Beiträge von Maus1970

    @Tastatur
    Wie es rein rechtlich aussieht, weiß ich leider nicht. ich vermute jedoch sehr stark, daß du als Halterin verantwortlich gemacht wirst, wenn dein Hund das kleine Kind verletzt hätte.
    Du bist dafür verantwortlich, daß durch deinen Hund niemand zu schaden kommt.
    In solchen Situationen hat man als Halter, meiner Meinung nach, im Grunde nur zwei Möglichkeiten. Die Erste wäre sich seinen Hund zu schnappen und zu gehen. Natürlich sehr schade für einen selbst und den eigenen Hund. Aber mit Sicherheit besser als wenn etwas passiert und man als Team ein Leben lang die Folgen tragen muß. (Maulkorb- und Leinenpflicht, evtl. Wesenstest) Die zweite Möglichkeit wäre gewesen mit der Mutter zu sprechen und zu versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden. Vielleicht hätte man die Plätze tauschen können. Ihr in der Mitte und die Mutter am Rand. Dann hättet ihr eure Hunde in der Mitte des Platzes abfangen können und in die entgegengesetzte Richtung schicken können. Meiner Erfahrung nach sind viele Dinge zu lösen wenn man miteinander spricht.
    Prinzipiell denke ich haben Mütter mit Kindern das selbe Recht dort zu sein wie alle Anderen auch. Letztendlich möchten ja auch Mütter ihren Hunden die Gelegenheit geben herum zu toben. Zumal das Kind ja direkt bei der Mutter war. Das du ein Problem damit hattest deinen Hund von der Mutter samt Kinderwagen fern zu halten ist ja kein Problem der Mutter.
    Ganz Nachvollziehen kann ich das Verhalten der Mutter allerdings auch nicht. Denn auch sie hätte sehen und aktiv werden müssen, daß die Situation für ihr Kind gefährlich ist. Einfach ignorieren und sich weiter unterhalten halte ich auch nicht für besonders Verantwortungsbewußt.
    Kommunikation miteinander wäre hier wohl das Schlüsselwort gewesen.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich wäre es entscheidend, daß die Themenstarterin heerausgefunden hat warum es mit Eli so gelaufen ist wie es gelaufen ist um dann gezielt Abhilfe schaffen zu können.. Was für Gründe das gewesen sind, kann nur die Themenstarterin für sich herausfinden und ich denke, daß geht uns hier im Forum auch nichts an.
    Wenn die Themenstarterin, daß für sich klären konnte sehe ich kein Problem darin einen zweiten Versuch zu wagen. Vorher jedoch halte ich das für keine gute Idee.

    LG

    Franziska mit Till

    @Junipers84

    Ich kann nachvollziehen, daß du plötzlich Angst und Panik vor der großen Verantwortung bekommen hast die ein Hund mit sich bringt. Ich habe das selbst zwar nie erlebt, weiß aber das es das gibt. Das ist sicherlich extrem ungünstig für alle Beteiligten gelaufen aber nicht mehr zu ändern. Trotzdem hegst du den Wunsch einen Hund zu haben, weil du im Grunde Hunde liebst und gerne mit ihnen zusammenlebst. Auch das kann ich nachvollziehen.
    Als größtes Problem für einen Neuanfang mit einem Welpen sehe ich, daß du es "damals" nicht geschafft hast diese Ängste und die Panik zu überwinden, sondern aufgegeben/ ihr Elli abgegeben habt. Was ich jetzt absolut nicht wertend meine, sondern einfach als Fakt. Die Erfahrung zeigt leider, daß sich Ängste, denen man ausgewichen ist und die man nicht bewältigt hat sich dadurch, in aller Regel, noch verstärken. Für einen Neustart also erst einmal keine gute Voraussetzung. Die Frage die sich mir stellt ist. Wie kannst du verhindern, daß es dir mit einem Welpen nicht wieder genau so geht? Um diese Frage beantworten zu können, müsstest du wohl zunächst einmal heraus finden was dazu geführt hat.
    Ich hoffe du verstehst was ich meine. In meinen Augen hat jeder eine zweite Chance verdient. Aber zuvor sollte man aus dem was schief gelaufen ist gelernt haben und die Probleme gelöst haben. In deinem Fall ist das eben leider sehr schwierig, weil sie nicht rational sind sondern aus Gefühlen bestehen. Aber vielleicht findest du heraus was diese Ängste ausgelöst hast.

    LG

    Franziska mit Till

    Till und ich waren heute auch am Wasser unterwegs. Mir war es zum schwimmen noch zu kalt, aber Till hat mit Begeisterung fleißig aus dem Wasser apportiert. :D
    Auf unserem Spaziergang haben wir heute 2 neue Hunde kennen gelernt. Mit einem von den Beiden war Till absolut auf einer Wellenlänge. Am Ende der Runde sind die Beiden dann gemeinsam hinter dem Ball her ins Wasser geschossen und haben sich anschließend am Land wilde, spielerische "Verfolgungsjagden" geliefert. Die Beiden hatten definitiv Spaß während sich die Frauchens nett unterhalten haben. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Wir sind auch sehr gerne mit unserem Hund unterwegs. Die letzten Beiden waren wir zusammen mit ihm im Urlaub und auch dieses Jahr ist ein Urlaub mit Hund geplant.
    Allerdings waren wir auch bereits ohne ihn auf Reisen. Mit meinem ersten Hund war ich nur einmal zusammen im Urlaub. Die anderen Male ohne ihn; was aber nicht daran lag, daß man ihn nicht genau so gut überall mit hätte hinnehmen können wie Till. Aber es gab zu dieser Zeit einfach noch so viele Ziele die ich hatte sehen wollen wo er nicht mit konnte.
    Und auch mit Till wird es höchst wahrscheinlich so sein, daß wir auch immer mal wieder ohne ihn in den Urlaub fahren werden. Ich finde das vollkommen in Ordnung. Irgendwann möchten wir halt wieder einmal in den Süden oder eine Fernreise unternehmen und einfach mal einen Urlaub frei von jeglicher Verpflichtung sein. Ich sehe darin kein Problem.

    LG

    Franziska mit Till

    @Maus1970


    Und, was ist nun dramatisches passiert? Keiner verletzt, keine sonstigen Schäden. Das soll nun ernsthaft ein Anlass sein, um sich aufzuregen? Klar bekommt man erst mal einen Schreck. Damit muss es doch dann aber auch gut sein. Das ist doch kein Drama. Das überstehen auch kleine Sonnenscheine unbeschadet ;) .

    Das Verhalten von Menschen und Hunden zu vergleichen, weigere ich mich an dieser Stelle.

    Mich ärgert einfach diese Einstellung enorm. Ist denn etwas nur schlimm wenn minesstens 3 Liter Blut fliesen, eine Notoperation und ein Klinikaufenthalt nötig waren, mal übertrieben ausgedrückt? Es war für meinen Hund eine richtig Sch*** Erfahrung. Und wenn dann der Halter noch meint es ist alles in Ordnung wenn sein Hund ihm abhaut und sich auf meinem stürzt und ihn eine riesen Angst einjagd, sich nicht einmal entschuldigt und meint alles halb so wild; ja dann werde ich sauer. Wie ich finde zurecht. Soll ich jetzt auch dafür bei anderen Hundehalter bedanken? Wenn der eigene Hund Mist baut hat man sich zu entschuldigen und nicht das Fehlverhalten seines eigenen Hundes herunter zu spielen. Das ist jedenfalls meine Meinung.
    Ja, kleine Sonnenscheinen überstehen das glücklicher Weise unbeschadet. Meiner Meinung nach deshalb weil es hier, zum Glück, eben noch nicht als normal angesehen wird und die allermeisten Hunde normal miteinander kommunizieren oder aber gesichert sind und solche Erfahrungen somit die absolute Ausnahme bleiben. *Drei mal auf Holz klopf und dafür sehr dankbar sei* Wäre das nicht so würden auch irgendwann kleine Sonnenscheine sich dadurch maßgeblich verändern. :dagegen: Aber vielleicht ist das nicht so einfach nachzuempfinden wenn man einen großen schwarzen Russen an der Leine hat. Da sind solche Vorfälle vermutlich, alleine auf Grund der körperlichen Gegebenheiten, wesentlich unwahrscheinlicher und wenn wohl auch wesentlich weniger angsteinflößend als wenn ein 8 Kilo Floh davon betroffen ist.

    LG

    Franziska mit Till

    Was ist daran bitte problemlos gelaufen? Die Schäferhündin raste auf uns zu, war nicht unter Kontrolle ihres Besitzers und stürzte sich auf meinen Hund. Das ist doch genau so ein mieses Verhalten als wenn sich ein 16jähriger einen 10jährigen vornimmt und ihn bedroht ohne ihm körperlich etwas zu tun. Und nein, die Schäferhündin hat Till nicht berechtigt zurechtgewiesen. Es hat zuvor nie einen Kontakt zwischen den Beiden gegeben. Das weiß ich definitiv. Der erste Kontakt war, daß sie sich auf ihn stürzte. Und genau das ist es was ich meine. Für mich ist es nicht in Ordnung zu sagen so ist normal und das ist doch problemlos gelaufen. Das war ein mieses Verhalten von der Schäferhündin und vom Halter eder sich nicht einmal entschuldigt hat, sondern noch der Meinung nach jeder Hund habe sich das gefallen zu lassen. Von daher hast du mir gerade ein gutes Beispiel gegeben für das was ich meine. :D Ich finde es nämlich nicht normal. Trotzdem habe ich nie daran gedacht ihn anzuzeigen.

    LG

    Franziska mit Till

    @Cattlefan
    Wovon redest du?
    Habe ich nicht ausdrücklich geschrieben, daß man bei einsichtigen Haltern n i c h t anzeigen sollte? Die Halter waren einsichtig, folgerichtig keine Anzeige.
    Ich sprach doch gerade davon, was manche für normal halten. Und da bin ich der Meinung das manche, nicht alle, gewisse Dinge für normal halten, die ich eben n i c h t für normal halte.
    Ich schrieb nie, daß die alle angezeigt gehören.

    LG

    Franziska mit Till