Beiträge von Maus1970

    Hallo Hooping!

    Es tut mir wirklich sehr leid was deinem Sohn passiert ist. Ich kann deine Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehen.
    Würde deinen Sohn definitiv heute Abend noch einem Arzt vorstellen ( Impfausweis nicht vergessen ), oder wenigstens einen Arzt telefonisch um Rat fragen, so daß du eine fachmännische Einschätzung bekommst. Wenn dein Sohn von einem Arzt behandelt werden muß wäre es eine Möglichkeit nicht anzugeben von welchen Hund dein Sohn gebissen wurde, so daß du dir zunächst noch alle Optionen offen hältst.
    Wenn du dich in ein bis zwei Tagen ein wenig beruhigt hast und somit besser sachlich an die Sache herangehen kannst als heute, würde ich noch einmal das Gespräch mit der Oma deines Sohnes suchen. Toll wäre es wenn du ihr sachlich schildern könntest wie du dich gefühlt hast und welche Ängste, für zukünftige Besuche, daß bei dir ausgelöst hat. Auch die Tatsache, daß du gerne angerufen worden wärst, wenn so etwas passiert, würde ich ansprechen. Wichtig wäre aber auch ihr zuzuhören um zu Erfahren wie sie die Situation erlebt und eingeschätzt hat.
    Ich denke dann bist du schon eine ganze Ecke weiter und kannst Entscheiden wie du weiter verfahren möchtest.
    Auch mit der Nachbarin würde ich das Gespräch suchen. Wichtig wäre mir von ihr zu Erfahren wie sie deinen Sohn zukünftig schützen wird. Vom Verlauf dieses Gespräches würde ich abhängig machen ob ich Anzeige erstatte oder das Ordnungsamt informiere.
    Vielleicht hilft es dir ein wenig wenn du dir vor Augen hältst, daß die Reaktionen der Oma deines Sohnes und der Nachbarin durchaus auch ihrem schlechten Gewissen geschuldet sein können. Wenn Menschen sich besonders schuldig fühlen und schockiert sind versuchen sie nicht selten durch bagatellisieren ihre Schuld zu schmälern und von sich gutes Stück ferner zu halten. Mit ein wenig Abstand sieht das ganze dann oftmals schon wieder ganz anders aus.
    Was allerdings nicht entschuldigt, daß nicht adäquat reagiert wurde. Meiner Meinung nach hätte die Omas deines Sohnes ihn sofort einem Arzt vorstellen, oder dich anrufen müssen.
    Aber das Wichtigste: Gute Besserung für deine Sohn.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke auch, daß es das Wichtigste ist als Team seinen eigenen Weg zu finden; der natürlich absolut Tierschutzgesetzt konform sein muß.
    Bei so vielen unterschiedlichen Mensch-Hundgespannen ist es zwangsläufig so, daß die Erziehung/Ausbildung nicht gleich ablaufen sollte.
    Ich habe für unseren Hund und uns festgestellt, daß Strafen das Kontraproduktivste ist, was ich einsetzen kann. Also setze ich sie logischer Weise nicht ein. Aber wie gesagt, für u n s habe ich es festgestellt; weil Till so ist wie er ist und mein Mann und ich so sind wie wir sind. :D Bei uns ist das effektivste Mittel Till das gewünschte Alternativverhalten zu zeigen. Bei anderen Teams kann das ganz anders aussehen.
    Was man bei Strafen immer bedenken muß ist, daß man damit sehr sorgfältig umgegangen werden muß, damit keine Fehlverknüpfungen entstehen, die dann fatale Folgen haben können. Zu dem entsteht schnell eine sehr ungute Gewaltspirale.
    Zu dem ist erwiesen, daß ein Lernen unter Angst und Druck nicht stattfinden kann. Von daher kann Strafe für mich kein Mittel zu Ausbildung, sondern ausschließlich zur Korrektur sein. ( Der Hund hat ein Kommando bereits zuverlässig erlernt, möchte es aber gerade nicht befolgen. Er muß es in dem Moment nicht erlernen, sondern bekommt eine Grenze gesetzt. )

    LG

    Franziska mit Till

    @Odibubs
    Danke schön.
    Ich hoffe Odi ist mittlerweile wieder ganz fit und gesundheitlich stabil. :dafuer: Uhi, ja das ist natürlich nicht einfach das Alleinsein aufzubauen wenn man in der entscheidenden Zeit keine Gelegenheit zum Training hat. Aber schön, daß ihr das langsam aufholt.
    Ja, Beagle agieren auf ihre ganz besondere Art und Weise untereinander. Sie sind dabei wirklich sehr schnell und dynamisch. Oftmals hat man kaum eine Chance das mal im Bild einzufangen, weil die so aktiv sind. Und die Hunde genießen diese Treffen immer sehr. Je mehr Hunde desto besser. :D

    LG

    Franziska mit Till

    @Odibubs

    Es freut mich für euch, daß ihr da Fortschritte macht. Ich kann mir Vorstellen, daß es im Alltag unwahrscheinlich anstrengend ist wenn der Hund mit dem Allenbleiben Probleme hat.

    Ich habe eben mit Till draußen im Garten "ein wenig" gearbeitet. Wir hatten Beide richtig Lust dazu. ... Ruckzuck waren 1,25 Stunden herum. :ops: Aber wir zwei hatten einen riesen Spaß und Till war einfach nur super drauf und absolut konzentriert. :cuinlove: :herzen1:
    Heute Nachmittag geht's dann mit ihm zum Beagletreff. Da darf er dann nach Herzenslust herumtoben und mit den anderen Hunden spielen. :D

    LG

    Franziska mit Till.

    Ausbildung und Erziehung sind 2 total verschiedene paar Schuhe. In der Erziehung geht es um grundlegende Dinge die man im Alltag benutzt. Die Ausbildung im Hundesport ist wesentlich differenzierter und verfolgt ganz detaillierte und präzise Ziele. Im Alltag genügt es mir wenn sich meine Jungs auf Kommando irgendwie hinlümmeln wenn ich das möchte, da dürfen sie an der Leine irgendwie neben mir her schlurfen. Im Sport erwarte ich Höchstleistung und wirkliche Aufmerksamkeit. Da will ich dass sich die Hinterhand in den Winkeln und Wendungen bewegt, mich der Hund ständig anschaut, seine Position hält ein Platz ausführt dass auch ein Platz ist und der Hintern eben nicht umkippt. Da kommt es schon auf Kleinigkeiten an und das nicht nur von Seiten des Hundes.

    ... und ich denke das Hunde genau das sehr gut hinbekommen. Warum sollte ein Hund, der es von vornherein gewohnt ist mit beiden Haltern zu arbeiten, nicht auch die entsprechenden Lektionen im Hundesport erlernen auch wenn sie mehr Präzision erfordern, wenn beide Halter an einem Strang ziehen und von dem selben Ausbilder/in angeleitet werden? Es ist ja nun auch nicht so als wären Konsequenz, Timing und Genauigkeit im Training des Basisgehorsam Fremdwörter und nicht entscheidend. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Das kann ich so nicht bestätigen. Die Hundeschule die ich mit Till besuche bietet ein sehr vielseitiges Programm aus Beidem an.
    Es gibt dort Kurse diverse Kurse zur Basiserziehung. (Welpen- und Junghundkurse, Kurse für erwachsene Hunde, Vorbereitungskurse zum Hundeführerschein bis hin zu Kursen für spezielle Erziehungsschwerpunkte wie zum Beispiel: "Rückruf intensiv, Leinenführigkeit und sicheres Fahrradfahren. Der zweite Bereich ist das Einzeltraining und die Verhaltenstherapie. Der dritte Bereich ist der Hundesport. Bei uns gibt es momentan viele Mantrailinggruppen, aber auch Agility, Tricksen, Begleithundetraining etx.
    Also es ist nicht zwangsläufig getrennt.

    LG

    Franziska mit Till


    Ich versteh bis heute nicht warum man auf die Idee kommt dass 2 Personen einen Hund sportlich führen wollen. Eine Ausnahme gibt es, ein fertiger, durchgearbeiteter Hund wird an ein Kind oder einen Jugendlichen gegeben damit sie auf Prüfungen starten können. Aber was da dann für Arbeit hintersteckt ist auch nicht so ohne. Ansonsten ist es in meinen augen eher kontraproduktiv dem Hund 2 Leute an die Seite zu stellen. Jeder Mensch hat andere Bewegungsabläufe und tickt einfach anders. Wenn man einen Hund dann ausbildet, lernt dieser ja nicht nur die eigentliche Übung sondern die Übung im Zusammenhang mit seinem Menschen. Man stellt sich aufeinander ein, der Mensch lernt sich auf den Hund einzulassen und hilft hier und da und der Hund lernt seinen Menschen genauestens zu lesen. n der Fussarbeit geht das schon los, man übt Winkel und Wendungen mit bestimmten Fussstellungen. Diese werden aber darauf abgestimmt wie Hund und Mensch zusammen funktionieren, dass kann der andere Hundeführer gar nicht übernehmen. Ergo wird es nur klappen wenn der Hund alles 2x lernt. Klar geht das aber es gibt so viele Details auf die eh schon geachtet werden muss dass man da sehr viel Potenzial einfach in die Tonne kloppt.

    Wir haben hier viele sehr hoch geführte Hunde. Wir habe aus Jux auf dem letzten Sommerfest mal die Hunde getauscht, nur die Abteilung B aus der IPO 1. Keiner der Hunde konnte da zeigen was er kann und das obwohl wir die Hunde alle aus dem Training kennen, die Stärken und Schwächen kennen und selbst alle erfolgreiche Hunde führen. Hier hat man dann sehr deutlich gesehen dass man nicht mal eben mit einem Hund startet sondern dass man nur als eingespieltes Team erfolgreich ist.

    Na, ja zum einen sehe ich zwischen dem "mal aus Jux auf dem Sommerfest die Hunde tauschen" und dem regelmäßigen Arbeiten eines Hundes mit seinen beiden Besitzern einen großen Unterschied...
    Mag sein, daß ein Hund, wenn er nur von einer Person geführt wird, erfolgreicher wird als wenn beide Halter mit ihm trainieren. Aber kommt es denn immer darauf an? Muß der maximale Erfolg zwangsläufig immer oberste Priorität haben?
    Kann es nicht einfach auch Sinn und Zweck des Trainings sein, daß man sich gemeinsam mit dem Hund etwas erarbeitet, gemeinsam mit ihm Spaß hat und der Hund ausgelastet wird? Wenn beide Spaß an der Arbeit mit ihrem Hund haben, warum sollten sie es dann nicht auch tun? Nur weil es sein könnte, daß man nicht den maximalen Erfolg erzielt?
    Ich finde es eher begrüßenswert wenn der Hund, dadurch, daß beide Halter mit ihm trainieren, zu einem regelmäßigen Training kommt. Was nicht unbedingt der Fall wäre wenn nur einer mit dem Hund arbeiten würde.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke alleine im Auto lassen würde ich den Hund nicht. Die ganze Nacht alleine im Auto zu liegen ist für den Hund bestimmt alles andere als schön. Zumal er ja auch tagsüber viel Zeit alleine im Auto verbringen müßte, während du bei deine Großeltern besuchst.
    Alternativen wären für mich entweder mit dem Hund zusammen im Auto zu schlafen oder aber mit dem Hund zusammen für die Nacht ins Hotel zu gehen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn man eh keine 2 fache Anleitung braucht, auch nicht öfter den Platz nutzt als wenn man alleine wär und sich das schließlich super gegenseitig erklären kann, dann kann ja auch einfach nur einer hingehen und der andere übt dann zu Hause, wenn er denn unbedingt meint.


    In meiner einen Ortsgruppe gibt es übrigens weder extra Ausbildungsgebühr , noch festgelegte Arbeitsstunden...... allerdings erwarten wir, dass sich jeder in irgend etwas mit einbringt und nicht nur zu den Übungszeiten aufschlägt und ohne Benefit für den Verein wieder abzieht. Ich schätze, aufs Jahr gerechnet leisten wir da alle deutlich mehr als die 15 Stunden.

    Der Punkt bei der der Themenstarterin ist ja, daß einer alleine das Training, auf Grund von Schichtarbeit, nur sehr eingeschränkt wahrnehmen könnte, so daß man eventuell auch an einem Punkt kommen würde an dem das Training uneffektiv, da zu unregelmäßig werden würde.
    So wie ich es verstanden habe geht es der Themenstarterin auch nicht darum, daß sie gar nichts für den Verein leisten möchten, sondern daß die doppelte Zeit zu einem Problem werden könnte. Was ich durchaus verstehen kann wenn beide Partner im Schichtdienst tätig sind und unregelmäßige Arbeitszeiten haben. Da muß definitiv viel organisiert werden.
    Prinzipiell kann ich es schon gut verstehen, daß man es als ungerecht empfindet wenn man selbst das Trainingsangebot eines Vereins mit einem Hund nutzt, man aber den doppelten Beitrag zahlen muß und der doppelte Arbeitseinsatz verlangt wird nur damit beide Partner mit dem Hund arbeiten dürfen. Während auf der anderen Seite jemand der mit 2 oder mehr Hunden das Trainingsangebot nutzt, also wesentlich mehr Trainerkapazität, Platznutzung auf sich zieht nur den einfachen Beitrag zu zahlen und den einfachen Arbeitseinsatz leisten muß. Nur weil er alleine mit dem Hund arbeitet.
    Wobei 60€ im Jahresbeitrag nun wirklich recht günstig sind. Wenn man, auch als Paar, nur die einfache Zahl Arbeitseinsatz hinbekommt kämen noch 150E "Strafgeld" dazu. Das wären dann insgesamt 210€ extra. Das ist schon Geld.
    Ich habe die Themenstarterin auch nicht so verstanden, daß sie gar nicht bereit sind etwas für den Verein zu tun, sondern, daß sie immer schauen muß wer von ihnen das bei den entsprechenden Terminen gerade leisten kann und ob sie 30 Stunden voll bekommen.
    Ich denke darüber sollte man mit dem Verein sprechen. Vor allem worin die "Arbeitsstunden" bestehen. Was es da zu tun gibt und wie zeitlich flexibel man sich das einteilen kann.
    Aber die viel entscheidendere Frage ist für mich, ob es für den Verein wirklich in Ordnung ist wenn beide Partner mit dem Hund trainieren, oder ob sie das prinzipiell nicht wirklich möchten.

    LG

    Franziska mit Till