Beiträge von Maus1970

    Genau das habe ich damals erwartet, als meine Hündin früh kastriert werden musste. Nach allem was ich hier gelesen hatte, habe ich eigentlich Tag für Tag drauf gewartet, dass die Hölle losbricht und irgendwas ganz schlimmes mit ihr passiert. :(
    Dass die Hunde nicht erwachsen werden sollen ist ja nur das Geringste.

    Ich habe wirklich drauf gewartet, dass sie gestört, dick und krank wird.

    und was ist passiert? Nichts.. sie hat sich zu einem völlig normalen, schlanken, gesunden Hund entwickelt, der keinerlei Probleme hat.

    Zufall? Ich weiß ja nicht..

    Na, ja ich denke man sollte da weder Horrorszenarien ausmalen, noch die möglichen Probleme unter den Teppich kehren. Das deine Hündin glücklicher Weise keinerlei negative Veränderungen zeigt bzw keine Probleme aufgetreten sind, ist natürlich sehr schön und freut mich für euch, sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, daß eine sehr frühe Kastration durchaus Gefahren birgt. Auch wenn nicht bei jedem Hund alles und in massiver Form auftritt.

    LG

    Franziska mit Till

    Dazu hätte ich gerne eine wissenschaftliche Quelle.

    Na, ja erklärt sich das nicht irgendwo von selbst, wenn man daran denkt was die Pubertät auslöst? Die Pubertät wird doch durch den Beginn der Produktion des männlichen oder weiblichen Geschlechtshormones ausgelöst. Diese Hormone lösen die körperliche Reifung und die Umstrukturierung im Gehirn aus. Wenn diese Hormone, auf Grund von Kastration, nicht, oder nur minimal, produziert werden können, kann eine Pubertät im herkömmlichen Sinne doch nicht gar nicht stattfinden. Was nicht heißt, das der Hund sich nicht weiterentwickelt. Oder liege ich da komplett falsch.

    LG

    Franziska mit Till

    @Anju&co
    Amy empfinde ich, soweit man das nach den Fotos beurteilen kann, doch als etwas zu dick. Sie sollte, meiner Meinung nach, etwas abnehmen.

    @Kimmy2013
    Auf den Fotos sieht Kim schon zu dünn aus. Allerdings ist er auch noch sehr jung. Solange er agil, fit und bewegungsfreudig ist würde ich, zumindest momentan, noch nicht versuchen etwas drauf zu füttern. Es sein denn du hast den Eindruck, daß Kim dabei häufig Hunger hat und sich nicht wohl in seiner Haut gefühlt. Aber ich gehe mal ganz stark davon aus, daß er dann schon längst mehr Futter von dir bekommen würde.

    LG

    Franziska mit Till

    es gibt etliche Möglichkeiten, Garten, spielzeug, Beschäftigung mit unserem anderen hund... wir haben glaube ich auch schon alles durch, aber es ist ihm egal. Ist er ausgesperrt macht er eben noch mehr und noch lauter Rabatz.


    Ich habe regelrecht das gefühl er will uns einfach nur zum aufstehen drängen
    Andererseits weiß ich auch, dass wenn er das mal nicht macht, dann stimmt irgendwas ganz und gar nicht.

    Dann mußt du den Moment apassen in dem er gerade einmal "Luft holt" und still ist um ihn dann sofort zu loben und wieder ins Schlafzimmer zu lassen. Nur so kann er das lernen. Ist er im Raum schicke ihn sofort in den Korb und lege dich wieder hin. Aufgestanden wird erst wenn er gerade einen Augenblick lang ruhig ist.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn er bereits so hartnäckig ist, daß er stundenlang durchfiept bis ihr letztendlich aufstehen müßt werdet ihr mit ignorieren nicht weiter kommen. Wie du schon richtig geschrieben hast, bekommt er ja so automatisch immer das was er möchte.
    Was du probieren kannst ist beim ersten Fiepen sofort "Nein" zu sagen und ihn dann sofort und zügig aus dem Schlafzimmer zu "schmeißen" und die Schlafzimmertür hinter dir zu schließen, so daß er nicht von alleine wieder zu euch hinein kann. So bald er einen Augenblick lang ruhig ist, wird er gelobt und die Tür geht wieder auf und er darf wieder zu euch hinein. Sobald er auch nur einmal wieder fiept macht ihr das Ganze noch einmal. Aufstehen solltet ihr in einem Moment in dem er bei euch im Schlafzimmer und er gerade einmal einen Augenblick lang ruhig ist. Das müsst ihr vermutlich ewig wiederholen, aber auf diese Weise kann der Hund lernen, daß das Fiepen nur dazu führt, daß ihr ihn aus dem Zimmer schickt und er nicht mehr bei euch sein darf. Da euer Hund das vermutlich blöd findet wird er, sobald er den Zusammenhang begriffen hat, höchst wahrscheinlich nicht mehr fiepen um so zu vermeiden aus dem Schlafzimmer, und damit aus eurer Nähe, verbannt zu werden.
    Macht es beim ersten Mal ruhig so, daß ihr ihn einige Male beim Fiepen hinaus schickt und dann, wenn er ruhig ist, ziemlich schnell wieder hinein lasst. Wenn er an einem Tag mehrmals sofort aus dem Zimmer verbannt wird, wenn er fiept hat er bessere Chancen den Zusammenhang zu verstehen, als wenn es nur ein oder zwei mal wären.

    LG

    Franziska mit Till

    Und das ist für dich der Normalfall im Tierschutz und die netten sind nur Ausnahmen? Das ist nicht dein Ernst, oder?

    Logischer Weise nicht jedes Problem bei jedem Hund und ich rede auch nicht gleich von Amok laufenden Hunden. Sondern von Hunden die sich sehr schnell bedrängt führen und dann auch nach vorne gehen, beispielsweise. Das selbe bei Begegnungen mit Artgenossen.

    LG

    Franziska mit Till

    Unter "Päckchen zu tragen" verstehe ich schon Hunde mit massiven Verhaltensproblemen. Ich rede nicht von "normalen" erzieherischen Baustellen, wie z.B dem Rückruf, Leinenführigkeit, Impulskontrolle und so weiter. Sondern ich habe Hunde im Kopf die massiv aggressiv auf fremde Menschen reagieren; und damit meine ich nicht "mal abschnappen", Hunde die massive Ängste haben und entweder durch Rückzug oder Aggression reagieren. Ernsthafte Unverträglichkeit mit nahezu allen anderen Hunden. Die Hunde reagieren ernsthaft Aggressiv auf jeden anderen Hund.
    Solche extremen Probleme erlebe ich bei Hunden die als Welpen vom Züchter kamen eben nicht. Was ich da erlebe sind eher die üblichen erzieherischen Baustellen.
    Natürlich weiß ich das es unkomplizierte Hunde aus dem Tierschutz gibt. Aber diese extrem problematischen Hunde kenne halt aus dem Tierschutz.

    LG

    Franziska mit Till

    :smile: Dann hast du mich aber irgendwie falsch verstanden, denn ich kann deine Erfahrungen ja in dem Bereich gar nicht teilen.

    Ich meinte ja, dass ich nicht glauben kann, dass meine unkomplizierte (Auslands)tierschutzhündin so eine große Ausnahme sein soll.

    Das habe ich aus so verstanden. :smile: Deshalb meinte ich, daß meine Erfahrung anders sind als deine. Ich kenne eben viele sehr problematische Tierschutzhunde und glaube darum, daß dein Hund doch wohl eher die Ausnahme ist.

    LG

    Franziska mit Till