Beiträge von Maus1970

    Ich denke ein ganz wichtiger Punkt dabei ist zu schauen, was der eigene Hund braucht und es ihm dann zu geben. Gerade das kann dann eben von Hund zu Hund sehr unterschiedlich sein.
    Von daher gibt es in diesem Fall kaum allgemeingültige Handlungsweisen; sondern sie sollten auf den jeweiligen Hund und die Umstände abgestimmt sein.
    Aber im Kern bedeutet es selbst aktiv zu werden. Sei es durch handeln, oder aber auch in dem man dem Hund klar zeigt was in dieser Situation gerade anliegt und ihm so Orientierung bietet und in den Augen des Hundes die Führung übernimmt. Das verschafft Vertrauen und stärkt die Bindung.
    Ein Beispiel: Mein Hund ist ein Hund der sehr gut mit Artgenossen klar kommt. Wenn ihm etwas zu viel wird oder er ein Spiel beenden möchte kann er das den anderen Hunden problemlos körpersprachlich klar machen und wird auch ernst genommen. In solchen Situationen braucht er mich nicht. Also regle ich das auch nicht für ihn. Wenn ich aber merke er fühlt sich unwohl und weiß sich doch einmal nicht selbst zu helfen greife ich ein und zeige ihm einen Weg aus der Situation. Das kann bedeuten, daß ich den anderen Hund wegschicke; oder aber einfach mit meinem Hund weiter gehe.

    LG

    Franziska mit Till

    Das ist leider schwer zu sagen, daß Hunde sehr verschieden sind. Aber 6 Stunden sind schon eine längere Zeit. Da würde ich mich doch eher nach einer guten Betreuung umsehen. Mein Hund bleibt problemlos alleine, aber dauerhaft hätte ich ihm das wohl nicht unter einem Jahr zugemutet. Einfach weil sie noch so lebhaft sind und zwischendurch immer Ansprache brauchen.

    LG

    Franziska mit Till

    Die Frage die sich bei dir stellt ist, meiner Meinung nach, gar nicht mal die nach der Länge der Eingewöhnungszeit, sondern eher die nach der Betreuung für die ersten Lebensmonate. Wenn dein Hund mit 10-12 Wochen zu dir kommt und du dann 3 Wochen Urlaub hast wird dein Hund höchstens 16 Wochen alt sein. Also keine 4 Monate. Das dürfte auf jeden Fall zu jung sein um 4-5 Stunden täglich alleine zu bleiben. Wenn du einen Welpen möchtest, solltest du dich nach einer geeigneten Tagesbetreuung für den Welpen umsehen. Da gibt es durchaus Möglichkeiten.
    Wie flexibel seid du und dein Mann in der Gestaltung eure Arbeitszeiten? Hättet ihr die Möglichkeiten, daß Beispielsweise dein Partner Morgens sehr früh beginnt um dann am Nachmittag relativ zeitig wieder zu Hause zu sein und du erst am Nachmittag zu arbeiten beginnst? So ließe sich die Zeit des allein bleibens für den Hund stark reduzieren. ( z.B. Dein Partner von 7:00 - 15:00 Uhr wäre so gegen 15:30 zu Hause. Du arbeitest von 1:ßß -18:00 Uhr und der Hund wäre nur 1,5 Stunden alleine zu Hause. ) Das wäre dann auch mit einem jungen Hund relativ bald machbar.

    LG

    Franziska mit Till

    Bei uns gibt es zwar wenige Regeln; die werden dafür aber konsequent eingehalten. Dabei ist mir wichtig, daß die Regeln uns dienen und nicht wir den Regeln.
    Ich habe meinem Hund Kommandos beigebracht durch die ich ihm verständlich machen kann, was ich gerade von ihm möchte. Zu unseren Regeln gehört, daß diese Kommandos sofort und ohne Diskussion ausgeführt werden. In meiner Verantwortung liegt es meinen Hund damit nicht zu drangsalieren, sondern sie nur dann einzusetzen, wenn es erforderlich ist. Diese Kommandos hat er mit sichtlichen Spaß und ohne Druck in der Welpenzeit gelernt. Dabei ist der Nährboden für eine Kooperation und ein zusammenarbeiten entstanden die uns Beiden sehr viel Freude bringt.
    Im Prinzip geht es mir bei der Erziehung darum, daß sie dazu dient ein glückliches Zusammenleben zu gestalten.

    LG

    Franziska mit Till

    @Getier und @SpaceOddity

    Danke für eure Antworten.
    Ok, dann lag ich doch, im Prinzip, einigermaßen richtig. Auch wenn es nicht immer erreichbar sein wird, so ist der Grundgedanke doch richtig,
    Das besonders diese Hunde fremden Menschen gegenüber skeptisch sind, ist gut verständlich. Ich bin auch nicht der Meinung, daß sich jeder Hund von jedem anfassen und durchknuddeln lassen muß.
    Deshalb habe ich auch sehr bewußt die Formulierung: "Fremde akzeptieren" gewählt.

    LG

    Franziska mit Till

    Sehr schade finde ich, daß man durch diese massive Überspitzung zur einen und zur anderen Seite, als Hundehalter letztendlich gar nichts mitnehmen kann. Es wäre doch mal toll dort Halter und Erziehungsansätze kennenzulernen über die es sich zumindest nachzudenken lohnt und wo auch gezeigt wird wie so etwas praktisch gelebt wird.

    LG

    Franziska mit Till

    Das ist auch meine Vermutung. Vor allem fand ich es interessant zu sehen wie die Tessa auf Lilly reagiert hat. Sandra hat ja nach dem Biss behauptet, daß die Hunde sich nur zu Hause territorial verhalten würden. Tessas Verhalten gegenüber Lilly hat etwas anderes gezeigt.

    LG

    Franziska mit Till

    Meiner Meinung nach hat die Sandra gar nichts in Griff und ist weit ab davon ihre Hunde sicher zu führen. Der Höhepunkt des Ganzen war dann der Biss von Hündin Linda. Aber auch die Begrüßung der anderen Hunde zu Beginn des Besuches war, in meinen Augen, schon absolut grenzwertig.

    Ich habe aber einmal eine Frage an diejenigen von euch die sich mit dem Schutz-und Wachtrieb bei Hunden gut auskennen: Ich habe es immer so verstanden, daß sich eine gute Führung solcher Hunde darin auszeichnet, daß die Hunde zwar Haus und Grund gegen Eindringlinge massiv Verteidigen und auch ihre Menschen wenn sie, aus ihrer Sicht, bedroht werden; aber jeden in ihrem Haus- und auf ihrem Grund akzeptieren, wenn der Halter in hinein lässt und somit signalisiert, daß es in Ordnung ist. Eine gute Führung solcher Hunde also bedeutet, daß ich als Halter wie selbstverständlich definiere, wer ungebeten ist, oder nicht. Liege ich da richtig, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    LG

    Franziska mit Till

    Wir hatten heute ein tolles Training.
    Als erste Suche gab es eine Personendifferenzierung. Am Ende eines kurzen Trails standen zwei Personen. Der Hund mußte die Richtige anzeigen. Till ist das problemlos gelungen.
    Die zweite Suche war eine Fahrradsuche. Die Versteckperson ist mit dem Fahrrad weg gefahren. Eine zusätzliche Schwierigkeit dabei war, daß die Versteckperson kurz zuvor an der ersten Kreuzung schon einmal links abgebogen ist, der zweite und neuere Trail aber gerade aus führte.
    Besonders gefreut hat mich mit welcher Konzentration und welchem Engagement Till gesucht hat. Dabei war er in allen Entscheidungen sehr sicher. Er hat an den Kreuzungen sehr sorgfältig gearbeitet und so mühelos die neuere Spur entdeckt.
    Die dritte Suche war eine etwas längere Suche die vor allem vom Wind geprägt war.

    Zur Belohnung durfte nach der letzten Suche noch ordentlich mit seinem Hundekumpel getobt werden. :D Danach hielt er erst einmal ein Schläfchen. :D

    LG

    Franziska mit Till