Beiträge von Maus1970

    Kurze Frage:
    Wenn der Hund morgens ins Schlafzimmer kommt, kläfft und ich liegen bleibe, weil ich signalisieren möchte, dass ich mich nicht aus dem Bett bellen lasse, zwei Minuten nachdem der Hund aus dem Zimmer raus ist aber aufstehe (weil ich sowieso aufstellen wollte), verknüpft der Hund das dann?
    Oder ist der Zeitabstand schon zu groß?

    Das passiert uns nämlich relativ häufig.

    Ich denke nicht, daß der Hund das dann noch miteinander verknüpft. In der Regel ist es so, daß ein Hund etwas nicht mehr miteinander verknüpft sobald er danach etwas anderes getan hat. Also in dem Moment in dem er "aufgibt" und das Schlafzimmer verlässt ist er gedanklich woanders und verknüpft sein Bellen nicht mehr mit deinem Aufstehen. Allerdings können auch Handlungsketten erlernt werden wie: Ich belle - gehe hinaus - und dann steht Frauchen zwei Minuten später auf. Quasi wenn ich Frauchen wecken gehen steht sie auch recht bald auf. In diesem Fall würde ich die Schlafzimmertür einfach zu machen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn ich merke mein Hund fühlt sich absolut unwohl würde ich auch ganz klar eingreifen. Die natürlichste Form, finde ich, ist es einfach in die entgegengesetzte Richtung weiter zu gehen. Dann löst sich die Situation von alleine auf, ohne daß man als Mensch großartig eingreifen muß. Vor allem auch ohne, daß der eigene Hunde das Gefühl hat "ich brauche die Hilfe meines Halters". Das wird nicht in allen Situationen möglich sein, aber da wo es geht würde ich es nutzen.
    Ich denke direkt trainieren sich auch mal zu wehren kann man einem Hund nicht; aber alles was sein Selbstbewußt sein stärkt dürfte dabei hilfreich sein. Ich würde versuchen dem Hund möglichst viele Kontakte zu Hunden zu ermöglichen die n i c h t mobben und klar und deutlich kommunizieren und auch auf Kommunikation adäquat reagieren. So kann der Hund Sicherheit gewinnen.
    Ansonsten ist das wohl auch so ein wenig einfach Wesenssachen, wie bei uns Menschen auch.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich empfinde die Vorgehensweise der Themenstarterin als sehr verantwortungsbewußt. Wenn es derart unterschiedliche Bestimmungen in den verschiedenen Bundesländern gibt halte ich es schon für sehr wichtig sich im Vorfeld darüber zu informieren was auf einen zukommt sollte es ein Listenhund sein; und was man mit sich führen muß um nachzuweisen, daß der Hund eben kein Listenhund ist.
    Und wenn nicht beim Ordnungsamt wo denn dann? Ich würde schon davon ausgehen, daß die es genau wissen sollten welche Bestimmungen vor Ort gelten. Gut den Namen des Tierheimes hätte sie besser nicht nennen sollen, aber so wie die Themenstarterin verstanden haben, steckten von ihrer Seite keine bösen Absichten dahinter. Schon gar nicht der Wille dem Tierheim Schwierigkeiten zu machen. Und Ich glaube jedem von uns ist es schon einmal so gegangen, daß man in einem entspannten Gespräch Informationen genannt hat und sich im Nachhinein gedacht hat, daß man sie besser nicht hätte preis geben sollen.
    Ich kann mir gut vorstellen, daß der Ordnungsamtsmitarbeiter deshalb nachgefragt, und später auch Rückfrage gehalten hat, um heraus zu finden ob es der Hund eventuell aus illegalen Quellen stammt. Wohlmöglich auch da keinerlei böse Absichten.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe zunächst einmal eine Verständnisfrage. Ist es nicht so, daß man bereits v o r der Aufnahme eines Listenhundes jegliche Auflagen die die Haltung eines solchen Hundes mit sich bringt, wie z.B Sachkundenachweis u.ä, erfüllt haben muß; und man einen Listenhund erst aufnehmen darf nachdem man die erforderliche Genehmigung solche einen Hund halten zu dürfen in den Händen hält?
    Das ist zumindest mein Kenntnisstand. Ich mag mich allerdings auch irren. Ehrlicher Weise muß ich zugeben mich mit dieser Thematik bisher noch nicht intensiv auseinandergesetzt zu haben.
    Wenn ich jedoch richtig informiert bin, dann wäre es extrem wichtig v o r der Aufnahme des Tieres zu wissen ob es ein Listenhund ist oder nicht; selbst wenn ich bereit wäre die Auflagen zu erfüllen. Sobald ich den Hund aufgenommen habe könnte ich, nach meinem Verständnis, gar nicht mehr alles Notwendige in die Wege leiten ohne mich selbst anzuzeigen bzw. selbst das Ordnungsamt auf den Plan zu rufen, oder liege ich da jetzt total falsch? Benötigt der Hund beispielsweise ein Rassegutachten, weil ein Gentest nicht ausreicht, und es kommt heraus, daß es sich um einen Listenhund handelt, kann ich dann doch nicht hingehen und alles nötige beantragen, weil ich das vor der Aufnahme hätte tun müssen. Das heißt ich säße das ganze Hundeleben lang "fest" und könnte nur hoffen, daß ich nie kontrolliert werde und niemand mich meldet....

    LG

    Franziska mit Till

    BorderPfoten

    Ich gebe dir Recht, daß Geld aus einem keinen guten Hundehalter macht. Aber um seinen Hund gut, vor allem in Ernstfall auch medizinisch gut, versorgen zu können benötigt man Geld. Geld ersetzt nicht alles Andere, aber ein notwendiges Faktum um den Hund gut versorgen zu können, ist es in meinen Augen schon.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke eine allgemein gültige Definition gibt es wohl nicht.
    Für mich ist ein guter Hundehalter einer der die Bedürfnisse seines Hundes erkennt und entsprechend reagiert und die folgerichtigen Entscheidungen. Wie du bereits geschrieben hast gibt es heute unheimlich viele Dinge rund um den Hund. Ich denke die Kunst eines guten Hundehalters besteht darin aus all dem ein stimmiges "Gesamtpaket" für sich und den eigenen Hund zu schnüren und zu erkennen was und wie viel der eigene Hund braucht und ihm das zu geben.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir hatten am letzten Sonntag einen Geruchspool auf dem Trail. Unsere Versteckperson hat auf unserem Trail zuvor mit ihrem Hund gesucht und gefunden. Auf einer Kreuzung im Wald steht ein Hochsitz. Darin befand sich ihre Versteckperson. Gleich anschließen ist sie den Weg für uns noch einmal gelaufen und dann beim Hochsitz links abgebogen. Till hatte also den Geruchspool mitten auf seiner Trail. Man hat gerade zu gesehen wie es in seinem Beaglehirn gerattert hat. :D Aber er hat das sehr gut gearbeitet. Er hat den Hochsitz abgecheckt ohne anzuzeigen und hat dann die Kreuzung sicher gearbeitet und den Abgang ganz toll gefunden. Ich wußte nicht wo es lang ging. :cuinlove: :herzen1:

    LG

    Franziska mit Till

    @muecke

    Aber wenn du in einer Situation keinen Kontakt möchtest wirst du doch in irgendeiner Weise reagieren. Sei es in dem du Abrufst, anleinst oder ins Kommando nimmst Das reicht ja schon aus damit hier das Gegenüber seinen Hund bei sich behält.
    Kontakt wird auch nicht aufgezwungen, sondern man geht einfach im ganz normalen Tempo aufeinander zu und lässt die Hunde entscheiden wie sie sich begegnen wollen. Das kann auch bedeuten, daß Hunde, sich gegenseitig ignorierend,, aneinander vorbei gehen. Hunde die damit Probleme haben werden halt entsprechend heran gerufen etc,,,

    LG

    Franziska mit Till