Ah Autsch!
Ich habs von selbst heraus gefunden. Wir reden vom Sigmund Freud.
LG
Franziska mit Till
Ah Autsch!
Ich habs von selbst heraus gefunden. Wir reden vom Sigmund Freud.
LG
Franziska mit Till
Wie meinst du das? Meinst du das man sich nicht über den Gehorsam freuen soll?
Ich bin auch der Meinung, daß vieles zu "verkopft" wird und eine gesunde Portion Bauchgefühl absolut sinnvoll wäre.
LG
Franziska mit Till
Bei uns ist es so, daß Till gerne Kontakt zu anderen Hunden haben darf. Mir ist es allerdings wichtig, daß er nicht einfach durchstartet sondern wir uns gemeinsam dem anderen Hund nähern. Ich finde es nicht in Ordnung wenn mein Hund auf 500 Meter Entfernung einen anderen Hund sieht und dann nicht mehr zu kontrollieren ist. Letztendlich kann auch mal eine Straße zwischen ihm und dem andern Hund sein... Oder der anderen Halter keinen Kontakt wünschen. Deshalb habe ich ihn immer zurückgerufen wenn er bei Fremdhundsichtung durchstarten wollte. Er kam dann zurück, wurde belohnt und es ging weiter. Wollte er erneut durchstarten, ging das gleich Spiel noch einmal von vorne los.
bis wir in akzeptabler Nähe war. Zwischenzeitlich habe ich mit dem anderen Halter kurz abgesprochen ob Kontakt in Ordnung ist. ( Das war häufiger nötig, da die anderen Hundehalter oftmals dachten ich würde keinen Kontakt wollen, weil ich zurückgerufen habe. Aber das ließ sich mit ein paar Worten klären. War Kontakt in Ordnung, was in 98% der Fälle so war, durfte er Spielen und Toben. Heute ist es so, daß ich gar nichts mehr sagen muß und er trotzdem in meiner Nähe bleibt und erst Kontakt aufnimmt wenn wir in akzeptabler Nähe sind.
Mit einem Hund der noch nicht so gut abrufbar ist würde ich es an der langen Leine üben. Also gezielt in Hundereiche Gebiete gehen. Bei Hundesichtung den Hund abrufen. Gehorcht er aufs erste Wort, dann wird er belohnt und anschließend kommt die Leine ab und er darf zum anderen Hund. Haben die Hunde zusammen gespielt käme die Leine wieder an den Hund um bei der nächsten Hundebegegnung eine Zugriffsmöglichkeit auf den Hund zu haben.
Wenn er nicht sofort hört wird der Rückruf mit Leine durchgesetzt. Ganz zu beginn käme bei mir die Leine dann trotzdem ab, auch wenn er nicht sofort gehört hat, damit der Hund überhaupt die Chance hat die Verknüpfung; Hundesichtung = Rückruf = bei erfolgtem Rückruf = Leine ab und Hundekontakt. Sobald ich mir ganz sicher bin, daß der Hund das fest verknüpft hat würde ich den Schwierigkeitsgrad steigern und er gäbe nur dann Hundekontakt wenn der Rückruf sofort befolgt worden wäre. Beim nächsten Hund bekäme er dann eine neue Chance.
So begreifen die Hunde in aller Regel schnell was man von ihnen möchte.
LG
Franziska mit Till
Ah, ok. Dann sieht das für mich auch schon anders aus. Wenn du nur allerhöchstens 6 Stunden außer Haus bist, würde eine Gassigänger der sich sich so eine halbe Stunde bis Stunde um den Hund kümmert durchaus reichen.
Ach, was mir noch einfällt: Einen Gassigänger müßte man vermutlich seinen Haustürschlüssel anvertrauen.
LG
Franziska mit Till
@Leinenträger
Aber es hat doch niemand geschrieben, daß sein Hund nie Kontakte haben soll. Den Haltern geht es doch darum, den Hund auch in solchen Situationen sicher kontrollieren zu können. Das ist doch der Hintergrund der Frage. Ich glaube niemand möchte seinen Hund sämtliche Kontakte verbieten; doch man möchte sie steuern können.
Meinen Hund kann ich auch überall dort problemlos ableinen wo er nicht durch Straßenverkehr gefährdet ist und er ist sehr zuverlässig abrufbar. Er hat mit Sicherheit seine Freiheiten zum schnüffeln, spielen und toben. Allerdings gilt ein Kommando bei uns immer, zu jeder Zeit, unverzüglich und in jeder Situation. Ansonsten wäre es für mich wertlos. Denn w e n n ich meinem Hund ein Kommando gebe dann hat das seinen Grund und dann muß ich mich darauf verlassen können, daß er hört. Ansonsten würde ich es ihm nämlich nicht geben.
Ich denke es wäre für einen Hund ansonsten auch schwer zu unterscheiden was ich nun verbindlich meine und was nicht. Es sei denn du meinst bestimmte Kommandos die immer sofort befolgt werden müssen und andere bei denen du es weniger eng siehst. Das kann ein Hund sicherlich unterscheiden.
Was ich damit sagen möchte ist, daß hinter dem Gedanken dem Hund Hundebegegnungen auch mal verbieten und davon wegrufen zu können nicht der Wunsch steckt den Hund zu versklaven und alle seine Bedürfnisse zu mißachten und ihm jegliche Freiheiten zu nehmen, sondern lediglich sie zu steuern, so daß die Sicherheit gewahrt bleibt.
Ich weiß zwar nicht wie du auf Leckerlies kommst, aber ja ich nutze sie und das aus guten Grund. Es wäre in meinen Augen, gelinde gesagt, nicht besonders klug, bei einem so fressbegeisterten Hund wie einem Beagle diese super Möglichkeit der Bestätigung aus der Hand zu geben.
Warum auch. ![]()
LG
Franziska mit Till
Hallo PollyNixe!
Wie lange wirst du denn voraussichtlich täglich arbeiten? Denn für mich würde die Entscheidung nicht unwesentlich von der Zeit abhängig sein, die der Hund alleine sein müßte.
Wenn du Vollzeit arbeitest und dein Hund dadurch etwa 8 Stunden täglich, und das 5 Tage die Woche, alleine sein würde fände ich eine ganztägige Betreuung, besonders für einen jungen Hund angebracht. Mir wäre ansonsten die Zeit die der Hund alleine wäre zu lang. Außerdem würde ich persönlich das Spazierengehen als gemeinsames Highlight des Tages mit dem Hund gemeinsam genießen wollen. Von daher wäre ich gar nicht mal auf eine Betreuung aus die mit den Hunden spazieren geht.
Natürlich muß man da genau schauen, daß man eine geeignete Betreuung findet, da die Zeit die der Hund dort verbringt ihn durchaus prägen wird. Auch wenn man dort nicht trainiert. Aber das wäre bei einem Gassigänger genau so. Wenn auch, zugegebener Maßen, nicht so extrem. Für mich wäre aber die Zeit des Alleinbleibens entscheidend.
LG
Franziska mit Till
@Leinenträger
Ich denke im Zusammenleben zwischen Hund und Mensch ist es wichtig, daß man beiden Seiten gerecht wird. Sowohl dem Hund als auch dem Menschen. Dafür muß auch jeder Mal zurück stecken.
Ich weiß sehr gut, daß mein Hund regelmäßige Sozialkontakte braucht und genießt. Deshalb ermögliche ich sie ihm. Er hat täglichen Freilauf währenddessen wir vielen Hunden begegnet zu denen er Kontakt aufnehmen kann. Was er dann auch tut. Mal heißt das eine gro0ße Toberunde, mal gemeinsames schnüffeln und manchmal ist es auch nur ein kurzes "Hallo" Er trifft immer mal wieder neue Hunde, trifft aber auch regelmäßig die selben Hunde, so daß engere Kontakte entstehen. Ich komme seinem Grundbedürfnis also nach.
Auf der anderen Seite gibt es Orte und Zeiten an denen Freilauf und Hundekontakte einfach nicht passen. Wenn zum Beispiel wichtige Termine anstehen, oder man sich gerade im verkehrsreichen Raum bewegt. Da finde ich es legitim meinen Hund dahingehend zu trainieren, daß er das dann akzeptiert und sich adäquat verhält. Das hat nichts mit nicht hinreichend Zeit für den Hund zu haben zu tun. Genau so ist es, in meinen Augen, einfach nicht angesagt, seinen Hund einfach zu fremden Hunden durchstarten zu lassen.
Was ich gut finde ist dein Gedanke den Hund mit Hundekontakten zu belohnen. Das habe ich auch getan und es hat sehr gut funktioniert. Wenn ich mit meinem Hund einen anderen Hund begegnet bin und er wollte losrennen, kam der Rückruf, dafür wurde er belohnt, ich habe ihn in meiner Nähe gehalten und sobald wir in akzeptabler Nähe waren, kam nach Absprache mit dem andern Halter die Freigabe und es durfte Kontakt aufgenommen werden.
Und deine Ausssage: "Ich kann meinen Hund immer und über ableinen, weil er gut hört" offen gestanden für Selbstüberschätzung. Auch ein guter hörender Hund ist ohne Leine an einer befahrenen Straße gefährdet. Besonders wenn andere Hunde und spielen "ins Spiel" kommen.
LG
Franziska mit Till
Wir hatten bisher schon mit einige solcher Hunde in unserer Gruppe. Bei keinem war es ein Problem. Beim Arbeiten hatten sie alle keine Probleme mit den Menschen. Allerdings haben wir Menschen uns so Verhalten, daß wir es den Hunden möglichst einfach gemacht und sie nicht bedrängt haben.
Zum Beispiel: Während Till, nach dem er die Versteckperson angezeigt und seine Belohnung erhalten hat sich doch durchaus noch einmal gerne von der Versteckperson durchknuddeln lässt
, haben wir bei Hunden die Probleme mit Menschen haben darauf geachtet ihnen sofort nach dem Ende wieder den notwendigen Freiraum zu geben.
Bei allen Hunden die ich kenne, hat sich die Problematik durch das Training extrem gebessert; oder sogar nahezu komplett erledigt.
LG
Franziska mit Till
@Brizo
Ich stimme dir in weiten Teilen zu. Allerdings kenne ich durchaus viele Hunde die im Umgang mit Fremdhundkontakten, in aller Regel, in der Tat keinerlei Hilfestellung benötigen, sondern sehr gut alleine damit klar kommen.
LG
Franziska mit Till