Und, was ist nun dramatisches passiert? Keiner verletzt, keine sonstigen Schäden. Das soll nun ernsthaft ein Anlass sein, um sich aufzuregen? Klar bekommt man erst mal einen Schreck. Damit muss es doch dann aber auch gut sein. Das ist doch kein Drama. Das überstehen auch kleine Sonnenscheine unbeschadet
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Das Verhalten von Menschen und Hunden zu vergleichen, weigere ich mich an dieser Stelle.
Mich ärgert einfach diese Einstellung enorm. Ist denn etwas nur schlimm wenn minesstens 3 Liter Blut fliesen, eine Notoperation und ein Klinikaufenthalt nötig waren, mal übertrieben ausgedrückt? Es war für meinen Hund eine richtig Sch*** Erfahrung. Und wenn dann der Halter noch meint es ist alles in Ordnung wenn sein Hund ihm abhaut und sich auf meinem stürzt und ihn eine riesen Angst einjagd, sich nicht einmal entschuldigt und meint alles halb so wild; ja dann werde ich sauer. Wie ich finde zurecht. Soll ich jetzt auch dafür bei anderen Hundehalter bedanken? Wenn der eigene Hund Mist baut hat man sich zu entschuldigen und nicht das Fehlverhalten seines eigenen Hundes herunter zu spielen. Das ist jedenfalls meine Meinung.
Ja, kleine Sonnenscheinen überstehen das glücklicher Weise unbeschadet. Meiner Meinung nach deshalb weil es hier, zum Glück, eben noch nicht als normal angesehen wird und die allermeisten Hunde normal miteinander kommunizieren oder aber gesichert sind und solche Erfahrungen somit die absolute Ausnahme bleiben. *Drei mal auf Holz klopf und dafür sehr dankbar sei* Wäre das nicht so würden auch irgendwann kleine Sonnenscheine sich dadurch maßgeblich verändern.
Aber vielleicht ist das nicht so einfach nachzuempfinden wenn man einen großen schwarzen Russen an der Leine hat. Da sind solche Vorfälle vermutlich, alleine auf Grund der körperlichen Gegebenheiten, wesentlich unwahrscheinlicher und wenn wohl auch wesentlich weniger angsteinflößend als wenn ein 8 Kilo Floh davon betroffen ist.
LG
Franziska mit Till