Beiträge von Maus1970

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß man als Fremder erkennen kann wie der Hund erzogen wurde. Es sei denn es wurden extreme Methoden, die schon mahezu Tierschutzrelevant sind.
    Schade finde ich allerdings, daß das Erziehen mit Leckerlis bei vielen, die einen anderen Weg gehen etwas verächtlich mit "mit Leckerlis vollstopfen" gleichgesetzt wird.
    Werden Leckerlis gezielt als Belohnung, Motivation beim Training eingesetzt dann hat das wirklich absolut gar nichts mit "vollstopfen" zu tun. Sondern es ist zielgerichtete Belohnung durch Futter.
    Ja, mein Hund wurde mittels Belohnung durch Leckerli erzogen? Ja, ich habe auf unseren Spaziergängen Leckerlis dabei, die aber nur direkt im Maul meines Hundes landen. :D
    Warum? Weil es, meiner Meinung nach, gelinde gesagt dämlich wäre bei einer so futter- und arbeitsbegeisterten Rasse wie dem Beagle dieses nicht auszunutzen und damit zu arbeiten. Till verdient sich jeden Tag sein Futter durch Gehorsam und durch "Arbeit" (Dummy, Geruchsunterscheidung, Mantrailing) und er wirkt sehr ausgeglichen und zufrieden dabei. Genau so wie Hunde die ohne Futterbelohnung gelernt haben, daß sie darauf vertrauen dürfen regelmäßig gefüttert zu werden, hat er gelernt, daß er täglich die Gelegenheit bekommt sich seine Nahrung zu erarbeiten, ohne dabei überfordert zu werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Das w#re für mich vollkommen in Ordnung. Vielleicht könnten alle die sich treffen wollen am Montag um 12:00 Uhr hier noch einmal online gehen und wir sprechen uns in diesem Thread dann kurz ab, ob wir uns treffen wollen oder nicht. Für mich, aus Bremen, ist es ansonsten ziemlich schwer abzuschätzen ob ein Treffen Sinn macht oder nicht, da das Wetter in Schortens durchaus ganz anders sein kann als hier bei uns. Von daher wäre es gut wenn und diejenigen die am dichtesten bei wohnen kurz bescheid geben wie es wettertechnisch gerade aussieht.
    Was haltet ihr von der Idee?

    LG

    Franziska mit Till

    @Angel21
    Ich habe einen absoluten Vollblutjäger und auch ohne Strafen läuft er, in Gebieten in denen er nicht durch Straßenverkehr gefährdet ist, seit je her frei. Er zog bei uns ein als er 8 Wochen alt war. Zunächst blieb er auf Grund des Folgetriebs bei uns. Während dieser Zeit haben wir den Rückruf aufgebaut, so daß der Folgetrieb bei ihm nahtlos in den Gehorsam überging. Bis er mit 5-6 Monaten anfing den Jagdtrieb in sich zu entdecken waren Rückruf, Bindung, Grundgehorsam und Regeln beim Spazierengehen so weit aufgebaut, daß ich ihn sicher kontrollieren konnte. Da war nichts mit jahrelangem Training an der Leine.

    LG

    Franziska mit Till

    Dann möchte ich den Till hier auch einmal zeigen:

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    Unser Alltag?

    Freilauf:

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    Toben:


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    Apportieren:


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    und Arbeiten:


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    LG

    Franziska mit Till

    Hallo ihr Lieben!
    Hier ist genau der richtige Thread für uns. :bindafür: :dafuer:
    Zu uns gehört unser 4 jähriger Beaglerüde Till.
    Zu Hause ist er sehr ruhig und verschmust, lässt sich allerdings sehr gerne zum Spielen und Toben animieren. :D
    Ansonsten ist Till ein sehr freundlicher, aktiver, arbeitswilliger und bewegungsfreudiger Hund. Er ist für alles offen und für jeden Spaß zu haben. Dabei lässt er sich durch kaum etwas aus der Ruhe bringen. :D
    Uns ist es wichtig, daß Till, obwohl wir ihn nicht jagdlich führen, das sein darf was er ist: Ein Arbeiter, Jäger und Nasenspezialist. Deshalb bieten wir ihn verschiedene Dinge an dem nachzugehen.

    - Zu aller erst wäre da das Mantrailing, seine absolute Leidenschaft.
    - Such- und Nasenspiele/aufgaben jeglicher Art
    - Apportieren
    - Fahrradfahren zu körperlichen Auslastung
    (Wenn Interesse besteht kann ich gerne ein paar Videos einstellen)

    Meinem Empfinden nach haben wir für uns einen guten Weg gefunden und Till macht einen glücklichen und zufriedenen Eindruck. Allerdings macht er es uns auch sehr leicht. Seine Freude an der Arbeit ist einfach ansteckend. :D und er sehr kooperationsbereit.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich Hunde sehr gut dem Anpassen können, was gerade von ihnen gefordert wird. Im Alltag habe ich schon darauf geachtet, daß er im Freilauf einen bestimmten Radius selbständig einhält, daß er darauf achtet was ich tue, wo ich lang gehe usw. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, daß es Till deshalb schwer fiel beim Mantrailing die Initiative zu übernehmen. Allerdings habe ich die Alltagsdinge auch nicht über Hemmung, sondern über positive Verstärkung aufgebaut.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich kann gut verstehen, daß sich eine Züchterin Gedanken macht wenn sich jemand, der Vollzeit berufstätig ist, für einen ihrer Welpen interessiert; und kann sehr gut nachvollziehen, daß sie, an dieser Stelle, genau nachfragt. ( Wie z.B.: Wie lange muß der Welpe täglich allein bleiben und nach welcher Eingewöhnungszeit? Wie kann der Zweithund, trotz Berufstätigkeit und Ersthund, hinreichend ausgelastet werden und ausreichend Zuwendung erhalten? )
    Eine pauschale Absage hingegen kann ich jedoch nicht verstehen.

    LG

    Franziska mit Till