Beiträge von Grinsekatze1

    Bitte stelle Dein Hund einem anderen Tierarzt (Tierklinik) vor und besprich dort Deine Sorgen. Eine 2. Meinung ist immer gut und entscheiden kannst Du dann immer noch.

    Wäre es mein Hund würde ich keine OP wählen, denn ich würde mir bitterliche Vorwürfe machen, wenn der Hund dabei versterben würde. Ich würde auf eine Antibiotikatherapie dringen und, wenn die nicht anschlägt, es zu deutlicher Verschlechterung kommt, meinen Hund gehen lassen.

    Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein so alter Hund die OP einfach so weg steckt. Die alten Hunde haben nach der OP sehr mit dem Abbau des Narkosemittels zu kämpfen und eine Bauch-OP ist ja auch nicht ohne.

    Was ich nicht verstehe: warum nur Karsivan? Karsivan ist lediglich ein Mittel zur Durchblutung und beeinflusst nicht die Herzfrequenz.

    Ich habe selbst eine 14jährige Hündin (kastriert mit 8 Jahren) die Herzprobleme hat. Sie bekommt seit 3 Jahren täglich Karsivan 100 (morgens 1/2 und abends 1/2 Tabl.) und dazu morgens 1 Tabl. Lanitop 0,1mg. Ihr geht es derzeit super.

    Ich werde meine Hunde nie aufgeben nur weil sie nicht mehr Aufstehen können. Bei wenigen kg- Gewicht um ein vielfaches einfacher - dazu braucht man ja keinen Kran.

    Einschläfern nur dann, wenn wirklich keine Lebensqualität mehr da ist. Das ist meine Einstellung zum Thema Euthanasie.

    Hilfe so viel wie nötig und dort wo es nicht mehr möglich ist....................... da wartet die Regenbogenbrücke. Hinter solch einer Entscheidung kann ich dann voll und ganz stehen.

    Zitat

    Das Pferd hat, im Gegensatz zum Menschen, keine Wahl.
    Es ist ,wieder seiner natürlichen Art, auf den Menschen angewiesen. Einem Menschen der nicht immer bei ihm sein kann. Im Notfall muss dieses Tier über Stunden im Liegen ausharren und warten das ihm geholfen wird.
    Es kann im Liegen nicht abäppeln oder Wasser lassen.
    Es kann nicht trinken wenn es Durst hat und es kann seine Lage nicht verändern wenn es irgendwo Schmerzen bekommt.
    Ein lebenswertes Pferdeleben stelle ich mir irgendwie anders vor....

    Auch der Hund hat keine Wahl - ist dem Menschen mit seiner Gesinnung ausgeliefert. Was ist hier anders?

    Und was wäre, wenn es ein Hund wäre? Würde da nicht alles nach einer Schmerztherapie schreien und Du musst ihm beim Aufstehen helfen (wobei diese Gewichte ja noch zu stemmen sind)? Soll deshalb das Pferd sterben müssen?

    Ich finde die Entscheidung richtig und sie wäre auch meine Wahl gewesen.

    Zitat


    Wo bitte schön läuft das Pferd ausgreifend :???: Die Hinterhand steif bis zum geht nicht mehr und auch die Vorhand nicht im Takt.

    Und nein auch bei Hunden finde ich es Tierquälerei, wenn es ein derartiges Stadium erreicht hat.

    Ich sehe es nachwievor anders. Auch wenn das Tier mit einem steifen Gang geht - hallo, es ist 30 Jahre alt - das kann nicht wie ein junger Hüpfer laufen.

    Wäre alles so unendlich schlimm, würde dieses Pferd vor sich her troddeln. Und das tut es bei weitem nicht.


    Schon mal alte Menschen beim Gehen zugeschaut? Die haben auch ein verändertes Gangbild und das muss nicht einmal von Schmerzen begleitet sein.

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    Das Pferd läuft aber nicht klar. D.h. es hat beim laufen Schmerzen.
    Und er Unterschied zum gelähmten Hund ist, der hat keine Schmerzen. Das Pferd schon. Und das
    obwohl es lt. TÄ schon unter Schmerzmitteln steht.

    Woher willst Du wissen, dass es Schmerzen hat?

    Laut Tierärztin wird das Pferd mit Schmerzmittel versorgt. Wären die Schmerzen unerträglich, würde dieses Pferd nicht so voran gehen und ausgreifend Laufen.

    Wieviel Hunde werden mit HD, mit Arthrose unter Schmerzmittel am Leben gehalten. Ist das jetzt, weil es ein Pferd ist, anders?

    Ich traue der Pferdebesitzerin zu, dass sie nicht um jeden Preis ihr Pferd am Leben halten wird. Aber solange es so geht - ist doch in Ordnung.

    Man kann auch alles schlecht reden.

    Die Pferdehalterin und auch die betreuende Tierärztin (seit 17 Jahren betreut sie dieses Pferd) haben nicht aufgegeben. Diesem Pferd Lebensqualität zugesprochen.

    Und festgelegen hat dieses Pferd nicht; es hat immer wieder versucht aufzukommen es aber in Ermangelung der fehlenden Kraft nicht alleine geschafft. Mit ein bisschen Aufstehhilfe hat dieses Pferd eine sehr gute Lebensqualität.

    Da müsste man alte Menschen - entschuldige diesen Vergleich - auch keine Hilfsmittel Zuteil kommen lassen. Wie viele alte Menschen haben Geh-Unsicherheitsprobleme und laufen am Rollator. Soll man das dann auch verbieten?

    Sorry, aber ich sehe das ganz anders!

    Das Pferd hat noch so viel Lebensfreude. Freut sich auf der Koppel und frisst und macht insgesamt einen sehr positiven Eindruck.

    Hier wird argumentiert, dass das Pferd sterben soll, weil, wenn es liegt nicht mehr von alleine hoch kommt. Auf der anderen Seite werden gelähmte Hunde in den Rolli gesetzt. Was ist denn jetzt so falsch daran dem Pferd erst einmal eine Hilfestellung zum Aufstehen zu geben?

    Ich habe von der Pferdehalterin einen sehr guten Eindruck gewonnen und ich glaube nicht, dass sie ihr Pferd leiden lässt.

    Sie hat eben die Möglichkeit einens Hebenkrans für das Aufstehen ihres Pferdes genutzt. Gelähmte Hunde bekommen einen Rolli - da regt sich keiner darüber auf, obwohl diese Art von Fortbewegung alles andere als natürlich ist. Es gab diese Möglichkeit; warum sollte die die Pferdehalterin nicht nutzen? Was ist daran falsch?

    Hut ab für diese Entscheidung.

    Ich finde schon, dass es richtig ist Auslandstierschutz zu betreiben und wenn der ein oder andere Hund hier in Deutschland seinen Platz finden soll, warum nicht.

    Wir sollten nicht vergessen, dass oftmals im Ausland Hunde/Tiere einen ganz anderen Stellenwert haben, wie hier in Deutschland. Wenn es im Ausland Tierheime gibt, dann sind die doch eher mehr schlecht als recht und von ordentlicher Unterbringung und Pflege weit entfernt. Es ist ein vegetieren auf Zeit!

    Auch in Deutschland gibt es herrenlose Hunde; dafür aber meist sehr gut geführte Tierheime und (na ja, zwar verbesserungswürdig, aber immerhin) ein Tierschutzgesetz; Behörden die sich kümmern.

    Und natürlich sollte "Hilfe vor Ort" geleistet werden, damit tatsächlich die Hundeschwemme auf den ausländischen Straßen aufhören. Immer nur abgeben nach Deutschland - sorry, das ist keine Dauerlösung.

    Was mir noch sehr wichtig erscheint - das ist aber ein anderes Thema: die Züchterhunde/Rassehundewelpen sollten aus dem Ausland, wo eine derartige Straßenhundepopulation herrscht, nicht ausgeführt werden dürfen. Das würde nämlich dafür Sorgen, dass Züchter ihre Nachzucht im Land verkaufen müssen und gegebenenfalls ihre Zucht zurückfahren müssten. Es kann nicht sein, dass die Straßenhunde ausgeführt werden und im gleichen Atemzug werden umsomehr Welpen nach Deutschland oder sonst wohin gebracht.

    Meine Meinung, sonst nix!

    Johannisbeerensträucher wären auch eine Alternative; leider nur im Sommer grün; locken auch die Vögel an.

    Das Türchen auf einem schmalen Rollcontainer befestigen; Grünpflanzen in Balkonkästen vorne darauf stellen und einfach vor die Öffnung rollen. Lässt sich immer hin und her schieben!

    Setzt allerdings voraus, dass der Hund diese "rollende Bepflanzung" nicht wegschiebt. Also, kleines Training angesagt.