Beiträge von Maus1970

    Ach, ne ist ja irre. :D

    Wir kommen auch aus Brenem. :D Till ist 4 Jahre alt.
    Wenn du auf den Link hier ganz unten in der Signatur dieser Antwort klickst kommst du auf unseren Fotothread. Wenn du magst kannst du da ein wenig über uns erfahren.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Milow88!

    Schön hier noch einen Beaglehalter zu treffen. :bindafür:
    Zu deiner Frage: Es wird höchst wahrscheinlich so bleiben. Das hängt damit zusammen wie die Welpen beim Züchter aufgewachsen sind. Wenn Mutterhündin und die Welpen Beispielsweise beim Züchter die Gelegenheit haben von ihrer Wurfkiste aus selbständig in den Garten zu gelangen, kann es sehr gut sein, daß die Mutterhündin ihren Welpen die Stubenreinheit bereits beigebracht hat. So war es zum Beispiel bei unserem Beaglewelpen.

    Magst du mal schreiben wo dein Beagle herkommt? Aus welchem Kennel er stammt?

    LG

    Franziska mit Till

    Wie ich Till erzogen habe, dazu habe ich ja schon bereits etwas geschrieben. Alle Kommandos wurden positiv aufgebaut. Das der Hund einen Fehler macht wurde so weit es eben geht vermieden in dem ich die Anforderungen seinem Ausbildungsstand angepasst habe. Wenn doch einmal eine Korrektur notwendig war ging sie ruhig mit einem positiv aufgebautem "Nein" und einem Verhindern des ungewünschten Verhaltens von statten.
    Das ist unser Weg und für uns genau richtig und passend. Ich weiß aber auch, daß es bei anderen Teams ganz anders aussehen kann.

    Was mir auffällt, und was ich ein wenig Schade finde ist die Tatsache, daß der Umgang mit dem Hund immer mehr verkopft wird und dabei ein sinnvolles Maß an Bauchgefühl leider auf der Strecke bleibt. Denn ich denke oftmals sagt uns unser Gefühl recht genau was richtig ist. Was nicht heißt, daß ich es nicht toll und auch wichtig finde sich über das Thema Hundeerziehung/Verhalten/Körpersprache ausgiebig zu informieren.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo @'Angilucky2201!

    Ich mache mit Till auch Spiele zur Geruchsidentifizierung.
    Ich glaube du hast dir etwas in dieser Richtung vorgestellt, oder?

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    Ich bin so vorgegangen, daß ich ihm zunächst die gewünschte Anzeige und das dazugehörige Kommando beigebracht habe. Bei uns ist es Touch. ( Platz mit ablegen der Schnauze auf dem Boden) Dafür habe ich das Leckerli zunächst vor seinen Augen unter das Hütchen versteckt. Dann habe ich ihn dazu animiert sich das Leckerli zu holen. Damit er es nicht einfach umschmeißt habe ich es festgehalten. Er hat dann versucht an das Hütchen heranzukommen. Da es klein ist und auf dem Boden lag kam er sehr schnell auf die Idee sich hinzulegen. Sobald er die Schnauze dann einmal zufällig auf dem Boden lag kam sein Belohnungswort und anschließend ein Leckerli. Das habe ich dann ein paar Mal wiederholt. Er kam dann sehr schnell auf die Idee dieses erwünschte Verhalten sofort zu zeigen. Als er soweit war habe ich das Kommando dazu eingeführt. Das haben wir einige Male geübt.
    Als er das konnte bin ich angefangen und habe das Leckerli, vor seinen Augen, unter ein Hütchen versteckt und ein Leeres daneben gestellt. Zu Beginn so, daß das Richtige Hütchen näher zu ihm stand. Da er genau wußte wo das Leckerli war und es natürlich schnell fressen wollte, hat er immer das Richtige angezeigt. Dann habe ich das Lecker versteckt, ohne daß er es gesehen hat. Jetzt mußte er seine Nase einsetzen. Lag er einmal falsch habe ich "Nein" gesagt und ihn noch einmal zurück geschickt und neu gestartet. so hat er schnell begriffen, daß er nicht raten, sondern nachdenken soll. :D

    Dann bin ich einen Schritt weiter gegangen und habe mit ihm geübt verschiedene Dinge unter den Hütchen zu unterscheiden.
    Wie ich das gemacht habe, habe ich in diesem Video erklärt. Vielleicht hast du Lust es dir anzusehen.

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    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und wünsch euch viel Spaß bei der gemeinsamen Arbeit.

    LG

    Franziska mit Till

    @Teckeljung
    Beim lesen habe ich gedacht du beschreibst doch den Till. :D
    Bei uns ist das sehr ähnlich.
    Er ist ebenfalls ein sehr selbständiger Arbeiter und kommuniziert in ganz feinen Nuancen mit mir. Mittlerweile erkenne ich recht zuverlässig wenn er sich mal an einer Kreuzung oder Abbiegung noch unsicher ist; oder ob er genau weiß wo die Trail lang führt. Interessant ist es zu sehen wie er sich da im Laufe der Zeit entwickelt hat. Zu Beginn war er in solchen Situationen, in denen er nicht sofort erkennen konnte wo es lang geht etwas verunsichert. Mittlerweile kann er sich da problemlos selbst helfen und checkt selbständig souverän die möglichen Richtungen noch einmal ab bis er sich sicher ist oder die Trail wieder gefunden hat.
    Was zu Beginn für mich schwierig zu erkennen war, waren Situationen in denen ihm intensive Wildgerüche in die Nase kamen. Was auch sonst beim Beagle. :lachtot:
    Aber auch das erkenne ich nun recht zuverlässig. Zu dem kann er sie mittlerweile wirklich gut ausblenden. Sehr häufig scheint er sie überhaupt nicht wahrzunehmen. An anderen Tagen merke ich, daß er sie zwar wahrnimmt aber dennoch voll im Arbeitsmodus und auf seine Aufgabe konzentriert ist.
    Motivation ist bei uns überhaupt kein Thema. Ich habe den Eindruck für Till ist die Suche selbstbelohnend und das Futter am Ende nur das I-Tüpfelchen. Bei ihm ist auch eher der Punkt ihn nicht zu übermotivieren um ihm die Konzentration nicht unnötig zu erschweren

    LG

    Franziska mit Till

    @naijra
    Vielen Dank! Nein, liegende Versteckpersonen hatten wir da zum ersten Mal.

    @MayaMütze
    Ich habe ihn bei den Abgängen nicht unterstützt. Er hat ohne Hilfe gefunden.
    Wir trainieren so, daß die Hunde die Trail selbständig arbeiten. Eine generelle Unterstützung gibt es da nicht. ( Im Einsatz könnte man einem Hund ja auch nicht Helfen, da man den richtigen Weg ja gar nicht kennt. ) Deshalb kennen wir, als Hundeführer, den Verlauf der Trail auch nicht.
    Normaler Wiese ist es auch nicht notwendig ihm zu helfen. Sollte ein Hund auf einer Trail einmal Probleme haben unterstützen wir ihn dahin gehend, daß wir ihn über die Stelle, an der erunsicher ist, wie zB. eine Kreuzung, noch einmal im Bogen hinüber führen. Um ihm so die Gelegenheit geben sie noch einmal in Ruhe abzusuchen und die Trail zu finden. Dabei achten wir darauf ihn nicht durch unsere Körpersprache zu beeinflussen und uns so zu stellen, daß wir ihm alle Wege offen lassen. Gegebenen Falls gibt es noch einmal die Geruchsprobe zur Unterstützung.
    Ansonsten beobachten wir unsere Hunde um zu schauen ob sie konzentriert sind, ob sie sich ihre Sache sicher sind usw.

    LG

    Franziska mit Till