Beiträge von Maus1970

    @SchnubbenDings

    Ich würde dir auch dazu raten mit dem dritten Hund noch eine ganze Weile zu warten. Einige Gründe dafür hat Tastatur, wie ich finde, sehr schön beschrieben und auf den Punkt gebracht.
    Auch die dreifache Pubertät wäre, in meinen Augen, ein Grund mit dem dritten Hund noch eine ganze Weile zu warten. Eddie ist mit 10 Monaten am Beginn der Pubertät. Semla kommt erst noch hinein. Es ist momentan noch nicht abzusehen wie problemlos oder aber anstrengend die Pubertät bei den Beiden verlaufen wird.
    Ich habe dich so verstanden, daß das Spazierengehen am Anfang, auf Grund von Semlas Ängstlichkeit, eine Katastrophe war, ihr aber mittlerweile soweit seid, daß sie gerne spazieren geht, aber noch extreme Ängste zeigt, jedoch nicht problematisch reagiert.
    Das hört sich nach einen super Fortschritt an und danach, daß du wirklich intensiv mit den Hunden gearbeitet hast und auf dem richtigen Weg bist. Das finde ich sehr gut; sagt aber auch aus, daß ihr noch nicht am Ziel seid. Was in der kürze der Zeit auch niemand erwartet. Auch von daher wäre es sinnvoll sich weiterhin voll darauf zu konzentrieren mit Semla den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Ein weiterer Welpe würde euer Sozialgefüge wieder erheblich erschüttern, was besonders für einen Angsthund sehr schwer zu bewältigen ist und zu extremen Rückschlägen führen kann. Diese müßtest du dann Auffangen und dabei trotzdem einem Welpen gerecht werden... und Eddie ebenfalls.
    Wesentlich einfacher wäre es zu warten bis Semla sich komplett stabilisiert hat, damit sie gestärkt mit dem Familienzuwachs umgehen kann.

    LG

    Franziska mit Till

    Schön, daß es nun kein großes Gezerre um den Hund mehr geben wird und er somit eine Chance bekommt schnell eine neues gutes zu Hause zu finden.
    Schade finde ich es allerdings, daß der Halter sich keine Hilfe gesucht oder bekommen hat und aus Überforderung zu diesem drastischen Schritt gewählt hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Schon hart.
    Aber es wurde ja eindeutig gegen das Tierschutzgesetz verstoßen (steht ja auch auf @Lololein s Seite). Kann man da nicht ne Anzeige beim OA gegen den Halter machen oder so?
    Hört sich unfassbar an

    Das Tierheim hat die Möglichkeit und wird sie vermutlich auch nutzen den Halter anzuzeigen. Es gäbe die Möglichkeit das Veterinäramt zu informieren. Das hätte dann eventuell die Möglichkeit die Herausgabe an den Besitzer zu verhindern, weil sie den Hund beim Besitzer gefährdet sieht. Auch wenn der Besitzer die Aussetzung bereut, hatte es ja einen Grund der durch die Reue alleine nicht gegenstandslos geworden sein dürfte. Von daher könnte es sein, daß der Hund dort auch weiterhin gefährdet wäre.
    Aber das wäre dann eine Einzelfallentscheidung.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich kenne es so, dass Fundhunde (ausgesetzte Hunde gehoeren vermutlich dazu), nach 6 Monaten in den Besitz von xy uebergeht und die Besitzer dann die Rechte am Hund verloren haben!

    LG Anna

    Wobei sich ein Halter, der seinen Hund, ausgesetzt hat, meines Wissens nach, strafbar gemacht und gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat. Wenn der Hund, erwiesener Maßen, ausgesetzt wurde könnte ich mir vorstellen, daß die Rechtslage da eine Andere wäre. Ich bin mir da aber auch nicht sicher.

    LG

    Franziska mit Till

    Leider kenne ich mich da rechtlich nicht aus. Aber das Tierheim wird das genauer wissen.
    Du schreibst, daß der Hund ausgesetzt und dann, von anderen Leuten, eingefangen wurde. Ist es wirklich sicher, daß der Hund ausgesetzt, also mutwillig zurück gelassen wurde, und nicht entlaufen ist?
    Das Aussetzen von Hunden ist, meines Wissens, nach strafbar. Der Besitzer könnte seinen Hund gar nicht zurückfordern ohne sich der Strafverfolgung auszusetzen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand unter solchen Umständen seinen Hund zurück bekommt, weil er sich gegen das Tierschutzgesetzt strafbar gemacht hat.

    LG

    Franziska mit Till

    @flying-paws
    Ich könnte mir vorstellen, daß der Hund im Zwinger, einer Holzhütte oder ähnlichen gelebt hat, da er aus einer Zucht stammt.

    Die Tatsachen, daß der Hund als Deckrüde eingesetzt wurde würd ich gar nicht mal als Problem ansehen. Das muß nicht zwangsläufig bedeuten, daß der Hund in Punkto läufige Hündinnen besondere Schwierigkeiten bereit. Im Gegenteil. Er wird das zusammenleben mit läufigen Hündinnen kennen und gelernt haben, daß er nicht immer decken darf und sich "die Aufregung" nur an ganz bestimmten (Steh)Tagen lohnt.
    Die nicht vorhandene Stubenreinheit würde mir schon eher sorgen bereiten. Wenn ein 5 jähriger Hund das noch nicht gelernt/kennen gelernt hat, wird es vermutlich nicht so einfach werden ihm das beizubringen. Es kann, muß aber nicht, passieren, daß er das nie zuverlässig lernen wird.

    LG

    Franziska mit Till

    @Kieselchen

    Wirklich eine super Leistung!!!

    Unsere längsten Trails waren bisher 2 km lang.
    Wir hatten am Wochenende zwei Trails bei denen unsere Versteckperson, kurz bevor er unseren Trail gelaufen ist, den selben Weg entlang gelaufen ist, dann an einer Kreuzung aber in eine andere Richtung abgebogen ist als bei unserem Trail. Till mußte also zwischen älterer und frischerer Spur unterscheiden obwohl sie zeitlich wirklich nur minimal auseinander lagen. Er hat das ganz super gemacht und, durch Ausschluß, sehr sicher und zügig die richtige Trail gefunden.
    Beim dritten Trail standen am Ende zwei Personen und er mußte die Richtige anzeigen. Die besonderer Schwierigkeit war, daß dies der dritte Trail war und er in den beiden Trails zuvor jeweils den gleichen Helfer hatte, der dann beim dritten Trail aber nur Verleitung war. Auch das hat er sehr gut gemacht.

    LG

    Franziska mit Till