Dann geb ich nochmal das Kommando "hier bleiben" und dann geht er nicht hin. Ich bin da echt privilegiert. ![]()
Aber ja, er macht das mit der Freifolge sehr oft auch von sich aus, stimmt!
Dann geb ich nochmal das Kommando "hier bleiben" und dann geht er nicht hin. Ich bin da echt privilegiert. ![]()
Aber ja, er macht das mit der Freifolge sehr oft auch von sich aus, stimmt!
Bei mir ist es "hier bleiben", dann entfernt sich mein Rüde nicht weiter weg als knapp vor mir oder 1 bis 2 Meter (oder lass es 3 sein) neben mir. Das darf er natürlich nicht von sich aus auflösen. Wir haben nämlich ein paar Kommandos da darf er das.
Das hat sich quasi von allein etabliert, weil ich dann, immer wenn er bei mir in der Nähe blieb intuitiv ihm Leckerlies zuwarf, damit er sie fängt (er kann unwahrscheinlich gut Futterbrocken fangen).
Auch hab ich mit seiner Erwartungshaltung dabei gespielt habe. Hand in der Tasche = eventuell folgt ja ein Leckerchen.
Das hängt davon ab, was man sich unter der Strafe so vorstellt. Es kann für den Hund deutlich angenehmer sein, in einer niederschwelligeren Situation einen Fehler zu begehen und es zu begreifen, als in einer High-Fly Situation dann eine - noch nicht mal als Strafe gemeinte aber wegen Management erforderliche - deutlich härtere Einwirkung zu bekommen.
Ob man das grundsätzlich so machen muss halte ich auch für fraglich - würde es vom Hund abhängig machen.
Ok, akzeptiert!
Außerdem kommt es wohl noch darauf an wie die Gesamtsituation und die Verfassung des Hundes ist.
Deine Argumente sind nachvollziehbar, und plausibel, auch für mich, daher nicht falsch ist. So kann ich das akzeptieren.
Desweiteren kommt ja noch der Umstand hinzu, dass Du vorher vor Deiner Phase der Absicherung in deinem Hundesport das Ganze vernünftig aufgebaut hast.
Und trotzdem finde ich das nicht wirklich gut, auch im Hundesport nicht. Allerdings in finde ich es vornehmlich in der Grunderziehung richtig unschön. Und auch da gibt es Leute die das für "richtig" halten, weil für sie der Zweck die Mittel heiligt.
Sollen sie tun, solange sie den Hund nicht "quälen". aber nett oder fair finde ich das nicht!
Das ist mein Gefühl und ich selbst würde so auch nicht behandelt werden wollen. Geht daher gegen meine Prinzipien.
Ja das versteh ich!
Erziehung ist so komplex, das ist fast mehr als die Summe der einzelnen Teile.
Daher muss man abwägen was für einen selbst und für die Hunde das Beste ist.
Ich wünschte mir so sehr, dass im Alltag und in der allg. Erziehung alle Hundehalter mehr auf ihre Hunde schauen würden und reflektieren was sie da tun.
Viel zu viele in meinem Umfeld sehen nicht die Zeichen die Ihnen ihr Hund sendet. Sie sehen nicht die Körpersprache, sie ziehen ihr Programm durch ohne die Zeichen der Überforderung und der Ratlosigkeit ihres Hundes zu sehen.
Was ich hier manchmal an Leinenführigkeitstraining zu sehen bekomme stellt mir die Nackenhaare auf. Mir scheint als ginge es nur noch um die Technik. ![]()
Das möchte ich für mich und meinen Hund nicht, dass ich mal so den Hund aus dem Blick verliere!
Aber nu ja, das sind die Anderen. Hier geht es ja nicht um die! ![]()
bei mir heißt es immer:Neues über positive Verstärkung sowie das Wegbleiben von Lob bzw. dem "Fehler" Marker
bereits Erlerntes und Gefestigtes wird bei Grenzüberschreitung dann auch mal sanktioniert, meist halt durch ne sprachliche Ansage oder Körpersprache
Gut! Dem Ersten kann ich mich so anschließen, würde bei mir wohl nicht anders sein. Also doch keine reine pos. Vertärkung. ![]()
Zweiteres, mh, weiß nicht... Klingt jedenfalls nachvollziehbar das so zu machen. ![]()
Würde ich wohl aber anders machen wollen.
Die "Vergehen" würde ich geflissentlich übergehen.![]()
Und einen "Schritt" zurück gehen im Training.
Eventuell?!
Wenn ich einen leicht zuführenden Hund, ohne wirkliche Baustellen habe läuft bei mir z.B. die Erziehung eher ausschließlich nebenbei ab.
Ein Problem beheben, eins das Anderen Schaden zufügen könnte, erfordert Training. Auch die Grunderziehung erfordert, neben der Alltagserziehung Training.
Da wird so viel belohnt wie nur möglich, es wird nach Möglichkeit jedes Verhalten was ich als wünschenswert erachte, honoriert, auch beim Erlernen der hauseigenen Regeln. Ich bin auch Fan des Markertrainings. Der Hund soll wissen was er richtig macht und wann er es richtig macht.
Belohnungen sind Mittel zum Zweck dem Hund zu zeigen wie man sich korrekt verhält. Das ist unsere gemeinsame Sprache.
Später reicht ein Lob als Anerkennung.
Im Alltag wird nicht wünschenswertes Verhalten auch von mir gehemmt, vor Allem wenn Gefährdung Dritter besteht, aber nach Möglichkeit nicht wirklich geahndet.
Strafen will ich so gut es geht vermeiden. Was natürlich nicht immer möglich ist, auch weil nicht ich in erster Linie entscheide was als Strafe empfunden wird, sondern eher der Empfänger.
(Wo wir nochmal beim Thema "verletzende Aussagen hier im Thread" wären. Maßgeblich der Empfänger entscheidet doch ob die Aussagen als persönlich aufgefasst werden?! Daher finde ich es nicht verwunderlich, dass sich auch die "Wattbauschwerfer" bei Zeiten angepisst fühlten?!
dazu ist nun aber auch genug gesagt worden, denke ich.);
daraus allerdings ergibt sich für den Alltag wahrscheinlich auch, dass diese Hemmung nur für den einen Moment gilt und nicht für nachfolgend ähnliche Situationen.
Das heißt aber nicht, dass der Hund keine Fehler machen darf. Allerdings würde für mich niemals in Frage kommen, den Hund mit voller Absicht in eine Situation zu bringen in der er unweigerlich Fehler macht, um ihn dann bestrafen zu können. Da gibt es ja auch Leute die das als legitime Trainingsmethode ansehen. Das ist für mich unbegreiflich und wie "Jemanden ins offene Messer laufen lassen".
Mal was anderes zum Thema Arbeiten mit Hund: Wer von euch macht denn wirklich Arbeit mit seinem Hund? Also damit meine ich nix, was vllt einmal die Woche zur "Auslastung" geschieht, sondern, was schon mehrere Tage beansprucht und wo man regelmäßig auf ein Ziel hintrainiert?
Was mich interessiert, wie haltet ihr es da mit Aversivmaßnahmen? Unterscheidet sich euer Umgang mit dem Hund zum Alltag?
bei mir muss der Hund "arbeiten"
also Kira bei ihrem Job DummyLuna bei UO, Obedience und THS Training
"Arbeiten" bedeutet für mich konzentriertes mitarbeiten und den "geforderten Job" machen, ganz simpel
wenn sich jemand daran stört, dass ich mit dem Hund "arbeite", dann "trainiere", "erziehe" oder "übe" ich halt
[...]
Das ist für mich ebenfalls definitiv Arbeit, ja! Da geht es, meiner Meinung nach, um nachfolgende Dinge in dieser Reihenfolge:
das Ergebnis,
den Lohn,
die Anerkennung UND
den Spaß (auch für den Hund)
Und dabei wäre für mich primär das Ergebnis wichtig, daher das Ganze dann Arbeit, glaub ich. ![]()
Wenn ICH mit meinem Hund einer solchen Arbeit nachgehen würde, würde ich es versuchen ausschließlich über positive Verstärkung zu arbeiten. Wie sich das dabei aber rein von der Lerntheorie her verhält, weiß ich gar nicht wirklich. ![]()
Naja , mag sein, dass ich eine andere Einstellung zu Arbeit habe , würde ich das nur wegen dem Lohn machen und nicht weil es mir zum Großteil Spaß und Freude bringt , hätte ich meinen Job schon längst hingeschmissen
[...]
Das ist ein guter Punkt, und für mich ist Erziehung des Hundes sowieso keine wirkliche Arbeit. Klar steck ich Energie rein und manchmal ist es anstrengend, aber die Freude die ich daran habe ist maßgeblich dafür es nicht als Arbeit zu sehen.
Bei uns ist der Weg das Ziel, und Training ist für mich spannend und Spaß, daher nicht wirklich Arbeit. So hat Jeder eine andere Einstellung auch zur Hundehaltung an sich und eine Erwartungshaltung was die Erziehung betrifft. Wie gesagt bei uns ist maßgeblich der Weg das Spannende, aber das Ergebnis nicht zweitrangig, falls das so klingen mag?!
Waren vorhin im feuchten Wald spazieren, Fazit: ein krabbelnder Holzbock an einer der Hundenasen. ![]()
Ich will`s nicht beschreien,
aber bei uns ist immer noch nix mit Zecken. ![]()
Das Scalibor hat letztes Jahr bei uns auch nicht das gehalten was ich mir davon versprach. Mit Seresto war`s das letzte Jahr dann viel besser.
So ein Quatsch...
Doch doch, sowohl...
als auch:
[...]Da kann man sich erklären bis die Finger wund sind, egal, man macht alles falsch und ist gewaltätig zum Hund.
So jedenfalls mein Gefühl.