Beiträge von Maus1970

    In meinen Augen widersprichst du dir gerade ein wenig selbst. Auf der einen Seite sagst du, du bist in der Lage zwischen verschiedenen Verboten und Situationen zu differenzieren. Auf der anderen Seite sagst du, daß du als Vermieterin eventuell selbst die Haustierhaltung verbieten würdest. Da würdest du doch aber auch erwarten, daß der Mieter sich daran hält. Oder wäre es für dich dann auch in Ordnung wenn der Mieter dann meint er bräuchte das Verbot nicht zu beachten, weil er ja in der Lage ist zwischen verschieden Vorboten zu differenzieren und er entschieden hat dein Verbot ist gerade nicht einhaltenswert...
    Ich stimme dir allerdings zu, daß es bei den Verboten und Vorschriften auch Grenzen gibt damit man sich als Mieter in seiner Wohnung noch zu Hause und nicht wie in einem Hotel fühlt. Aber so grundlegende Dinge wie die Haustierhaltung sollten schon eingehalten werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich gestehe, ich gehöre auch zu der leicht asozialen Fraktion, die Verbote auch gerne mal ignoriert, aber man muss schon eine gründiche Kosten/Nutzen Rechnung machen.

    Wenn Deine Freundin nur im Winter wochenlang frei hat (so wie ich z.B.) und wenn der Welpe aus einer Traumverpaarung von nem tollen Züchter kommt, wo es sonst eine ewig lange Warteliste gibt, dann würde ich die Kaution in den Wind schiessen (die bekommt sie wahrscheinlich nicht zurück) und den Welpen holen.

    Aber einen Welpen im Winter gross ziehen ist eine wirklich Plage und Umziehen mit einem jungen Hund ist auch alles andere als lustig. Freiwillig wprde ich mir nie wieder einen Welpen im Winter holen.

    Ich finde es rein aus Vernunftgründen (von den bereits genannten rechtlichen und mitmenschlichen Gründen ganz zu schweigen) ziemlich unsinnig sich in der jetzigen Situation einen Welpen anzuschaffen.

    So eine Einstellung finde ich wirklich daneben. Wenn es dir in den Kram passt und nicht allzu viel Ärger zu erwarten ist, machst du dein Ding und ignorierst Verbote, egal ob das in Ordnung ist oder nicht. Klingt so nach: Hauptsache mir geht es gut und nach mir die Sintflut. So etwas kann ich nicht nachvollziehen. Man möchte selbst doch auch nicht so behandelt werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Man selbst möchte doch auch nicht so behandelt werden.

    Ich weiß zwar nicht wie es rechtlich aussieht; aber ich finde es absolut nicht in Ordnung sich einfach über das Hundeverbot hinwegzusetzen. Das Haus ist nun einmal das Eigentum des Vermieters und somit kann er auch gewisse Spielregeln festlegen. Ob ich diese Regeln nun für richtig oder falsch halte spielt dabei keine Rolle. Solange der Vermieter sich an die gesetzlichen Vorgaben hält ist das einfach sein gutes Recht und ich habe sie zu akzeptieren. So eine Einstellung à la: "Ich habe ja eh schon mein Eigentum gekauft und bin eh in ein paar Monaten hier weg, also mache ich was ich will. Der Vermieter kann mir eh nichts mehr" finde ich vollkommen daneben. Wer so denkt sollte sich einmal überlegen wie er das sehen würde, wenn es sich um das eigene Eigentum handeln würde. Ich vermute mal da würde sich dann sehr schnell beschwert werden! Sich an solche Verboten zu halten - auch das gehört, für mich, dazu wenn es darum geht das Eigentum anderer zu akzeptieren.
    Letztendlich führen solche Aktionen nicht nur dazu, daß es immer weniger Wohnungen nicht nur für Hundehalter gibt, sondern im Allgemeinen. Denn das führt dazu, daß immer weniger Leute Lust darauf haben überhaupt zu vermieten, sondern ihr Geld lieber anderweitig zu investieren.
    Außerdem kann der Vermieter schneller von dem Welpen Wind bekommen als man denkt. Weiß die Freundin der Themenstarterin beispielsweise ob nicht schon andere Mieter zuvor um Erlaubnis gefragt und ein "Nein" zur Antwort bekommen hat und nun noch einmal nachfragt wenn sie den Welpen sieht? Was ist wenn jemand sieht, daß ein Hund erlaubt wurde und sich nun auch traut nachzufragen? Oder etwas im Haus ist kaputt und der Vermieter kommt vorbei. Oder, oder. oder. So etwas kann schneller gehen, als man denkt.
    Ich weiß nicht in welcher Frist der Vermieter verlangen kann das der Welpe von der Halterin abgegeben wird und ab wenn er das Recht hat den Welpen "entfernen" zu lassen, wenn die Halterin ihn nicht abgibt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich glaube Boomerang meint, daß du selbst die Angaben des Züchters nachprüfen möchtest in dem du dir die Zuchtstätte persönlich anschaust. Also beim Züchter einen Hausbesuch machst; während du von den Leuten aus dem Tierschutz verlangst, daß sie dir einfach vertrauen; die sich aber, genau so wie du, gerne selbst ein Bild machen möchten.

    LG

    Franziska mit Till

    Da muss ich dir widersprechen. Es kommt vor, klar, und dann ist man natürlich aufgebracht und eröffnet dafür einen Thread. Würde ich (vielleicht) auch so machen.
    Aber ich bin mir sicher, dass es zum ganz großen Teil anders läuft. Ich habe wirklich viel mit Vorkontrollen und mit Menschen zu tun, die auch schon etliche Hunde von verschiedenen Vereinen hatte, aber von so einem krassen Fall habe ich bisher noch nicht gehört.
    Die doofen fallen eben unangenehm auf!

    Wobei ich von solchen, wenn auch nicht ganz so drastischen Vorfällen, in meinem Umfeld leider schon häufiger hören musste...

    LG

    Franziska mit Till

    Nein ! Ist es nicht ! Für mich klingt es schon eher nach einer Vorkontrolle zu einem Einbruch =)

    Ich würde auf jeden fall bei der Orga anrufen und alles berichten, was die Damen bei Dir abgezogen haben !!!!!

    Usus ist es vielleicht nicht, aber anscheinend leider häufig genug, wenn man dem glaubt was man hier liest. Es scheint leider so zu sein, daß sich Mitarbeiter des Tierschutzes den zukünftigen Hundebesitzern gegenüber häufiger so verhalten als wären sie reuige Bittsteller und keine Kunden.

    LG

    Franziska mit Till

    Tauschgeschäft mit Leckies funktioniert nicht.. da könnte ich ein Rinderkotelett hinhalten, der Kong wäre ihm lieber.
    Gemeinsam Spielen (also zerren) möchte er evtl.. aber er soll doch machen was ICH will und nicht er :D

    Spielen als Belohnung könnte funktionieren, da muss ich mir was überlegen.

    Aber du könntest das für deine Zwecke ausnutzen. Wenn dein Hund lernt, wenn ich das Spielzeug bringe beginnt der Spaß und es wird gespielt wird das Verhalten Apportieren für deinen Hund sehr lohnenswert, weil Zielführend. Dem zur Folge wird er es immer häufiger zeigen. Einsteigen könntest du in dem du das Spielzeug wirfst, deinem Hund aber kein Kommando gibst sondern nur lockst. Dann beginnt das Spiel, wenn er es gebracht hat. So wird er das Spielzeug immer schneller bringen, weil er ja mit dir spielen willst. Nach und nach kannst du das dann weiter ausbauen. Ich halte es einfach für sehr wichtig an der Motivation des Hundes anzusetzen.
    Ich habe da mit meinem Hund zum Beispiel einen "Beagledeal" :lachtot: geschlossen, als es um das Apportieren aus dem Unterholz ging.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich dachte schon ich wäre die einzige mit dem Problem :D Zuhause apportiert Anju 1A und draußen holt sie das Spielzeug und rennt dann ihre Runden... rennt knurrend an mir vorbei und manchmal sieht es so aus als wolle sie sagen "Komm schon, fang mich doch"....

    Kann schon nervig sein, da sie dann komplett auf durchzug stellt und ihr sogar Wienerle egal sind

    Eindeutiger Fall von "verrückten 5 Minuten" :lachtot: Wenn Anju das Rennen und toben so toll findet, könntest du ihr draußen ein Zerrspielzeug werfen, ihr kein Kommando geben, sondern nur zu dir locken und dann kräftig mit ihr zerrgeln wenn sie kommt. So schafft sie die Verknüpfung: Ich bringe das Spielzeug - und der Spaß beginnt. So wird sie das Spielzeug immer zügiger bringen. Wenn sie sich ein/zwei Mal abreagiert hat kannst du das Kommando geben, denn dann wird sie sich soweit konzentrieren können.

    LG

    Franziska mit Till