Beiträge von Maus1970

    Wir hatten heute ein ganz tolles Training. Till war sehr motiviert und hat sehr konzentriert gearbeitet.
    Im ersten Trail war seine Aufgabe eine Verleitperson, in unserem Fall Tills Herrchen, die sich nach etwa 3/4 des Trails besteckt hatte zu ignorieren und zur gesuchten Person weiter zu trailen. Dabei kam uns ein anderes, arbeitendes Team, unserer Gruppe entgegen, die dann meinen Mann als gesuchte Person finden sollten und zu vor an Tills Versteckperson vorbei trailen mußten.
    Er hat das super gemacht. Er ist ganz sauber am Abgang meines Mannes vorbei gegangen und auf seiner Trail geblieben.
    Beim zweiten Trail hat er alle Abgänge und Abbiegungen sehr schnell und sicher gefunden und am Hochsitz, auf der die gesuchte Person saß, sehr schnell und sicher angezeigt.

    Heute waren wirklich alle Hunde unserer Gruppe sehr gut drauf.

    LG

    Franziska mit Till

    Ja, Lehmanns Training fand ich auch sehr gut. Besonders weil es darauf abgezielt hat, daß eine Kooperation zwischen Hund und Mensch entsteht und das auf einem Gebiet für den ein Basset gemacht wurde. Was mir gut gefallen hat war, daß man auch eine Veränderung im Verhalten der Halterin sehen konnte. Auch sie schien Spaß an der Zusammenarbeit mit ihrem Hund bekommen zu haben. Da hätte ich es toll von Martin Rütter gefunden wenn er die Halterin noch ein wenig mehr in diese Richtung geführt hätte und zum Beispiel gemeinsam überlegt worden wäre was die Halterin in Zukunft im Alltag tun kann um an diese erreichte Kooperationsbereitschaft anzuknüpfen und ihren Hund dabei Art- und Rassegerecht auslasten zu können. Es gibt da in der Nasenarbeit so viele tolle Dinge die den Hund mit viel Spaß und Freude fordern und auslasten die man ohne großen Aufwand auf seinen Spaziergängen, im Haus oder Garten mit einem Hund machen kann. Ich glaube da bräuchte die Halterin nur ein wenig Anleitung und ein paar Anregungen.

    Zu Keno: Ich denke auch da hat Rütter mit dem gearbeitet was der Hund angeboten hat: Mit den Bällen. Das bewerfen war ja zu beginn nur dazu gedacht, daß der Hund mal einmal "klein Beigibt", weil er bisher noch nie Grenzen gesetzt bekommen hat. Wenn man einem Hund so lange keine Führung gibt, dann ist es vielleicht unerlässlich, daß es zunächst einmal doof für den Hund wird um überhaupt einmal zu ihm durchzudringen und einen Anfang zu finden.Beim zweiten Besuch war, wie ich finde, schon recht deutlich zu sehen, daß das ganze mehr und mehr in Richtung gezieltes Apportiertraining gesteuert wurde. Mal sehen wie es sich weiter entwickelt. Ich finde der Halter hat sich ebenfalls um 180° gedreht und anscheinend Spaß am Training entwickelt. Ich frage mich allerdings ob er das alleine geschafft hat, oder ob ihm da, zwischen den Rütter besuchen, von anderen DOGS-Trainern geholfen wurde. Aber wie dem auch sei. Zumindest finde ich die Entwicklung positiv.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde das Training beider Hunde extrem einseitig. Das muss doch total langweilig sein, zu immer denselben drei Futterschalen zu laufen und dann was daraus zu bekommen.
    Beim Labbi-Mix finde ich das aber noch schlimmer: einen Hund nur über Bällchen-Werfen auszulasten, ist einfach unangemessen. Da hätte ich den Futterbeutel tatsächlich besser gefunden. Kann man ja auch kombinieren: Ball, Futterbeutel, eventuell Fährtensuche..

    Ich weiß schon, warum ich mir den Rütter sonst nie anschaue.

    @fragments Ich glaube da hast du etwas Mißverstanden. Der Hund soll v o r dem eigentlichen Training ausgelastet werden, damit er dann erst überhaupt erst einmal aufnahmefähig für das eigentliche Training wird. Das soll nicht die generelle Auslastung sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Bis jetzt finde ich das Training ok, mal schauen wie es beim Labrador Mix weiter geht.

    Ja, das Training mit Lehmann finde ich es bisher auch sehr gut. Vor Allem weil er mit dem arbeitet was der Hund anbietet und wo er seine Stärken hat; beziehungsweise wo für er gezüchtet wurde. So kann sich auch gleichzeitig etwas entwickeln was die Beiden auch nach dem Training mit Martin Rütter gemeinsam tun, und an dem sie Spaß haben können. Ich kann mir nämlich sehr gut Vorstellen, daß der Hund auch aus Unterforderung alles Freßbare sucht.

    LG

    Franziska mit Till