Beiträge von Maus1970

    Der grundsätzliche Ruf nach Obrigkeit, indem man dazu neigt, jegliches Fehlverhalten seiner Mitmenschen irgendwo zu "melden" ist mir GsD völlig fremd. Mir ist das persönliche Gespräch wesentlich lieber, Denunziation hat immer einen faden Beigeschmack :/ .

    Natürlich ist Hundehaltung ohne Haftpflichversicherung ein absolutes no go, weniger für die Fälle, in denen ein Arzt einen blauen Fleck/Bluterguss besichtigt als in wirklich schweren Schadensfällen mit großem materiellem oder gar Personenschaden. Im Zweifel ist dann nämlich beim Hundehalter, der bereits die Kosten einer Tierhalterhaftpflichtversicherung scheut, nichts zu holen :( : .

    Na, dann sprich mal schön persönlich mit jemanden dessen Namen und Adresse du nicht kennst und der auf keinerlei Kontaktaufnahme eingeht. :D Ich bin gespannt wie du das anstellen willst. :D
    Die Halterin hat alles unternommen damit die Themenstarterin eben keinen Kontakt zu ihr bekommt und sie war somit in keiner Weise bereit sich mit dem Vorfall und der Themenstarterin auseinander zu setzten. Wie möchtest du da bitte ein persönliches Gespräch führen? im Übrigen hat die Themenstarterin zunächst intensiv versucht mit der Halterin ins Gespräch zu kommen.
    Auch ich bin absolut der Meinung, daß das persönliche Gespräch auf jeden Fall zunächst der beste Weg ist, wie man meinem Post Nr. 7 auf der ersten Seite wohl deutlich entnehmen kann:

    Wahnsinn wie ich da nach der sooooofort nach der Obrigkeit rufe, oder :lachtot: *Ironie off* ( Ich rate sogar noch erst einmal den Namen beim Arzt n i c h t zu nennen bevor man sich nicht beruhig und sachlich miteinander gesprochen hat. :smile: )
    Und ganz ehrlich, bevor man jemanden als Denunziantin bezeichnet sollte man schon alles sorgfältig gelesen haben. Das Verständnis für eine Meldung beim Ordnungsamt kam erst nach dem klar war, daß ein Gespräch mit der Halterin nicht möglich war und es noch mehrere Punkte hinzu kamen, wie die nicht Anmeldung der Hunde, fehlender Sachkundenachweiß und keine Haftpflichtversicherung.
    Du schreibst selbst, daß Hundehaltung ohne Haftpflicht ein No-Go ist und bezeichnest jemanden der das melden möchte als Denunzianten? Das siehst du vermutlich anders wenn du auf einem Schaden sitzen bleibst, Spätestens dann wirst du dir vermutlich wünschen derjenige der zuvor davon wußte hätte es gemeldet. Besonders wenn es gesetzliche Vorschrift ist.

    LG

    Franziska mit Till

    @NufNuf
    Ich sehe das ein wenig anders. Ich würde diesen Fall durchaus melden. Die Massivität der Verletzung ist für mich dabei gar nicht einmal ausschlaggebend. Was ich für absolut nicht in Ordnung halte ist folgendes.
    1. Es war offensichtlich bekannt, daß der Hund zu problematischem Verhalten neigt und wurde trotzdem nicht ernsthaft gesichert. Festbinden an Plasitkmöbeln stellt für mich
    keine wirklich Sicherung eines Hundes dar. Besonders nicht bei bekannten Problemen und in Anwesenheit eines Kindes. Verantwortungsvoll ist in meinen Augen etwas
    Anderes.
    Aber das hätte man noch unter: "Jeder macht einmal einen Fehler" laufen lassen können, wenn die Hundehalterin adäquat mit der Situation umgegangen wäre. Für mich
    hätte das bedeutet sich bei dem Kind und bei der Mutter zu entschuldigen, dem Kind ein kleines Trospflaster besorgen etc und deutlich machen, daß man beim nächsten Mal
    besser aufpasst. Zu sagen: "Mein Gott, passiert halt mal, Bein ist ja noch dran ( unterschwellig ein "Stell dich nicht so an" )" ist in meinen Augen absolut nicht in Ordnung. Für
    mich ist es auch in großer Unterschied ob ein Unfall während der Interaktion mit einem Tier passiert; oder ob ein Kind ohne diese angegriffen wird.
    2. Meiner Meinung gehört ein Hundebiss, insbesondere bei einem Kind, auf jeden Fall von einem Arzt vorgestellt. Die Bakterien können durch winzige kaum
    sichtbar, Löcher eindringen. Ein Arzt erkennt so etwas. Wenn man als Erwachsener für sich selbst anders entscheidet ist das etwas Anderes. Kinder bedürfen da eines
    besonderen
    3. Die Hunde sind, wenn ich das richtig verstanden habe, weder angemeldet noch Haftpflichtversichert. Auch das ist für mich ein Punkt wo ich sage, daß man das melden sollte.
    Ein Hund kann schnell einen hohen Schaden anrichten, auch ohne Aggressiv zu sein und auch bei sehr guter Aufsicht. Es ist einfach unfair seinen Mitmenschen gegenüber
    wenn man den dann nicht begleichen kann und die Geschädigten letztendlich mit den Folgen leben werden.

    Die Verletzung des Kindes ist Gott sei Dank nicht besonders schlimm und wird hoffentlich schnell verheilen. Aber die Halterin hat sich in meinen Augen in vielerlei Hinsicht als nicht verantwortungsbewußt gezeigt und auch nicht erkennen lassen, daß sie ihre Fehler erkannt hat und sie ändern wird.

    LG

    Franziska mit Till

    @Hooping
    Ich kann sehr gut nachvollziehen, daß du den Vorfall meldest. Ich bin wirklich niemand der sofort nach Polizei oder Ordnungsamt ruft, aber in diesem Fall halte ich es für absolut angemessen. Wenn jemand bestehende Gesetze nicht beachtet und auch darum nicht für das gerade stehen kann was der eigene Hund angerichtet hat, gehört das, in meinen Augen, nicht mehr gedeckt und verdient Konsequenzen.
    Gerade die fehlende Haftpflichtversicherung empfinde ich, den Mittmenschen, als sehr unfair gegenüber. Wie schon beschrieben wurde kann ein Hund schnell einen großen Schaden anrichten, auch wenn er noch so Verantwortungsbewußt gehalten wird.
    Da halte ich es für sehr angebracht, daß dort Konsequenzen folgen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir hatten heute ein ganz tolles Training.
    Schwerpunkt war eine Personendifferenzierung bei gleichzeitig außergewöhnlichen "Opferbildern".
    Wir haben 3 Trails gearbeitet, wobei die Trails an sich recht kurz und unspektakulär waren. Der Schwerpunkt lag dafür auf dem Ende.
    Till hat das ganz super gearbeitet und war dabei absolut souverän und in seinen Entscheidungen am Ende absolut sicher.
    Ich habe das mal in einem Video zusammengefasst.

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    LG

    Franziska mit Till

    Puh, das ist ja wirklich hefig.
    Ganz ehrlich, wenn da so gar keine Einsicht vorhanden ist würde ich den Vorfall melden.
    Es geht einfach nicht, daß jemand um die Probleme seines Hundes weiß und ihn nicht entsprechend sichert. Das ein Plastikstuhl keine Sicherung ist, sollte jedem klar sein.
    Das dein Vertrauen zur Oma mehr als nur erschüttert ist, kann ich verstehen. Ob du deinen Sohn noch einmal dort, ohne dich, hingibst kannst nur du entscheiden.

    LG

    Franziska mit Till