Beiträge von Grinsekatze1

    Ich würde Dir aus dem Baumarkt Estrichmatten empfehlen; da kostet die Matte, 2m x 1m, ca € 5.--. und besteht aus kleinen Quadraten von ca. 5 x 5 cm.

    Als Grünpflanzen empfehle ich Dir einen Kübel mit Bambusgras. Wächst schnell, ist immergrün und sieht auch super aus.

    Als Türchen: mit ein paar Holzlatten einen passenden Rahmen machen und mit einem Stück Estrichmatte bespannen. An der Hauswand einen Holzrahmen anbringen, Holztürchen mit Scharnieren befestigen und an der anderen Seite (Rohr) mit einer Kette zumachen.

    Wäre eine kostengünstige Variante und sieht trotzdem schick aus.

    Zumutbar ist das sicherlich, wenn die Umstände passen.

    Ich bin für eine Hundepension, weil dort die Hunde zwar abgegrenzt und mit Auslauf gehalten werden, sie aber wesentlich sicherer untergebracht sind. Hundepensionen haben in der Regel eine Veterinärkontrolle und deren entsprechende Erlaubnis. Sie sind bestimmten Voraussetzungen/Vorgaben unterworfen. Zudem hat der Pensionsinhaber den Nachweis des § 11 des Tierschutzgesetzes.

    Eine Privatperson käme nur dann für mich in Frage, wenn diese im Bekanntenkreis wäre und ich mich fast 100%ig darauf verlassen könnte, dass sie meinen Hund auch wirklich nach meinen Angaben betreut.

    Ich würde Dir auch empfehlen bei Deinem alten Medikament zu bleiben; das ja bislang offensichtlich gut geholfen hat.

    Jedes neue Medikament bewirkt wieder, dass der Körper sich darauf einstellen muss und das kann einige Zeit dauern. Das würde ich nicht riskieren!

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    Danke nochmal für eure Hilfe :smile:

    Jetzt habe ich noch eine Frage: Ich kann die Kleine schon mit 15,5 Wochen abholen. Dann hat sie sozusagen noch 5 Tage bis sie 16 Wochen alt ist. Würdet ihr sie sofort mit in die Arbeit nehmen, damit sie das noch innerhalb der 16.Wochen kennenlernt? Oder würdet ihr euch erstmal frei nehmen und sie ganz in Ruhe an alles heranführen?


    Mach einmal die Augen zu und stelle Dir folgendes vor:

    Du wirst von fremden Menschen abgeholt, deren Sprache Du nicht verstehst und die Dir vom Äußeren anders vorkommen, als dass, was Du bisher gesehen hast. Vielleicht haben diese Menschen Antennen auf dem Kopf, aber egal, sie sind anders!

    Diese fremde Menschen setzen Dich in ein Flugzeug/Auto und ankommen tust Du irgendwo im Niemandsland. Du kannst niemand fragen - Du verstehst ja die Sprache nicht! Mama und Geschwister und das vertraute Gespräch der "Zieheltern" ist auch weg.

    Du fühlst Dich hilflos, alleingelassen und die lieben Menschen die Dich abgeholt haben, verstehst Du auch nicht. Nur an dem Tonfall hörst Du, dass sie offensichtlich nichts böses im Schilde führen. Dennoch, Du fühlst Dich unverstanden, einsam und wärest so gerne wieder im vertrauten Heim. Du bist unendlich traurig, vermisst einfach alles!

    Wie fühlst Du Dich jetzt?

    Genauso geht es Deinem Hund: herausgerissen aus der vertrauten Umgebung herzlich willkommen in einer für ihn ganz fremden Welt, in der er erst einmal Orientierung und Halt braucht. Nicht noch mehr Unbekanntes!

    Laß ihn zuhause erst ankommen und dann geht gemeinsam auf Entdeckungstour. Der kleine Junghund weiß dann, dass er an Dir Sicherheit und Rückendeckung hat und Du bist Dir sicher, dass der Kleine "angekommen" ist.

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    Einmal zum Verständnis:
    Schade, dass der Preis eine solch Geheime Sache bei Züchtern ist. Man findet auch auf keiner Internetseite Preise, an denen man sich orientieren kann.

    Kein Züchter macht aus seinem Verkaufspreis eine Geheimsache und warum sollte ein Züchter eine Preisangabe in seiner HP machen?

    Jeder Wurf Welpen kann unterschiedliche Kosten verursachen, so daß es durchaus möglich sein kann, dass ein Züchter einen Wurf auch mal teurer verkauft. Grund: weitere Anfahrt zum Deckrüden mit Übernachtungskosten etc.; meist klappt es ja nicht am ersten Tag und der Züchter hängt noch weitere Tage an. Dann die fällige Deckgebühr (sofort zahlbar). Wenn dann noch Geburtsprobleme anstehen, Kaiserschnitt etc. dann sind solche Welpen unter Umständen auch mal teurer. Auch ein Züchter muss wirtschaftlich denken; denn das dicke Geld verdienen die allerwenigsten mit der Zucht.

    Ich habe kein Verständnis für Dich und Deine Email liest sich auch für mich so, als ob der Preis an vorderster Stelle steht. Solche Anfragen kommen zu Dutzenden! Braucht kein Züchter!

    Oder gehst Du auch ins Fachgeschäft und fragst als allererstes nach dem Preis? Wohl kaum! Du informierst Dich, hörst Dir alles an und bei Interesse fragst Du nach.

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    Kann ich den Welpen irgendwie "testen" um zu sehen, ob es gut oder schlecht war, dass er länger beim Züchter war?

    Ja, das kannst Du unter der Voraussetzung der Züchter spielt mit. Nimm ihn ohne sein Rudel zum Spaziergang mit (nicht gerade ins dickste Getümmel) und beobachte wie er sich seiner Umwelt gegenüber verhält. Kleine Unsicherheiten sollten kein Problem sein; überängstliches Verhalten wäre ein glatter Ausschluß.

    Natürlich wird Dir der Züchter den Hund nicht einfach so zum Spazieren gehen mitgeben. Dann bitte ihn - wenn er das nicht von sich aus tut - mit zu gehen.

    Ich würde den Tierarzt auf Entwässerungstabletten ansprechen. Wenn das Herz nicht mehr gut arbeitet, gibt es zwangsläufig Wasseransammlungen und dagegen kann man was tun.

    Gerade die von Dir beschriebene Merkmale - röcheln, husten, keuchen, erschwerde Atmung - sprechen dafür.

    Einen Junghund mit 4 Monaten ist bei guter Aufzucht sicherlich ein Garant für ein weiteres gutes Zusammenleben.

    Bei dieser Konstellation hat der Junghund mit Sicherheit ein gutes Sozialverhalten von seinem Rudel mit bekommen.

    Nimm den Kleinen und teste auch mal ausserhalb seines Rudels in fremder Umgebung, ob er da seine Qualitäten bestätigt. Wenn ja, spricht gar nichts gegen einen Kauf. Dann kann man Dir nur zu so einem Hund gratulieren!

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    Hallo,

    ich meine in vielen Beiträgen immer wieder heraus zu lesen, das es seriöse Züchter nur im VDH gibt.
    Und alles andere als Hobbyzucht abgestempelt wird und der Hobbyzüchter ja eigentlich kein Züchter ist.

    Jetzt frage ich mich, bilde ich mir das nur ein?
    Oder ist das tatsächlich die Meinung der meisten hier?

    Wenn das so ist, würde ich das sehr Schade finden, denn ich kenne mittlerweile einige Hobbyzuchten,
    deren Betreiber alles für ihre Hunde tun.

    Noch einmal zurück zur Fragenstellung:

    Was bedeutet der Begriff "seriöse"? Das wird jeder wohl für sich anders definieren, jedoch immer im positiven Sinn. Für den einen ist nur der Züchter mit 1-2 Hündinnen seriöse, für den anderen sind 10 und mehr Hunde auch noch seriöse.

    Hobbyzucht ist kein geschützter Begriff. So kann sich jeder nennen, der glaubt einem Hobby, seinem Spaß, seinen Interessen nach zu gehen, egal wie groß oder wie klein er es betreibt.

    Ob Du Dir das einbildest? Tatsache ist, dass der VDH die größte Hundevereinigung ist und von daher schon sehr bekannt ist. Wer kennt schon die kleinen Dissidenzen, die weit ab unter diese Größenstellung fallen?

    Züchten bedeutet auf ein Ziel hinaus zu arbeiten und eine Rasse zu erhalten und zu verbessern. Von daher ist für ein solches Ziel ein Verband unumgänglich, denn woher sonst, will man von der Abstammung her wissen, ob die Hunde zusammen passen.

    Planlos Zucht ohne jeglichen Abstammungsnachweise ist nur Vermehrung. Sie dient allenfalls der Vervielfältigung und hat mit Zucht, mag sie noch so gut erscheinen, nichts zu tun.

    Ein seriöser Züchter züchtet in einem Verband mit notwendigen Zuchtregeln. Der Verband liefert die Vorgaben und es liegt ausschließlich am Züchter was er daraus macht. Und gerade letzteres ist das was die Zucht am meisten ausmacht. Kein Papier der Welt kann die Arbeit des Züchters ersetzen.