Ich denke ein ganz wichtiger Punkt dabei ist zu schauen, was der eigene Hund braucht und es ihm dann zu geben. Gerade das kann dann eben von Hund zu Hund sehr unterschiedlich sein.
Von daher gibt es in diesem Fall kaum allgemeingültige Handlungsweisen; sondern sie sollten auf den jeweiligen Hund und die Umstände abgestimmt sein.
Aber im Kern bedeutet es selbst aktiv zu werden. Sei es durch handeln, oder aber auch in dem man dem Hund klar zeigt was in dieser Situation gerade anliegt und ihm so Orientierung bietet und in den Augen des Hundes die Führung übernimmt. Das verschafft Vertrauen und stärkt die Bindung.
Ein Beispiel: Mein Hund ist ein Hund der sehr gut mit Artgenossen klar kommt. Wenn ihm etwas zu viel wird oder er ein Spiel beenden möchte kann er das den anderen Hunden problemlos körpersprachlich klar machen und wird auch ernst genommen. In solchen Situationen braucht er mich nicht. Also regle ich das auch nicht für ihn. Wenn ich aber merke er fühlt sich unwohl und weiß sich doch einmal nicht selbst zu helfen greife ich ein und zeige ihm einen Weg aus der Situation. Das kann bedeuten, daß ich den anderen Hund wegschicke; oder aber einfach mit meinem Hund weiter gehe.
LG
Franziska mit Till