Beiträge von Maus1970

    Ist es bei euch auch so, daß eure Beagle um so besser hören, je ruhiger ist mit ihnen sprecht und je weniger hektisch man ist? Till, und übrigens lustiger Weise damals auch mein erster Hund, scheint sich zu denken, daß ich, wenn ich lauter oder hektisch werde, eh schon sauer bin und es dann auch nichts mehr bringt zu hören. :lachtot: Da ist er ein kleines Mimöschen. :D Der Herr wünscht ruhig und lieb vom Reh abgerufen zu werden. :lachtot: :lachtot: :lachtot:
    Was sagte mal ein Passant? "Ja wenn ich so lieb gerufen werden würde, dann würde ich auch hören."" Oh, man ich glaube das sagt alles, oder? :lachtot: :ops:

    LG

    Franziska mit Till

    Till ist mit 42,5 cm zu groß für den Rassestandart. Er wiegt etwa 14 kg.
    Mich haben damals alle möglichen Leute vor einem Beagle gewarnt. Sie seien so schwierig und kaum erziehbar. Bekommen habe ich einen total unkomplizierten und kooperativen Hund. Ich weiß nicht ob ich mit Till einfach wahnsinniges Glück gehabt habe, sich durch die "Warnungen" meine Erwartungshaltung entsprechend angepasst hat .Getreu dem Motte: Expecting the worst getting the best".Oder ob wir nur" von vornherein den für uns richtigen Weg gefunden haben. Vermutlich wird es eine Mischung aus allem sein.
    Ich habe Till nie als schwierig oder eigensinnig oder gar schwierig empfunden. Im Gegenteil, ich empfand meinen ersten Hund, einen Golden Retriever, in mancher Hinsicht schwerer zu erziehen als Till. :shocked: :ops: :flucht: Fairer Weise sei dazu gesagt, daß es eben mein erster Hund und ich damals noch recht jung war. Halten wir mir mal zu Gute, daß ich auch dazu gelernt habe. :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    LG

    Franziska mit Till

    Till haart nur zu den Zeiten des Fellwechsels und auch da nicht extrem. Wenn ich ihn da täglich bürste ist das überhaupt kein Problem. Ansonsten empfinde ich das Fell des Beagles als sehr pflegeleicht. Egal wie dreckig er auch auf dem Spaziergang ist. Nach fünf Minuten trockenlaufen auf Asphalt ist er trocken und der Dreck fällt aus dem Fell.

    LG

    Franziska mit Till

    Hu hu! :D

    Wir, daß sind mein Mann und ich und unsrer Beeagleerüde Till. Till ist mittlerweile 8 Jahre alt. Erist e in lebendiger,fröhlicher Hundd der sehr gerne arbeitet. Einmal in der Woche machen wir Mantrailing zusammen. Das ist Tills absolute Leidenschaft.

    LG

    Franziska mit Till

    Natürlich bedeutet ein Hund eine große Verantwortung; und natürlich bedeutet es auch die berechtigten Interessen des Hundes und die Eigenen in Einklang zu bringen. Mit unter kann dieses schon bedeuten, daß die eigenen Interessen ab und an auch spürbar zurückstecken müssen.
    In welchem Maße diese Einschränkungen zu spüren sind hängt von den Interessen des Menschen ab und von den Umständen in denen man lebt. Vor allem aber maßgeblich davon, wie gut ein Hund ist eigene Leben passt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe damals einfach beim Züchter angerufen und erzählt, daß wir gerne einen Beagle bei uns aufnehmen würden. Darauf hin entsandt ein nettes Gespräch in dem vieles geklärt wurde. Der Züchter hatte einige Fragen an mich und ich einige an ihn. Dann haben wir noch einen Besuchstermin ausgemacht, an dem wir gemeinsam Züchter, Zuchtstätte, Mutterhündin und natürlich den Till :D kennengelernt haben. An diesem Tag war klar, daß Till unser Hund werden würde und er war klar für uns reserviert.
    3 Wochen später haben wir ihn dann abgeholt.
    Ich empfand den Erstkontakt per Telefon sehr angenehm. Man konnte dort direkt miteinander reden, hatte auch gefühlsmäßig einen ersten Eindruck von seinem Gegenüber. ( einen intensiveren als bei E-Mailkontakt ) Rückfragen konnten sofort gestellt werden und es bedurfte nicht vieler E-Mails die hin-und hergehen, um alles zu klären.
    Ob du schon zu spät dran bist für einen Welpen Anfang Mai kann ich dir nicht sagen. Ich weiß nicht wie lang die Wartelisten sind.
    Ich drücke dir die Daumen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Wir haben mit Till in der Hundeschule sehr, sehr gute Erfahrung gemacht. Von daher kann ich eine solche Empfehlung sehr gut nachvollziehen. Till und ich hatten dort eine tolle Zeit. Unsere Trainerin hatte sowohl Praxis als auch ein sehr gutes Einfühlungsvermögen. Als Einzelhund konnte Till dort sehr gut lernen auch unter Ablenkung durch andere Hunde zu arbeiten. Aber das aller Wichtigste war, daß wir gelernt haben wie wir in ihm die Freude am Miteinander wecken können. Gerade für einen eigenständigen Beagle ein sehr wichtiges Thema. Während Till erfahren hat, daß Kooperation mit dem Halter etwas ganz tolles ist, haben wir gelernt wie wir in ihm die Bereitschaft dazu wecken können.
    Letztendlich ist dieses das Fundament des Teams das wir heute sind.

    LG

    Franziska mit Till

    Er schnappt ja nicht immer nach mir. Und auch unsere Bindung passt im Grunde genommen.Es geht meist dann los, wenn wir tags zuvor in der Hundeschule waren. Dann ist er wie ausgewechselt. Ach ne, ich habe schon gelernt, das eh immer ich schuld bin...
    Wenn es an 5 von 7 Tagen läuft und an 2 aufeinanderfolgenden die Hölle ausbricht, mache ich alles falsch....

    Vielleicht wäre es für alle das beste, ich suche ihm ein Herrchen oder Frauchen, der es besser kann als ich. Denn ich mache eh alles falsch. Das habe ich jetzt gelernt.


    Es ist mein erster Hund daher bin und war ich auf eine hundeschule angewiesen. Aber wenns das beste ist das ich eh untauglich bin suche ich ihm ein neues Körbchen.

    Ich weiß gar nicht warum du mich jetzt so angehst. ich habe dir weder Vorwürfe gemacht, noch dich beschimpft oder geschrieben, daß du alles falsch machst, unfähig bist und schon gar nicht, daß du den Hund abgeben sollst. Ich habe dir lediglich geschrieben wie du auf die Situationen reagieren kannst, wenn er es wieder komplett übertreibt.
    Das du beim ersten Hund die Unterstützung einer Hundeschule suchst, finde ich sehr gut und kann dieses voll und ganz verstehen. Wir waren mit unserem Hund auch von Anfang an in der Hundeschule.
    Die Tatsache, daß ihr aktuell diese Probleme miteinander habt zeigt aber ganz deutlich, daß irgendetwas nicht passt. ABSOLUT NICHT gleich zu setzen mit Unfähigkeit und alles falsch machen!!! Nur IRGENDETWAS läuft offensichtlich falsch. Da sind wir uns doch wohl einig, oder? Womit ich, und das meine ich ganz ehrlich, keines Falls sagen möchte, daß du unfähig bist und alles falsch machst; und es soll es es auch definitiv kein Vorwurf sein. Ich meine das ganz ohne jegliche Wertung. Fehler machen wir alle und in schwierigen Situationen steckten wir alle schon einmal.
    Zum Wohle deines Hundes und zu deinem Eigenen solltest du jetzt ernsthaft überlegen, was der Auslöser für eure Probleme sein könnte und diese dann angehen. Dazu gehört einfach auch, daß man bereit ist sich einzugestehen, daß man nicht alles Richtig gemacht hat. Ansonsten gibt es keine positiven Veränderungen.
    Ich kenne euch nicht persönlich und kann deshalb nicht wissen, was genau eure Probleme verursacht. Aber eines weiß ich genau: Die Wahrscheinlichkeit, daß dein Hund bösartig ist und dich ärgern will geht gen 0.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich verssuche einmal zu beschreiben, was ich dazu denken und welchen Lösungsansatz ich mir vorstellen könnte.
    Meiner Meinung nach solltest du, und kannst du auch nicht, auf allen Ebenen gleichzeitig anfangen. Deshalb solltest du dich zunächst auf ein bis zwei Themen beschränken.
    Am wichtigsten wäre mir da deine, und die anderer Menschen, körperliche Unversehrtheit.
    Dazu würde ich auch im Haus eine kurze Hausleine an den Hund machen, so daß du immer einen problemlosen Zugriff auf ihn hast, wenn er es übertreibt. Die erste Lektion sollte sein "Zu keiner Zeit hat irgendeines meiner Körperteile auch nur das geringste in deinem Maul zu suchen" So bald er auch nur die aller kleinsten Schritt dahin macht würde ich ihn kommentarlos an die Hausleine nehmen und ihn aus den Raum führen und die Tür schließen. So kann er lernen, daß ein solches Verhalten den sofortigen Kontaktabbruch bedeutet. Es kommt gar nicht darauf an, daß er lange aus dem Raum ausgesperrt bleibt in dem du dich befindest, sondern nur darum, daß dieses zuverlässig immer passiert.
    Immer wenn er dich körperlich anrührt, aus welchem Grund auch immer-geht er aus dem Raum.
    Wenn du dieses erreicht hast, bist du glaube ich schon ein gutes Stück weiter.
    Ansonsten solltest du alles tun, was ein Vertrauen und Bindung fördert: Spiel, Zuwendung, Verlässlichkeit etc.

    LG

    Franziska mit Till