Beiträge von Maus1970

    Wieso immer wieder? Wenn man es immer wieder tun muss, dann macht man aber etwas falsch.Was sich Konsequenzen bringen? - Der Hund lernt, dass sein Handeln in einer Situation folgen hat. Ob positiv oder negativ.
    Reicht einmal Ärger? Ja, es kann einmal reichen.
    Ich denke bis er verstanden hat, dass sich nicht befolgen nicht lohnt, bzw. negative Konsequenzen hat.

    @Einstein51 Glaube du hast dich verlesen. :D Themis schrieb "hin und wieder"

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich hat Authentizität gegen über meinem Hund nichts mit. "Seine Launen am Hund auslassen" oder Gewalt zu tun.
    Wenn ich auf irgend jemanden sauer bin, dann ist mein authentisches Gefühl, daß ich sauer auf die Person bin... und nicht auf meine Hund. Warum sollte ich da also authentisch sein wenn ich "meine Launen" an meinem Hund auslasse? Das ergibt für mich keinen Sinn.
    Authentisch in Bezug auf meinen Hund bedeutet für mich Beispielsweise folgendes: Mein Hund möchte mit mir spielen und fordert mich dazu auf. Ich entscheide nach meinem eigenen Gefühl ( und Zeit ) ob ich darauf eingehen möchte oder nicht und diese Entscheidung steht dann. Mein Hund hat das von Anfang an immer akzeptiert ohne das ich das je geübt oder gestraft habe. Ich vermute deshalb, weil er gespürt hat, daß es das ist was ich jetzt möchte und das nicht zur Diskussion steht sondern Fakt ist.

    Ich finde es sehr wichtig bei der eigenen Reaktion auf ein Fehlverhalten des Hundes zwischen Dingen zu unterscheiden die noch ( zumindest in diesem Schwierigkeitsgrat ) trainiert werden müssen und Situationen in denen der Hund den Halter hinterfragt.
    Im ersten Fall muß halt noch trainiert werden, zu strafen hat keinen Sinn. Im zweiten Fall braucht der Hund eine adäquate Reaktion. Wie die am sinnvollsten aussieht ist, meiner Meinung nach, sehr vom jeweiligen Hund- Halter-Team abhängig.
    Bei uns ist eine ruhige, aber klare und konsequente Reaktion am Zielführendsten. Beim ignorierten Rückruf wäre es bei uns ein ruhiges Anleinen und anschließend einen kurzen Augenblick leinenführig laufen. Das macht ihm am effektivsten klar, daß ich die Regel ernst meine und Kommandos nicht optional gemeint sind.
    Allerdings sind diese Situationen wirklich sehr selten. Er hat, selbst in der Pubertät, kaum einmal hinterfragt.

    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns gibt es viele Parallelen zu @Lauretti.
    Das tragende Fundament bei uns ist im Grunde die Freude am gemeinsamen tun. Das ist es was bei uns alles trägt.
    Alle Kommandos wurden bei uns positiv aufgebaut und erlernt. Beim Aufbau haben wir uns am dem orientiert was uns Till angeboten hat. Getestet hat er eigentlich sehr wenig. Wenn dann doch mal habe ich das unerwünschte Verhalten ruhig unterbunden.
    Das hat bei ihm am Besten gewirkt. Die viel zitierte "klare Ansage" ist bei ihm absolut kontra produktiv. Darauf reagiert er mit Sturheit. Bei ihm geht es je ruhiger desto besser.

    LG

    Franziska mit Till

    Mache dir keine so großen Gedanken.
    Solange deine Hündin gesund und munter so wie aktiv ist, ist alles in Ordnung. Die Mengenangaben auf den Futtersäcken sind oftmals viel zu hoch. Die wenigsten Hunde brauchen das. Meiner bekommt auch wesentlich weniger als angegeben.
    Wie ist denn die Figur deiner Hündin. Ist sie extrem dünn, sieht man die Rippen? Wenn das nicht der Fall ist, ist meiner Meinung nach alles in Ordnung uns sie braucht einfach nicht mehr. Das sie seit der Läufigkeit schlechter frisst halte ich nicht für so außergewöhnlich. Das größte Wachstum ist ja nun auch abgeschlossen.

    LG

    Franziska mit Till

    Aber ich denke du nimmst dir diesen Druck nicht, in dem du deinen Hund mit anderen Vergleichst. Vielmehr befürchte ich, daß sich dieser, durch die Vergleiche eher noch steigert.
    Ich würde dir dazu raten, dir konkrete Kleinziele in einem realistischen Zeitraum zu stecken an denen du dann konzentriert und systematisch arbeitest und deren Erreichen du dann auch kontrollieren kannst. So nimmst du dir den Druck weil du immer wieder Erfolgserlebnisse hast und siehst wie du voran kommst. So kannst du vielleicht auch besser mit den Kommentaren deiner Umwelt umgehen.
    Außerdem sollte man sich immer vor Augen halten, daß jeder Hund einige Dinge vielleicht wesentlich schneller erlernt hat als ein Anderer, dafür aber bei anderen Dingen länger brauchte als sein Artgenosse.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich bin wirklich niemand der schnell nach Anzeige und Ordnungsamt schreit. Ganz im Gegenteil.
    Aber ich glaube, daß was du geschildert hast wäre eine Situation in der ich ernsthaft über eine Anzeige nachdenken würde. Da hört für mich das Verständnis aus.
    Du hast sie zwei Mal gebeten ihren Hund anzuleinen. Sie hat es nicht getan. Für mich absolut unverständlich. Dann beißen sich die Hunde und sie hat es nicht einmal nötig ihre Beine in die Hand zu nehmen um ihren Hund einzusammeln. Das geht, in meinen Augen, gar nicht.
    Der absolute Hammer ist, daß du ihr dein, durch Hundebiß verletztes, Bein und sie hält es nicht für Nötig sich zu entschuldigen und dir Hilfe anzubieten!!! Das zeugt, für mich, von mangelndem Verantwortungsbewußtsein.
    Von einer Anzeige würde ich mir erhoffen, daß die Halterin über ihr Verhalten einmal nachdenkt und eventuell Auflagen bekomm bevor noch jemand, ob Hund oder Mensch, ernsthalft verletzt wird.


    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns in der Hundeschule ist es auch ganz klar gewünscht. Die Hunde sollen lernen damit umzugehen und auch in Gegenwart einer läufigen Hündin zuverlässig zu arbeiten.
    Auch wenn ich es mir am Anfang nur schwer vorstellen konnte; es funktioniert. Die Rüden, auch die unkastrierten, haben erstaunlich schnell gelernt damit klar zu kommen.

    Allerdings waren Hündinnen in der Stehtagen vom Training ausgeschlossen. Zumindest war es so als wir damals mit Till den Basisgehorsam in der Junghundgruppe trainiert haben. Da wollte unsere Trainerin das Risiko eines "Unfalls" nicht eingehen. Das halte ich, zumindest für eine Junghundgruppe, für einen akzeptablen Kompromiss.
    Beim Mantrailing darf dürfen die Hündinnen jedoch immer kommen.

    LG

    Franziska mit Till