Beiträge von Maus1970

    In meinen Augen sind die 1,5 Jahre die der Welpe in der Familie wäre bevor das Baby kommt gar nicht einmal das Problem. Bei einem gut sozialisierten und gut aufgewachsenen Welpen, so denke ich, dürfte die Zeit durchaus reichen um den Grundgehorsam auf recht zuverlässige Beine zu stellen. Bis das Baby richtig aktiv wird wäre der Hund dann 2 Jahre alt und noch einmal ein Stück weiter und reifer. Das würde, meines Erachtens, durchaus passen. Mein erster Hund war ein Golden Retriever. Bis zu seinem 2 Geburtstag meine heiß geliebt Katastrophe auf vier Beinen. :D Ab 2 dann der beste Hund den man sich vorstellen kann. Wenn man sich dann noch im Vorfeld genau überlegt was in Hinblick auf das Baby besonders wichtig ist und das von Anfang an besonders Konsequent trainiert könnte das durchaus gut passen.
    Das Problem und der Grund aus dem ich von einem Welpen zum jetzigen Zeitpunkt absehen würde sehe ich in der fehlenden Zeit während der Assistenzarztzeit am Krankenhaus. Auch wenn einer ausschließlich Teilzeit arbeitet ist das mit Baby bzw. mit Kleinkind schon eine sehr große Herausforderung und wird sehr viel an Organisation erfordern. Ein Partner in Vollzeit und Schichtdienst arbeitend, der andere immerhin noch in Teilzeit dazu noch in der Ausbildung. Nebenher Haushalt und natürlich das Kind. Das ist schon ein wahnsinniges Pensum. Zumal der Schichtdienst sehr belastend ist und noch einmal ein Plus an Organisation.
    Natürlich ist alles schaffbar. Nur sollte man sich genau überlegen ob man die Belastungen wirklich auf sich nehmen will.

    LG

    Franziska mit Till

    Was mir aus deinem Text, für mich aber für eine Einschätzung entscheidend wäre, noch nicht ganz klar wird ist die berufliche Situation deiner Frau. Du Studierst jetzt noch etwa 1,5 Jahre. Dann beginnt für dich, im Sommer 2017 wenn ich richtig gerechnet habe, die Assistenzarztzeit von 3-5 Jahren am Krankenhaus. Euer Kind wäre dann 1 Jahr alt und der Hund etwa 1,5. Als Assistenzarzt arbeitest du sicherlich Vollzeit, oder? Wie und wie lange wird deine Frau während dieser Zeit deine Frau arbeiten? Wird sie die ganze Zeit Teilzeit arbeiten? Hat sie in ihrem Beruf feste, gut planbare Arbeitszeiten?

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe die zweite Option gewählt. Für mich ist es genau so wie ich es mir erträumt habe.
    Zum einen, denke ich, habe ich mit meinen Hunden, wahnsinniges Glück gehabt, wofür ich sehr, sehr dankbar bin; zum Anderen hängt das wohl auch mit der eigenen Erwartungshaltung zusammen. Je realistischer man im Vorfeld an das Thema herangeht, desto größer ist die Chance nicht enttäuscht zu werden.
    Ich denke besonders bei Till war das bei mir ein Faktor. Von allen Seiten wurde mir erzählt wie schwierig Beagle sein sollen und wie wenig Interesse an Kooperation sie haben.
    Ich bin dann mit er Erwartungshaltung heran gegangen, daß ich bei Till sehr viel Arbeit und Konsequenz in die Erziehung und die Auslastung stecken muß. Dazu war ich bereit und auf die Auslastung hatte/habe ich richtig Lust.
    Gezeigt hat sich dann, daß Till sehr schnell eine große Freude an der Zusammenarbeit mit mir entwickelt hat, so daß das Training mit ihm unheimlich viel Spaß macht und für damit weit entfernt von Arbeit oder lästiger Pflicht ist. Von daher wurden meine Erwartungen übertroffen. Außerdem hatte ich vor Till bereits einen Hund, so daß ich bei ihm schon, aus eigener Erfahrung, sehr genau wußte was Hundehaltung bedeutet.

    LG

    Franziska mit Till

    So schwierig es für die Themenstarterin auch ist, kann ich den Chef doch verstehen.
    Der Chef wird von einer Mitarbeiterin, der Themenstarterin, gefragt ob sie ihren Hund mit ins Büro nehmen darf, den sie als Notfall von ihrer verstorbenen Tante übernommen hat. Der Chef ist so nett und willigt probeweise ein, stimmt sogar einem innerbetrieblichen Personalwechsel zu und nimmt dabei in kauf selbst eine neue Sekretärin einarbeiten zu müssen. Das finde ich schon sehr kulant.
    Jetzt gibt es erneut Schwierigkeiten mit der Situation "Hund im Büro". Um diese in den Griff zu bekommen wären weitere Personalumstrukturierungen notwendig. Das ein Chef dann irgendwann an einen Punkt kommt an dem er sagt: "Ok, jetzt ist es aber auch genug." und sein Veto einlegt halte ich durchaus für legitim. Die kurze Frist ist für die Themenstarterin natürlich sehr problematisch. Allerdings nachzuvollziehen wenn man bedenkt, daß es um die Gesundheit einer anderen Mitarbeiterin geht. Diesbezüglich finde ich den Gedanken von Yane sehr wichtig, daß Tierhaare eben nicht nur im Büro der Themenstarterin bleiben, sondern zwangsläufig auch in gemeinsam von allen genutzten Räumen gelangen würden. Was je nach schwere der Allergie zu Problemen bei der allergischen Mitarbeiterin führen könnte.
    Das sich die Themenstarterin selbst aktiv geworden ist und bei Kollegen schon einmal vorgefühlt hat, ob für diese ein Wechsel überhaupt in Ordnung wäre, finde ich gar nicht verkehrt. So kann sie dem Chef wenigstens einen konkreten Vorschlag machen.
    Zu dem können wir nicht wissen wie aufwendig ein Arbeitsplatzwechsel wirklich wäre. (Irgendjemand schrieb, daß es bei eine Sekretärin kein Problem sein dürfe. Ich weiß nicht woher man das wissen möchte, wenn man nicht in der entsprechenden Firma arbeitet.)
    Man darf ja auch nicht vergessen, daß es bei der Einstellung das Thema "Hund" noch gar nicht gab.
    Liebe Themenstarterin, im Grunde sehe ich nur 4 Möglichkeiten für dich.
    1. Du schaust dich nach alternativen Betreuungsmöglichkeiten um, und organisierst eine alternative Betreuung für deinen Hund.
    2. Du veränderst etwas an deiner beruflichen Situation und wechselst den Arbeitsplatz oder reduzierst Stunden.
    3. Du nutzt den Monat in dem du den Hund bei deiner Freundin untergebracht hast um ein gutes, neues zu Hause für ihn zu finden; und betrachtest dich als eine
    Übergangspflegestelle für den Hund.
    4. Du trainierst noch einmal das Alleinsein. Wobei du schauen must was da möglich ist und ob die Zeit reicht bzw. du nicht einfach zu lange abwesend bist.

    LG

    Franziska mit Till

    Solange eine Hündin nicht läufig ist verhält sich Till ihr gegenüber nicht wirklich anders als gegenüber einem Rüden. Es wird Kontakt aufgenommen und dann miteinander interagiert. Wie das genau aussieht ist, genau wie bei einem Rüden, oftmals sehr unterschiedlich. Vom wilden aufeinander zu stürmen und sofortigem Einstieg ins Jagdspiel über eine langsame Annäherung und gegenseitigem abchecken bis hin zum respektvollen aneinander vorbeigehen kann da alles dabei sein. Auch die gemeinsame Interaktion kann sehr unterschiedlich sein. Mit manchen Hunden spielt er gerne Jagdspiele, mit Anderen Körperbetonte Rangelspiele und mit noch wieder Anderen geht er gemeinsam in aller Ruhe und trauter Zweisamkeit die Welt per Nase erkunden. :D Aber auch da zeigt er gegenüber Hündinnen und Rüden das gleiche Verhalten.
    Manchmal riecht eine Hündin sehr attraktiv für ihn obwohl sie nicht läufig ist. Da kann er, wenn ich Pech habe, schon mal etwas penetranter werden. Aber auch da kriegt er sich nach einer Weile wieder ein.
    Bei läufigen Hündinnen muß ich eingreifen. Allerdings gilt da aus den Augen, oder in seinem Falle wohl eher aus der Nase :D , aus dem Sinn. Sobald er aus der Situation heraus ist, ist er wieder vollkommen ruhig.

    LG

    Franziska mit Till

    Hi, hi Bernie die Geschichte mit dem Sockendieb ist ja wirklich krass.
    Ja, wir waren alle sehr stolz auf unsere Hunde. Ich fand es total klasse mit welcher Begeisterung Till an die neue Aufgabe herangegangen ist. Er war Feuer und Flamme und hat ganz intensiv gearbeitet. Das hat mich sehr gefreut und mir gezeigt, daß ich einen Hund habe der die Herausforderung liebt und gut damit umgehen kann. :D Ok, ok das war mir vorher schon klar und wurde nur bestätigt. :D

    LG

    Franziska mit Till

    So war das auch nicht gemeint. Es geht hierbei lediglich darum dem Hund zu erklären was du von ihm möchtest wenn du "Aus" sagst. Zu Beginn ist es ein Tauschgeschäft. Das heißt du zeigst dem Hund das Leckerli damit er automatisch den Fang öffnet und alles ausgibt damit er fressen kannst. Dann sagst du vorher das Kommando "Aus" damit er das Kommando mit der Handlung verknüpfen kann. Sobald der Hund das sicher verstanden hat holst du die Belohnung erst hervor wenn der Hund ausgegeben hat.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo ihr Lieben!

    Ich wollte mal von unserem Training berichten. Es ist wirklich gut gelaufen. Wir haben heute das erste Mal einen alten Trail gearbeitet. Letztendlich ist der Trail gute zwei Stunden alt gewesen.
    Ich muß sagen wir warenrichtig stolz auf unsere Hunde denn alle haben es super gemacht.
    Man hat zwar an Allen eine Veränderung im Verhalten gemerkt, aber alle Hunde haben die Aufgabe ohne große Probleme gelöst. Ein Hund war an der ersten Abzweigung unsicher, hat noch einmal die Geruchsprobe bekommen und von da an sicher gearbeitet.
    Der zweite Hund war zunächst recht irritiert,ruhiger und unsicherer; hat aber souverän zu Ende gearbeitet.
    Der dritte Hund war auch recht zögerlich, hat aber auch problemlos gefunden.
    Till hat man schon angemerkt, daß er etwas irritiert war, weil ich ihm eine Aufgabe gestellt habe, die er bisher so noch nicht kannte. Aber er hat die Aufgabe angenommen und sicher gearbeitet. Auffällig war, daß er dieses Mal jede Kreuzung ausgearbeitet hat. Er hat alle Richtungen abgecheckt um sie auszuschließen bevor er richtig abgebogen ist. Bei frischen Trails biegt Till häufig direkt in die richtige Richtung ab ohne großartig auszuschließen. Wichtig war jedoch, daß er alle Male richtig abgebogen ist und auch das Ende nicht überlaufen hat. :dafuer: :bindafür:

    LG

    Franziska mit Till

    Ich halte es auch für wichtig, daß man seinem Hund im Bedarfsfall etwas abnehmen kann. Einige gute Gründe dafür hat Juny06 in ihrem Post genannt. Genau so sehe ich es auch. Deshalb habe ich bei meinem Hund ein "Aus" aufgebaut. Das bedeutet für ihn sofort den Fang zu öffnen und alles sich darin befindliche auszuspucken. Gelernt hat er das durch Tauschgeschäfte.
    Wenn du dein Hund einfach gerne mit seinem Spielzeug im Maul herumflitzt kannst du ihm das durchaus auch Mal erlauben in dem du ihm den Ball wirfst und einfach kein Kommando gibst. Das "Ausgeben" solltest du zunächst in ganz einfachen Situationen beginnen zu trainieren.

    LG

    Franziska mit Tll