Beiträge von Moosmutzel

    Ah jetzt versteh ich das, ok. Danke für die Erklärung!

    Allerdings trenne ich eigentlich formale Erziehung und "soziale" Erziehung nicht wirklich voneinander, weil es meiner Meinung nach, eng miteinander verwoben ist.

    Obwohl ich Training und Alltagserziehung jeweils eigenständig betrachte (aber nicht unbedingt methodisch) und daraus resultierend auch anders mit Situationen umgehe (oft unbewusst).

    Ah jetzt versteh ich das, ok. Danke für die Erklärung!

    Allerdings trenne ich eigentlich formale Erziehung und "soziale" Erziehung nicht wirklich voneinander, weil es meiner Meinung nach, eng miteinander verwoben ist.

    [...]

    Ich bin der Meinung, dass man einen Hund gar nicht alleine durch positive Verstärkung erziehen kann, da vieles auch unbewusst geschieht und auch die Umwelt den Hund konditioniert und Belohnen und Strafen oft Hand in Hand gehen.

    [...]

    Das seh` ich übrigens genauso.

    Ich persönlich halte das nicht gänzlich für einen Fehler.
    Will ich, dass der Hund auch Dinge die gerade nicht in meinem unmittelbaren Einzugsbereich sind, (wenn Essbares z.B. sich gerade nicht unbedingt in meiner Hand befindet) in Ruhe lässt und nicht für sich beansprucht, dann bau ich ein Kommando auf. (Kommandos sind auch nicht per se Zugequatsche. ;) ) Das kann ich dann nutzen, wenn der Hund in der Ferne an was heran will, was ich aber als mein Eigentum beanspruchen möchte. Was so in der Gegend rum liegt gehört aus Hundesicht ja nun mal Niemandem.
    Oder ich muss mich sogar anderer Methoden bedienen, will ich in jeder Situation verhindern, dass der Hund an Dinge ran geht an die er nicht soll.

    Aber ich pflichte Dir bei, dass es unter Umständen manchmal angebracht sein kann dem Hund anderweitig klar zu machen, dass das Ding was er gerade will, nicht seines ist bzw. er es nicht haben darf. Aber nicht grundsätzlich.

    So gings uns mit Scalibor letzte Saison aber leider auch. Bin dann auf's Seresto umgestiegen und ab da ging's.
    Ist schon sehr ärgerlich wenn die Zecken nach dem Biss nichtmal versterben, wie der Hersteller ja eigentlich verspricht, wenn schon die abschreckende Wirkung ausbleibt.

    Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstanden habe, aber zumindest für mich kommt es nicht in Frage dass Die Hunde mehr als 10m von mir entfernt sind. ich empfinde das als verantortungslos, denn man hat Null Einwirkungsmöglichkeit auf den Hund. Es kann so schnell zu unerwarteten Situationen kommen, dass ist mir zu riskant. Und da ist Wild das hochgeht noch unter ferner liefen in der Liste... Ich hab als Hundebesitzer heutzutage eh schon immer die Arschkarte, da wünsche ich mir eine Außenwirkung a la "Hund ist immer unter Kontrolle und im Kontakt".

    Aber zwischen den Hund in einem drei Meter Einzugsbereich haben, was ich als Freifolge bezeichnen würde, (dabei eben nicht links und rechts rumgeeiert, oder geschnüffelt wird;) und generell weniger als 10m Radius einhalten besteht doch nun auch kein Zusammenhang!?
    Jedenfalls für mein Empfinden.
    Denn grundsätzlich will ich natürlich auch nicht, dass mein Hund mehr als 10 m von mir entfernt sein Ding macht.

    Ich brauch beim Radfahren auch nicht viel sagen, wenn ich anhalten oder an einer Kreuzung abbiegen will. Ein Zungen Schnalzen mach ich manchmal, denn das ist unser Aufmerksamkeitssignal was so viel wie "Achtung" bedeutet, aber das bräuchte ich gar nicht. Das finde ich faszinierend.