Beiträge von Maus1970

    Till war bereits 1,5 Jahre alt als wir mit Mantrailing angefangen sind. Als er ein gutes Jahr alt war sind wir mit Agility angefangen. Für Till war das genau der richtige Zeitpunkt. Auf der einen Seite hat er gezeigt, daß er eine Aufgabe möchte und auf der anderen Seite war er Reif genug dafür und konnte problemlos in das Training einsteigen. Nach etwa 3 Monaten, nach dem der erste Kurs vorüber war, haben wir dann zum Mantrailing gewechselt. Zu dem Zeitpunkt wurde es bei uns an der Hundeschule neu installiert. Obwohl uns Agility wirklich Spaß gemacht hat und es durchaus Tills Neigungen entspricht, haben wir gewechselt, weil ich davon ausgegangen bin, daß Mantrailing bei ihm den Nagel noch mehr auf den Kopf trifft. So war es dann auch. :D
    Wie gesagt für Till war der Zeitpunkt perfekt.

    LG

    Franziska mit Till

    Wann man beginnt eine Sportart bei einem Hund aufzubauen würde ich stark vom jeweiligen Hund abhängig machen. Es gibt Hunde denen es gut tut, und Hunde die es noch überfordert, die noch etwas Anderes brauchen. Ich denke da ist das Fingerspitzengefühl und das Urteilsvermögen des Halters gefragt.
    Außer den dürfte es keine unerhebliche Rolle spielen wie man an die Sache heran geht. Mit der entsprechenden Erfahrung und Sachkenntnis kann man ein Sporttraining sicher auch so aufbauen, daß es den Junghund weder körperlich noch psychisch überfordert.

    LG

    Franziska mit Till

    Na klar, aber wer will, der findet auch! ;)


    (Übrigens glaube ich bei meiner eigenen Hündin nicht, dass ihre Jagdambitionen jetzt anders bzw. weniger ausgeprägt wären, wenn ich sie schon als Welpe gehabt hätte.)

    Das ist schwer zu sagen. Die Jagdambitionen an sich vermutlich nicht. Aber ich bin schon der Überzeugung, daß man sie wesentlich leichter in die gewünschten Bahnen lenken kann, wenn man den Hund von Anfang an bei sich hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Von der Zeit her hört sich das nicht viel an. Aber ein kranker Hund, besonders einer der häufiger krank ist, braucht Schonung bis er wieder ganz gesund ist.
    Es ist zwar zeitlich gesehen nicht viel, aber für den Hund sehr anstrengend und mit viel Aufregung und Anspannung verbunden. Das kostet auch viel Kraft.
    Ob es sinnvoll mit einem so jungen Hund zu Mantrailen, denke ich, hängt wohl ganz von dem entsprechenden Hund ab.

    LG

    Franziska mit Till

    Das schließt es nicht aus. Aber wenn du ehrlich bist, wird das in den meisten Fällen nicht so sein. Deshalb schrieb ich ja: "Es sein denn man kann einen sehr gut erzogenen erwachsenen Hund übernehmen." Die Regel dürfte das wohl aber dennoch nicht sein, oder?

    LG

    Franziska mit Till

    Meiner Erfahrung nach würde ich, gerade bei einem Beagle, eher zu einem Welpen raten. Es sein denn man kann einen sehr gut erzogenen älteren Beagle aufnehmen.
    Der Grund dafür ist folgenden: Ich denke Wir haben mit Till viele "Beagle typische" Probleme nicht, weil wir von Anfang an dagegen gesteuert haben, und zwar bevor sich ein Verhalten verfestigen konnten. Vielleicht einmal zwei Beispiele:
    - Eigen Sinn/ Eigenständigkeit: Till ist sehr kooperativ und sehr bereit sich auf mich einzulassen. Ich führe es darauf zurück, daß er von Welpenbeinen an
    vermittelt bekommen hat wie toll es ist mit mir etwas zusammen uns machen; und das in einem Alter in dem ein Hund die Welt kennen lernt und er feststellt
    wie die Welt ist. Das war natürlich um einiges leichter als einem älteren Hund, der schon lange erfahren hat wie viel Spaß man bei Alleingängen haben kann,
    davon zu überzeugen wie toll es ist zu kooperieren. Ich mußte gegen nichts "ankämpfen" sondern ihm lediglich etwas anbieten.
    - Jagen: Im Alter von 5 Monaten war Till der Meinung, daß er doch mal probieren könnte Vögel oder Enten zu jagen. Ich konnte gleich gegensteuern und ihm
    alternativen Aufzeigen bevor er festgestellt hat wie viel Spaß das macht. Somit war das Thema in 3 Tagen gegessen.

    LG

    Franziska mit Till

    Da bin ich ganz bei dir! So eine Situation kann immer passieren, natürlich auch mir, würde mich da nie ausnehmen.ABER die von dir geschilderte Person kann bei nahezu jedem Hund nach hinten los gehen. Der Hund erschreckt sich und schnappt aus Panik nach sich nähernden Hunden/Menschen. Alle Eventualitäten kann man nie (auch nicht bei dem allerliebstenKuschelhund, der sonst zu jedem freundlichi st) ausschließen. Und jeder der einen Hund hält, muss dieses Risiko, dass etwas passieren kann tragen. Genauso muss jeder Fahrer das Risiko riskieren, dass durch ihn ein Unfall geschehen kann. Wir können nicht alle und alles in Watte einpacken. Ich gehevon der Wahrscheinlichkeit aus.
    Sprich übe ich gezielt Hundebegenungen mit meiner Hündin (mich nervt dieses Problem nämlich gewaltig) oder nehme sie in belebtere Orte mit, wo ich nicht immer einen Bogen laufen kann etc, hat sie den Maulkorb um. In diesen Situationen kann nämlich recht schnell etwas passieren. Aber auf den normalen Runden darf sie spielen, Stückchen durch die Gegend tragen etc. Da darf sie Hund sein, ohne Maulkorb.

    Alle Eventualitäten kann man nicht ausschließen, da gebe ich dir vollkommen Recht. Ein Risiko besteht immer. Wichtig finde ich nur, daß man als Halter sich, sich bei der Einschätzung seines Hundes, ehrlich gegenüber ist und die notwendigen Maßnahmen trifft; und nicht vielleicht aus "falscher Scham" den Maulkorb weg lässt und sich alles schön redet, obwohl der Maulkorb angesagt wäre. Fatal finde ich auch die Sorte Halter die denken: "Mir passieren keine Fehler, dafür passe ich auf".
    Mehr als sich intensiv Gedanken zu machen, so wie du es tust und seinen Hund realistisch einschätzen kann man nicht. Wenn du dann feststellst, daß das Risiko bei Euch beim normalen Spaziergang gen 0 geht und nur aus dem ungünstigsten aller ungünstigsten Fall der Fälle besteht; du aber in anderen Situationen einen Maulkorb aufsetzt, weil du es anders einschätzt finde ich das vollkommen in Ordnung.

    LG

    Franziska mit Till

    @Atrevido

    Ich kann dich auf der einen Seite ja verstehen. Aber auf der anderen Seite können jedem Menschen, also auch dir, Fehler passieren und dann könnten zum Beispiel Hunde und Halter die "Rechnung zahlen müssen", die in der Situation vollkommen korrekt gehandelt haben. Es geht mir dabei nicht um die Hunde die in euch hinein laufen; sondern eher um andere Situationen.
    Wie zum Beipiel: Es ist draußen matschig und rutschig vom Regen. Wir kommen uns an einer unübersichtlichen Stelle entgegen. Jeder hat seinen Hund bei sich. Du bist etwas unaufmerksam/abgelenkt, deshalb sieht dein Hund meinen zuerst und geht komplett in die Leine. Du rutscht aus, die entfällt die Leine und deiner geht auf meinen los und verletzt ihn ernsthaft.
    Was ich sagen möchte, solche Dinge können passieren, auch wenn alle verantwortungsbewußt handeln. Dafür sind wir alle Menschen und dann kann es eben auch schnell den "falschen" treffen. Ich hoffe du verstehst was ich meine.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich ist es ganz egal wie das Ganze rechtlich bewertet werden würde.
    Ich weiß, daß es viele Hunde gibt die mit Fremdhundekontakt an der Leine nicht gut klar kommen, oder aus diversen Gründen momentan keine Kontakt zu anderen Hunden haben sollen. ( Erkrankungen, Training etc. ) Also ist die logische Konsequenz, daß ich dafür sorge, daß mein Hund nicht zu angeleinten Hunden hinläuft. Natürlich kann es jedem Halter einmal passieren, daß der eigene Hund durchstartet, auch wenn es sonst wirklich zuverlässig funktioniert. Vielleicht weil man einen Augenblick nicht aufmerksam genug war. Sollte es dann zwischen den Hunden Ärger geben wäre es für mich ganz klar, daß ich dafür die Verantwortung übernehme; und zwar unabhängig von der Rechtslage. Letztendlich kann der der andere Hundehalter nicht mehr als anleinen und sich nicht in Luft auflösen. Allerdings erwarte ich im Gegenzug von den Haltern wirklich ernsthaft aggressiver Hunde, die auch beschädigen, daß sie notfalls ihren Hund mit Maulkorb führen. Letztendlich kann es immer schnell zu Situationen kommen in denen man unmittelbar voreinander steht und nicht mehr schnell genug reagieren kann; oder der Halter des aggressiven Hundes stürzt etc.
    Wenn man nach einen solchen Vorfall gebeten wird die Adressen auszutauschen, dann gebe ich sie ehrlich an; oder aber ich rufe die Polizei wenn mir die Situation oder mein Gegenüber wirklich suspekt vorkommen. Aber sich einfach entziehen in dem ich abhaue oder einen falschen Namen und Adresse angebe, finde ich daneben. Das führt nur dazu, daß bald wegen jeder Kleinigkeit die Polizei gerufen werden muß, weil keiner mehr dem Anderen vertraut. Von daher sollte so etwas, in meinen Augen, auch konsequent betraft werden.
    Ich finde es auch vollkommen legitim nach einem solchen Vorfall die Adressen austauschen zu wollen. Viele haben die Erfahrung machen müssen, daß sich Verletzungen erst später zeigen. Unter anderem wohl auch auf Grund des reduzierten Kreislaufes auf Grund des Schocks.
    Es ist riskant einen nicht hörenden Hund frei laufen zu lassen, besonders noch dort wo auch Autos fahren können. Wenn man das Risiko eingeht und etwas passiert sollte man zumindest für die Konsequenten einstehen.

    LG

    Franziska mit Till