Beiträge von Maus1970

    Das kann ich so nicht bestätigen. Die Hundeschule die ich mit Till besuche bietet ein sehr vielseitiges Programm aus Beidem an.
    Es gibt dort Kurse diverse Kurse zur Basiserziehung. (Welpen- und Junghundkurse, Kurse für erwachsene Hunde, Vorbereitungskurse zum Hundeführerschein bis hin zu Kursen für spezielle Erziehungsschwerpunkte wie zum Beispiel: "Rückruf intensiv, Leinenführigkeit und sicheres Fahrradfahren. Der zweite Bereich ist das Einzeltraining und die Verhaltenstherapie. Der dritte Bereich ist der Hundesport. Bei uns gibt es momentan viele Mantrailinggruppen, aber auch Agility, Tricksen, Begleithundetraining etx.
    Also es ist nicht zwangsläufig getrennt.

    LG

    Franziska mit Till


    Ich versteh bis heute nicht warum man auf die Idee kommt dass 2 Personen einen Hund sportlich führen wollen. Eine Ausnahme gibt es, ein fertiger, durchgearbeiteter Hund wird an ein Kind oder einen Jugendlichen gegeben damit sie auf Prüfungen starten können. Aber was da dann für Arbeit hintersteckt ist auch nicht so ohne. Ansonsten ist es in meinen augen eher kontraproduktiv dem Hund 2 Leute an die Seite zu stellen. Jeder Mensch hat andere Bewegungsabläufe und tickt einfach anders. Wenn man einen Hund dann ausbildet, lernt dieser ja nicht nur die eigentliche Übung sondern die Übung im Zusammenhang mit seinem Menschen. Man stellt sich aufeinander ein, der Mensch lernt sich auf den Hund einzulassen und hilft hier und da und der Hund lernt seinen Menschen genauestens zu lesen. n der Fussarbeit geht das schon los, man übt Winkel und Wendungen mit bestimmten Fussstellungen. Diese werden aber darauf abgestimmt wie Hund und Mensch zusammen funktionieren, dass kann der andere Hundeführer gar nicht übernehmen. Ergo wird es nur klappen wenn der Hund alles 2x lernt. Klar geht das aber es gibt so viele Details auf die eh schon geachtet werden muss dass man da sehr viel Potenzial einfach in die Tonne kloppt.

    Wir haben hier viele sehr hoch geführte Hunde. Wir habe aus Jux auf dem letzten Sommerfest mal die Hunde getauscht, nur die Abteilung B aus der IPO 1. Keiner der Hunde konnte da zeigen was er kann und das obwohl wir die Hunde alle aus dem Training kennen, die Stärken und Schwächen kennen und selbst alle erfolgreiche Hunde führen. Hier hat man dann sehr deutlich gesehen dass man nicht mal eben mit einem Hund startet sondern dass man nur als eingespieltes Team erfolgreich ist.

    Na, ja zum einen sehe ich zwischen dem "mal aus Jux auf dem Sommerfest die Hunde tauschen" und dem regelmäßigen Arbeiten eines Hundes mit seinen beiden Besitzern einen großen Unterschied...
    Mag sein, daß ein Hund, wenn er nur von einer Person geführt wird, erfolgreicher wird als wenn beide Halter mit ihm trainieren. Aber kommt es denn immer darauf an? Muß der maximale Erfolg zwangsläufig immer oberste Priorität haben?
    Kann es nicht einfach auch Sinn und Zweck des Trainings sein, daß man sich gemeinsam mit dem Hund etwas erarbeitet, gemeinsam mit ihm Spaß hat und der Hund ausgelastet wird? Wenn beide Spaß an der Arbeit mit ihrem Hund haben, warum sollten sie es dann nicht auch tun? Nur weil es sein könnte, daß man nicht den maximalen Erfolg erzielt?
    Ich finde es eher begrüßenswert wenn der Hund, dadurch, daß beide Halter mit ihm trainieren, zu einem regelmäßigen Training kommt. Was nicht unbedingt der Fall wäre wenn nur einer mit dem Hund arbeiten würde.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke alleine im Auto lassen würde ich den Hund nicht. Die ganze Nacht alleine im Auto zu liegen ist für den Hund bestimmt alles andere als schön. Zumal er ja auch tagsüber viel Zeit alleine im Auto verbringen müßte, während du bei deine Großeltern besuchst.
    Alternativen wären für mich entweder mit dem Hund zusammen im Auto zu schlafen oder aber mit dem Hund zusammen für die Nacht ins Hotel zu gehen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn man eh keine 2 fache Anleitung braucht, auch nicht öfter den Platz nutzt als wenn man alleine wär und sich das schließlich super gegenseitig erklären kann, dann kann ja auch einfach nur einer hingehen und der andere übt dann zu Hause, wenn er denn unbedingt meint.


    In meiner einen Ortsgruppe gibt es übrigens weder extra Ausbildungsgebühr , noch festgelegte Arbeitsstunden...... allerdings erwarten wir, dass sich jeder in irgend etwas mit einbringt und nicht nur zu den Übungszeiten aufschlägt und ohne Benefit für den Verein wieder abzieht. Ich schätze, aufs Jahr gerechnet leisten wir da alle deutlich mehr als die 15 Stunden.

    Der Punkt bei der der Themenstarterin ist ja, daß einer alleine das Training, auf Grund von Schichtarbeit, nur sehr eingeschränkt wahrnehmen könnte, so daß man eventuell auch an einem Punkt kommen würde an dem das Training uneffektiv, da zu unregelmäßig werden würde.
    So wie ich es verstanden habe geht es der Themenstarterin auch nicht darum, daß sie gar nichts für den Verein leisten möchten, sondern daß die doppelte Zeit zu einem Problem werden könnte. Was ich durchaus verstehen kann wenn beide Partner im Schichtdienst tätig sind und unregelmäßige Arbeitszeiten haben. Da muß definitiv viel organisiert werden.
    Prinzipiell kann ich es schon gut verstehen, daß man es als ungerecht empfindet wenn man selbst das Trainingsangebot eines Vereins mit einem Hund nutzt, man aber den doppelten Beitrag zahlen muß und der doppelte Arbeitseinsatz verlangt wird nur damit beide Partner mit dem Hund arbeiten dürfen. Während auf der anderen Seite jemand der mit 2 oder mehr Hunden das Trainingsangebot nutzt, also wesentlich mehr Trainerkapazität, Platznutzung auf sich zieht nur den einfachen Beitrag zu zahlen und den einfachen Arbeitseinsatz leisten muß. Nur weil er alleine mit dem Hund arbeitet.
    Wobei 60€ im Jahresbeitrag nun wirklich recht günstig sind. Wenn man, auch als Paar, nur die einfache Zahl Arbeitseinsatz hinbekommt kämen noch 150E "Strafgeld" dazu. Das wären dann insgesamt 210€ extra. Das ist schon Geld.
    Ich habe die Themenstarterin auch nicht so verstanden, daß sie gar nicht bereit sind etwas für den Verein zu tun, sondern, daß sie immer schauen muß wer von ihnen das bei den entsprechenden Terminen gerade leisten kann und ob sie 30 Stunden voll bekommen.
    Ich denke darüber sollte man mit dem Verein sprechen. Vor allem worin die "Arbeitsstunden" bestehen. Was es da zu tun gibt und wie zeitlich flexibel man sich das einteilen kann.
    Aber die viel entscheidendere Frage ist für mich, ob es für den Verein wirklich in Ordnung ist wenn beide Partner mit dem Hund trainieren, oder ob sie das prinzipiell nicht wirklich möchten.

    LG

    Franziska mit Till

    Für den Hund ist es enorm schwierig sich auf die Gewohnheiten von zwei Menschen einzustellen in der Arbeit auf dem Platz.

    Die Vereine, die ich kenne, gestatten das nicht, dass zwei Personen den Hund führen - zumindest nicht am Anfang.
    Mit Geld hat das erst mal nichts zu tun.

    Bei Prüfungen kann auch nur einer den Hund führen, die Aufgaben können nicht geteilt werden.

    Wir trainieren auf 2 Plätzen. So kann jeder sein Teil erfüllen und der Hund wird nicht verwirrt.

    LG, Friederike

    Wir haben mit Till genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Mein Mann und ich sind von Anfang an gemeinsam mit ihm in die Hundeschule gegangen und haben dort Beide abwechselnd mit ihm gearbeitet und uns auch während einer Trainingsstunde immer mal wieder abgewechselt. Unsere Trainerin unterstützt es auch immer sehr, wenn alle die mit dem Hund zusammen leben auch mit ihm trainieren.
    Bei uns hat es dazu geführt, daß mein Mann und ich von Anfang an am gleichen Strang gezogen und auf die gleiche Weise mit ihm trainiert, sowie die selben Regeln eingehalten haben, was dem Erziehungsprozess natürlich sehr unterstützt hat. Till ist unser Beider Hund also finde ich es auch nur folgerichtig, daß wir auch Beide mit ihm arbeiten.
    Verwirrt war Till dadurch nie. Für ihn war es von vorn herein selbstverständlich, daß er sowohl mit mir als auch mit meinem Mann arbeitet und gehörte trotzdem zu denen die am schnellsten gelernt haben. Letztendlich möchten wir im Alltag ja auch Beide mit ihm gut klar kommen und ihn sicher führen können. Auch mal unabhängig von einander. Wenn immer nur einer mit ihm arbeitet läuft man, meiner Meinung nach, Gefahr, daß sich dann auch nur einer sicher im Umgang mit dem Hund fühlt und sich zutraut ihn, beispielsweise, frei laufen zu lassen und sich daraus eine "negative Spirale" entwickelt. Der Eine fühlt sich sicherer - übernimmt dadurch nicht selten auch im Alltag schneller mal Aufgaben rund um den Hund, weil es einfach leichter läuft - daraus resultiert noch weniger Übung beim führen des Hundes; sowie noch eine engere Bindung an das Familienmitglied, daß mit ihm arbeitet - was es demjenigen der nicht trainiert noch schwieriger macht....

    Von daher haben wir damit nur positive Erfahrungen gemacht.
    Darauf zu bestehen, daß man sich doppelt anmeldet und doppelt bezahlt fände ich persönlich nicht in Ordnung. Ein bekanntes Hundehalter(ehe)paar hatte in seinem Verein das gleiche Problem. Letztendlich wurde ihnen gesagt: "Wir sehen, daß es gut klappt, aber wir möchten das trotzdem nicht" :rotekarte:
    Sie haben dann den Verein gewechselt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich frage mich ehlich, warum die SO einen Hund haben.. die kamen ja irgenwie nicht so wirklich damit klar.

    Die Herangehensweise fand ich auch seltsam, da erzählt der Rütter was von Alternativverhalten und welches hat der Hund geboten bekommen? Die Reizangel ist doch kein neu erlerntes Verhalten, sondern ein Spiel, und mit dem Wasser hat er das Verhalten nur gedeckelt, was er selbst erklärt hat. Das Ziel am Ende ist also einen Hund ins Meideverhalten zu bringen, nur damit er nicht mehr pöbelt? Irgendwie nicht so seine beste Arbeit.

    Er hat eine Kombination aus beidem gemacht: Wenn du pöbelst gibt es was mit der Wasserflasche - Bist du ruhig machen wir ein tolles Spiel zusammen. Ziel war also einmal das falsche Verhalten zu unterbrechen, und zum Anderen ihm durch das Spiel mit der Reizangel zu zeigen, daß ein gemeinsames Spiel toll ist. Es wurde ihm beim Training ja auch so angeboten. Auf der anderen Seite stand der fremde Hund. Der Schäferhund hat den Hund gesehen, war still und ihm wurde das Spiel mit der Reizangel angeboten.
    Das ist für mich schon ein Alternativverhalten.

    LG

    Franziska mit Till