Beiträge von Maus1970

    Heute hatte wir wieder Training.
    Das Video zeigt unseren zweiten Trail heute. Leider muß ich den Winkel meiner Aktionkamara mal wieder neu einstellen. Aber ich hoffe das Anschauen macht euch trotzdem Spaß.

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    LG

    Franziska mit Till

    @Aoleon
    Woher weißt du welche Regeln in der Firma von Marcy gelten und wie sie als Chefin ihre Mitarbeiter führt? Wie möchtest du beurteilen ob sich nicht auch etwas gegen unangemessen häufige oder lange Pausen sagt; aber trotzdem im Sinne der Gesundheit, Produktivität und des Betriebsklimas sinnvolle und angemessene Pausen durchaus zulässt und unterstützt und dabei ein gutes Gespür für die Situation hat? Zu sagen: "Ich erwarte, daß meine Mitarbeiter während der Arbeitszeit für den Betrieb arbeiten"
    Bedeutete für mich nicht, daß man automatisch jegliche, sinnvolle Pausen etc. verweigert. So habe ich Marcys Text nicht verstanden.
    Es gibt doch nicht nur schwarz oder weiß.

    LG

    Franziska mit Till

    @Aoleon
    Daraus, daß Marcy als Chefin keinen Hund am Arbeitsplatz erlauben würde, da es ihr zu viel Unruhe bringen würde, gleich schlußzufolgern, daß sie auch ansonsten jeden nur annähernd privaten, Kontakt verbieten würde; halte ich für etwas übertrieben und für nicht ganz fair. Einen Hund mit an den Arbeitsplatz nehmen zu dürfen ist, in meinen Augen, noch einmal etwas Anderes.
    Ich denke wie kompliziert oder auch unkompliziert ein interner Arbeitsplatzwechsel nun in der Firmer der Themenstarterin ist können wir nicht beurteilen. In manchen Firmen geht so etwas problemlos, in anderen halt nicht. Von daher können wir diesen Punkt nicht einschätzen.
    Es mag durchaus sein, daß dem Chef das Ganze durchaus gelegen kommt. Für die Themenstarterin ist das wirklich übel. Aber irgendwo auch nicht ganz unverständlich wenn man bedenkt, daß der Chef damals spontan seine Zustimmung gegeben hat.

    Ich finde es teilweise schon etwas befremdlich, daß eine Reihe von Hundehaltern schon von einem Chef erwarten, daß er gefälligst dem Hund auf der Arbeit zuzustimmen und dem Arbeitgeber zu ermöglichen hat und ihm ansonsten unterstellt wird er lässt nicht ein privates Wort zu.
    Arbeitszeit ist nun einmal Arbeitszeit und keine Zeit für Hobbys.

    LG

    Franziska mit Till

    In meinen Augen sind die 1,5 Jahre die der Welpe in der Familie wäre bevor das Baby kommt gar nicht einmal das Problem. Bei einem gut sozialisierten und gut aufgewachsenen Welpen, so denke ich, dürfte die Zeit durchaus reichen um den Grundgehorsam auf recht zuverlässige Beine zu stellen. Bis das Baby richtig aktiv wird wäre der Hund dann 2 Jahre alt und noch einmal ein Stück weiter und reifer. Das würde, meines Erachtens, durchaus passen. Mein erster Hund war ein Golden Retriever. Bis zu seinem 2 Geburtstag meine heiß geliebt Katastrophe auf vier Beinen. :D Ab 2 dann der beste Hund den man sich vorstellen kann. Wenn man sich dann noch im Vorfeld genau überlegt was in Hinblick auf das Baby besonders wichtig ist und das von Anfang an besonders Konsequent trainiert könnte das durchaus gut passen.
    Das Problem und der Grund aus dem ich von einem Welpen zum jetzigen Zeitpunkt absehen würde sehe ich in der fehlenden Zeit während der Assistenzarztzeit am Krankenhaus. Auch wenn einer ausschließlich Teilzeit arbeitet ist das mit Baby bzw. mit Kleinkind schon eine sehr große Herausforderung und wird sehr viel an Organisation erfordern. Ein Partner in Vollzeit und Schichtdienst arbeitend, der andere immerhin noch in Teilzeit dazu noch in der Ausbildung. Nebenher Haushalt und natürlich das Kind. Das ist schon ein wahnsinniges Pensum. Zumal der Schichtdienst sehr belastend ist und noch einmal ein Plus an Organisation.
    Natürlich ist alles schaffbar. Nur sollte man sich genau überlegen ob man die Belastungen wirklich auf sich nehmen will.

    LG

    Franziska mit Till

    Was mir aus deinem Text, für mich aber für eine Einschätzung entscheidend wäre, noch nicht ganz klar wird ist die berufliche Situation deiner Frau. Du Studierst jetzt noch etwa 1,5 Jahre. Dann beginnt für dich, im Sommer 2017 wenn ich richtig gerechnet habe, die Assistenzarztzeit von 3-5 Jahren am Krankenhaus. Euer Kind wäre dann 1 Jahr alt und der Hund etwa 1,5. Als Assistenzarzt arbeitest du sicherlich Vollzeit, oder? Wie und wie lange wird deine Frau während dieser Zeit deine Frau arbeiten? Wird sie die ganze Zeit Teilzeit arbeiten? Hat sie in ihrem Beruf feste, gut planbare Arbeitszeiten?

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe die zweite Option gewählt. Für mich ist es genau so wie ich es mir erträumt habe.
    Zum einen, denke ich, habe ich mit meinen Hunden, wahnsinniges Glück gehabt, wofür ich sehr, sehr dankbar bin; zum Anderen hängt das wohl auch mit der eigenen Erwartungshaltung zusammen. Je realistischer man im Vorfeld an das Thema herangeht, desto größer ist die Chance nicht enttäuscht zu werden.
    Ich denke besonders bei Till war das bei mir ein Faktor. Von allen Seiten wurde mir erzählt wie schwierig Beagle sein sollen und wie wenig Interesse an Kooperation sie haben.
    Ich bin dann mit er Erwartungshaltung heran gegangen, daß ich bei Till sehr viel Arbeit und Konsequenz in die Erziehung und die Auslastung stecken muß. Dazu war ich bereit und auf die Auslastung hatte/habe ich richtig Lust.
    Gezeigt hat sich dann, daß Till sehr schnell eine große Freude an der Zusammenarbeit mit mir entwickelt hat, so daß das Training mit ihm unheimlich viel Spaß macht und für damit weit entfernt von Arbeit oder lästiger Pflicht ist. Von daher wurden meine Erwartungen übertroffen. Außerdem hatte ich vor Till bereits einen Hund, so daß ich bei ihm schon, aus eigener Erfahrung, sehr genau wußte was Hundehaltung bedeutet.

    LG

    Franziska mit Till

    So schwierig es für die Themenstarterin auch ist, kann ich den Chef doch verstehen.
    Der Chef wird von einer Mitarbeiterin, der Themenstarterin, gefragt ob sie ihren Hund mit ins Büro nehmen darf, den sie als Notfall von ihrer verstorbenen Tante übernommen hat. Der Chef ist so nett und willigt probeweise ein, stimmt sogar einem innerbetrieblichen Personalwechsel zu und nimmt dabei in kauf selbst eine neue Sekretärin einarbeiten zu müssen. Das finde ich schon sehr kulant.
    Jetzt gibt es erneut Schwierigkeiten mit der Situation "Hund im Büro". Um diese in den Griff zu bekommen wären weitere Personalumstrukturierungen notwendig. Das ein Chef dann irgendwann an einen Punkt kommt an dem er sagt: "Ok, jetzt ist es aber auch genug." und sein Veto einlegt halte ich durchaus für legitim. Die kurze Frist ist für die Themenstarterin natürlich sehr problematisch. Allerdings nachzuvollziehen wenn man bedenkt, daß es um die Gesundheit einer anderen Mitarbeiterin geht. Diesbezüglich finde ich den Gedanken von Yane sehr wichtig, daß Tierhaare eben nicht nur im Büro der Themenstarterin bleiben, sondern zwangsläufig auch in gemeinsam von allen genutzten Räumen gelangen würden. Was je nach schwere der Allergie zu Problemen bei der allergischen Mitarbeiterin führen könnte.
    Das sich die Themenstarterin selbst aktiv geworden ist und bei Kollegen schon einmal vorgefühlt hat, ob für diese ein Wechsel überhaupt in Ordnung wäre, finde ich gar nicht verkehrt. So kann sie dem Chef wenigstens einen konkreten Vorschlag machen.
    Zu dem können wir nicht wissen wie aufwendig ein Arbeitsplatzwechsel wirklich wäre. (Irgendjemand schrieb, daß es bei eine Sekretärin kein Problem sein dürfe. Ich weiß nicht woher man das wissen möchte, wenn man nicht in der entsprechenden Firma arbeitet.)
    Man darf ja auch nicht vergessen, daß es bei der Einstellung das Thema "Hund" noch gar nicht gab.
    Liebe Themenstarterin, im Grunde sehe ich nur 4 Möglichkeiten für dich.
    1. Du schaust dich nach alternativen Betreuungsmöglichkeiten um, und organisierst eine alternative Betreuung für deinen Hund.
    2. Du veränderst etwas an deiner beruflichen Situation und wechselst den Arbeitsplatz oder reduzierst Stunden.
    3. Du nutzt den Monat in dem du den Hund bei deiner Freundin untergebracht hast um ein gutes, neues zu Hause für ihn zu finden; und betrachtest dich als eine
    Übergangspflegestelle für den Hund.
    4. Du trainierst noch einmal das Alleinsein. Wobei du schauen must was da möglich ist und ob die Zeit reicht bzw. du nicht einfach zu lange abwesend bist.

    LG

    Franziska mit Till

    Solange eine Hündin nicht läufig ist verhält sich Till ihr gegenüber nicht wirklich anders als gegenüber einem Rüden. Es wird Kontakt aufgenommen und dann miteinander interagiert. Wie das genau aussieht ist, genau wie bei einem Rüden, oftmals sehr unterschiedlich. Vom wilden aufeinander zu stürmen und sofortigem Einstieg ins Jagdspiel über eine langsame Annäherung und gegenseitigem abchecken bis hin zum respektvollen aneinander vorbeigehen kann da alles dabei sein. Auch die gemeinsame Interaktion kann sehr unterschiedlich sein. Mit manchen Hunden spielt er gerne Jagdspiele, mit Anderen Körperbetonte Rangelspiele und mit noch wieder Anderen geht er gemeinsam in aller Ruhe und trauter Zweisamkeit die Welt per Nase erkunden. :D Aber auch da zeigt er gegenüber Hündinnen und Rüden das gleiche Verhalten.
    Manchmal riecht eine Hündin sehr attraktiv für ihn obwohl sie nicht läufig ist. Da kann er, wenn ich Pech habe, schon mal etwas penetranter werden. Aber auch da kriegt er sich nach einer Weile wieder ein.
    Bei läufigen Hündinnen muß ich eingreifen. Allerdings gilt da aus den Augen, oder in seinem Falle wohl eher aus der Nase :D , aus dem Sinn. Sobald er aus der Situation heraus ist, ist er wieder vollkommen ruhig.

    LG

    Franziska mit Till