Beiträge von Maus1970

    Der Tierschutz gibt schon mal gerne Problemtiere ab, ohne dem neuen Halter etwas darüber zu sagen. So etwas ist mir auch schon passiert und es ist absolut nicht in Ordnung. Ich hatte 20 Jahre lang Rottis und ich muss sagen, für mich sind es wunderbare Hunde. Aus Erfahrung muss ich Dir sagen, Treppensteigen ist für diese Hunde gar nicht gut, da ist sogar der erste Stock schon zu viel. Mein zweiter Kampfschmuser hatte Hüftdysplasie und wenn wir umgezogen sind, haben wir immer nach einer Wohnung gesucht, die entweder im Erdgeschoss war oder einen Aufzug hatte. Du schreibst, daß Du den Hund schon sehr in Dein Herz geschlossen hast. Da wäre die Antwort ja einfach. Hund behalten und nicht umziehen, wenigstens im ersten Stock bleiben bis ihr baut. Ich konnte wegen meinen Hunden nie wirklich in meine Traumwohnung ziehen, musste immer die Wohnung nehmen, die ich bekommen habe. Aber meine Hunde weg zu geben wäre niemals eine Option gewesen. Es wäre schade, wenn der Hund wieder zurück ins Tierheim müsste. Sie leiden auch immer sehr, wenn sie aus einem Zuhause wieder ins Heim müssen. Geh mit ihm doch wenigstens mal zu TA und lass das abklären. Der kann Dir dann auch sagen, wie man mit einem Hund, der diese Krankheit hat umgehen muss und was da auf Dich zu kommt und dann kannst Du immer noch entscheiden. Denke daran, daß nicht nur Du den Hund in Dein Herz geschlossen hast, sondern auch Du im Herzen des Hundes bist. Ich wünsche Dir Kraft, daß Du bald die richtige Entscheidung treffen kannst.

    Der Termin dafür ist ja schon gemacht. :gut:

    LG

    Franziska mit Till

    @marcel t

    Ich halte den Weg den ihr jetzt eingeschlagen habt für sehr gut. Von einem unabhängigen, kompetenten Tierarzt genau abklären zu lassen wie es gesundheitlich um den Hund steht ist das Beste was ihr für ihn tun könnt. :gut: Danach habt ihr eine Basis für alle weiteren Schritte und Entscheidungen.
    ich drücke euch und natürlich auch euer Fellnase die Daumen, daß keine ernsthaften Erkrankungen vorliegen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich weiß Bine! :D

    Natürlich kann auch ein älterer Hund zu einem tollen, gehorsamen Begleiter werden. Aber ich denke noch einfacher wird es wohl mit einem Welpen sein. Ich meinte das auch eher im Zusammenhang mit dem Großvater der Themenstarterin, der eben sein Hunde bisher noch nicht wirklich erzogen hat, und das bisher auch nie für wichtig hielt. Da stellt ein älterer, unerzogener Hund, im Gegensatz zu einem Welpen, meiner Meinung nachwohl doch die größere Herausforderung da.

    LG

    Franziska mit Till

    Hmm, einen 6 Monate alten Hund aufzunehmen fände ich, unter diesen Umständen, nicht besonders sinnvoll. Es ist weder ein erwachsener, bereits gut erzogener Hund, noch ein Welpe bei dem man von vornherein richtig gegensteuern kann.
    Bei einem 6 Monate alten Junghund steht der größte Teil der Erziehung noch bevor, trotzdem können in den vergangenen 6 Monaten elementare Grundsteine falsch gelegt worden sein.
    Da würde es, in meinen Augen, schon mehr Sinn machen Falco aufzunehemen, wenn er wirklich der absolut problemlose, bereits erzogene Hund ist als der er beschrieben wird.

    LG

    Franziska mit Till

    Till war bereits 1,5 Jahre alt als wir mit Mantrailing angefangen sind. Als er ein gutes Jahr alt war sind wir mit Agility angefangen. Für Till war das genau der richtige Zeitpunkt. Auf der einen Seite hat er gezeigt, daß er eine Aufgabe möchte und auf der anderen Seite war er Reif genug dafür und konnte problemlos in das Training einsteigen. Nach etwa 3 Monaten, nach dem der erste Kurs vorüber war, haben wir dann zum Mantrailing gewechselt. Zu dem Zeitpunkt wurde es bei uns an der Hundeschule neu installiert. Obwohl uns Agility wirklich Spaß gemacht hat und es durchaus Tills Neigungen entspricht, haben wir gewechselt, weil ich davon ausgegangen bin, daß Mantrailing bei ihm den Nagel noch mehr auf den Kopf trifft. So war es dann auch. :D
    Wie gesagt für Till war der Zeitpunkt perfekt.

    LG

    Franziska mit Till

    Wann man beginnt eine Sportart bei einem Hund aufzubauen würde ich stark vom jeweiligen Hund abhängig machen. Es gibt Hunde denen es gut tut, und Hunde die es noch überfordert, die noch etwas Anderes brauchen. Ich denke da ist das Fingerspitzengefühl und das Urteilsvermögen des Halters gefragt.
    Außer den dürfte es keine unerhebliche Rolle spielen wie man an die Sache heran geht. Mit der entsprechenden Erfahrung und Sachkenntnis kann man ein Sporttraining sicher auch so aufbauen, daß es den Junghund weder körperlich noch psychisch überfordert.

    LG

    Franziska mit Till

    Na klar, aber wer will, der findet auch! ;)


    (Übrigens glaube ich bei meiner eigenen Hündin nicht, dass ihre Jagdambitionen jetzt anders bzw. weniger ausgeprägt wären, wenn ich sie schon als Welpe gehabt hätte.)

    Das ist schwer zu sagen. Die Jagdambitionen an sich vermutlich nicht. Aber ich bin schon der Überzeugung, daß man sie wesentlich leichter in die gewünschten Bahnen lenken kann, wenn man den Hund von Anfang an bei sich hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Von der Zeit her hört sich das nicht viel an. Aber ein kranker Hund, besonders einer der häufiger krank ist, braucht Schonung bis er wieder ganz gesund ist.
    Es ist zwar zeitlich gesehen nicht viel, aber für den Hund sehr anstrengend und mit viel Aufregung und Anspannung verbunden. Das kostet auch viel Kraft.
    Ob es sinnvoll mit einem so jungen Hund zu Mantrailen, denke ich, hängt wohl ganz von dem entsprechenden Hund ab.

    LG

    Franziska mit Till