Damit ist alles gesagt. Du musst es nur verstehen.
Oder du dich vernünftig ausdrücken.
Aus dem was du in dem Post zuvor geschrieben hast ging das nicht hervor. Da weist du eindeutig dem Kind die alleinige Schuld zu.
LG
Franziska mit Till
Damit ist alles gesagt. Du musst es nur verstehen.
Oder du dich vernünftig ausdrücken.
Aus dem was du in dem Post zuvor geschrieben hast ging das nicht hervor. Da weist du eindeutig dem Kind die alleinige Schuld zu.
LG
Franziska mit Till
Wer hat sich falsch benommen? Ich würde das als Dominanzgebaren bezeichnen, aber es gibt angeblich keine Dominanz...
Warnschild an die Gartentür, Besuch zuerst am Zaun begrüßen, dann mit dem Hund an der Leine zum Besuch vor das Grundstück und dann gemeinsam auf das Grundstück. Als Vater hätte ich mein Kind schon lange vorher instruiert.Wir haben jetzt einen Junghund, der sehr scharf auf Kinder ist - Ausgang unbekannt. Heute machte eine Mutter mit ihrem blond gelockten Töchterchen Picknick auf einer Wiese. Sie war zuerst skeptisch. Als ich den Sachverhalt erklärt hatte, hat sie mir zugetraut, den Hund im Griff zu haben. Wir haben uns im Abstand von etwa 10 Metern ins Gras gesetzt und Mutter und Tochter aßen unbeirrt weiter und mein Hund beobachtete sie. Dann wurde mein Hund unruhig. Appetit? Ganz anders, es war ihm zu langweilig. Ich habe mich bedankt und wir haben uns recht freundlich aus der Ferne verabschiedet. So haben Hund und Kind etwas gelernt
Gibst du jetzt wirklich dem Kind die Schuld? Das herumfuchteln des Kindes ist vielleicht der Auslöser für das Verhalten des Hundes gewesen, aber deshalb ist das Kind, meiner Meinung nach, noch lange nicht Schuld an dem Vorfall. Kinder sind Kinder und keine kleinen Erwachsenen, sie verdienen unseren besonderen Schutz und Fürsorge. Menschen, insbesondere Kinder, reagieren unter starker Angst nun einmal nicht immer Rational.
Einem Hund gestehst du zu, daß er entsprechend reagiert, weil ihn das Kind unsicher macht und ihm den Auslöser bietet; einem Menschenkind jedoch nicht? Das muß perfekt sein?
Einen Fehler hat in dieser Situation die Themenstarterin gemacht. Ihr war bekannt, daß ihr Hund ängstlich und unsicher auf Kinder reagiert. Sie hätte die Situation anders managen müssen. Nach dem was ich aus dem Eingangspost herausgelesen habe, denke ich, daß Problem in diesem Fall ist, daß der Hund offensichtlich noch nicht die nötige Klarheit darin hat, daß er sich bei Unsicherheit nicht selbst helfen muß, sondern die Halterin ihn schützt. Oder aber er hat noch nicht gelernt, daß er sich um Besuch nicht kümmern muß, daß die Halterin dieses tut. An Beidem kann man gut arbeiten.
LG
Franziska mit Till
Das haben der Friseur doch selbst gesagt, dass es dann gut geklappt hat.Alle Personen die mit Tieren arbeiten gehen ein gewisses Grundrisiko ein. Das ist Teil ihrer Arbeit.
Klar ist es nicht schön gebissen zu werden. Wer will das schon? Und natürlich Besitzer haben immer eine Mitverantwortung ihre Hunde so zu führen und zu übereben, das nichts passiert.Aber das ist ein Tierschutzhund und mit entsprechender Vorsicht und Respekt muss man mit so einem Hund vorgehen. Da darf man nicht blauäugig sein. Aber eben auch nicht in planke Panik verfallen.
Er hätte dem Hund ja auch einen Maulkorb drauf packen können. Das haben sie schon häufiger gemacht
. Er muss doch niemanden etwas beweisen.
Er hatte das Gefühl er braucht es trotz "Attacke" nicht und die Hündin hat wie man im Bericht gesehen hat, dann doch auch alles mitgemacht - selbst das Einseifen und Schneiden im Gesicht.
Das stimmt schon. Aber für mich hört es sich so an als könne man das so abtun und müsse gar nicht mehr darüber nachdenken. Ich fände es aber wichtig dort genau hinzuschauen damit der Hund wirklich richtig vermittelt wird und die neuen Halter wissen, was auf sie zu kommt und entsprechend handeln.
LG
Franziska mit Till
Schön war die Situation nicht, aber der Hund hat auch nur abgeschnappt, mehr nicht.
Der Kameramann stand da ja auch noch, und evtl. noch Leute drumherum. Ansich keine angenehme, entspannte Sache.
Finds auch nicht ideal, jeden Hund immer gleich so frontal zu begrüßen mit Hand an den Kopf, wenn auch seitlich und auf Augenhöhe. Es gibt einige Hunde, die das in dem Moment einfach doof und zu viel und zu eng fänden.Auch wenn es mir für den wirklich unheimlich lieben Franzisco leid tut, dass er erschrocken ist, wars nun auch kein Drama, und der Hund ansich kein unberechenbarer aggressiver Kerl. Hat er ja später auch sehr gut zeigen dürfen.
Es geht mir in erster Linie auch gar nicht um das Verhalten des Hundes, sondern um das Verhalten der Pflegerin. Der Hund wurde zum einen zuvor von ihr komplett anders beschrieben. Zum Anderen fand ich es eben nicht in Ordnung wie sie nach dem "Vorfall" reagiert hat. Sie zeigte keinerlei Regungen. Kein Erschrecken, kein Bedauern, kein Nachfragen ob alles in Ordnung ist, keine Entschuldigung etc. Das waren die Dinge die mich massiv gestört haben und zumindest vermuten lassen, daß dieser Hund ein solches Verhalten zuvor schon einmal gezeigt haben könnte. Wenn ein Hund, den ich als verantwortlicher Mensch, für total menschenfreundlich halte in so einer Situation zuschnappt, dann erschrecke ich doch am meisten und es kommen spontane Äußerungen wie: "Damit habe ich nun gar nicht gerechnet." Ist alles in Ordnung, daß tut mir sehr leid" usw.
Auch ich halte den Hund keinesfalls für einen im Grunde aggressiven Kerl. Darum ging es mir gar nicht.
LG
Franziska mit Till
Ich muß gestehen, daß ich die Situation in dem der Tierschutzhund nach dem Francisco geschnappt hat schon heftig fand. Genauer gesagt vielmehr die vorherige, vollkommen falsche Einschätzung. der Tierpflegerin. Der Hund wurde als ruhig und gemütlich beschrieben, der einfach nur Aufmerksamkeit und Kuscheln möchte, vorgestellt; ... und dann das.
Ich konnte nicht erkennen, daß Francisco ihn bedrängt hat. Er hat sich ihm, in meinen Augen, einfach nur freundlich zugewandt. Besonders gestört hat mich dann der lapidare Kommentar: " So lange ist er noch nicht bei uns, und wenn er jetzt gerade gestresst hat, kann daß schon mal passieren" Da kam keine Entschuldigung, gar nichts. Letztendlich sind Franciscos Hände sein Kapital und wenn er da gebissen wird würde das massive Folgen für ihn haben. Von daher ist er schon von einer richtigen Einschätzung der Pfleger abhängig. Fehler passieren und Hunde sind keine Roboter. Aber wenn so etwas passiert und die Pflegerin ungerührt und wie unbeteiligt daneben steht, finde ich das schon heftig. Zumindest eine aufrichtige Entschuldigung wäre angesagt gewesen. Die Pflegerin schien auch überhaupt nicht erschrocken, als der Hund zugeschnappt hat. Irgendwie kam da bei mir der Verdacht auf, als wäre dieses Verhalten der Pflegerin wohl doch nicht sooo unbekannt.
Ganz ehrlich, wenn die alle ihre Tier "sooo gut"
kennen und einschätzen können und so professionell Auskunft geben können; na dann Prost Mahlzeit. Dann möchte ich niemals einen Hund aus dem Tierheim oder Tierschutz aufnehmen.
LG
Franziska mit Till
Wobei es beim Hundeführerschein nicht auf Perfektion ankommt, sondern es gerade darum geht, daß du adäquat reagierst. Es geht darum, daß der Grundgehorsam sitzt, ja. Aber es geht auch darum, daß du dein Tier einschätzen und richtig führen kannst. Auch wenn es mal nicht so reagiert wie genormt. Aber ich gebe dir absolut Recht. Eine genau Definition der Anforderungen muß es geben.
LG
Franziska mit Till
Würde es begrüßen, und auch selbst gerne teilnehmen, WENN man da auch wirklich effektiv etwas lernt!
Vorallem : Gegenseitige Rücksichtnahme, sich selbst etwas zurücknehmen, fragen bevor man den Hund losrennen lässt...Es könnte so schön sein! Naja, träumen darf man ja noch
Das Alles war bei uns durchaus Inhalt. Neben dem erlernen des Handwerkszeuges um den Hund sicher zu führen. ( Grundgehorsam wie Ablage, Sitz, Platz, "Aus"-geben, Abbruch, Rückruf etc.) Es ging auch darum wie man sich fremden Hunden gegenüber verhält, Körpersprache etc.
LG
Franziska mit Till
Ok, wir hatten mit unserer Hundeschule wahnsinniges Glück und sind dort alle sehr individuell und sehr gut betreut worden.
LG
Franziska mit Till
Prinzipiell finde ich die Idee gut. Allerdings müssten dafür ein paar wichtige Voraussetzungen erfüllt sein.
1. Es müßte sichergestellt sein, daß die Ausbildung zum Hundeführerschein nur von wirklich kompetenten und gut ausgebildeten Trainern durchgeführt wird.
2. Es müßte kontrolliert werden, daß auch wirklich alle Halter den Hundeführerschein machen müssen.
3. Der Hundeführerschein müßte zwingend mit dem eigenen Hund abgelegt werden.
4. Es müßte ganz klar definiert sein, was von Hunden mit Problemhalten erwartet wird. ( So wie ich es verstanden habe mußte bei Hunden die an der Leine pöbeln gezeigt werden, daß der Halter den Hund sicher Händeln und Führen kann und adäquat damit umzugehen weiß.
Ansonsten, so meine Meinung, kann jedes Team von einer guten Ausbildung doch nur profitieren. Wir haben bei uns in der Hundeschule wahnsinnig viel Spaß gehabt und sehr, sehr viel Wichtiges für unser gemeinsames Leben gelernt. Letztendlich war die Prüfung für uns nur Beiwerk. Viel wichtiger und nachhaltiger waren die Dinge die wir für unser Leben gelernt und uns erarbeitet haben; und wie wir als Team zusammengewachsen sind.
Man wird durch den Hundeführerschein sicherlich nicht alle Beißvorfälle verhindern können; aber, so meine Einschätzung, durchaus wesentlich dezimieren. Besonders wenn die Einhaltung wirksam kontrolliert wird.
Beim Führerschein ist es, in meinen Augen, ähnlich. Natürlich geschehen auch mit Führerschein Unfälle. Aber wäre die Situation ohne Führerscheinpflicht eine bessere, bzw.
zumindest gleichbleibende? Würden ohne Führerscheinpflicht gleich viele Unfälle geschehen als mit, oder doch wesentlich weniger? Ich denke Letzteres.
LG
Franziska mit Till