Beiträge von Maus1970

    @orangina

    Auffallen wird es bereits beim ersten Tierarztbesuch. Wenn der Welpe bereits in Polen einen Chip bekommen hat wir der Tierarzt auf einen Blick sehen, daß der Hund aus Polen stammt und auf Grund seines Alters noch gar nicht hier sein dürfte. Hat der Welpe noch keinen Chip wird er natürlich nachweise über die Herkunft des Welpen verlangen.

    LG

    Franziska mit Till

    @bordy
    Na, ja aber schwabbelig bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch schon zu fett, oder genauer gesagt, daß etwas so wenig Konsistenz hat, daß es bei Bewegung hin und her wackelt. Wackelpudding ist schwabbelig, der Speckrand vom Schweinefleisch ist schwabbelig, beispielsweise.
    Ich verstehe was du meinst. Aber, in meinen Augen, ist schwabbelig das falsche Wort für das was du meinst und es liegt nicht daran, daß andere User irgendetwas in deinen Post hinein interpretieren.

    LG

    Franziska mit Till

    Das du einen Neffen hast der in der Nähe wohnt ist natürlich super. Ich finde es toll, daß er sich darum kümmert, daß deine Hündin die notwendigen Impfungen bekommt.
    Vielleicht ist er ja sogar bereit deine Hündin, nach dem sie 8 Wochen alt ist, immer mal wieder abzuholen um mit ihr spazieren zu gehen oder mit zu sich in die Wohnung zu nehmen. So könnte sie doch schon einige wertvolle Erfahrungen machen die über ihren Hof hinaus gehen.

    LG

    Franziska mit Till

    danke für deine Antwort.
    Ja klar muss es dieser Hund sein. Das war Liebe auf dem ersten Blick. Ich wollte schon immer einen Hund haben, bei Ihr hat es eben klick gemacht.
    Sie lebt auf dem Hoff, nicht zu Hause. Straße ist nebenan, sie wird daran gewohnt sein. Alltagsgeräusche von draußen auch.
    Was Umgang mit Menschen angeht, bedeutet das nicht dass sie nicht geknuddelt und an Menschen gewöhnt wird. Sie wird Menschennah erzogen. Es heisst nur dass die beiden Besitzer 67 und 80 sind und den Hunden keinerlei Training beibringen. Weder Gassi gehen noch an der Leine gehen.
    Sie kostet nichts, ich habe sie geschenkt gekriegt, aber das ist hier nicht ausschlaggebend.

    Ich weiß wie du das meinst. Du möchtest sie nicht deshalb wie sie nichts kostet, sondern weil du dich in sie verguckt hast. Aber Vermehrer sollte keinesfalls unterstützen. Von daher ist es schon wichtig, daß kein Geld fliest.
    Trotz allem wird der Welpe in seiner Sozialisation enorme Defizite aufweisen. Er wird zum Beispiel keine Alltagsgeräusche im Hause kennen, wie zum Beispiel Stausauger etc kennen, genau so wie den Umgang mir fremden Menschen, Joggern, Fahrradfahrern und anderen Hunden.
    Bitte mache nicht den Fehler dir das alles zu einfach vorzustellen. Welpen befinden sich bis zu 4 Monaten in der so genannten Prägephase. Alles was sie bis dahin erleben werden sie, ihr ganzes Leben lang, als vollkommen normal und ungefährlich einstufen. (Es sei denn sie machen mit irgendetwas negative Erfahrungen) Bis zu 4 Montan nimmt der Welpe die Erfahrungen die er macht als: "so ist die Welt" auf. Später ist diese Phase dann vorbei und die Hunde müssen all dies erst mühsam lernen. Schlimmsten Falls kann das zu Depravitationsschäden führen. Das bedeutet der Welpe hat, durch einen extremen Mangel an Umweltreizen, nicht gelernt zu lernen und Reize adäquat zu verarbeiten. Dadurch entstehen unzureichende Verbindungen im Gehirn die irreparable Schäden hervor rufen. Das führt in unserer eng besiedelten und reizintensiven Gesellschaft zwangsläufig zu massivsten Problemen.
    Bitte nimm das nicht auf die leichte Schulter.
    Wenn du dich für den Welpen entscheidest solltest du dich damit auseinander setzten welche Rassen in dem Welpen stecken und welche rassetypischen Merkmale du zu erwarten hast.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Mysiunia'!

    Erst einmal herzlich willkommen im Forum.
    Auf illegale Aktionen, also den Welpen früher als erlaubt und ohne die erforderlichen Papier und Impfungen zu dir zu holen, würde ich mich auf keinen Fall einlassen. Das kann, und wird vermutlich, ganz böse ins Auge gehen.
    Natürlich ist es nicht schön, daß dein Welpe dann solange unter solch schwierigen Bedingungen aufwachsen muß. Aber wenn du dich für ihn entscheidest wirst du damit leben müssen. Ebenso damit, daß das vermutlich Auswirkungen auf die Entwicklung haben wird. Dein Hund wird dort nicht viel kennen lernen. Das wirst du mit viel Ruhe und Geduld hier nachholen müssen. Je nach Charakter des Hundes kann das mehr oder weniger schwierig werden und bis hin zu Deprivationsschäden führen.
    Eine Frage finde ich noch entscheidend. Verlangt der "Züchter" für den Welpen Geld? Wenn ja solltest du ganz dringend von dem Welpen abstand nehmen. Denn jemand der seinen Welpen unter solchen Bedingungen aufwachsen lässt ist kein seriöser Züchter. Das ist reine Geschäftemacherei, und das solltest du auf keinen Fall mit deinem Geld unterstützen. So hart wie das ist. Solange solche Menschen ihre Welpen verkaufen können und mit ihnen Geld verdienen werden immer wieder Welpen in solche Umstände hineingeboren werden. Erst wenn solche angeblichen Züchter ihre Welpen nicht mehr verkaufen können, werden sie damit aufhören Welpen zu produzieren ohne ihnen und ihren Bedürfnissen, sowie denen der Elterntiere auch nur im geringsten gerecht zu werden.
    Dann solltest du, wenn du einen Welpen möchtest, dir einen von einem serösen Züchter kaufen der sich mit Liebe und Sorgfalt um Elterntiere und Welpen sorgt. Oder aber du schaust hier in Deutschland in den Tierheimen oder im Tierschutz. Damit gehst du sicher, daß kein Vermehrer Geld am Elend der Tiere verdient hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Wie Ernst diese Kämpfe sind kann man aus der Ferne natürlich nicht beurteilen.
    Grundsätzlich können solche Situationen durchaus eskalieren. Hunde können häufig viele Dinge untereinander Regeln; aber es gibt dort auch Grenzen wo man als Mensch eingreifen sollte.
    Nach deinen Erzählungen hört es für mich schon so an, als sollte man hier dringend regelnd eingreifen. Es besteht die Gefahr, daß sich die Gasthündin die Hündin deiner Mutter immer mehr einschränkt und immer rigoroser dabei wird. Das kann soweit gehen, daß die Goldhusthündin der Hündin deiner Mutter kaum noch gestattet sich überhaupt zu bewegen. Oder aber der Hündin deiner Mutter reicht es irgendwann und sie setzt sich zur Wehr. Dann hat man schnell eine wirkliche ernsthafte Beißerei die niemand will.
    Vielleicht wäre es eine Möglichkeit sich mit deiner Mutter und deiner Schwester zusammen zu setzten und die Situation gemeinsam mit ihnen zu besprechen. Dabei könntest du, insbesondere deine Mutter, darauf hinweisen wie sehr die Lebensqualität ihrer eigenen Hündin leidet, wenn sie von der Gasthündin ständig derart in ihrer Freiheit/Bewegungsfreiheit beschränkt wird; und das in ihrem eigenen zu Hause und mit ihrem eigenen Spielzeug. Außerdem solltest du versuchen klar zu machen in welcher Gefahr beide Hunde sich befinden.
    Hier im Forum findest du sicherlich viele Tipps wie man in solchen Situationen als Mensch am Besten regulierend eingreift. So könntest du deiner Mutter darin unterstützen einen anderen Weg zu finden.

    LG

    Franziska mit Till

    LG

    Franziska mit Till