Das tut mir wirklich leid für dich. Von meinem Rechtsempfinden her ist es absolut ungerecht, daß du nun alleine alles zahlen mußt.
Rechtlich gesehen kann es wohl nicht anders sein, als daß der Halter für die Schäden verantwortlich gemacht wird die sein Hund verursacht; auch wenn Dritte ihn zu der Handlung veranlassen. Die letztendliche Entscheidung und Verantwortung liegt halt beim Halter und er muß deshalb auch für die Konsequenzen einstehen. Wäre es anders würden sich wohl sehr viele damit heraus reden, jemand anders hätte gesagt, und tatsächliche Oper würden leer ausgehen.
Ich hatte so etwas ja schon befürchtet. ( siehe meinen vorherigen Post ) Allerdings hatte ich gehofft, daß ein Hundetrainer, auch rechtlich, anders in der Verantwortung stehen würde.
Was ich extrem bedenklich finde ist, daß der Hundetrainer nicht bereit dazu ist für sein Handeln, seine Trainingsmethoden einzustehen und die Verantwortung für die Folgen seines Handelns zu übernehmen; sondern allen Ernstes noch Geld von seiner Kundin nimmt. Vermutlich sowohl für das Training als für den Schaden am Auto. Das finde ich nicht nur menschlich sondern auch fachlich vollkommen daneben.
Deshalb wäre meine Überlegung, zwar zu zahlen, aber sich gleichzeitig darüber zu informieren ob man gegebenen Falls Schritte gegen den Trainer einleiten kann. Ich weiß nicht ob das Ordnungsamt die richtige Anlaufstelle für eine Beschwerde wäre, ob es einen Dachverband oder eine Zulassungsstelle für Hundetrainer gibt die man einschalten könnte. Vielleicht ist es ja auch möglich, daß du im Gegenzug Schadensersatz/ Schmerzensgeld für deine Verletzungen vom Trainer einforderst. Ich weiß nicht ob so etwas möglich ist, oder Aussicht auf Erfolg hat. Aber informieren darüber würde ich mich.
Auf jeden Fall würde der Trainer das Geld von mir mit dem Kommentar erhalten: "Ich stehe für die Folgen meines Handels ein, was man leider von ihnen nicht sagen kann"
LG
Franziska mit Till