Beiträge von Maus1970

    Wir haben die letzten beiden Jahre zwei tolle Urlaube mit Hund verbracht. Wir waren in einem Hundehotel in Bayern und wir hatten alle, Menschen und Hund, sehr viel Spaß. :D
    Mein Mann und ich haben das keinesfalls als stressig oder anstrengend empfunden. Ganz im Gegenteil, es war sehr entspannend. Allerdings gehört unser Hund auch zu denen die alles Neue prinzipiell erst einmal toll finden und generell gerne etwas Neues erleben.
    Damit es ein gelungener und ein Urlaub ohne Stress wird ist es, meiner Meinung nach, wichtig seinen Hund richtig einzuschätzen und dem entsprechend das Richtige auszusuchen. Ansonsten gilt wohl, je selbstverständlicher wir das Reisen nehmen, desto selbstverständlicher ist es auch für den Hund und um so gelassener bleibt er.
    Als wir im letzten Sommer die Koffer gepackt und das Auto beladen haben, hat Till sogar deutliche Anzeichen gezeigt, daß er sich an das Jahr zuvor erinnert hat und sich auf die Reise freut. Es hat ihm wohl anscheinend extrem gut gefallen. :lol:
    Dieses Jahr ist auch wieder eine Reise mit Hund geplant, obwohl ich auch keine Probleme damit habe in den kommenden Jahren auch mal wieder ohne ihn in den Süden zu verreisen.

    LG

    Franziska mit Till

    du haftest IMMER wenn dein Hund einen Schaden (hier eine Körperverletzung an der Frau) verursacht, egal wo der Hund den Schaden anrichtet und egal wie. Im Bereich der Tierhalterhaftung greift die Gefährdungshaftung.


    Eingeschränkt werden könnte deine Haftung, wenn du der Frau die sog. "eigenverantwortliche Selbstgefährdung" nachweisen könntest. Aber wenn dein Hund auf sie zuschießt und sie ihn nur versucht abzuwehren/weg zu schieben... glaub ich nicht, dass da so eine Einschränkung in Betracht kommt.

    Ich würd auch mal bei der Versicherung anfragen.

    ... und ich glaube auch dann wenn ein Hund gewerblich von Dritten betreut wird. Das kommt dann wohl auf den abgeschlossenen Betreuungsvertrag an.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin zwar keine Expertin, allerdings bin ich mir recht sicher, daß du als Halterin für den Vorfall haftbar bist. Auch wenn der Hund zum Zeitpunkt des Vorfalls bei deiner Nachbarin war. Als Halter ist man prinzipiell für Schäden die der eigene Hund anrichtet haftbar. Auch wenn er sich bei dritten befindet. Unter gewissen Umständen kann man die Person, die den eigenen Hund betreut hat, in Regress nehmen.
    Du solltest noch heute deine Hundehaftpflichtversicherung anrufen und dort den Vorfall schildern. Die werden dir dann genau sagen können wie du am Besten weiter vorgehst und was vermutlich noch auf dich zukommt und ob du in diesem Fall (Hund in Obhut einer anderen Person) versichert bist Zu dem gehst du auf diese Weise sicher, daß du keine Fristen usw. versäumst. Auf jeden Fall würde ich noch heute Abend bei der Dame mit dem Dackel anrufen und nachfragen wie es ihr geht und ihr gegebenen Falls Hilfe anbieten.
    Ich denke hier im Forum wird man dir nicht wirklich genaue Auskunft geben können, da es, unter Anderem, auch darauf ankommt was deine Versicherung mit einschließt. Was aber immer wichtig ist den Vorfall sofort bei der Versicherung melden damit die überhaupt etwas bezahlen und sich natürlich bei der Dame entschuldigen und sich nach ihr erkundigen.

    LG

    Franziska mit Till

    Edit: Ich habe gerade gelesen, daß du heute bei deiner Versicherung niemanden mehr erreichen kannst. Wenn du das umgehend Morgen tust ist das auch kein Problem.

    @miamaus2013

    Ah, ok.

    Da bin ich ganz bei dir. Es müssen nicht zwangsläufig Probleme auftreten und eben schon gar nicht immer Alle und in ihrer massivsten Form und nicht für Alles ist die Kastration verantwortlich. Das sehe ich genau. so.

    LG

    Franziska mit Till

    Leider nicht, denn so einfach, wie manche sich die Welt machen möchten, ist sie leider nicht. Wie bereits angesprochen wurde, sind gewisse Prozesse genetisch angelegt und andere werden im Mutterleib bereits vorbereitet (so zum Beispiel gewisse Aspekte der Pubertät) und spielen sich zu gegebener Zeit dann 'einfach' noch ab. Ausserdem lässt sich die Sexualhormonproduktion nicht nur auf die 'üblichen Verdächtigen' reduzieren, die dann bei einer Kastration entfernt werden, wie @Clemens erwähnt hat.

    Das die Pubertät auch noch andere, genetisch angelegte Aspekte hat, ist mir durchaus bewusst. Ebenso, daß die Sexualhormone auch noch an anderer Stelle produziert werden. Aber trotzdem fehlt ein ganz entscheidender Teil (hinreichende Menge an Sexualhormonen) um von einer vollständigen Pubertät sprechen zu können.

    LG

    Franziska mit Till

    Genau das habe ich damals erwartet, als meine Hündin früh kastriert werden musste. Nach allem was ich hier gelesen hatte, habe ich eigentlich Tag für Tag drauf gewartet, dass die Hölle losbricht und irgendwas ganz schlimmes mit ihr passiert. :(
    Dass die Hunde nicht erwachsen werden sollen ist ja nur das Geringste.

    Ich habe wirklich drauf gewartet, dass sie gestört, dick und krank wird.

    und was ist passiert? Nichts.. sie hat sich zu einem völlig normalen, schlanken, gesunden Hund entwickelt, der keinerlei Probleme hat.

    Zufall? Ich weiß ja nicht..

    Na, ja ich denke man sollte da weder Horrorszenarien ausmalen, noch die möglichen Probleme unter den Teppich kehren. Das deine Hündin glücklicher Weise keinerlei negative Veränderungen zeigt bzw keine Probleme aufgetreten sind, ist natürlich sehr schön und freut mich für euch, sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, daß eine sehr frühe Kastration durchaus Gefahren birgt. Auch wenn nicht bei jedem Hund alles und in massiver Form auftritt.

    LG

    Franziska mit Till

    Dazu hätte ich gerne eine wissenschaftliche Quelle.

    Na, ja erklärt sich das nicht irgendwo von selbst, wenn man daran denkt was die Pubertät auslöst? Die Pubertät wird doch durch den Beginn der Produktion des männlichen oder weiblichen Geschlechtshormones ausgelöst. Diese Hormone lösen die körperliche Reifung und die Umstrukturierung im Gehirn aus. Wenn diese Hormone, auf Grund von Kastration, nicht, oder nur minimal, produziert werden können, kann eine Pubertät im herkömmlichen Sinne doch nicht gar nicht stattfinden. Was nicht heißt, das der Hund sich nicht weiterentwickelt. Oder liege ich da komplett falsch.

    LG

    Franziska mit Till

    @Anju&co
    Amy empfinde ich, soweit man das nach den Fotos beurteilen kann, doch als etwas zu dick. Sie sollte, meiner Meinung nach, etwas abnehmen.

    @Kimmy2013
    Auf den Fotos sieht Kim schon zu dünn aus. Allerdings ist er auch noch sehr jung. Solange er agil, fit und bewegungsfreudig ist würde ich, zumindest momentan, noch nicht versuchen etwas drauf zu füttern. Es sein denn du hast den Eindruck, daß Kim dabei häufig Hunger hat und sich nicht wohl in seiner Haut gefühlt. Aber ich gehe mal ganz stark davon aus, daß er dann schon längst mehr Futter von dir bekommen würde.

    LG

    Franziska mit Till