellung finde ich wirklich daneben. Wenn es dir in den Kram passt und nicht allzu viel Ärger zu erwarten ist, machst du dein Ding und ignorierst Verbote, egal ob das in Ordnung ist oder nicht. Klingt so nach: Hauptsache mir geht es gut und nach mir die Sintflut. So etwas kann ich nicht nachvollziehen. Man möchte selbst doch auch nicht so behandelt werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Man selbst möchte doch auch nicht so behandelt werden.

    Ich weiß zwar nicht wie es rechtlich aussieht; aber ich finde es absolut nicht in Ordnung sich einfach über das Hundeverbot hinwegzusetzen. Das Haus ist nun einmal das Eigentum des Vermieters und somit kann er auch gewisse Spielregeln festlegen. Ob ich diese Regeln nun für richtig oder falsch halte spielt dabei keine Rolle. Solange der Vermieter sich an die gesetzlichen Vorgaben hält ist das einfach sein gutes Recht und ich habe sie zu akzeptieren. So eine Einstellung à la: "Ich habe ja eh schon mein Eigentum gekauft und bin eh in ein paar Monaten hier weg, also mache ich was ich will. Der Vermieter kann mir eh nichts mehr" finde ich vollkommen daneben. Wer so denkt sollte sich einmal überlegen wie er das sehen würde, wenn es sich um das eigene Eigentum handeln würde. Ich vermute mal da würde sich dann sehr schnell beschwert werden! Sich an solche Verboten zu halten - auch das gehört, für mich, dazu wenn es darum geht das Eigentum anderer zu akzeptieren.
    Letztendlich führen solche Aktionen nicht nur dazu, daß es immer weniger Wohnungen nicht nur für Hundehalter gibt, sondern im Allgemeinen. Denn das führt dazu, daß immer weniger Leute Lust darauf haben überhaupt zu vermieten, sondern ihr Geld lieber anderweitig zu investieren.
    Außerdem kann der Vermieter schneller von dem Welpen Wind bekommen als man denkt. Weiß die Freundin der Themenstarterin beispielsweise ob nicht schon andere Mieter zuvor um Erlaubnis gefragt und ein "Nein" zur Antwort bekommen hat und nun noch einmal nachfragt wenn sie den Welpen sieht? Was ist wenn jemand sieht, daß ein Hund erlaubt wurde und sich nun auch traut nachzufragen? Oder etwas im Haus ist kaputt und der Vermieter kommt vorbei. Oder, oder. oder. So etwas kann schneller gehen, als man denkt.
    Ich weiß nicht in welcher Frist der Vermieter verlangen kann das der Welpe von der Halterin abgegeben wird und ab wenn er das Recht hat den Welpen "entfernen" zu lassen, wenn die Halterin ihn nicht abgibt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich glaube Boomerang meint, daß du selbst die Angaben des Züchters nachprüfen möchtest in dem du dir die Zuchtstätte persönlich anschaust. Also beim Züchter einen Hausbesuch machst; während du von den Leuten aus dem Tierschutz verlangst, daß sie dir einfach vertrauen; die sich aber, genau so wie du, gerne selbst ein Bild machen möchten.

    LG

    Franziska mit Till